Das Rauchen aufhören

Das Rauchen reduzieren / aufhören

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Dank Hilfe verschiedener Kräuter und Obstsorten, kann man das Rauchen reduzieren oder gar ganz aufhören.

Raucher kennen es ja, man nimmt sich immer wieder vor weniger zu rauchen oder gar aufzuhören und das fällt Rauchern nie leicht. Es gibt Menschen, denen fällt es ganz einfach, doch auch wieder welche, für die es nur schwer machbar ist. Wie oft gibt man sich ein Versprechen "am Neujahrstag höre ich auf", wie oft hat das schon geklappt.

Ich bin selber Raucherin und mache derzeit eine Diät, ganz aufhören kann ich deshalb nicht, das wäre zuviel auf einmal, doch ich möchte es gerne stark reduzieren und habe ich deshalb etwas schlau über Hausmittel gemacht. Bekannte Nikotinkaugummi schmecken nur eklig, Pflaster halfen mir nichts und über die neuen E-Zigaretten hört man auch nichts Gutes. Die Diät lässt mich umso mehr rauchen. Deshalb dachte ich mir, ich probiere einfach mal einige Hausmittel aus und da bin ich fündig geworden, und zwar, gibt es verschiedene Kräuter die die Lust auf Zigaretten vertreiben und im Moment habe ich mit dem Apfel und Spitzwegerich begonnen und muss sagen, ich merke, dass ich das Rauchen damit gut reduzieren kann.

1. Da gäbe es die Apfelkur

Anscheinend ist es bewiesen, dass man durch viel Genuss von Äpfel eine Abneigung gegen die Zigaretten bekommt. Man sollte dazu eine Kur von 3 Tagen machen, in der man nur Äpfel zu sich nimmt, zusammen ca. 20 Stück. Das klappt bei mir so nicht, 3 Tage sind für mich nur mit Äpfel nicht machbar, also esse ich jetzt pro Tag 2- 3 Stück davon und merke, dass ich nach dem Genuss des Apfels gar keine Lust aufs Rauchen habe. Also spare ich mir hier schon mal mindestens 3-4 Zigaretten, die ich sonst in der Zwischenzeit bestimmt geraucht hätte. Äpfel haben ja nicht viel Kalorien und sind auch für Nichtraucher natürlich sehr gesund, mal ganz abgesehen von den ganzen Vitaminen die in ihnen stecken, bringen sie den Stoffwechsel und die Verdauung auf Vordermann.

2. Die Heidelbeeren

Den Heidelbeersaft soll man mehrmals am Tag in kleinen Schlucken zu sich nehmen und eine kleine Weile im Mund lassen. Danach soll man längere Zeit keine Lust auf Zigaretten haben. Außerdem sind sie auch gut gegen: 

  • Durchfall
  • Rachenentzündung
  • leichte Form der Diabetes
  • entzündungshemmend

3. Da gäbe es noch das Süßholz

Anders als bei Äpfeln und Heidelbeeren, bewirkt es zwar keinen Widerwillen gegen das Rauchbedürfniss, doch wenn man auf den Stangen längere Zeit rumkaut, hat man was im Mund und ist beschäftigt. Ganz gut für alle, die auch abnehmen wollen, da Süßholz wie der Name schon sagt, etwas süß schmeckt und die Lust auf Süßes nimmt.

Sehr gut soll es auch gegen den Raucherhusten helfen (den ich zum Glück nicht habe) und das Gewebe entgiften. Außerdem steckt noch viel mehr in der Süßholzwurzel:

  • sie wirken u.a. abführend
  • antibakteriell
  • schleimlösend
  • schmerzlindernd

4.  Kalmus

Dazu braucht man die Wurzel des Kalmus, die man kauen soll, angeblich wird einem dann übel, wenn man danach eine Zigarette raucht. Klingt hart, ist aber wahrscheinlich gar nicht schlecht, so vergeht einem natürlich die Lust, wenn man weiß, was auf einem danach wartet. 

Die Heilwirkung des Kalmus:

Wie man sieht, kann man das Rauchen mit einigen Hilfsmittel bestimmt gut einschränken und damit reduzieren. Ich merke es auch schon allein, dass ich wie gesagt nach dem Essen eines Apfels keine Lust habe eine zu rauchen. Ist mir bestimmt vorher nie aufgefallen. Natürlich wäre es am besten ganz damit aufzuhören, das muss ich wohl keinem sagen, doch da ich weiß wie schwer es ist, hilft schon allein das reduzieren und vielleicht macht es auch bei manchen dann Klick und man lässt es ganz bleiben. Ich weiß, leichter gesagt als getan, doch es haben schon viele geschafft, davor großen Respekt. 

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51 Kommentare


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#1
19.8.15, 22:46
Vor über zwanzig Jahren habe ich mit dem rauchen aufgehört, von heute auf morgen, nach vielen Jahren kettenrauchen. Es hat Klick im Kopf gemacht, weil mein Arzt mich ordentlich zur Brust genommen hat. Hätte ich nicht aufgehört, wäre ich heute tot. Herzbeschwerden verschwanden schnell und eine Operation an der Halsschlagader verhinderte einen Schlaganfall.
Ich bereue nichts im Leben, aber das ich das ich jahrelang geraucht habe bereue ich sehr. Wie kann man seinen Körper mit Absicht so schädigen. Irgendwann kommt die Quittung und ich bin glücklich, das niemand in meiner Familie raucht, denn schon der Geruch von Zigaretten verursacht Übelkeit bei mir. Jeder kann es schaffen aufzuhören, man muss nur richtig wollen.
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#2
19.8.15, 23:32
Ich denke, es liegt an der Beschäftigung, die man durch das Essen dieser Produkte zusätzlich hat: In der Zeit kann man nicht rauchen.....

