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Für 1 kg Avocado werden 1000 Liter Wasser benötigt. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen!  Durch den rasant anwachsenden Export nach Europa werden in den Erzeugerländern riesige Monokulturen angelegt. Der Grundwasserspiegel sinkt.

Fakten zu der viel gepriesenen Avocado

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Hier einmal Fakten zu der viel gepriesenen Avocado. Für 1 kg Avocado werden 1000 Liter Wasser benötigt. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen!

Durch den rasant anwachsenden Export nach Europa werden in den Erzeugerländern riesige Monokulturen angelegt. Der Grundwasserspiegel sinkt. Dörfer in den Anbaugebieten werden durch Tanklastwagen mit Trinkwasser versorgt. Wollt ihr einmal in der Woche Trinkwasser in Kanistern abgefüllt erhalten und bis zur nächsten Lieferung einteilen? So nebenher, damit muss ja auch noch Wäsche gewaschen werden und die Körperpflege getätigt werden. Ganze Regionen versanden. Flüsse trocknen aus. Ist es dieser "Gesundheitswahn" wert, Kleinbauern in Mittel- und Südamerika, die eh nur ein karges Leben fristen, noch mehr in Armut zu stürzen?
Genauso sieht es mit Quinoa und anderen "Modeprodukten" aus. Ich wusste bisher nicht, dass wir in einem Deutschland dermaßen am Hungertuch nagen, dass wir den Menschen, egal ob Mittel-/Südamerika, Asien, Afrika durch Ausbeutung ihrer landwirtschaftlichen Produkte benötigen und deren Lebensgrundlage gefährden. Nun ja, Lifestyle.

Dies soll kein Vorwurf sein, einfach nur zum Nachdenken anregen. Nein, ich bin kein Grüner. Ich bin Realist. Ich kenne Mexiko. Kinder, auch aus den ärmsten Familien, sind immer sauber und adrett gekleidet. Darauf wird großer Wert gelegt, auch wenn sich die Familien kaum etwas leisten können. Wird halt vom Munde abgespart. Und diese Menschen beuten wir Reichen auch noch aus.

Ich will hier kein Urteil über das Kaufverhalten der Deutschen fällen, explizit nicht das der hiesigen Mitglieder und Mitgliederinnen. Aufrütteln will ich, nichts mehr und nichts weniger. Den Konsumenten vor Augen führen, unter welchen Bedingungen Agrarprodukte, die wir hier im Vorbeigehen in den Einkaufswagen legen, erzeugt werden.

Schon mal darüber nachgedacht, woher die Erdbeeren im November stammen? Wo die Rosen für die Liebste an Heiligabend gezogen wurden? Macht euch schlau. Land grabbing ist die Antwort. Und die enteigneten Afrikaner, die nach Deutschland kommen, sind dann Wirtschaftsflüchtlinge, wollen nur unsere Sozialkassen plündern.

