Ein Spartipp für 3 Tage in London - Frühstück auf dem Zimmer

Jetzt bewerten:
3 von 5 Sternen auf der Grundlage von

3 Tage in London sind herrlich. Nur überlegt man nach 1 Tag, ob man irgendwo Geld verloren hat - so teuer ist alles.

Wenn ihr euch auf ein full English breakfast freut und den Preis einkalkuliert habt, dann ist dieser Tipp nichts für euch.

Aber wenn ihr enttäuscht seid, was als Continental breakfast angeboten wird - und was es kostet, dann gefällt euch mein Tipp vielleicht. Mit etwas Planung kann man gut etwas zu essen im Handgepäck mitnehmen, dann hat man eine Grundlage für den ganzen Vormittag! Nur keine verderblichen Sachen- Wurst geht gar nicht.

Ich nehme folgendes mit: 1 Packung Haferflocken in verschließbarer Box, 1 Tüte Trockenfrüchte, 1 Liter H-Milch, 2 Löffel. 1 Packung Knäckebrot und 2 kleine Dosen vegetarischen Brotaufstrich aus dem Drogeriemarkt. 2 Plastikmesser (Handgepäck, Flugzeug!) . Sehr oft kann man sich auf den Zimmern Tee und Kaffee selber machen. (Vorher nachfragen nach tea-making facilities). Die Milch und den Aufstrich kann man im Minikühlschrank aufbewahren oder auf der Fensterbank. Manchmal ist ein kleiner indischer Laden in der Nähe, wo man Milch auch kaufen kann.

Ich finde es viel gemütlicher, bei englischem Frühstücksfernsehen seine Haferflocken zu essen, als im vollgestopften Frühstücksraum einen Wattetoast mit steinharter Butter und Marmelade zu verspeisen. Und Wasser hole ich den ganzen Tag über immer in Supermärkten, niemals im Hotel kaufen - Wahnsinnspreise!

Von
Eingestellt am

79 Kommentare


6
#1
21.3.12, 00:06
Ja, wieso nicht! Das ist ein guter Tipp - aber nicht nur für London, sondern für generell! :)
1
#2 fReady
21.3.12, 00:08
1 Liter Flüssigkeit im Flugzeug mitzunehmen geht wieder?
Man möge mir die neugierige Nachfrage nachsehen. Bin länger nicht mehr geflogen?
17
#3 erselbst
21.3.12, 01:10
also bevor ich so etwas mache--bleibe ich lieber zu hause!! wenn ich irgendwohin fahre dann genieße ich auch meine umgebung und dazu gehört essen und trinken!!! und wenn mir das frühstück im hotel mi´ßfällt--dann gehe ich halt in ein kaffeehaus oder coffeeshop---und genieße was es dort gibt.
14
#4
21.3.12, 01:29
Warum verreisen wenn Alles mehr oder weniger wie zuhause sein soll? Gebe zu London ist ein sehr teures Pflaster (habe knapp 20 Jahre in England gelebt), aber das ist doch gerade der Witz des Verreisens das man 'mal ganz locker und leger dahin spaziert wo man keine Touristen findet. Oder würdest reist Du auch nach Thailand reisen um billig bei McDoof zu futtern wenn sich kein Netto finden läßt?
9
#5
21.3.12, 05:52
Ich frage mich gerade, wie ich mit meinem ohnehin immer fast überquellenden Gepäck da noch Milch, Haferflocken, Trockenobst und Knäckebrot unterbringen sollte. Aber vielleicht bin ich ja einfach nur eine schlechte Packerin. :D
#6
21.3.12, 10:09
@fnü - ich bin von zwei Personen ausgegangen, die sich die Nahrungsmittel teilen. Das wiegt wirklich nicht so viel .
-2
#7 erselbst
21.3.12, 10:19
@Ellaberta:du stellst - fast immer- sehr interessante tips ein--und vor allem sehr viele!! ich dachte bis dato immer-wow was für eine tolle frau, die hier so viele und teilweise auch gute tips einstellen kann neben der versorgung der familie!!
dieser tip hier betr. das frühstück in london hat meine meinung sehr sehr relativiert!
7
#8 Oma_Duck
21.3.12, 10:41
Geiz ist das eine - sich nicht freiwillig "neppen" lassen, das andere. Wer sich aus der Minibar bedient, statt sich eine Flasche Wasser aus der Kaufhalle mit aufs Zimmer zu nehmen, ist selbst schuld.
Es geht mir gar nicht darum, ob ich es mir "leisten" kann - ich gönne mir nur den Spaß, unverschämten Abzockern ein Schnippen zu schlagen.
Auf einer wunderbaren Skandinavienreise haben wir in Jugendherbergen übernachtet. Der halbe Kofferraum war voller Aldisachen. Warum? Weil an Hotel und Restaurant-Essen gar nicht zu denken war. Ein Bier zum Schnitzel zu 25 DM kostete (1970!) 3,50 DM - als dasselbe in D für ca. 7,00 DM / 0,70 DM zu haben war. Alternative: Selbstverpflegung oder zu Hause bleiben. Ihr glaubt gar nicht, wie gut eine Aldikonserve, erwärmt auf dem Spirituskocher in herrlicher Landschaft, schmecken kann.
Ergo: Guter Tipp, bis auf die Haferflocken, aber das ist ja Geschmackssache. Ich würde Knäckebrot und Dauerwurst mitnehmen.
#9
21.3.12, 10:56
Ich finde den Tipp auch gut und erinnert mich an meine Oma. Sie hatte auch immer eine Miniküche im Gepäck: Blechkanne, Tauchsieder (Wasserkocher war damals nicht in jedem Zimmer standart), Frühstücksbrettchen, Besteck mit Campinggeschirr, ein Glas Kronat Gold, Teebeutel, ein Glas Brühe und Würzlinge.
Eingekauft wurde in den Supermärkten vor Ort.
Ich war zweimal mit ihr in Urlaub und fand das immer urgemütlich mit ihr auf dem Zimmer zu essen. Ich erinnere mich gerne an die Tasse heiße Brühe mit Backerbsen zurück.
9
#10 erselbst
21.3.12, 11:11
vor einigen jahren fuhren meine damalige frau und ich mit bekannten ( ebenfalls mann und frau) in die toskana. beide seiten hatten je ein nettes uriges ferienhäuschen gemietet. wir gingen stets zum essen, wobei wir hin und wieder, wenn wir an einem markt vorbei gekommen sind, auch mal frisches obst und tomaten für zu hause eingekauft haben. unsere bekannten kochten selbst--mit mitbebrachten produkten aus deutschland. ich habe mich gefragt, wozu brauche ich in italien nescafe, deutsche nudeln, bratwürste und erbseneintopf???
noch während des urlaubs haben wir die bekanntschaft sehr reduziert. diese art von lebensstil gefiel uns nicht. und es war, wie sich später herausstellte, richtig!
ein land kann man nur erleben wenn man auch seine autentische lebensart erleben kann und das heißt aber auch nicht in touristenlokale zu gehen, sondern dorthin wo auch die einheimischen hin gehen. wir haben dinge kennengelernt , die einem sonst verborgen bleiben. deshalb mag ich auch keine "all inclusiv " urlaube. wie kann jemand sagen er wäre in der türkei gewesen, wenn er in all der zeit z.b. nicht aus seinem club heruasgekommen ist?? wie herrlich ist es dagegen in einem fremden land in einem landestypischen lokal etwas zu essen und zu trinken, was man zu hause so nicht bekommen kann!!!
den besten schweinsbraten der welt gibt es bei uns in bayern--im ausland brauche ich so etwas nicht! dort mag ich das was man vor ort isst und trinkt! und wenn es mir zu teuer ist, dann bleibe ich eben auf "balkonien"!!
6
#11
21.3.12, 11:30
@erselbst: Im Falle deiner seltsamen Bekannten muss ich auch sagen: Dumm von denen. Haben die wirklich Bratwürstel im Gepäck gehabt?

Wenn ich schon mal das Glück habe zu verreisen, dann möchte ich natürlich auch die Landesspezialitäten zu mir nehmen, das ist klar. Und dann am liebsten Hausmanns- oder Bauernkost.