20 Äpfel in drei Tagen? Danach würde ich bis an mein Lebensende keinen Apfel mehr essen wollen!

Kalmus könnte ich direkt aus meinem Teich knabbern und Süßholz raspel ich lieber ;o)

Spaß beiseite:
Egal, was man versucht: Solange man dadurch weniger raucht, hat es sich schon gelohnt!

Ich wünsche Dir gutes Gelingen bei Deiner Diät und dem Versuch, weniger zu rauchen!
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#3
19.8.15, 23:33
Bevor das nicht wie bei upsi klappt, sind alle Hilfsmittel ziemliche Augenwischerei.
Mein Mann ist an Lungenkrebs verstorben und hat es nicht ganz geschafft, nur einige Monate unter der Chemo - aber seine Gedanken waren IMMER bei der Kippe.
Diese Hilfsmittel sind leider so hilfreich wie alkoholfreies Bier bei Abhängigen.
Sorry.
Beweis mir das Gegenteil und höre auf.
Nach einem Jahr gebe ich einen aus.
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#4
19.8.15, 23:52
auch ich war kettenraucher. vor fast 30 jahren hab ich von heute auf morgen aufgehört, weil es mir einfach nicht gut ging. haushalt und kinder nahmen mich voll in anspruch. ich habe nie geschleckt, weil ich süß einfach nicht mag. ich habe es zwar gemerkt, aber richtig registriert habe ich es erst nach 20 jahren als ich vor einem kleiderkatalog saß und eine hose gr. 52 kaufen wollte.
da erst wurde mir so richtg bewußt, daß ich 25 kg zugenommen hatte. ich sagte damals zu mir nein, never, niemals, nich kaufe ich mir eine so große hose. es dauerte 10 jahre und ich hatte mein altes gewicht wieder.

was ich damit sagen will: mit rauchen auhören ist gut, aber behaltet euer gewicht im auge.
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#5
20.8.15, 00:06
@jakey:
Nach 20 Jahren fiel Dir die Gewichtszunahme erst so richtig auf und nach 10 Jahren hattest Du die Kilos wieder runter? Das sind so oder so recht viele Jahre.

Grundsätzlich stimmt aber, dass die meisten zunehmen, wenn sie aufhören zu rauchen:

Man sucht nach Ersatzbefriedigungen.........
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#6
20.8.15, 00:09
@jakey: zehn Kilo mehr habe ich auch zugelegt als ich mit dem rauchen aufhörte. Das ist für mich nicht schlimm, wenn man älter wird sehen ein paar Kilo mehr eh besser aus. Ich fühle mich wohl , nehm jede Treppe im Laufschritt und versuche so zu leben das es Spass macht und dazu gehört für mich auch gutes Essen. Du hast aber recht, man muss schon aufpassen, denn der Stoffwechsel stellt sich nach dem aufhören um und man ist etwas hungriger und sucht nach Ersatz für die Kippen. Da sollte man Pralinchen und co vermeiden, sonst platzt bald die Hose. Ich halte inzwischen mein Gewicht aber gönne mir trotzdem worauf ich gerade Lust habe
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#7
20.8.15, 00:14
Bevor es nicht "Klick" macht im Kopf, bleibt man Raucher. Der Wille aufzuhören genügt nicht, man muss felsenfest, hundertprozentig sicher sein, dass die Zigarette, die man gerade raucht, die letzte ist. So hat es zumindest bei mir und vielen anderen geklappt. Ich kenne nicht einen ehemaligen Raucher, der es durch langsame Entwöhnung geschafft hat, endgültig aufzuhören.

Bei Diabetes gibt es mehrere Formen, unter anderem die "erworbene" Diabetes Typ II, auch Altersdiabetes genannt (obwohl das so auch nicht stimmt, immer mehr junge Menschen erkranken an dieser Form). Vielleicht mag die eine oder andere Frucht vor Beginn der Diabetes verhindern, dass diese zum Ausbruch kommt, aber nur in Verbindung mit kompletter Ernährungs- und Lebensweise-Umstellung.

Bei der Diabetes Typ I hat das körpereigene Immunsystem die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse zerstört (bei mir war der Auslöser vermutlich eine Masern-Erkrankung, als ich knapp dreißig war), ohne künstlich zugeführtes Insulin kann mein Körper nicht leben. Da hilft kein Kraut auf der Welt, leider auch keine Heidelbeeren.

Fasse das bitte nicht als Kritik auf, es soll nur eine allgemeine Information sein, da sehr viele Leute nicht wirklich über Diabetes informiert sind.

Und bitte sei mir nicht böse, aber eine Diät UND Rauchentwöhnung kann nicht gut gehen. Entweder das eine oder das andere, beides zusammen ist für Körper und Geist zu viel verlangt. Frau hat ja auch noch mehr um die Ohren als nur Rauchen und/oder Diät.

Trotzdem wünsche ich dir für beides viel Erfolg.
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#8
20.8.15, 00:32
Ich habe es vor vielen Jahren kurz vor einem Krankenhausaufenthalt in Angriff genommen und bis heute durchgehalten: Nichtraucher von 3 Schachteln Marlboro auf null!