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33 Kommentare


5
#1
1.5.18, 07:40
ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen!
ich kaufe im Winter schon mal Bananen oder ab und zu eine Mango.Avocados mag ich nicht ,Erdbeeren kauf ich nur wenn es deutsche gibt.Blumen seh ich mir am liebsten draussen an.
Danke für den guten Bericht der hoffentlich viele zum nachdenken anregt!
2
#2
1.5.18, 08:12
@Krimifan: 
Bananen kaufe ich auch hin und wieder. Avocados, na ja höchstens 4mal im Jahr eine für Guacamole. Blumen kaufe ich keine, für wen auch? Es gibt soviel heimisches Obst. Leider werden die alten Sorten nicht mehr angeboten.
Oder gibt es noch die Sternrenette im Sortiment?
2
#3
1.5.18, 08:18
@gordita
ja daß die alten Obstsorten immer weniger werden ist sehr schade!
als Kind hätte ich mich von Goldparmänen ernähren können,die Sorte gibt es irgendwie noch ist aber ein völlig anderer Apfel.Eine Bekannte hat noch alte Bäume und wenn es mit dem Wetter klappt,bekommen wir immer welche die schmecken noch lecker.
1
#4
1.5.18, 08:26
@Krimifan: 
Sei froh, zumindest die Goldparmänen noch genießen zu dürfen.
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#5
1.5.18, 08:27
Hey, ich kaufe regelmäßig Bananen. Das ist auch ALLES. Alle anderen Früchte sind für mich tabu. Avocados mag ich nicht. Erdbeeren nur wenn die Zeit reif ist dafür. Spargel auch nur von Deutschland. Blumen sowieso nicht, weil ich eine Katze habe. Schönen Feiertag wünsche ich euch, Gerdi...
1
#6
1.5.18, 08:58
@Gerdi: 
hallo Gerdi, nun ja Bananen werden mittlerweilen in so großen Mon0kulturen angebaut, das ist leider nicht mehr zu  stoppen. Die Arbeiter werden erwiesenenermaßen durch Fungiiziede und Herbiziede gesundheitlich geschädigt. Heißt, ihr Lebensalter ist nicht allzu hoch anzusetzen.
9
#7
1.5.18, 09:05
Daumen hoch für diesen Beitrag!
Man könnte die Liste fortsetzen: z.B. Tomaten aus Spanien und Süditalien, wo ganze Quadratkilometer Land nicht nur unter Plastikplanen verschwinden, sondern auch Menschen zur Ernte ausgebeutet werden - Menschen, die entweder aus dem Osten Europas kommen, weil sie dort absolut keine Arbeit finden, den jeweiligen Ernten hinterher"reisen" und dafür ihre Kinder, die in der Heimat von Großeltern oder in Waisenhäusern betreut werden, über Jahre hinweg nicht zu Gesicht bekommen. Oder Menschen, die über das Mittelmeer nach Europa geflohen sind, im Süden festsitzen, als Erntehelfer ausgenutzt werden, denen oft der Lohn für ihre Arbeit vorenthalten wird und um die sich keiner kümmert, dass ihnen einigermaßen menschenwürdige Unterkünfte zur Verfügung stehen, die zudem im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße verrecken, wenn sie krank geworden sind.
Und zum Thema Wasser: wer denkt schon daran, wenn er z.B. Produkte des Großkonzerns Nestlé kauft, dass dieser mit seinen weltweit verkauften Wässern in Plastikflaschen in vielen Gegenden dieser Erde den Einheimischen die Grundwasserresourcen abgräbt?
Es wird Zeit, dass freier Zugang zu sauberem Wasser zum Grundrecht der Menschen erklärt und gesetzlich in jedem Land verankert wird, nur so kann die weitere Kommerzialisierung des lebenswichtigsten Nahrungsmittels gebremst werden. Solange die Politik in dieser Richtung nichts unternimmt, indem sie die Aktivitäten solcher Großkonzerne gesetzlich beschneidet, sind wir Verbraucher gefordert. Was nicht gekauft wird, wird längerfrisig auch nicht mehr produziert.
 