Aber im Urlaubsort einen kleinen Zwischenimbiss auf dem Zimmer zu nehmen mit den Produkten aus dem Land, finde ich nicht verwerflich.
Auch nicht, Tee oder Kaffee im Gepäck zu haben. Manche Menschen brauchen erst einen Kaffee oder Tee, bevor sie überhaupt in der Lage sind, irgendwas anderes zu tun.
4
#12 erselbst
21.3.12, 11:39
@Eifelgold: ja, es waren 2 pack bratwürstl!! aber brauche ich denn in italien nescafe??? da gibt es so schöne kleine bars --ein espresso oder cappu --und schon geht es weiter!
wenn ich z.b. einen ganzen tag durch florenz wandle, dann trinke ich mindestens so ca. 15 espressi --und jeder schmeckt ein bissel anders--und jeder schmeckt gut!
1
#13 Oma_Duck
21.3.12, 11:46
@erselbst # 10: Ist dir eigentlich bewusst, wie vielen Leuten du mit diesem arroganten Kommentar vor den Kopf stößt?
Als wir nach zwei Wochen Urlaub am Gardasee (Ferienwohnungen in einem alten Weingut) in unseren popeligen Golf stiegen, wünschten uns unsere Wohnungsnachbarn (schwerer Mercedes, Küche in der Ferienwohnung blieb kalt) gute Heimreise.
Antwort: Wieso Heimreise, wir hängen jetzt noch vierzehn Tage Urlaub auf dem Bauernhof in Kärnten dran. Da klappten die Kinnladen runter, sehr zu unserem Vergnügen.
11
#14
21.3.12, 11:50
@erselbst: Naja, wenn ich durch Florenz wander, brauche ich sicherlich nicht den Tauchsieder beim Shoppen. Und verkneifen will ich mir sicherlich auch nicht den Tee oder Espresso. Dafür gehe ich sicherlich nicht zurück auf mein Zimmer.
Doch morgens auf dem Zimmer den ersten Kaffee oder Tee nehmen, finde ich ok.
Abends würde ich wohl eher den landestypischen Wein bevorzugen. Ne Buddel Rhein-Hessen bringe ich mir dann auch nicht von zu Hause mit ;-)
2
#15 Die_Nachtelfe
21.3.12, 11:53
@erselbst: Auch wenn dir das vielleicht unverstaendlich sein mag, aber es gibt Leute, die auf eine kleine Reise wirklich lange sparen muessen. Gehoere zwar selber nicht dazu, dennoch bin ich es gewohnt, gewisse Dinge mitzunehmen - wozu Wucherpreise akzeptieren oder sich gar ueber den Mangel gewisser Gegenstaende aergern, wenn es auch entspannter geht?
Ausserdem ist fuer viele Menschen der Grund fuer eine Reise auch die Tatsache, dass sie gerne mal eine andere Gegend sehen (und erleben) moechten. Dinge besichtigen, die es in der naeheren Umgebung nicht gibt und nie geben wird. Da braucht es dann keine regionalen Spezialitaeten oder so.
14
#16
21.3.12, 12:11
Na, es brodelt mal wieder, wie ich lese .
@ erselbst - nur mal zum Klarstellen : wir gehen in London durchaus ins Pub und essen die dortigen Spezialitäten. Ich sprach vom Frühstück. Und ich sehe nicht ein, schon morgens pro Tag 15 Euro ( das ist noch preiswert) pro Person auszugeben. Dafür bezahle ich lieber den Eintritt in eine Ausstellung oder eine Kinokarte. Oder hole mir auf Antikmärkten schöne Bücher.
Gruß Ellaberta
8
#17 erselbst
21.3.12, 12:19
@Oma_Duck: //13 "niveau sieht nur von unten aus wie arroganz"
#18 Oma_Duck
21.3.12, 12:39
@ # 17 erselbst: Aha, dann wähnst du dich demnach "oben", niveaumäßig? Na, dann bleib ich doch lieber unten!
-3
#19 erselbst
21.3.12, 12:59
@Oma_Duck: gut! dann treffen wir uns wenigstens nicht!!
6
#20
21.3.12, 13:51
# 13 Oma_Duck

Andere als arrogant zu schimpfen ist schon sehr boshaft,

dann auch noch stolz erzählen, das Du selbst hochgradig schadenfroh bist ... ist nicht besonders .....

da fällt mir ein:

"Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz" eine Volksweisheit
7
#21 Die_Nachtelfe
21.3.12, 14:39
Tut mir Leid, aber ich kann Oma_Duck nur beipflichten, die sich uebrigens nie wirklich herablassend gegenueber gesellschaftlich und finanziell schlechter stehenden Menschen verhalten hat.
Wenn ich mir teilweise angucke, wie abfaellig/herablassend sich manche hier gegenueber denen aeussern, die sich nicht jeden Luxus einfach so mal leisten koennen, wird es mir fast uebel. Manchmal wuensche ich mir offen und ehrlich, dass die jenigen, die materielles Glueck fuer selbstverstaendlich halten, irgendwann von ihrem hohen Ross herunter fallen.
2
#22 MiO
21.3.12, 15:07
Wir sind schon beruflich oft auf Reisen - immer dabei der Miniwasserkocher und Tee/Pülverchenkaffee. Am Morgen erst mal entspannt zwischen wachwerden, Bad und Aktionen ist etwas Feines
Kulinarischem wie kulturellen Vorhaben für den Rest des Tages tut das nix - und um den Morgen/Frühstück geht es hier doch in erster Linie.
9
#23
21.3.12, 18:21
@fReady: Nee, ein Liter Flüssigkeit im Handgepäck geht noch immer nicht. Ich denke, Ellaberta meint genau das Gegenteil.
Zum Tipp: Auf unserer USA-Rundreise vor ein paar Jahren hätte ich mir durchaus manchmal gewünscht, ich hätte so ein Frühstück (ohne Haferflocken) im Gepäck gehabt. Was dort selbst in besseren Hotels angeboten wurde (dünner Kaffee und Donuts aus der Plastetüte) war lausig. In England aber wird doch so eine schöne Frühstückskultur gepflegt. Da suche ich mir ein nettes, kleines B&B (Bed and Breakfast) - in London wahrscheinlich eher in den gut angebundenen Vororten - und fange den Tag mit einem "Full English" (Eier, Schinken ... und Toast, Cornflakes, Obstsalat etc) an. Danach brauche ich sehr lange nichts und spare oft das Mittagessen ein.
Ansonsten stimme ich erselbst zu: Wir bevorzugen auch landestypisches Essen in den Lokalitäten, in die die Einheimischen gehen. Das ist meiner Erfahrung nach nicht da, wo die Speisekarte aus riesigen, unscharfen, verblichenen Farbfotos in Plastehüllen besteht. In Nebenstraßen oder ein wenig außerhalb der Touristenzentren ist es dann i.d.R. auch nicht mehr so teuer und viel gemütlicher. Das Essen planen wir als Teil der Reiseerfahrung auch finanziell mit ein, genauso wie Eintrittsgelder o.ä.
&Oma Duck: Zwischen Sparen müssen und Geiz als Sport unterscheide ich hier mal ausdrücklich, bevor ich meiner Hoffnung Ausdruck gebe, dass du nicht zu denen gehörst, die sich noch täglich Riesenfresspakete vom Frühstücksbüfett im Hotel mitnehmen und am Abreisetag alle Teebeutel und Instantkaffeetüten aus dem Hotelzimmer einpacken und das dann auch noch für sonstwie clever halten. Das sind nämlich "die Deutschen", denen wir unseren schlechten Ruf in ausländischen Feriendomizilen verdanken. - offtopic - ich weiß.
3
#24 Oma_Duck
21.3.12, 19:12
@Lichtfeder: Na gut, dann streiche ich arrogant und ersetze es durch "hochnäsig". Mein Sarkasmus missfällt manchem, anderen gefällt er - kannze nix machen.
Hochgradig Schadenfroh? Nee, habe mich nur amüsiert über die "Bonzen", die uns keine vier Wochen Urlaub zugetraut hatten. Und auf die landestypische Küche haben wir auch nicht verzichtet, die neapolitanische Nonna kochte göttlich, und einige Mezzilitri Vino rosso haben wir uns auch gegönnt - jeden Abend!. Und dann in Kärnten Brettljausen und was die kärntner Küche hergab, sogar "Beuschel" habe ich mit Behagen gegessen. Aber mit zwei Kindern jeden Tag ins Restaurant - das hätte unser Konto ins Dispo getrieben. Allein schon die Getränke. Pommes mit Würstl und Almdudler an der Bude im Strandbad - gibt es was herrlicheres für Kinder?
Aber im Tipp ging es ja eigentlich nur um das unverschämt teure "Continental Breakfast" in London. Bed & Breakfast kennen wir auch, herrlich - bis auf die Bettwäsche aus Nylon im heißen Sommer 1976 - puh! Die englische Küche in Ehren, aber die Sausages sind wirklich ungenießbar. Aber Fish & Chips, das können sie. Wir mussten nur immer rechtzeitig melden, dass wir keinen Essig über die Pommes haben wollten - wurden dann immer ungläubig angestarrt. Na ja, andere Länder . . .
6
#25
21.3.12, 23:44
Ellaberta

Dein Tipp ist gut für alle die keinen Wert auf großes Frühstück legen, die Zeit anders verbringen. So hast Du es wohl auch gemeint. Eine Kleinigkeit im Handgepäck mitzunehmen, ist trotzdem nicht verkehrt.