Auslöser war ein Bild vor meinen Augen:

Rauchen im Krankenhaus verboten und nach einer OP sowieso schwierig, nach draußen zu kommen und auch während sowie nach der OP nicht förderlich: Husten nicht möglich, also hüsteln unter Schmerzen.
Das wollte ich mir nicht antun.

Ich habe dann erlebt, wie andere Patienten sich zur Raucherecke gequält haben.......das war abschreckend!

Egal wie man es versucht, dieses Laster abzulegen : Es ist jeden Versuch wert!
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#9
20.8.15, 00:55
@mops: auf keinen Fall will ich damit sagen, dass Heidelbeersaft gegen Diabetes hilft. Der Saft hat bestimmt einen positiven Effekt doch er ist natürlich keine Medizin für ernste Fälle. Bei mir wurde auch erst kürzlich Diabetes festgestellt, auch mit ein Grund für die Diät.
Ich sehe das so, ich weiß in welchen Früchten genug Vitamine stecken um mein Immunsystem zu stärken und sehe zu, dass ich mich gesund ernähre. So ist auch mein Tipp gedacht, weniger ist immer besser auch wenn man nicht aufhören kann, kann man trotzdem versuchen es einzuschränken.
Ich schrieb ja, dass es mir wegen der Diät nicht möglich ist nun auch noch das rauchen aufzugeben. Leider ist es so, dass ich deshalb mehr rauche und dagegen muss ich was tun und bin über so kleine Hilfsmittel froh und wenn es nur ein Apfel ist oder auf einer Süssholzwurzel rumkauen.

Wie schon xldeluxe_reloaded meinte, man braucht einfach was zum beschäftigen und Süßes geht bei mir auch nicht. Es ist ein Teufelskreis den man versuchen muss zu entkommen. Wie ich sehe, sind hier einige sehr stark und konnten es aufgeben. Ist ja nicht so, als hätte ich es nicht schon versucht.

Vollen Respekt an euch alle!
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#10
20.8.15, 00:55
@xldeluxe_reloaded: ich war die 20 jahre wirklich voll beschäftigt mit kindern,einem eigenen geschäft mit 3-4 haustieren, einem pflegekind, das nie aus den augen lassen durfte. ich kochte wahnsinnig gern und viel und ich aß das auch.
10 jahre habe ich gebraucht, weil keine regeln einhalte. ich mache auch keinen sport, denn sport ist mord. butter kommt auf mein brot scheibchenweise. ich esse wahnsinnig gern gegrillten schweinebauch. dann habe ich mit der eiweißdiät angefangen, wegen dem diabetes. aber auch der diabetes muß sich daran gewöhnen, daß er beschissen wird, strenge regeln sind nichts für mich.
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#11
20.8.15, 00:58
@jakey: haha der letzte Satz war gut, Der Diabetes muss sich daran gewöhnen, dass er beschissen wird :D
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#12
20.8.15, 00:59
@xldeluxe_reloaded: 3 Schachteln ? na dann Hut ab ;)
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#13
20.8.15, 07:12
Hut ab vor allen, die sich das Rauchen abgewöhnt haben! Wie sehr das eine Sucht ist, habe ich als einzige Nichtraucherin im Kollegenteam beobachtet. Immer wieder wollten sie zusammen damit aufhören, hielten nicht durch und fingen zusammen wieder an. Ich konnte die Sprüche, sich den Glimmstängel schön zu reden, nicht mehr hören. Die Stimmung im sonst immer loyalen Team sank unter Null in den kurzen Phasen der Abstinenz.
In meinem Kopf machte es vor über 30 Jahren auch urplötzlich "klick" und ich warf die angebrochene Schachtel aus dem Fenster in den Garten. Seither bin ich clean und nie wieder in Versuchung geraten. Nach heftigem Genuss von Gauloise ohne Filter und Rothändle in meiner Studienzeit hat mir das anfangs keiner geglaubt. Und dicker bin ich nicht geworden, die Sucht nach Schokolade & Co. blieb aus.
Leute, haltet durch. Es lohnt sich!!
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#14
20.8.15, 08:45
"Klick" hin oder her: Ich finde den Vorsatz gut und wenn man auf die sonstigen Hilfsmittel verzichten kann und Pflanzliche dazu nimmt, kann ich das nur Begrüßen! Ein Freund hat auch bei seiner Diät auf Rauchen und sogar auf Alkohol verzichtet und fuehlte sich wie ein neuer Mensch. Lg und viel Erfolg Glucke!
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#15
20.8.15, 09:41
@jakey:

Na immerhin hast Du es geschafft ;o)
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#16
20.8.15, 09:43
@glucke1980:

Ja, denn ich kam schon immer mit wenig Schlaf aus und so hatte der Tag halt viel mehr Stunden, um zu rauchen.
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#17
20.8.15, 10:20
Ich habe vor einem 3/4 Jahr aufgehört. Habe gute 20 Jahre so täglich bis zu 2 Schachteln täglich weggeraucht.
Ich hatte allerdings schon gesundheitliche Probleme bekommen.
Mir ging es durchs Rauchen immer schlechter... Ich war richtig träge, ja regelrecht faul und hatte zu nichts mehr richtig Lust...
Schließlich eines Abends, lag ich im Bett und bekam sehr sehr schlecht Luft.
Ich dachte wirklich jetzt ist es soweit, ich muss ins Krankenhaus oder sogar schlimmer....
Ab nächsten Morgen habe ich nicht mehr geraucht.
Mir geht es viel viel besser. Geholfen haben mir diverse Apps, die man sich runterladen kann und die Erinnerung, wie schlecht es mir ging.
Zugenommen habe ich glücklicherweise nicht, obwohl alles viel besser riecht und schmeckt und ich mir die Naschis abends beim fernsehen nicht verkneifen kann...
Natürlich habe ich Gelüste nach ner Zigarette in stressigen Situationen, Ärgernissen und
bei Kummer, aber das geht vorbei.
Entweder gönne ich mir da ein Stückchen Schokolade zur Beruhigung oder ich rieche den
Qualm von anderen und schon ist die Sucht weg...
Ich wünsche allen die aufhören möchten, viel viel Kraft und Durchhaltevermögen, ich kann
nur sagen: Es lohnt sich wirklich!
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#18
20.8.15, 11:00
Trotz einer Diabetes- und COPD-Diagnose habe ich tägl. ca. 3 Schachteln weiter geraucht. Sämtl. Versuche mit dem Rauchen aufzuhören blieben fruchtlos. Vor ca. 9 Jahren habe ich im WDR eine die Sendung "DOMIAN" gesehen. Eine Dame am Telefon sagte, dass sie mit dem Rauchen nicht aufhören kann. Trotz COPD mit Sauerstoffzufuhr und inzwischen sei sie auch an den Rollstuhl gefesselt..... Das Sprechen fiel ihr trotz künstlicher Beatmung sehr schwer.

Was ich trotz X-Versuchen nicht geschafft habe, hat diese Dame geschafft. Seit dieser tollen Sendung habe ich keinen Zigarettenzug mehr gemacht.
Leider musste mir sieben Jahre danach wegen eines bösartigen Tumors ein Lungenlappen entfernt werden. Hatte aber Glück im Unglück, denn mein Lungenarzt stellte bei der regelmäßigen COPD-Kontrolle den Tumor fest.

Fazit: Keine Hilfsmittel haben mir geholfen, es muss im Kopf "klick" machen, durch welches Erlebnis oder Anlass auch immer. Allen Wunsch-Nichtrauchern wünsche ich ganz, ganz, viel Willen dazu. Ihr schafft es ;-)
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#19
20.8.15, 11:28
@unterchrist: du und ich, wir haben aufgehört mit der Qualmerei, als unsere Körper schon gesundheitliche Probleme hatten. Trotzdem war das klick im Kopf der Auslöser und wir können uns freuen es geschafft zu haben. Leider kommt der klick immer, wenn man schon Schaden genommen hat. Es ist für die meisten verdammt schwer, auf ihren Genuß zu verzichten, solange es ihnen gut geht. Das ist sehr schade, aber ich würde mir wünschen, durch diese Diskussion einige angeregt zu haben mit dem rauchen aufzuhören. Heute sagen, das ist meine letzte Kippe, danach alles entsorgen, auch die Aschenbecher und jeden Tag stolz auf sich sein es geschafft zu haben. Nach drei Wochen durchhalten fühlt man sich besser, wie ein neuer Mensch. Alles riecht gut, man schmeckt das Essen intensiver, die Klamotten riechen frischer und man fühlt sich fitter und kann durchatmen ohne Raucherröcheln. Wenn der Partner dann noch mitmacht oder Nichtraucher ist und einen unterstützt, dann fällt es noch leichter. Vor allem, er muss keinen Aschenbecher mehr küssen. Sagt euch, ab morgen fängt mein neues, gesundes Leben an, ich wünsche es euch von Herzen.
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#20
20.8.15, 11:38
@glucke1980: Natürlich weiß ich, dass du Heidelbeeren nicht als Medizin gegen Diabetes anpreisen wolltest :)

Ich wünsche dir jedenfalls Glück sowohl bei Diät als auch beim Rauchentzug und drücke die Daumen, dass du es schaffst!