Ich finde es gut, dass in letzter Zeit immer wieder in Tipps oder Kommentaren auf Umweltaspekte hingewiesen wird. Wir sind Bestandteile dieser Umwelt, je besser es ihr geht, desto besser geht es auch uns! Wir haben also den besten Grund, uns für den Erhalt einer funktionierenden Umwelt einzusetzen - unser eigenes Wohlbefinden!
1
#8
1.5.18, 10:15
@whirlwind
ein Tipp von mir,wenn du helfen willst,daß jeder Mensch Zugang zu sauberem Wasser bekommt.
Schau mal nach Viva con Aqua,die tun viel gutes und sinnvolles!
#9
1.5.18, 10:17
Sorry -viva con agua
3
#10
1.5.18, 10:53
Selbst wenn man deutschen Spargel oder deutsche Äpfel kauft, beteiligt man sich an der Ausbeute der Menschen. Denn hier im Alten Land z.B. sind die Erntehelfer überwiegend aus Polen. Ein Deutscher würde für die gezahlten Löhne seinen Rücken nicht krümmen wollen.
Würde die Besoldung über dem Mindestlohn liegen, würden die Produkte um einiges teurer verkauft werden müssen. (Aussage eines Obstbauern)
#11
1.5.18, 11:14
sorry, kleines Offtopic: @Krimifan, du kannst innerhalb von 20 Minuten deinen Beitrag editieren, indem du auf das Stiftsymbol tippst ;-)
#12
1.5.18, 11:18
binefant,ich schreib am Tablet, finde keine Stift muss mein Sohn mal schauen💩💩
#13
1.5.18, 11:24
du siehst unten an deinem Beitrag drei (und innerhalb 20 Minuten nach erscheinen 4) Symbole: melden, daumen hoch, antworten und editieren, guck mal hier: https://www2.pic-upload.de/img/35255152/FM-Fehler.png
#14
1.5.18, 11:43
Wenn man sich nun bei jeder Mahlzeit, was auch immer ES ist, ein schlechtes Gewissen haben muss, wo soll das enden? - Alles Hinterfragen ? Das kann es auch nicht sein, wobei Eure Kommentare nicht ohne Hintergrund sind. Jeder kann evtl. einen Beitrag leisten. Seid doch auch froh, dass es noch eine gewisse Auswahl an Lebensmittel gibt. Ob das so bleibt, werden wir nach und nach erst erfahren. Das ist dann auch keine Freude.
1
#15
1.5.18, 11:50
@whirlwind: 
vielen Dank Für deinen Beitrag. Je mehr der Finger in die Machenschaften der Großkonzerne, hier wie von dir angesprochen Nestlé, gelegt werden, umso besser. Endlich die Wahrheit an den Tag und die Machenschaften dieser weltweiten Konzerne offen legen.
#16
1.5.18, 11:57
@Kampfente: 
Ja ich weiß, das leidige Thema Erntehelfer. Stundenlang sich abrackern, auf dem Bauch liegen fürn Appel un en Ei. Ist doch so. Hauptsache, der Spargel kommt frisch aufn Tisch.. Gibt es noch ein anderes Wort für Ausbeutung?
2
#17
1.5.18, 12:08
@Gerdi: 
Ich bin ja auch für weltweiten Handel. Aber muß der in Ausbeutung und Verarmung der Bevölkerung sein grandioses Finale finden?
12
#18
1.5.18, 14:07
Das Problem ist: jeder will möglichst wenig für seine Lebensmittel zahlen und viel Entlohnung für seine eigene Arbeit bekommen. Das passt einfach nicht zusammen!
Hohe Gehälter schlagen sich auf den Preis des hergestellten Produktes nieder, das ist nun mal so. Für niedrige (Lebensmittel-)Preise müssen Leute arbeiten, die mit niedrigeren Löhnen zufrieden sind, müssen Tiere leiden, die unter Billigst-Massentierhaltung dahinvegetieren, oder Nahrungspflanzen in umweltschädlichen Monokulturen unter Einfluss von Indsektiziden und Herbiziden produziert werden.