24 @Oma_Duck

>@erselbst # 10: Ist dir eigentlich bewusst, wie vielen Leuten du mit diesem arroganten Kommentar vor den Kopf stößt?>

Ich habe nichts im dem Kommentar gelesen, dass anstößig ist.

Dir ist nicht bewusst, das es ganz offensichtlich Deine Stärke ist, Mitmenschen vor den Kopf stoßen.

Du bewertest den Kommentar als arrogant bzw. hochnäsig.
Du kannst ersetzen was Du willst, es ändert nichts.
DEINE Bewertung ist und bleibt arrogant und hochnäsig.

Du tust auch nichts anderes als Deine Urlaubsberichte hier zum Besten zu geben. Wer will das wissen? Andere Leute machen auch schöne Urlaube, genießen und schweigen. Mus Dir nicht gefallen. Du bist Gast im Ausland, bringst Deine Lebensmittel mit und lässt Deinen Müll dort. Wie arrogant ist das denn???

Auch der neue Urlaubsbericht ist nur peinlich, überheblich, „anstößig“.

"Wohnungsnachbarn (schwerer Mercedes, Küche in der Ferienwohnung blieb kalt) gute Heimreise." Neidisch bist Du auch noch …..

und bildest Dir ein, das es andere juckt, wie lange oder oft Du in Urlaub fahren kannst.

Mach Urlaub soviel Du willst.
Bitte, schreibe keinen weiteren Urlaubsbericht mehr.
Deine Visitenkarte hast Du schon hinterlassen.
1
#26 MiO
22.3.12, 01:19
@ Lichtfeder, 20 & 25 ... lies diese deine Beiträge noch mal " nach drüber geschlafen " !
7
#27
22.3.12, 03:27
Also ich kann der Tip-Schreiberin beipflichten. Nicht nur ist das Breakfast in London anch meiner Erfahrung, irre teuer, sondern es schmeckt mir auch persönlich überhaupt nicht.
Die Tatsache, dass man FRühstück auf dem Zimmer isst, heißt ja nicht, dass man das landestypische Essen verschmäht. Da bleiben ja noch 2 Hauptmahlzeiten über. Ich kenne das so, dass man im Urlaub (wenn man im Hotel ist), sich was kleines organisiert sowie Proviant für den Tag und entweder Mittags oder Abends geht man Essen - landestypisch. Vielleicht auch zwischendurch in nem netten Café nen Kaffeetrinken, aber man muss ja nicht 3 Mahlzeiten in Restaurants verzehren.
9
#28
22.3.12, 10:04
Das sogenannte Kontinentale Frühstück, was Touristen in Großbritannien angeboten wird, hat doch mit landesüblichem Essen nichts zu tun. Es ist wirklich irrsinnig überteuert und fast schlimmer als nichts im Bauch. Ellabertas Tipp ist brauchbar und praktizierbar, die Milch hat sie bestimmt nicht im Handgepäck. Mir stinkt es auch, unterwegs überteuerten Service in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus gibt es Menschen, die gern was von der Welt sehen möchten, aber nicht alles zahlen können (oder wollen), was da so angeboten wird. Ich finde es auch dumm und engstirnig, überall auf der Welt Wiener Schnitzel und Münchner Bier konsumieren zu wollen, aber darum geht es in Ellabertas Tipp doch überhaupt nicht - sie macht sich einfach unabhängig mit ein paar mitgebrachten Lebensmitteln. Ich finde das eher kreativ und klug.
2
#29 Die_Nachtelfe
22.3.12, 10:31
@Lichtfeder: Dein neuester Kommentar beweist eigentlich ziemlich gut, dass du nicht Ansatzweise verstanden hast, was Oma_Duck mit ihrem Kommentar aussagen wollter. Schade eigentlich, aber laesst sich wohl nicht aendern.
3
#30 jojoxy
22.3.12, 11:05
der tipp ist gut, so wie er dasteht, auf englisches frühstück bezogen. ab meinem zweiten englandbesuch hab ich das auch so gemacht. zwar hab ich mir das zeug nicht von deutschland mitgebracht, sondern im englischen supermarkt gekauft, aber das continental breakfast im hotel ist wirklich zum davonlaufen. bei meinem ersten londonaufenthalt gabs zähe lappige croissants mit gesalzener butter und zu süßer jam und lauwarmen beuteltee.
in ländern, wo man keine fantasiepreise fürs essen zahlen muss, da esse ich natürlich landestypisch und selber kochen tu ich im urlaub normalerweise auch nicht.
3
#31
22.3.12, 11:45
wenn ich eine Städtereise mache, tue ich etwas, das mir zuhause nicht einfallen würde, ich frühstücke bei McDonalds ... und ich gestehe: ich mag es (aber nur im Urlaub)

:o)
3
#32 tabida
22.3.12, 12:57
Ich käme nie auf die Idee, in England ein Kontinental Frühstück zu essen!
1
#33 erselbst
22.3.12, 13:06
@tabida: richtig!!!!!!!!!!!!!! so sehe ich das auch. und wenn ich in england ein englisches frühstückbestelle und dafür ca. 20 euros bezahlen soll , dann ist das in ordnung! ein solches frühstück ist so umfangreich, dass man meist gar kein mittagessen, oder höchstens ein paar fish´n chips braucht!!!
1
#34 Oma_Duck
22.3.12, 13:20
@Lichtfeder: Keine Bange, kein neuer Urlaubsbericht (ob man solche lesen will oder nicht, sollte übrigens jeder selbst beurteilen dürfen. Was habe ich hier nicht schon ellenlange Abhandlungen gesehen über Katzenpflege, um ein Beispiel zu nennen. Ich habe keine Katze, also interessiert es mich nicht die Bohne. Aber andere haben welche und finden es vielleicht hilfreich. So ist da nun mal).

Arroganz: Mit Kommentar #7 teilt ERselbst aller Welt seinen "partiellen Sympathieentzug" gegenüber der Tippgeberin mit, wegen eines Tipps, der nicht in sein Weltbild passt. Und dann: "...wenn es mir zu teuer ist, dann bleibe ich eben auf 'balkonien:!!" Und dann noch # 33. Soviel zur Arroganz. Oder Hochnäsigkeit. Oder Blasiertheit.