Doch um ehrlich zu sein: die gelegentliche Sehnsucht nach einer Zigarette hat bei mir nicht wirklich nachgelassen, vor allem nach einem guten Essen. Das wird wohl auch so bleiben. Da ich aber eine echte Suchtpersönlichkeit bin, vermute ich, dass mich der erste Zug an einem Glimmstengel wieder zur Sucht bringt, daher verkneife ich es mir. Abgesehen davon wird mir weder einer unserer Freunde noch eines meiner qualmenden Kinder jemals einen Zug anbieten - was wirklich gut so ist. (Oder der erste Zug schmeckt so scheußlich, dass es mich ein für alle Mal kuriert :D )
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#21
20.8.15, 11:46
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist es auch: man fühlt sich sehr viel freier. Heute tun mir die Raucher manches mal wirklich sehr leid, wenn sie bei Regen im Freien stehen müssen, im Flieger nicht rauchen dürfen usw. Jedenfalls empfinde ich das als absolutes Freiheitsgefühl, nicht mehr rauchen "zu müssen".
Upsi, geht es Dir auch so?
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#22 Heidehexchen
20.8.15, 12:05
@unterchrist: Ich bin zwar nicht Upsi, aber ich kann ihr und dir nur zustimmen.
Es ist einfach ein Vorteil, nicht mehr zu rauhen ;-)
Mir ging es 2009 ähnlich wie dir, fast die gleiche Diagnose. COPD, Diabetes dazu Herzprobleme mit Blutverdünner. Der Doc immer am warnen, aber nicht die Kraft aufzuhören.
Bei mir kam der Klick bei der Konfirmation meiner Enkelin vor 4 Jahren in der Kirche. Da kam mir plötzlich das Bild in den Kopf, sie dort nicht mehr als Braut sehen zu können.
Seitdem habe ich keine mehr geraucht !
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#23
20.8.15, 12:23
@unterchrist: ja, geht mir auch so und bei mir trifft das Sprichwort zu, ehemalige Raucher sind die schlimmsten Gegner.
Ich vermeide alles wo ich mit Zigarettenqualm konfrontiert werde, weil mir richtig übel davon wird. Ich rieche auch sofort wenn neben mir ein Raucher steht und ich flüchte wenn neben mir am Strand gequalmt wird. Verstehe ich eh nicht wie man statt der guten Seeluft lieber Nikotin inhaliert. Verkneife es mir aber mit Rauchern zu meckern, weil, ich kann mich hineinversetzen. Ich war auch ein rücksichtsloser Raucher. Vielleicht hat sich mein Körper auch so gut erholt, weil ich das Glück habe am Meer zu wohnen und täglich Seeluft atmen kann.
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#24
20.8.15, 12:34
Während meines Rauchentzuges kam ich mir vor wie ein Stalker. Kaum hat sich irgendwo jemand eine Zigarette angezündet bin ich ein paar Schritte hinterher gegangen und habe geschnuppert. Hat sich glücklicherweise aber bald erledigt, kam mir ja auch selbst ganz schön doof vor!
Bin keine militante Nichtraucherin geworden, aber in meiner Wohnung bin ich von Rauchwolken nicht mehr begeistert.
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#25
20.8.15, 12:37
Mir hingegen macht es gar nichts aus, Zigarettenrauch einzuatmen und ich habe auch nichts gegen Raucher in meiner Nähe. Angenehm finde ich es nicht, aber es bestätigt mich immer wieder in meinem damaligen Entschluss, aufzuhören.
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#26
20.8.15, 13:38
Sehr interessante Kommentare habt ihr da geschrieben.

Ich selber habe vor 30 Jahren aufgehört zu rauchen. Von einem Moment zum nächsten.

Wie schon mehrfach beschrieben, bin auch ich der Meinung, dass es im Kopf "klick" machen muss. Und dann klappt es auch.

@glucke : Ich wünsche dir, dass du dein von dir gestecktes Ziel erreichen kannst.
Wenn diese von dir beschriebenen Hilfsmittel dir dabei helfen können, dann ist das super. Viel Erfolg!
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#27
20.8.15, 13:56
Ich kann jedem nur das Buch "Endlich Nichtraucher" empfehlen. Nach über 25 Jahren Raucherkarriere habe ich nach etlichen Versuchen durch Hynose (die definitiv gewirkt hat, nur habe ich nach einem Jahr, da ich dachte, ich könnte ja Gelegnheitsraucher werden, wieder langsam angefangen...), reduzieren (hahaha....) und Sonstigem, von einen auf den anderen Tag aufgehört. Auch dann, man fasst es kaum, habe ich nach einem Jahr wieder geglaubt, ich hätte es im Griff und könnte ja gelegentlich.....
Naja, habe es dann nochmal gelesen, dachte eigentlich sogar, beim zweiten Mal kann es nichts werden, aber siehe da: Seit fast 14 Jahren bin ich Nichtraucher, ohne Gewichtzunahme und ohne jemals wieder auch nur einen Gedanken an eine Zigarette gehabt zu haben.
Allerdings hatte ich mir dieses Mal klar gemacht, dass jeder noch so kleine Zug mich wieder in die Abhängigkeit führen würde.
Manchmal kann ich es immer noch nicht fassen, dass ich es so einfach geschafft habe mit einem finanziellen Aufwand von 5 DM ( das Buch lag schon ein paar Jahre im Regal :-)
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#28 mellie_V8
20.8.15, 16:14
Das Suchtgedächtnis ist gnadenlos......und jede Ersatzhandlung anstatt Zigarette "triggert". Ich gebe Bollina recht: im Kopf muss es "Klick" machen - allein der Wille zählt.

Motivation und Unterstützung auf dem Weg zum Nichtraucher findet man in Seminaren zur Raucherentwöhnung.

Übrigens: Nikotin und Heroin aktivieren auf ähnliche Art und Weise das Belohnungszentrum in unserer grauen Masse. Die beiden Stoffe teilen sich zur Dopaminausschüttung ein flauschiges Zimmerchen im Oberstübchen.
Ausführliche Informationen mag sich jeder bitte selber ergoogeln. ;)
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#29
20.8.15, 16:59
Die Vorschläge sind gut gemeint - aber so richtig hilft nur brutales Aufhören, und zwar ohne "Ersatzhandlungen". In der ersten Zeit ist es schwer, besonders beim Bier usw.
Da hilft nur Durchbeißen. Wer was anderes behauptet, hat keine Ahnung.

Seit dem Rauchverbot in den Kneipen ist es wohl leichter, und sauteuer sind die die Dinger ja auch geworden. Hätte ich nur das ganze Geld noch . . .

Heute verstehe ich gar nicht mehr, dass ich das mal "lecker" fand. Aber ich gifte auch keine Noch-Raucher an, wenn sie mir nicht gerade auf den Steak-Teller pusten . . .