Wer heute noch glaubt, dass man die nahrungsmittelproduzierenden Konzerne von ihrer menschen- und umweltverachtenden Gier nach immer mehr Profit durch Überzeugungsarbeit abbringen kann, ist ein Traumtänzer.  Das Einzige, was die interessiert, ist immer größerer Gewinn.  Da die Politik, zumindest in den meisten sogenannten zivilisierten Ländern, nur ansatzweise auf der Seite der Verbraucher steht, sondern lieber die Konzerne hofiert, bleibt nur, ein Umdenken von Verbraucherseite aus herbeizuführen.
Daher muss sich jeder, um der zunehmenden Umweltzerstörung Einhalt zu gebieten, nicht nur Gedanken machen, was ihm sein Lebensraum und damit seine Lebensqualität wert ist, sondern auch entsprechend handeln. Das fängt bei dem Preis für Nahrung an und endet noch lange nicht damit, Plastiktüten im Alltag zu meiden.
Ich erinnere an die Milchpreise: 29 Cent pro Liter Milch erhielten die Bauern, sie zahlten bei diesen Preisen ´drauf, schütteten ihre Milch aus Protest lieber medienwirksam in den Gulli, statt sie in den Molkereien abzuliefern. Das Image der Discounter, die die Milchpreise gegenüber den Erzeugern immer weiter zu drücken versuchten, litt erheblich in der Öffentlichkeit. Schlechtes Image wollen und können die sich alle nicht leisten, so wurden den Milchbauern höhere Preise gezahlt, die aber sofort auf die Verkaufspreise von Milch und Milchprodukten aufgeschlagen wurden. Anfangs ein bisschen Gemeckere vonseiten der Verbraucher, heute sagt keiner mehr Negatives über fast doppelt so hohe Milchpreise.
Ich halte mich sehr oft in Italien auf, dort liegen die Durchschnittseinkommen wesentlich niedriger als hier in Deutschland, die Preise für Lebensmittel liegen aber höher, vor allem in Städten.  Dort findet man in Supermärkten, aber auch in Discountern Preise für Fleisch, Milchprodukte, aber auch Gemüse und Obst, die etwa ein Drittel über dem liegen, was wir hier in Deutschland für vergleichbare Artikel bezahlen. In ländlichen Gegenden - vor allem im klimatisch begünstigten Süden- bieten Erzeuger ihr Obst und Gemüse direkt an, an fast jeder Straßenecke steht morgens ein Ape-Car (Kleinst-LKW auf Motorroller-Basis), vollbeladen mit Gemüse und Obst der Saison. Nur ein Preisvergleich: In Apulien bezahlt man während der Erntesaison im Dezember, Januar, Februar bei L.dl für das Kilo einheimischer Mandarinen etwa soviel, wie bei uns (€ 1.99 - 2.99). Kauft man diese Mandarinen direkt beim Erzeuger, dann verdient er noch genügend, wenn er die Mandarinen für 99 Cent/Kilo verkauft.
Ich denke, das sagt einiges über Preisgestaltung und letztendlich auch über Gewinne durch den Zwischenhandel aus!
#19
1.5.18, 15:10
@whirlwind: Super Kommentar!!!
#20
1.5.18, 19:19
@whirlwind
ja,super was du schreibst! Du hast mit allem recht!
1
#21
1.5.18, 20:11
@whirlwind: 
erst einmal vielen Dank für deinen hervorragenden Kommentar. Leider weiß ich nicht, wie hoch die Lebenshaltungskosten in Italien sind. Die kann man nicht an einem Kilo Mandarinen festmachen. Dazu gehören ja auch Mieten, Nebenkosten, ÖPNV usw.
Aber Dank Bertelsmannstiftung und G. Schröder ist ja Deutschland zu einem der größten Niedriglohnländern Europas geworden. Von geschönten Arbeitslosenzahlen will ich gar nicht erst anfangen. Die Frage, wo die Kaufkraft herkommen soll, erübrigt sich ja wohl.
Ich würde gerne auf dem hiesigen Wochenmarkt dem Geflügelhändler, dem Gemüsehändler einen fairen Preis für seine Produkte bezahlen, aber ich kann es leider nicht.
3
#22
1.5.18, 21:29
@whirlwind: ich gebe dir völlig recht, du hast in deinem Kommentar eine vielschichtige Problematik angesprochen.