Nachtelfe hat Recht: Du hast wirklich NICHTS verstanden.
2
#35
22.3.12, 17:31
@superwoman und andere: Nur mal ein Denkanstoß: Wer bestimmt, wann ein Service "überteuert" ist? Er wird von Menschen erbracht, die von dieser Arbeit leben müssen. Die Lebenshaltungskosten in England sind z.B. höher als bei uns - die hier so oft angeführten "irren" Preise müssen die Bewohner dieses Landes nämlich alltäglich und für alles bezahlen. Es gibt kaum etwas, das nicht teurer ist, das fängt bei Lebensmitteln an und hört bei Strafzetteln nicht auf (z.B. 70 Pfund für's Falschparken) Ich weiß wovon ich rede - ich bin seit über 20 Jahren jedes Jahr mehrere Male beruflich in England und kenne dort auch viele Einheimische in verschiedenen Regionen.
4
#36 jojoxy
22.3.12, 18:24
@tabida und erselbst: es soll leute geben, die morgens nichts so üppiges essen können und ich gehöre dazu.
3
#37
22.3.12, 18:28
@kampfkatze50: Liebe Kampfkatze, warum so kämpferisch?
Gerade weil es so ist wie du sagst, finde ich den Tipp ja so brauchbar.
Das gilt für mich nicht nur im Ausland, ich vermeide auch hier überteuerte Angebote, wo mir der Preis nicht zur Leistung passt. Aus Prinzip, weil ich mich nicht gerne ausbeuten lasse und durch mein Konsumverhalten so etwas nicht unterstützen möchte. Das mag jeder anders empfinden, und wem es seinen Preis wert ist, der hat freie Entscheidung.
5
#38 Oma_Duck
22.3.12, 18:54
@kampfkatze50 # 35: Deine Frage:"Wer bestimmt, wann ein Service "überteuert" ist?" Meine Antwort: Ich! Du! Jeder von uns für sich! Wer sonst?
1
#39
22.3.12, 19:29
@superwoman und Oma Duck: Warum so kämpferisch? Weil ich 'ne Kampfkatze bin ;-). Nee, im Ernst - ich reise gerne und viel und ärgere mich immer über "die Deutschen", die sich überall nur das für sie Beste rauspicken, sich der jeweiligen einheimischen Lebensweise gegenüber ach so überlegen fühlen und noch stolz darauf sind, den Menschen dieser Länder "ein Schnippchen zu schlagen" und sie damit oftmals um einen Teil ihres Lebensunterhalts bringen. Vielleicht reagiere ich über, bin eben auch 'ne sensible Mieze! Ich habe da einfach schon so viele Situationen erlebt, ich denen ich mich fremdgeschämt habe und dann alles vermieden habe, woran man hätte erkennen können, dass ich auch deutsch bin.... was ich immer schade finde, denn ich mag mein Land ... eigentlich.
8
#40
22.3.12, 20:33
@kampfkatze50: Dass wir uns schämen "deutsch" zu sein, ist schlimm. Ich gehöre einer Generation an, in der das lange nach dem Krieg noch sehr üblich und verständlich war. Aber wann wollen wir denn damit mal aufhören? Das hat absolut nichts damit zu tun, dass unaussprechliche Verbrechen im Nazideutschland passiert sind, für die es keine Entschuldigung gibt und für deren Vergessen ich niemals plädiere. Aber dürfen wir inzwischen nicht auch, wie Menschen anderer Nationalitäten, einmal stolz auf unser Land sein und es (nicht nur eigentlich) lieben? Ich glaube nicht, dass unsere Landsleute sich überall das Beste rauspicken und anderen ein Schnippchen schlagen. Menschen dieser Mentalität finden sich auf der ganzen Welt, und ich habe sie auch überall auf der Welt erlebt. Da sind wir keineswegs die negative Ausnahme. Die Spendenbereitschaft der Deutschen ist z.B. eine bekannte Tatsache. Wir, liebe Kampfkasse, sind weder schlechter noch besser als Menschen anderer Nationalitäten.
9
#41
22.3.12, 20:58
Ich finde es hochgradig ärgerlich, wenn hier Diskussionen um das Geniessen der Landeskultur losgetreten werden, wenn jemand sich eine Mahlzeit nicht leisten kann und das dann auch noch verglichen wird, mit Leuten die sich irgendwo "McD" reinziehn, damit's wie zu Hause schmeckt.
Ich bin Freiberuflerin und verdiene sehr wenig Geld. Aber ich liebe auch Kunst und nutze gerne Mitfahren etc., um mir im Nachbarausland ne Ausstellung anzusehen oder einfach mal wieder meinen Horizont zu erweitern. Aber ich habe einfach nicht die Mittel, um eben beispielsweise jede Mahlzeit ausschliesslich im Restaurant einzunehmen. Nicht jeder befindet sich in der gleichen Lebenssituation, aber manche machen auch gerne mal Abstriche und treffen trotzdem gerne mal auf andere Kulturen.
Deswegen finde ich den Tip grossartig, denn mir hilft er weiter. Vielen Dank!
5
#42
22.3.12, 21:20
Ich freue mich über deine positive Meinung zu meinem Tipp, liebe PatBat.
Es ging einfach darum, dass man morgens in London schnell in die Gänge kommt und gesund gesättigt in den anstrengenden Tag startet. Denn das ist er !
Für mich ist London nicht "England" . Wenn wir zwei Wochen nach England fahren, durch kleine Orte mit viel Landschaft und Muße zum Sitzen und Träumen, dann mag ich auch ein großes englisches Frühstück mit Eiern, gebratenen Pilzen, den kleinen Würstchen, Speck, gebratener Tomate und gebackenen Bohnen sowie Toast und Orangenmarmelade.
Aber wenn ich ein ganz viel sehen und erleben möchte, dann macht mich so ein Frühstück auch müde . Abgesehen, wie ich sagte, von den Londoner Preisen - also bleibe ich bei meinen Haferflocken auf dem Zimmer - und dann ab ins Victoria&Albert Museum !
Gruß Ellaberta
1
#43
22.3.12, 22:33
Ich finde den TIpp gut weil ich oftmals das essen im Hotel nicht vertrage und froh bin etwas sicheres für mich zu futtern und somit den Urlaub umso mehr zu genießen.

In einigen Ländern gibt es auch nciht so fot Laktosefreie oder Glutenfreieprodukte. So hat man kein Streß.

Eine Freundin hat eine Eiallergie. Da ist es für sie auch nicht so einfach.
4
#44 Mikro
22.3.12, 23:04
Diese ganzen o.g. Dinge kann man auch in London kaufen. Dafuer muss man nicht seinen kostbaren Platz bzw. Gewichtsbegrenzung im Handgepaeck mit Essen verschwenden. 1L Milch im Flugzeug geht auch nicht. Es gibt genug Geschaefte, wo ich guenstig (vielleicht sogar guenstiger als in D) Lebensmittel kaufen kann. Dann informiert man sich vor dem Urlaub, wo man seine Sachen kaufen kann. Lidl, Aldi gibt es auch. Vernueftiges Fruehstueck gibt es, man sollte es nicht glauben, auch in England. Irgendwie erinnert mich dieser Tipp an Camping Urlaub.
-2
#45 erselbst
22.3.12, 23:10
@Mikro: bravo!!!
1
#46
22.3.12, 23:15
@PatBat: Falls du meine Anmerkungen meinst: darum geht es nicht. Ich habe große Achtung vor Menschen, die ihr Leben mit wenig Geld meistern und es trotz aller Widrigkeiten genießen können. Allerdings glaube ich dann auch wieder nicht, dass die Idee, sich preiswerte Verpflegung von zu Hause mitzunehmen so super originell und neu ist - sorry, ellaberta, ich mag sonst deine Tipps und verstehe oft nicht, warum sie ohne Begründung so abgewertet werden.
@ellaberta: ja, London ist definitiv nicht England und sehr anstrengend. Vermutlich haben wir aber ganz verschiedene Auffassungen von Reisen: Bei mir muss wegen anstrengendem Job auch immer Erholung dabei sein. Daher mache ich keinen Urlaub, dessen Tage so anstrengend sind, dass ich mir nicht ein schönes, gemütliches Frühstück gönnen kann, was für mich immer auch bedeutet ausnahmsweise mal bedient zu werden.
@ alle, die sich offensichtlich so ein ganz klein bisschen angegriffen fühlen, besonders superwoman: Ja, sicher gibt es Menschen "dieser Mentalität" auf der ganzen Welt, aber offensichtlich nicht so häufig. Egal, wo wir unterwegs waren, aufgefallen ist es uns immer nur bei unseren Landsleuten, kein Holländer, Ire, Franzose, Amerikaner oder Japaner... hat beim Frühstück im Hotel Brote zum Mitnehmen gemacht und keiner von denen kommt auf die Idee, die Liegen am Pool vorzureservieren durch Verteilen von Handtüchern... es gibt viele solcher Beispiele, und mit Ellabertas Tipp hat das alles eigentlich schon gar nichts mehr zu tun... deswegen gute Nacht und nehmt es nur persönlich, wenn es das auch ist. ;-)
#47
22.3.12, 23:18
@superwoman:
PS. Mit Nazideutschland und Spendenbereitschaft hat das alles nun gar nichts zu tun.
4
#48 MiO
22.3.12, 23:29
Lach ! --- Brötchenschmierende und Liegensicherer aber auch nicht @ Kampfkatze
Abgesehen davon können dir Serviceleute in D einiges erzählen zu ausländischen Gästen ... aber darum geht's hier ja nicht ! :-)

Ellaberta hat hinreichend den Unterschied Urlaub in England --- und Kurztrip London erklärt und ich denke der Tip ist dafür gedacht - und gut !
5
#49
29.3.12, 22:57
@kampfkatze50: Davon, dass die Lebenshaltungskosten in London höher sind als z.B. in Köln, wird aber doch mein Gehalt nicht mehr. Ich muss mit dem haushalten, was ich habe. Und ich gebe mein Geld für das aus, was mir am wichtigsten ist. Wenn ich also im Urlaub Selbstversorger spiele, statt Hotel- oder Restaurantessen zu mir zu nehmen, mache ich niemandem etwas streitig, das ihm eigentlich zusteht. Ich bringe niemanden um seinen Lebensunterhalt, auch nicht um einen Teil davon.
2
#50
25.4.12, 00:20
Hallöchen allesamt, wollte nur sagen das Kampfkatze weiß wovon sie redet wenn es um England und London geht. Habe selber viele Jahre auf der Insel gelebt und gearbeitet.