P.S.: Die berühmte "Zigarette danach" habe ich nie gebraucht. Glücklicherweise, sonst würde ich ja heute noch eine Packung pro Woche - nee Quatsch, Altmännerphantasien! ;-)
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#30 mellie_V8
20.8.15, 17:14
@Spectator ....dann rauchtest du währenddessen....? :D
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#31
20.8.15, 18:07
Bei mir hat es nicht nur im Kopf sondern auch im Bauch "Klick" gemacht. Kaum wusste ich, dass ich schwanger bin, habe ich aufgehört zu rauchen. Durch die Hormonumstellung in der Schwangerschaft und den Gedanken an mein Baby war es ganz leicht.
Ich hatte noch 2 Zigaretten in der Schachtel. Die habe ich nicht weggeschmissen, sondern zur Reserve aufgehoben, damit ich --falls mich die Sucht überkommt-- nicht losziehe und eine ganze Schachtel kaufe und dann ganz viel Versuchung rumliegen habe. Einmal war es dann soweit und ich dachte, ich müsste doch noch mal rauchen und habe mir eine Zigarette angezündet. Der erste Zug hat so scheußlich geschmeckt, dass ich damit endgültig kuriert war. Das ist jetzt fast 20 Jahre her.
Achja, danach habe ich ordentlich Gewicht zugenommen, aber das war nach 9 Monaten auch großteils wieder weg.
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#32
20.8.15, 18:15
Ich habe nach dem ersten Kind aufgehört zu Rauchen.

Diese Gelegenheit nutzen bestimmt viele Frauen, denn wenn das Kind auch nur ein bisschen in seiner Geborgenheitsphase davon abspeichert, kann es später leichter selbst zum Raucher werden.
Das wusste ich zwar damals nicht, aber nun bin ich doppelt froh.
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#33
20.8.15, 18:20
Ich sage immer, dass ich Diät halten viel schwieriger finde, als mit dem Rauchen aufzuhören. Essen muss ich, Rauchen nicht und mit jedem Tag, der nach dem Aufhören vergeht, denkt man weniger ans Rauchen, irgendwann ist der erste Tag, an dem man überhaupt kein Verlangen mehr danach hat. Ich fand es wirklich nicht so schwierig wie gedacht und sogar mein Mann (3 Packungen täglich, 30 Jahre lang) hat's auf Anhieb geschafft. Wir sind ein halbes Jahr später im Herbstwald spazieren gegangen und er fragte, was denn hier für ein seltsamer, aber angenehmer Geruch wäre. Er kannte einfach den Geruch von Herbstlaub nicht. Tja, Nichtrauchen hat viele schöne Seiten, nicht nur Geldersparnis und schöne Haut. Irgendwann schaffst du das auch, Glucke!
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#34
20.8.15, 19:44
Vielen Dank an alle für die Guten Wünsche. Ich hoffe ich werde es schaffen. Wie ich sehe sind hier ja schon viele die es geschafft haben. Respekt!
Wenn ich das alles so lese, macht mir das Mut.
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#35
20.8.15, 19:46
@HörAufDeinHerz: Ich bin da leider anders, Diät ist zwar nicht einfach, doch mit wenig Essen komme ich im Moment schon klar, leider ohne Zigaretten gar nicht :(
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#36
20.8.15, 20:13
@glucke1980:
Der Klick wird kommen, wenn Du das wirklich möchtest.

Mir hat folgendes den Klick gebracht:
Mit Freunden zur Faschingsveranstaltung, die jugendliche Tochter sagte plötzlich mitten im Gelächter... weißt du, du wärst wirklich nett, wenn Du nur nicht so stinken würdest.
Das hat mich furchtbar getroffen. Zwei Tage später hab ich die Reste weggeworfen.
Bei drei Schachteln am Tag muss das auch sicher ganz schrecklich gewesen sein.
Leider wird den Rauchern eingeredet, es sei am allerschlimmsten, mit dem Rauchen aufzuhören - furchtbare Entzugserscheinungen.
Aber das ist nicht wahr.
Ich gehe da mit HörAufDeinHerz - Alkohol und Zigaretten kann man einfach weglassen, das ist nicht essentiell. Aber essen...

Auch Du schaffst das. Glaub einfach ernsthaft dran.
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#37
20.8.15, 20:27
#29 Spectator hat recht. Rauchen ist im Grunde eine schlechte Angewohnheit. Davon war ich- noch während ich geraucht habe (75 am Tag) - überzeugt. Seit 12 Jahren rauche ich nicht mehr - schlagartig aufgehört. Rauchen hat nur in den Augen entschiedener Nichtraucher etwas mit Sucht zu tun. Ich jedenfalls hatte nie das Bedürfnis nach einem Pflaster, als ich aufgehört hatte, aber noch heute, wenn draussen ein paar Leute zusammenstehen und rauchen, schnorre ich mir-alle Jahre vielleicht mal- ne Zigarette, hab so richtig Lust, mache 2 Züge und drücke sie aus.
Das spielt sich im Kopf ab !
Lange, ehe ich mit dem Rauchen aufgehört habe dachte ich darüber nach, wie es wohl wäre, käme ich ins Krankenhaus-war ich bis dahin nie- läge geplättet 14 Tage im Bett und dächte nur noch:Zigarette !!!
Ich habe vorher auch verschiedene Versuche gemacht um aufzuhören. Die erste Zigarette erst um 11 Uhr, das ging 2 Tage gut,
Nicht mehr als 10 Zigaretten pro Tag. Ging maximal 3 Tage gut.
Dann, nach einer schweren Erkältung, musste ich mich zwingen, morgens die erste Zigarette wie gewohnt zu rauchen.
Habe festgestellt, dass es nicht schmeckt, sondern dass nur was fehlt, wenn ich zum Kaffee keine Kippe rauche.
Und noch was: wenn ich heute telefoniere, das Gespräch wird problematisch, taste ich manches mal noch zur Brusttasche nach den nicht vorhandenen Zigaretten.