Jedoch: jeder hat nur eine begrenzte Kraft und auch die Zeit, sich um all das wirklich zu informieren und zu kümmern. Wer Vollzeit arbeitet, Kinder hat, einen Haushalt versorgt und womöglich noch andere Pflichten oder Hobbys hat, der hat, so unterstelle ich es mal, einfach keine Energie, Zeit, Lust oder Geld mehr, sich ausreichend um all das zu kümmern. Klar versuche ich, umweltbewusst zu handeln und zu kaufen. Der Rahmen reicht aber einfach oft nicht aus. Manchmal sehe ich es einfach schlicht nicht ein, für Bioprodukte so viel mehr zu bezahlen, zumal ich auch nach der Optik einkaufe. Bioware gefällt mir oft nicht.

Wie Gordita sagt, wenn das Geld reicht, kann ich entsprechende Produkte kaufen. Wenn nicht, dann gehen andere Sachen und Notwendigkeiten einfach vor. 

Wenn jeder versucht, in seinem Rahmen sein Umfeld in Ordnung zu halten, wäre vielen schon geholfen. 
1
#23
1.5.18, 23:08
„Mitgliederinnen“, Gordita, du bist ja süß! 
Ich find das schwierig. Deutschland hat gar nicht mehr genug Agrarflächen, um uns mit regionalen Produkten zu ernähren und im Winter haben Äpfel aus Neuseeland eine bessere Umweltbilanz als die unter hohem Energieaufwand durch Kühlung haltbar gemachten Bodensee-Äpfel, das ist doch alles verrückt und undurchschaubar für den normalen Verbraucher. Ich gestehe, ich bin willens, aber überfordert. 
1
#24
2.5.18, 04:29
@HörAufDeinHerz: 
Ich bin süß? Du hast mich doch noch nie probiert. Oder hätte ich schreiben sollen Forenschreiber ohne Glied?
Doch, ich behaupte die Agrarflächen wären da, wenn keine Monokulturen an Raps und Mais etc. für Bio-Energie angelegt wären. Die sind natürlich gewinnbringender. Mein Schwager ist Nebenerwerbslandwirt und schaufelt die satten Gewinne mit eben diesem gezielten Anbau ein.
Leider fallen auch Lagerflächen in unseren überbeheizten Wohnsilos weg. Selbst die Keller sind zu warm, um Äpfel über den Winter zu bringen. Früher wurden Kartoffeln, Äpfel, Möhren bis in den März gelagert. 
Und wenn Bio draufsteht, muß es noch lange nicht Bio sein. In Deutschland gibt es z.B. längst nicht soviele Hennen, um all die Eier zu legen, die das Label Bio tragen. 
1
#25
2.5.18, 04:44
@Isamama: 
Ich gebe dir recht, die Hektik des Alltags, der Beruf hat aus uns Gefangene gemacht. Eingepfercht in ein System, das wir a) nicht wollen, b) nur den Konzernen dienlich ist, c) unserer Gesundheit schadet, d) uns zwingt, unsere Kinder in "Verwahranstalten" zu stecken, e) uns zwingt, Doppelverdiener zu sein. Obwohl, Verdiener?
#26
2.5.18, 10:32
Gordita, sei vorsichtig, sonst fragen wir dich noch, wie es denn richtig geht, so, dass alle zufrieden sind und ich kann fast garantieren, dass das nicht gut ausgeht. Früher war beileibe nicht alles besser, auch wenn dir das in deiner speziellen Situation so vorkommen mag. Die meisten Deutschen würden auf die heutigen Annehmlichkeiten nicht verzichten wollen und davon abgesehen, in welchem Land ist es denn so viel besser als in unserem System, das du vielleicht nicht willst, die Mehrheit der Deutschen aber schon. Wir leben in einer Demokratie und haben das gewählt, was wir jetzt haben. Aber das führt hier eh zu weit, das ist ja der Tippbereich. Ich mag nur das generelle Gejammere nicht, das auch noch auf falschen Annahmen beruht.
1
#27
2.5.18, 10:45
@Isamama: ich gebe Dir völlig Recht - wer mit Aufgaben/Pflichten  zugepackt ist bis zur Halskrause, dem fehlen die Zeit und Energie, sich auch noch um das Wohl der Menscheit zu sorgen.  Aber, jeder noch so kleine Beitrag im individuellen Zeit-Energie-Finanzrahmen ist besser als gar kein Beitrag!
Für wichtig halte ich auch, dem Nachwuchs eine gewisse Achtsamkeit gegenüber der Natur zu vermitteln, das klappt nur, wenn Eltern sie vorleben. Schulen können meist nur theoretisch die Problematik und Lösungen dafür anbieten.  Solange die Politik nicht durchgreifend verbraucherfreundlichere Entscheidungen trifft und Politiker sich lieber auf eigene Profilierung und am Sessel-Kleben konzentrieren, als ihre Arbeit als Volksvertreter zu tun, kann deren Vorbildfunktion vergessen werden.

@ HörAufDeinHerz:  Während des Transportes müssen auch Neuseelandäpfel gekühlt werden, bzw. unter CO2-Schutzatmosphäre gelagert werden. Die bessere Energiebilanz für Überseeäpfel gilt nur, wenn diese per Schiff transportiert werden, Flugobst hingegen verursacht den höchsten Energieeinsatz und Co2-Ausstoß. Am Obststand im Supermarkt wird nicht deklariert, ob lagerbares Obst per Schiff transportiert wurde oder mit dem Flieger, leicht Verderbliches wird ohnehin nur eingeflogen.
#28
2.5.18, 16:22
@whirlwind: ja, danke, das ist mir bekannt. Ich kenne auch keine Flugäpfel, nur Flugananas und die torpedoförmigen gelben Mango aus Thailand, beides verkneife ich mir. Ich weiß das mit den Neuseelandäpfeln auch nur, seitdem ich mal einen Bericht darüber gesehen habe. Das Beispiel sollte nur illustrieren, wie schwierig es ist, eine „gute“ Entscheidung zu treffen. Ich hab nicht wenige Bekannte, die sich als umweltbewusst bezeichnen würden, aber häufig Kreuzfahrten machen. Da werfe einer den ersten Stein. 
2
#29
2.5.18, 18:42
den Bericht über die Avocado habe ich im TV gesehen ... dort wurde aber darauf hingewiesen, dass man durchaus Avocados aus anderen Ländern (z.B. aus Israel) kaufen kann, die eine wesentlich bessere Ökobilanz haben
#30
2.5.18, 20:55
@HörAufDeinHerz: 
Du hast recht. Und hiermit entschuldige ich mich in aller Form für mein Gejammere.
#31
2.5.18, 23:40
@gordita: mir tut es auch leid und ich wünsche dir eine gute Nachf. 
#32 Ibufrofee
3.5.18, 18:41
@whirlwind: ich finde, dass dein Kommentar sehr gut ist. 
Die Lösung der ganzen Ernährungs-misere weltweit wäre, wenn jeder sein Steak selbst jagen müsste, oder wenigstens zum 200g steak der obligatorisch dazugehörende 5l-Gülle-Eimer neben dem Tisch stünde.
#33
3.5.18, 19:01
@Ibufrofee: Vielen Dank!
Ein interessanter gedanklicher Ansatz - die Verknüpfung des Steaks mit dem Gülleeimer.......!

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