Habe selber die Erfahrung gemacht das man ein Land und seine Leute anders sieht wenn man dort arbeitet, als wenn man dort nur Urlaub macht. Touris haben leider oftmals die Angewohnheit im Ausland so zu erwarten wie sie es von zuhause kennen.

Bin selber beruflich sehr viel in der Welt umher gekommen, und egal ob Europa oder dritte Welt ist das Verhalten der Touristen immer wieder das selbe. Immer wieder erwarten sie das Alles so ist wie zuhause und wehe wenn nicht. Dies dabei vergessend das es viele Dinge in dem Land nicht gibt, das dort eine andere Kultur und Lebensweise herrscht. Vom Durch-
schnittseinkommen nicht zu reden.

Allerdings muß ich Kampfkatze ein wenig widersprechen wenn sie sagt daß das Lebensmittelhamstern eine deutsche Krankheit ist. Auf meinen Reisen beobachtete ich oft das es gerade die Briten waren die stehts das Früh-
stücksbuffet wie die Heuschrecken überfielen. Die Teller maßlos überfüllten und nur ein paar Brocken aßen, blos um die nächste Ladung an den Tisch zu schaffen. Egal ob in einem schlicht und freundlichem Hotel oder einem schicken Luxus Hotel.

Als ich in England lebte und dort arbeitete war das Spagat zwischen Gehalt und finanziellem Überleben stehts enorm obwohl ich das Glück hatte zu den Besserverdienern zu gehöhren. Schließlich hat man ja die Wahl ob man im Hotel speist oder das auswärts erledigt. Entscheidet man sich dann für das teure Frühstück im Hotel aus Bequemlichkeit darf man dann auch nicht über den Preis meckern. In Deutschland wäre das auch nicht anders.

Dennoch denke ich das man es sich entweder leisten kann zu verreisen - Nebenkosten inklusiv - oder man bleibt zuhause. Geht man trotzdem wissen das man im Grunde nicht das Geld dazu hat dürfte man dann auch nicht meckern. Es ist ja schließlich eine freie Entscheidung und kein Zwang.
5
#51 Oma_Duck
25.4.12, 12:00
@freespirit: Alles schön und gut, aber den letzten Absatz deines Kommentars würde ich doch noch einmal überdenken. Ich glaube, so dämlich ist doch wohl kaum Jemand, ohne ausreichende Mittel einfach loszufahren. Aber es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, die Kosten seinem Geldbeutel anzupassen, zwischen Jugendherberge und 5-Sterne-Hotel gibt es eine große Bandbreite.
Besser bescheiden wohnen und essen als zu Hause bleiben, meine ich.
1
#52
26.4.12, 00:31
Oma Duck, ich denke das ist ein Fall der Meinungsverschiedenheit. Vielleicht weil ich unterwegs zu viele Leute gesehen habe die Alles haben wollen ohne dafür zahlen zu müssen. Und von denen die so dämlich sind mit nur ein paar Cent in der Tasche und auf gut Hoffnung in die Ferne zu reisen gibt es auch jede Menge.
#53
26.4.12, 05:44
Das einzige, was mein Mann unterwegs vermisst ist Schwarzbrot. Das wir selbstverständlich eingepackt. Morgens eine halbe Schnitte und eine Tasse Kaffee, dann starten wir meistens durch. Frühstück im Hotel wird von uns auch gemieden, dafür entscheiden wir uns oft spontan für irgend etwas Eßbares, sei es auf einem Markt, einer Imbißecke in einem Museum oder auch in einer Bäckerei.
Ich besitze einen Picknickrucksack, der kommt sowieso immer mit. Schon, damit ich meinen Kaffee immer dabei habe.
Wir sehen gerne mal was von Europa. Genießen auch ein paar Landesspezialitäten. Aber das Budget muß reichen. Im Zweifelsfall entscheide ich mich dann eben für den Museumseintritt. Nach meinem Geschmack frühstücken kann ich dann wieder, wenn ich zu Hause bin.

Ach so, mir fällt gerade noch eine kleines Rätsel ein, eine als Witz verstckte Wahrheit.

Kennt Ihr die 2 dünnsten Bücher der Welt?

Das eine ist das engliche Kochbuch. Das noch etwas dünnere ist das des Deutschen Humors.
3
#54
26.4.12, 13:14
Varicen, was Deinen Witz über die dünnsten Bücher der Welt betrifft, könnte ich glatt noch einen draufsetzen.

Da gibt es nämlich noch ein dünneres Buch. Besteht nur aus ein paar leeren Seiten und hat den Titel "Das Gehirn des Mannes".

Was das Frühstücken im Hotel betrifft habe ich es auch meist vermieden. Nicht wegen der Kosten denn wenn ich reise muß das Budget auch dafür reichen, sondern eher um die einheimische Küche auszuprobieren. Schließlich muß ich nicht um die halbe Welt reisen um Brötchen, Schinken und Käse zu essen denn das kann ich auch zuhause tun.

Indem ich meist das gegessen habe was die Einheimischen zu sich nahm-
en, habe ich oft echte Leckereien entdeckt die man in Deutschland oder Europa eher nicht begegnet wäre. Zugegeben waren manchmal auch Dinge dabei die ich nicht unbedingt ein zweites Mal versuchen würde, aber letztlich gehöhrt das ja auch dazu wenn man in ein fremdes Land reist und es wirklich kennen lernen möchte über die Tempel-und Museumstouren hinaus.
2
#55
26.4.12, 14:22
@freespirit:

... und die einheimische Küche ist oft lecker und preiswert dazu ..
4
#56
27.4.12, 01:20
@Lichtfeder: nicht nur das. Die Einheimischen kennen sich bestens mit den Zutaten aus, kochen wie sie es nicht anders kennen und verwenden meist nur knackfrische Kost aus ihrem Umfeld.

Anbei gesagt würde ich niemals einem Schnitzel oder einem Burger made in India oder Thailand über den Weg trauen. Dies weil ich mir im Laufe meines Lebens die meisten Lebensmittelvergiftungen von Hotelkost west-
licher Art weggehohlt habe, oder wenn die Einheimischen sich Mühe gaben dem europäischem Geschmack gerecht zu werden.

Was die Mentalität der Verreisenden betrifft denke ich ist sie weltweit gleich.
Da gibt es welche die sich tatsächlich für Land, Leute und Kultur interressie-
ren, und welche die am Liebsten alles so hätten wie zuhause.

Dennoch ist auffällig wie groß die Massenwanderungen Dank der Billig Flieger und Schnäppchenreisen geworden sind. Sicherlich toll für Menschen die wenig Geld haben, aber letztlich nicht der Renner für die Jenigen die ihr Reiseziehl so authentisch wie möglich erleben wollen.

Überall wird gespart damit so Viele wie möglich sich das Reisen leisten können, und oftmals bleiben dabei die Qualität der Dinge und der Service auf der Strecke. So ist es nicht erstaunlich das viele Hotel Restaurants ihre Preise überteuern und dabei an allen Ecken und Kanten einsparen, damit sie überhaupt noch etwas an dem Service verdienen. Und das gilt nicht nur für London.

Abschließend möchte ich noch hinzufügen das ich auch nie ein Fan vom englischen oder dem Continental Frühstück war. Dennoch war es eßbar, hat den Bauch gut gefüllt und bisher ist noch niemand daran gestorben wenn er es wärend einer Woche Urlaub essen mußte. Dabei nehme ich an das man nicht nach England reist um dort zu frühstücken, sondern eher um das Land, seine Sehenswürdigkeiten und seine Leute kennen zu lernen.

Ich möchte nicht wissen wie die Leute die über ein englisches Frühstück mosern, mit zwei Wochen Curry zur morgendlichen Stunde umgegangen wären - wo man in Indien doch kein Pumpernickel, Leberwurst und Harzer Käse kennt!
4
#57
27.4.12, 11:56
@freespirit: Guten Morgen freespirit,

Ich bin sicher noch nicht so viel in der Welt herumgekommen wie Du.

Ja, alle meine Reisen habe ich so erfahren und lernte wunderbare Menschen kennen, im Ausland wie in Deutschland. Wir sind doch alle mal Ausländer mal Inländer (Einheimische), je nachdem wo wir gerade sind, Menschen eben ...
Ich interessiere mich für Menschen, andere Lebensart, Sitten und Gebräuche. Man kann viel lernen, von und über Land und Leute.