Ich würde auch einen grossen Bogen um professionelle NichtraucherRatgeber machen.
Mein Rat: Fenster auf, volle Schachtel Zigaretten mitsamt dem Feuerzeug rauswerfen.
Und sich nicht einreden lassen, man bräuchte jetzt was Süßes als Alternative.
Einfach neu anfangen und anders leben !

Fällt mir gerade ein:
Ich habe mich vor kurzem mit einem Alkoholiker unterhalten. Die werden auch schlagartig entwöhnt. Da gibts kein Pflaster oder ein Bonbon.
Da zählt nur der Wille.
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#38
20.8.15, 20:45
@KUBE1953:

Genau diese Krankenhausvision habe ich auch beschrieben. Der Gedanke daran schreckte mich ab. Ich habe mir aber auch genügend andere Situationen vorgestellt, in denen ich mir gar nicht vorstellen konnte, nicht mehr zu rauchen: Werde ich jemals wieder guten Sex haben, wenn die Zigarette danach fehlt? ;o))))

Meinen Wohnzimmertisch empfand ich als total leer ohne Ascher und musste mächtig umdekorieren, bevor es passte. Und was macht man mit all den wunderschönen Zippos?

Aber wie gesagt: Nach unzähligen Versuchen und Zeiten, in denen ich bewusst gar nicht aufhören wollte, ging es dann irgendwann wie von alleine. Und das bei einem Stangenvorrat von ca. 15, denn das Allerschlimmste war für mich der Gedanke, jemals out of cigarettes zu sein......

Jetzt schwärmen wir Nichtraucher alle davon, wie wir es geschafft haben und Gluckes Tipp geht ein wenig unter, weil die meisten von heute auf morgen einen Schnitt gemacht haben.

Ich denke immer noch, dass sich jeder Versuch lohnt bis es dann doch irgendwann Klick macht.
4
#39 Klick
20.8.15, 22:07
Was ruft ihr blos den ganzen Tag nach mir, bin doch schon da.

Der Klick hilft doch gern in allen Lebenslagen, es muss eben klick machen göll ?

Glucke du schaffst das, denn das letzte was du brauchst sind diese stinkigen Kippen. Wirf sie weg und belohne dich für das eingesparte Geld mit schönen Dingen. Ich habe einen Porsche verqualmt, den hätte ich jetzt lieber als die verpaffte Luft. Sonntags noch zwei Schachteln und Montags war ich Nichtraucher , das ist viele Jahre her. Viel Glück, es ist wirklich einfach wenn du es willst.
1
#40
21.8.15, 12:51
Danke, ich werde mein bestes geben!
#41
21.8.15, 14:12
Ich kenne viele Leute, die sich das Rauchen abgewöhnt bzw. mit dem Rauchen aufgehört haben. Und da habe ich festgestellt: Es gibt nicht DIE eine Methode!
Bei einigen hat es wirklich "Klick" (hallo, Klick!) gemacht, und sie haben schlagartig aufgehört. Andere haben mehrere Versuche gemacht und es irgendwann geschafft.
Mein Mann hat lange geraucht, aber nur drau0en. Trotzdem stank seine Kleidung nach Rauch. Als unser Sohn dann sagte: "Papa, wenn du im Urlaub auch rauchst, komm ich nicht mit!", hat er aufgehört. Er war aber auch kein starker Raucher, da war die Schwierigkeit nicht ganz so groß.
2
#42
21.8.15, 14:19
Als wir unsere Silberhochzeit feierten, wollten wir keine Aschbecher auf den Tischen stehen haben, weil im Saal nicht geraucht werden sollte. Die Gastwirtin sagte, bei einem so großen Fest sei das nicht üblich, aber sie hat es natürlich respektiert und einen Nebenraum für die Raucher bereitgestellt.
Einige Raucher sprachen dann von der "Selbsthilfegruppe", die sie da aufgemacht hätten. viele von ihnen erzählten mir nachher, es sei anschließend so angenehm gewesen, in den rauchfreien Saal zurückzukommen und zu Hause keine verrauchte Kleidung ausziehen zu müssen.
Ein bißchen haben wir da also Pionierarbeit für rauchfreie Lokale geleistet.
Ich wüsche Dir, Glucke, daß Du sowohl von Deinen überzähligen Kilos als auch von der Zigarette loskommst!
#43
25.8.15, 12:29
Was helfen könnte gegen das rauchen ist das : ich habe mir damals als junges Mädchen (16?) geschworen : "werde ich schwanger,höre ich sofort auf."
Was soll ich Euch sagen,als ich erfahren habe dass ich schwanger war,schmeckte sie mir nicht mehr,ich hörte einfach auf.Auch beim 2. Kind war es so.Leider fing ich nach den Geburten wieder damit an.....heute rauchen meine beiden Kinder selber.....
Was ich sagen will : vielleicht hilft ja Hypnose zusätzlich zum "Klick" im Kopf.

@afina #3 : genau so geht es meinem Ex. Angeblich COPD,Lungenkrebs.Er hängt am Sauerstoff,bekommt Nikotinpflaster und raucht trotzdem noch weiter.....
1
#44
25.8.15, 13:04
@Schnuff:
Herrjeh, auch noch doppelt Nikotin - Pflaster und Rauchen. Das ist ja eine regelrechte Vergiftungssituation.
Dann wünsche ich Euch, dass es besser ausgeht, als bei uns.
#45
25.8.15, 13:09
@afina: #44 : ich glaube nicht,dass es besser ausgeht als wie bei Dir.Dem ist einfach nicht zu helfen.Mir tut nur mein jüngstes Kind leid,es hängt unwarscheinlich sehr am Vater...
LG
#46
25.8.15, 13:20
@Schnuff:
Ja, was so eine rechte Suchtpersönlichkeit ist... Aber Du wirst lachen, ich habe sogar das schon in den Vierzigern befindliche Kind von ihm (Patchwork) vor der Wahrheit geschützt. Die Kinder wissen das bis heute nicht, dass der sonst so toughe Papa wieder geraucht hat kurz vorher. Was ein Elend.
#47
25.8.15, 14:06
@afina: Ja,jede/r ist für sich selbst verantwortlich.Da bleibt wirklich nur das gute Andenken den Kindern irgendwie zu erhalten....was manchmal sehr schwer ist.
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#48 Beth
26.8.15, 12:43
Habe auch vor über 30 Jahren von heute auf morgen aufgehört.
War hart und abends denkt man, wieder einen Tag geschafft.
Hat sich aber gelohnt. Heute ertrage ich keinen Zigarettenrauch in meiner Nähe und noch viel weniger einen stinkenden Raucher, wo die Haare, die Kleidng und einfach alles stinkt.
Gebe zu, bin extrem geworden
1
#49
30.9.15, 12:19
@afina: Liebe Afina! Eine Sucht ist eine Sucht, ist eine Sucht...Das eigene Gehirn wird sehr böse, wenn nicht das kommt, was es gewöhnt ist. Ich habe auch geraucht. Habe vom Heilpraktiker Tropfen gekriegt: Eisen plus Kaktussaft. 3xtäglich nehmen und weiterrauchen. Nach exakt 4 Wochen habe ich alle Zigaretten und Aschenbecher in den Müll geworfen. Nie wieder sagte mein Gehirn! Und es war vorbei. 20 Jahre ist das her. Ich danke Gott auf Knieen, denn was ich so erlebe im Bekanntenkreis - amputierte Beine, Haut wie Pergament, nikotinduftende Kleidung, keine Zeit für ein Gespräch weil die Sucht anklopft... Aufhören ist hart aber wohl auch eine Sache der Entwöhnung und Gewöhnung an ein anderes Leben.
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#50
30.9.15, 14:01
Ich habe mit 14 Jahren angefangen zu rauchen. Zwischendurch immer mal halbherzig für umrum 6 Wochen aufgehört. 2009 dachte ich, jetzt sollte ich aber mal .........wirklich.......ernsthaft........aufhören. Der Punkt war nur, ich rauchte so gerne !!!!!
Na, ja, und es klappte .......nicht wirklich .........eigentlich aber überhaupt nicht. Meine DOC empfahl und verschrieb mir daraufhin "Champix" - Tabletten. Zunächst erstmal eine 4 Wochenpackung. Musste ich allerdings selber bezahlen und die Sache war nun, weiss Gott, nicht das Sonderangebot. (ja, man braucht ein Rezept und ja, man muss es selber bezahlen).
Und so funktioniert(e) es: in der ersten Woche beginnt man mit den Tabletten (die jeweiligen täglichen Dosierungen jetzt hier zu schildern, schenke ich mir ;-)), darf aber wie gewohnt weiterrauchen. Zu Beginn der zweiten Woche setzt man sich selber einen Tag fest, an dem man zu rauchen aufhört. Welchen ich gewählt hatte, ist sicher nicht schwer zu erraten :-). Genau, den Letzten.
Aber schon in dieser zweiten Woche schmeckte es nicht mehr. Oft dachte ich, hoffentlich ist die Ziggi bald aufgeraucht. (Dass man so denkt, verstehen nur Raucher und Exraucher, alle anderen sagen: hej, dann drück sie doch einfach aus). Dann schaute ich auf die Zigarettenschachtel und dachte, hoffentlich hab ich Euch bald aufgeraucht. Die dritte und vierte Woche raucht man nicht mehr.
Kurzum, am 7.5.2010 habe ich meine letzte Zigarette geraucht . Angebote für Zigaretten konnte ich ganz locker ablehnen, es zog mich einfach nicht mehr zum (Zigaretten) Zug.
Im Hirn war ein Schalter umgelegt, und Rauchen kein Thema mehr.
Ach, ja, die Kosten für die schweineteuren Tabletten hab ich schon längst wieder reingeholt *ggg*
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#51
30.9.15, 15:22
@Bücherwurm: toll, sei stolz auf dich, denn viele schaffen es einfach nicht aufzuhören. Ich würde gerne die Jahre rückgängig machen in denen ich gequalmt habe, aber das geht leider nicht. Seit fast 25 Jahren bin ich jetzt Nichtraucher und mein Körper bedankt sich täglich bei mir dafür. Ich wünsche diese tolle Erfahrung jedem Raucher.

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