Ich bestellte mir in Brasilien kein Wiener Schnitzel, und im früheren Jugoslawien keinen Konjak, nur weil ich es mir hätte leisten können. Es schmeckt mir nicht. Aber überall habe ich wunderbare Gastfreundschaft erfahren. Einheimische kennen viele hilfreiche Tipps, Tricks und Weisheiten, wie bei uns. Eine unbeschreibliche Vielfalt mit offenem Herzen und Geist erleben, dagegen begrenzt Schubladen-Denken jegliche Fantasie.

„Was die Mentalität der Verreisenden betrifft denke ich ist sie weltweit gleich.
Da gibt es welche die sich tatsächlich für Land, Leute und Kultur interessiere-
ren, und welche die am Liebsten alles so hätten wie zuhause.“

Ist auf alle Lebensbereiche übertragbar ….... und solange keiner bei sich anfängt, bleibt alles so wie es ist.

Deine Einstellung zu Tourismus teile ich mit Dir und wenn ich überhaupt an Gruppenreisen teilgenommen habe, fand ich immer eine Möglichkeit mit Land und Leuten in Kontakt zu kommen.

Da fällt mir eine Geschichte ein:

Ich war mit meiner Schwester 10 Tage in Süd-Italien + Capri, ihr Lebensgefährte war verhindert. Meine Schwester erkältete sich auf der Fahrt. Deshalb blieben wir am 1. Tag im Hotel. Es stand allein an einer ruhigen Bucht. Der Reiseleiter war sehr verärgert, weil wir die Tagesfahrt nicht mitmachten.
So habe ich gleich am 1. Tag eine schöne Bucht, die Stille der Natur, eine gastfreundliche Seniora, die Interessen des Reiseleiters kennengelernt.
Vom 2. Tag an machten wir, alle Tagesfahrten auf dem Programm nur noch mit italienischem Bus, Haltestelle war vor der Haustür, mehr als preiswert, z.B. Tagesfahrt kostete 12,- DM, Busfahrt an den gleichen Ort 0,65 DM. Wir konnten essen wo, wann und was wir wollten. Eintritt war überall preiswerter.
Der Busfahrer wurde von Tag zu Tag verbissener, hat das Leben der Insassen sogar riskiert, die Gruppe beschwerte sich jeden Abend mehr.
Wir hatten schon am 2. Tag Beschwerde beim Busunternehmen angemeldet und auch unserem RA mitgeteilt.

Das Ende vom Lied: Für uns ein wunderschöner erholsamen Urlaub, Land und Leute kennen gelernt, vom Busunternehmen erhielten wir das Reiisegeld zurück.

Wobei ich auch wieder betone, das es solche und andere Busfahrer und Unternehmer gibt, aber erfreulich ist doch das Ergebnis, oder nicht? Wirklich spannend was sich so ergibt …

Schön ist es auf der Welt zu sein ….....

LG
1
#58
27.4.12, 13:18
Lichtfeder, erst Mal Dir einen schönen Freitag.

Ja, die Welt wird nur bunt, spannend und ein Abendteuer wenn man sich die Mühe macht aus sich heraus zu gehen. Die Vorurteile, die Ängste und die Meinung der breiten Masse zuhause zu lassen.

Für mich war bisher das absolute Reisehighlight ein 6 monatiger Aufenthalt in Indien wo ich Arbeit gefunden hatte. Dort lebte ich in einer kleinen Pen-
sion wo die Besitzer mich und meine Kolleginnen binnen weniger Tage quasi adoptierten. Ehe wir uns versahen gehöhrte wir zur Familie, und Dank dieser Situation lernten wir das echte Indien kennen. Als der Sohn heiratete wurde wir allesamt als Ehrengäste eingeladen und waren so die einzigen Ausländer weit und breit. Dennoch wollte man wissen wie hoch der Brautpreis wäre für Eine von uns!

Damals war Goa noch keineswegs so fürchterlich von Touristen überrant und wer Sachen wie Deospray, Haarfestiger oder Durex Kondome haben wollte mußte sehr lange suchen. Inzwischen gibt es an vielen Ecken Super-
märkte, die BZ ist auch zu haben, und meist wird man auf englisch mit sehr starkem amerikanischem Akzent angesprochen.

Auch ich kann Dir sagen das es dort nicht lange dauerte bis wir eine Menge einheimische Freunde hatten, und ihre Lebensweise genauso schnell für uns Selbstverständlichkeit wurde. Egal wo wir durch unseren Beruf in Indien aufschlugen kam man uns stehts mit sehr großer Freundlichkeit und Respekt entgegen und auch wenn ich manchmal alleine unterwegs war, brauchte ich nie Angst zu haben das man mir was tun würde.

Damit Du was zum Lachen hast ... das einzige Mal wo ich in meinem ganzen Leben überfallen wurde, war in Brüssel - der Hauptstadt Europas! Und dies am hellelichten Tag.

Du hast recht wenn Du vermutest das ich sehr weit und oft um die Welt ge-
kommen bin. Anbei bemerkt kann ich mir Deine italienische Geschichte sehr gut vorstellen da ich als Deutsche in Italien aufgewachsen bin. Ich selber hätte mir all diese vielen Reisen nicht leisten können und so suchte ich mir einen Beruf aus wo man mich dafür bezahlte. Auch der Beruf meines Mannes ermöglichte es mir weiterhin sehr viel zu verreisen, und heutzutage kann ich es kaum erwarten das die Scheidung durch ist, damit ich wieder reisen kann.

Ich habe keine Angst davor auch in 3. Welt Länder alleine zu reisen, denn letztlich schallt es auf der ganzen Welt aus dem Wald so raus wie es rein schallt. Allerdings hilft es wenn man eine ganze Menge Anpassungsfähig-
keit mitbringt und sich vorher wenigstens ein bisschen über das Reiseziel, seine Kultur und seine Menschen informiert. Ein paar Brocken einheimische Sprache lernen kann auch Wunder bewirken.

Leider jedoch machen es nur die wenigsten weil sie sowieso nichts Anderes erleben wollen als die Sonnenliege, das Unterhaltungsprogramm des Resorts, und die ach sooo "sichere" Speisekarte des Hotels.

Ehe ich schließe bemerke ich noch das ich auch diese sogenannten "Animation Programme" extrem traurig finde. Dies weil es wohl jede Menge Menschen gibt denen man zeigen muß wie man Spaß zu haben hat.
Ein Grund mehr warum ich niemals auf die Idee käme eine Pauschalreise auf All Inclusive Basis zu buchen. Habe das einmal mit Freundin mitgemacht weil sie sich nicht traute alleine nach Tunesien zu reisen. War für mich der ultimative Alptraum - vom Hotelfraß gar nicht erst zu reden.
Genauso gruselig sämtliche Unterhaltungsprogramme zu denen die Anima-
teure dauernd versuchten einen zu verdonnern.

Dir noch ein schönes Wochenende und vielleicht auf bald einmal wieder
1
#59
27.4.12, 17:54
@freespirit: Schade, dass es für deinen klugen Beitrag rote Daumen gibt. Einen habe ich gelöscht, mehr geht ja leider nicht. Wenn ich könnte, würde ich dir 100 grüne drunter pappen :-). Ich nehme an, du hast da einige punktgenau getroffen und statt mal über die andere Auffassung ein bisschen nachzudenken, verteilen sie lieber Minuspunkte.
Hab' ein schönes sonniges Wochenende!
6
#60
27.4.12, 18:28
@FreeSpirit

In all den vergangenen Jahren haben wir einen einzigen Aufenthalt gebucht, das ging nicht anders, wenn man 1990 nach Moskau wollte. Ansonsten immer frei Schnauze, zur Not ein Zelt im Kofferraum. Mein Mann spricht mehr Fremdsprachen als ich, da er beruflich viel im Ausland zu tun hatte. Wir haben viel Kontakt zu Einheimischen gehabt, es sind sogar Freundschaften entstanden. Hotel- oder PensionsZimmer wurden von uns nur bei Extremwetter genutzt.
Pauschaltourismus, geht mir weg mit dem Kram. Touristikzentren haben nicht mit Land und Leuten zu tun.

Ach so, eine riesige Kochrezeptesammlung habe ich auch mitgebracht, ein griechischer Bäcker ließ meinen Mann nachts in seine Backstube und dort wurde dann das erste Vollkornbrot gebacken. ---
Als in einer kleinen in Jugoslawien (hieß damals noch so) die Wirtin durch einen Unfall ausfiel ging ich erst in die Küche spülen und dann an den Herd bis jemand aus der Familie zur Unterstützung kam. Ich glaube, die anderen Gäste haben nichts gemerkt.....
Offen sein für andere Menschen, so kommt man in fremden Ländern weiter.
Nicht mit Arroganz und auch nicht mit Geldausgeberlaune.
1
#61
28.4.12, 01:49
@kampfkatze50: ich danke Dir für Deine Worte. Gebe allerdings zu daß das was ich geschrieben habe von meinen Erfahrungen diktiert wurde und ich leider Eine bin die sagt was sie denkt - egal ob es gefällt oder nicht.

Dennoch habe ich für mein kunterbuntes und sehr internationales Leben einen sehr hohen Preis gezahlt. Am Ende der 6. Klasse hier in Berlin wurde ich von meinen Eltern nach Italien verfrachtet und war dort die doofe Deutsche. Als ich als Au Pair und Studentin nach England ging nannte man mich "Helga" obwohl das gar nicht mein Name war. (Helga war eine dumme Tussi die als Sekretärin und Betthäschen für einen Nazi General arbeitete in einer der echt bescheuerten und sehr beliebten TV Komödien in England namens "Allo Allo").

Als ich vor knapp 6 Jahren nach Deutschland zurück kam samt total durch-
geknalltem Akzent stellte ich fest das ich nun im Heimatland auch eher als Ausländerin durchgehe. Müßte ich nun einen Deutschtest und den berüch-
tigten Integrationstest machen würde ich mit vollem Karacho durchsausen und neulich mußte mir eine Freundin erklähren was ein Bauernfrühstück ist.
Ja, wenn ich Fremde solche Fragen in fast perfektem deutsch stelle merke ich wie die mich für depp halten. Auch war es ein echtes Erlebnis für mich als Deutsche im zarten Alter von 43 zum ersten Mal einen deutschen Personal Ausweis zu beantragen!

Wollte damit nur sagen das ich dennoch mein Leben ganz und gar nicht bereue weil ich dadurch so unendlich viel verschiedenen Lebens-und Denkensweisen kennen gelernt habe, und vor Allem echt tolle Menschen.
Schade nur das so unendlich viele Traditionen im Namen der Globalisierung immer mehr kaputt gehen. Letztlich sind es doch die Apoteke auf Rädern, der Zahnarzt am Straßenrand oder der Guru mit iPhone die eine Reise zum Erlebnis machen.

Dir ein wunderschönes Wochenende und vielleicht auf bald einmal wieder.
2
#62
28.4.12, 02:23
@varicen: varicen, mehrfachen Applaus für Deine Abenteuerlust. Sehr hat mir Deine Bäcker-Geschichte gefallen. Durch den Kontakt mit den Einhei-
mischen sind heutzutage meine Curries unschlagbar weil ich deren Zube-
reitung von Kolleginnen und deren Müttern erlernte.

In Thailand erlernte ich Dank dem Kontakt zu Einheimischen wie man super toll mit Glasperlen und Pailletten arbeiten kann, und Indonesien beschehrte mir meine Leidenschaft für das Stoffdrucken mit holzgeschnitzten Batik Stempeln.

In China entdeckte ich daß die authentische Küche ganz und gar nichts gemeinsames mit unseren Restaurants und Lieferservicen hat, und in Baku war es ein extrem komisches Gefühl dort wie eine Superdiva begrüßt zu werden - trotz Megagrippeattacke - weil ich weit und breit das einzige weibliche Wesen aus dem Westen war. Kam mir vor wie Madonna en tour!

Da das ursprüngliche Thema ja das überteuerte England war fällt mir bei Deiner jugoslawischen Geschichte ein, das ich einst als Studentin bei einem Italiener kellnerte - um mir meine Berufsausbildung zu finanzieren. An einem Samstag Abend fiel der Koch aus und so wurde ich in die Küche geschickt. War ein echt heißer Abend denn für die Briten war es der echte Renner das eine kleene Deutsche beim Italiener den Laden schmiß. Es dauerte nicht lange bis jemand nach Spaghetti mit "Sourkrauti" fragte.

Ich weiß nicht wie die Comunität hier drinne tickt, aber dennoch muß ich oft über das Thema Integration schmunzeln. Wie kann es funktionieren, wenn ich als Deutsche mit deutschen Eltern, Reisepaß und Geburtsurkunde mich im eigenen Land wie eine Fremde fühle?

Als ich zum Arbeitsamt ging wurde mir gesagt ich solle erst einmal alle meine Qualifikationen auf deutschen Standard bringen ehe man über einen Job reden könnte. Das sind dann solche Momente wo ich mir wünsche ich könnte es mir leisten einen Rucksack zu packen um wieder ins Ausland abzuhauen. Dies nach dem Motto ... besser ein echter Ausländer als ein falscher Mohikaner!
2
#63
28.4.12, 08:11
@freespirit: Hallo

guten Morgen freespirit,

bestohlen wurden wir auch einmal in Jugoslawien vor 40 Jahren. Die ganze Reisetasche mit Reserve war weg, sodass wir den Urlaub beenden mussten.
Aber …. was wir dort erlebten an Hilfsbereitschaft und Mitgefühl Einheimischer und staatlicher Stellen, andererseits Ichsucht deutscher Urlauber ist eine lange Geschichte aus 1972.

Geld kann man immer verschmerzen ….. Erfahrungen und Erinnerungen bleiben. Aus den Misslichen lernen wir, damit sie sich nicht wiederholen, die Schönen sammeln wir, daraus folgt dann neue Lebenslust, Leichtigkeit, Menschenkenntnis, Lachen, schöne Erinnerungen..

Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Scheidung.

Ich habs hinter mir, auch ein Erlebnis …. Ende gut, ALLES gut.

LG und schönes Wochenende.
#64
28.4.12, 09:46
@freespirit:
Dein Name ist ja tatsächlich Programm bei Dir!
Ich hab grade Deine Beiträge gelesen, bin wirklich ein bißchen neidisch, weil Du so unglaublich viel erlebt hast. Auch, wenn's wohl nicht immer alles nur toll war.
Deine Berichte sind sehr interressant zu lesen, Du hast bestimmt einen unerschöpflichen Vorrat an Erlebnissen, schönen, aufregenden und sicher auch schlimmen.
(Welcher Kleingeist gibt dafür rote Daumen?)
Ich wünsche Dir ganz viel Glück in Deiner neuen alten Heimat, auch bei Deiner Scheidung (ziemlich die gleiche Problematik wie Du hab ich auch hinter mir) und grüße Dich herzlich!
1
#65
28.4.12, 09:58
@Frau-Lich: Hier stimme ich dem Kleingeist zu.
Was hat euer privates Geplänkel mit dem Tipp zu tun.
Das ist hier kein Chat sondern eine Tippseite.
#66
28.4.12, 10:08
@mamamutti: Ein bißchen recht hast Du ja.
Aber Du musst ja keine Kommentare lesen, die Dich nicht interessieren.
Wünsche allen ein schönes Wochenende, auch den Kleingeistern.
3
#67
28.4.12, 11:03
@Frau-Lich: Zumindest überfliegen muss man sie ja schon, um herauszufinden, ob etwas Relevantes drinsteht. Deswegen wäre es nett, wenn ihr für eure Privatunterhaltungen einen Foren-Thread eröffnet oder einander Nachrichten schickt.
1
#68
28.4.12, 12:13
@vanita: Mich interressieren und teilweise inspirieren auch Beiträge, die mit dem eigentlichen Tipp nicht mehr viel zu tun haben. Aus allem kann man lernen über Dinge und auch Menschen. Wenn man will.

Wenn's mich gar nicht interressiert, lese ich drüber weg. Was für den/die eine/n relevant ist oder nicht, entscheidet schließlich jede/r selbst. Die Lust und Zeit zum "Überfliegen" hab ich auf jeden Fall.

Ob ein Kommentar genehm ist oder nicht sollte, wenn überhaupt, der/die Tippgeber/in entscheiden, hier Ellaberta.
In meinem Tipp über Tomatentrocknen wird über die Vor- und Nachteile von Fußbodenheizungen debattiert - warum soll ich da was gegen haben?!

Viele Kommentare sind amüsant bis richtig zum lachen, informativ, lehrreich, gute Tippergänzungen oder eben horizonterweiternd auf anderen Gebieten. Ich finde sie (fast) alle spannend.
Schade, wenn einige von euch so wenig damit anfangen können.
2
#69
28.4.12, 12:50
Frau-lich... ich Danke Dir für Deine netten Worte. Ich habe gesehen das hier eine heiße Debatte entstanden ist über was in den eigendlichen Thread paßt und was nich. Dazu würde ich sagen das es letztlich doch egal ist ob man über das Zimmerfrühstück in einem Londoner Hotel debatiert, oder ob es in Paris, Mailand, Hong Kong oder Klein Pichelsdorf stattgefunden hat. Das Prinzip bleibt doch wohl immer das Gleiche.

Was meine Lebensgeschichte mit Bezug auf Reisen betrifft, hast Du es erkannt das ich ganze Bücher schreiben könnte - und dennoch jede Menge mehr Erlebnisse im Nähkästchen übrig hätte. Dennoch bin ich mir Sicher daß das weniger mit der Menge der Reisen zu tun hat, sondern eher mit der Intensivität der Sache. Es gibt unendlich viele Menschen die auch an alle Ecken der Welt gewesen sind, und dennoch nichts mehr erlebt haben als die Sonnenliege am Pool, den Smalltalk mit den anderen Hotelgästen, den Sonnenbrand und die Platzangst im Flugzeug.

Ich persönlich bereue jedenfalls keine Einzige meiner Reisen egal wie positiv oder negativ die Erlebnisse waren. Aus jeder Situation heraus gab es stehts eine Menge zu Lernen, und damit meine ich nicht nur ein neues Kochrepept oder wie ein Seidenwebstuhl geht. Wann immer ich nach Asien reiste bewunderte ich die Menschen dort für ihre Gelassenheit, ihre innere Ruhe und diesen Mangel von stressiger Hektik. Ich glaube dort muß man lange suchen ehe man einem Menschen begegnet der unter Burnout Syndrom leidet!

Abschließend danke ich Dir noch für die vielen guten Wünsche zu meiner Rückkehr in die alte neue Heimat. Auch darüber könnte ich ganze Bücher schreiben, denn auf die deutsche Kultur und Lebensweise ist oft sehr gewöhnungsbedürftig für jemanden der fast das ganze Leben im Ausland verbracht hat. Du wirst lachen, es haut mich immer noch um das Hand-
werker stehts partout fast vor Sonnenaufgang vor der Tür stehen müssen - und dabei weder eine Sekunde zu früh oder zu spät kommen! Das jeder Handschlag beurkundet und bestempelt werden muß, und das selbst die Klo-Frau einen Koffer voller Zertifikate mitschleppen muß um sich für solch einen Job zu bewerben.

Dir ein bombiges Wochenende und viele liebe Grüße.
2
#70
28.4.12, 13:34
@Frau-Lich: Ich abonniere die Kommentare zu einem Tipp aus einem von zwei Gründen:
- Ich möchte wissen, was weiter zum Tipp selbst geschrieben wird.
- Ich möchte wissen, was andere Personen auf eine meiner Antworten zurückschreiben.
Derzeit läuft mein Postfach teilweise über vor lauter Mails, die zu keinem dieser Gründe passen und die ich einfach nicht lesen möchte. Dadurch habe ich einen deutlichen Mehraufwand, der verhindert würde, wenn man sich einfach ein passenderes Umfeld für den privaten Austausch sucht. In einem Forum könnt ihr einander doch wunderbar inspirieren, ohne anderen Leuten, mit Verlaub, auf den Wecker zu gehen.
1
#71
28.4.12, 15:14
@Frau-Lich: nah, wer schon?

Kleingeister gibt es überall mehr.

Hab Dir gerade wieder einen grünen Daumen gegeben.

Was glaubst Du, warum DU rote Daumen bekommst?

Schönes Wochenendeau-Lich:
2
#72
28.4.12, 15:17
@Frau-Lich:

..jetzt traust Du aber etwas!

noch einen grünen Daumen von mir.

ich mach"s auch so

LG
2
#73
28.4.12, 15:21
@kampfkatze50:

da hast Du auch den Punkt getroffen.

grüner Daumen von mir.

Schönes Wochende
2
#74
28.4.12, 15:26
@Lichtfeder: Danke Dir liebe Lichtfeder!
Wenn mein Emailfach vor lauter Kommentaren überläuft, besonders wenn sie mich nerven, wüßte ich was ich tu, nämlich das Abo löschen.

Geradezu anmaßend finde ich Leute, die in FREMDEN Tipps derart versuchen andere zu maßregeln. Mit welchem Recht, bitteschön?

Die roten Daumen sind mir sicher, das weiß ich. Macht mir nix.

Dir ein sonniges Wochenende, ich geh jetzt in den Garten :-))
Liebe Grüße!
3
#75
28.4.12, 15:41
@Frau-Lich: Ich bin nicht dumm; ich weiß schon, dass ich ein Abo auch löschen kann. Dann entgehen mir allerdings die Beiträge, die tatsächlich mit dem Thema zu tun haben. Ich versuche mitnichten, irgendwen zu maßregeln, sondern bitte um etwas Rücksichtnahme und daher die Verlagerung des Gesprächs an einen anderen Ort. Schade, dass manche Menschen zu dickköpfig sind, ein wenig über ihre eigene Nasenspitze hinauszudenken.
2
#76
28.4.12, 15:49
Entschuldigung für die Nachfrage:

Was hier ist NICHT Privatunterhaltung?

Bitte, kann mir das jemand sagen ?

Im voraus vielen Dank
#77
29.4.12, 09:52
@vanita:
Hab ich Dir was getan?

Meine "Privatunterhaltung" mit Freespirit besteht aus einem einzigen Kommentar an sie und ihrer zwei an mich.

Du hast hingegen schon 3 Kommentare an mich geschrieben, die alle mit dem Tipp nichts zu tun haben.

Viele Beiträge in diesem Tipp sind Geschichten, wie die Schreiber sie erlebt haben. Selten finde ICH einen Tipp so spannend und informativ wie diesen (Du hast dazu nicht wirklich interressantes beigetragen).

Es finden viele "Unterhaltungen", Kommentare und Antworten nur zweier User, statt - wieso greifst Du ausgerechnet mich so an?

Sorry, aber wenn mir der Sinn danach steht, schreibe ich was ich will und für richtig halte, da frage ich bestimmt nicht Dich, ob es Dir passt.

Viele Grüße und einen sonnigen Sonntag.
#78
29.4.12, 10:02
@Frau-Lich: Ja, denn du sorgst gemeinsam mit wenigen Anderen dafür, dass Frag-Mutti für mich und Andere nicht mehr wirklich nutzbar ist. Ich greife dich keineswegs an, schon gar nicht aus heiterem Himmel, sondern antworte auf deine Kommentare.
Allerdings meine ich selbstverständlich nicht nur dich, weswegen ich auch den Plural verwendet habe.
Es liegt mir weiterhin fern, hier Interessantes zu irgendwelchen Geschichten beizutragen, deswegen läuft dieser Vorwurf von dir ins Leere. Das ist nicht der Zweck der Webseite, dafür bin ich nicht hier. Meine Kommentare an dich und deine Gesprächspartner bezogen sich darauf, eine Situation zu klären. Diese hat nichts damit zu tun, einzelne Nutzer zu fragen, ob ihnen das passt, sondern ein wenig Rücksicht darauf zu nehmen, dass man eben nicht mit seinem Gesprächspartner allein ist. Euer Verhalten ist vergleichbar damit, dass man sich in einer großen Gruppe über ein bestimmtes Thema unterhält, was dann gesprengt wird, indem sich einer produziert und seine Lebensgeschichte erzählt, obwohl niemand danach gefragt hat und viele der Beteiligten auch kein Interesse daran haben. Im Internet ist das ebenso wie im echten Leben einfach unhöflich. Und ich finde es vermessen, dass du mich vor die Wahl stellst, permanent eure Geschichten ins Postfach zu bekommen, oder mich von der Beteiligung am eigentlichen Gespräch auszunehmen.
Was wäre denn so schlimm daran, einen Forums-Thread o.ä. zu dem Thema zu eröffnen und sich dort in Ruhe zu unterhalten?
Dir auch einen angenehmen Sonntag.
1
#79 Oma_Duck
30.4.12, 12:32
@Lichtfeder: Deine ausgiebigen Urlaubsplaudereien mit freespirit möchte ich nicht kommentieren. Aber zitieren darf ich, wie Du mich unter # 25 "angepflaumt" hast:
"Du tust auch nichts anderes als Deine Urlaubsberichte hier zum Besten zu geben. Wer will das wissen? Andere Leute machen auch schöne Urlaube, genießen und schweigen"

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen