Jeder weiß sehr gut, dass körperliche Fitness wichtig ist. Yoga ist schon lange der Hit. Pilates ist auch sehr beliebt. Hier werden zwei Übungsbeispiele dazu vorgestellt.

Fitness mit Yoga und Pilates

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Ich weiß sehr gut, dass körperliche Fitness wichtig ist. Leider bin ich etwas faul in dieser Hinsicht. Ein Gutschein für eine Yoga und Pilates Flatrate liegt schon lange in der Schublade. Einen Monat lang kann ich damit in einem Studio beliebig viele Kursstunden besuchen. So kann ich die Angebote testen und genau prüfen, was ich kann und was mir Spaß macht.

Yoga ist schon lange der Hit bei vielen Leuten. Aber ich habe etwas Angst vor den „Verrenkungen“. Trotzdem möchte ich einfache Übungen ausprobieren. Pilates ist auch sehr beliebt. Die Übungen haben viel mit Dehnung zu tun. Man kann sie liegend und sitzend ausüben – das gefällt mir! Wenn ich beides ausprobiert habe, kann ich die Entscheidung, einen Yoga-Kurs oder einen Pilates-Kurs regelmäßig zu besuchen, viel leichter treffen. Was man grundsätzlich zu beiden Angeboten wissen sollte, habe ich hier zusammengestellt und 2 Übungen ausgesucht.

Yoga - bewusstes Atmen begleitet die Übung

Yoga ist eine uralte indische Philosophie, die neben der Meditation bestimmte körperliche Übungen umfasst. Ziel ist es, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Bei den verschiedenen Yogastellungen werden Kraft und Gleichgewicht trainiert und die Rückenmuskulatur gekräftigt. Atem-Techniken spielen eine sehr große Rolle. Wer Yoga-Übungen machen möchte, muss beweglich sein und gesunde Gelenke haben. Auch Konzentration ist wichtig, um bewusstes Atmen und Bewegungsabläufe zu kontrollieren. Der Lohn ist tiefe Entspannung am Ende jeder Kurseinheit.

Ein Beispiel: Die Übung „Herkules“

  1. Auf den Rücken legen, die Beine anwinkeln.
  2. Tief einatmen.
  3. Die Arme nach oben strecken. Dann längs neben den Körper legen. Ausatmen.
  4. Tief einatmen.
  5. Den Kopf hochheben, die Schultern bleiben am Boden. Ausatmen.
  6. In diesem Rhythmus den Kopf vor und zurück bewegen.
  7. Nach vorn: einatmen - nach hinten: ausatmen.

Die ganze Übung sollte 10 mal gemacht werden.

Pilates - Muskulatur dehnen und kräftigen

Pilates ist ein ganzheitliches Fitnessprogramm. Vor gut 100 Jahren wurde es in New York von Joseph Pilates entwickelt. Anregungen holte er sich vom Kampfsport, vom Yoga und von der Gymnastik. Die liegende oder sitzende Körperposition ist dabei vorrangig. Das Grundprinzip: Die Muskulatur, vor allem in Rücken und Bauch, wird gleichzeitig gedehnt und gekräftigt. Wie beim Yoga begleiten Atem-Techniken die einzelnen Bewegungsabläufe. Die Übungen sind leicht zu erlernen. Regelmäßiges Pilates-Training verbessert Beweglichkeit, Gleichgewicht und Ausdauer, stärkt die Muskulatur, baut Stress ab, regt Durchblutung und Stoffwechsel an.

Ein Beispiel: Die Übung „Rolling like a ball“

  1. Auf den Boden setzen und beide Beine anwinkeln.
  2. Die Hände umgreifen die Unterschenkel. Der Rücken wird leicht rund.
  3. Einatmen.
  4. Nach hinten den Rücken abrollen. Der Kopf hat keinen Bodenkontakt.
  5. Ausatmen.
  6. Beim Ausatmen wieder in die Sitzstellung hochrollen.

Die Übung wiederholen.

Einfach mal ausprobieren - viel Spaß!

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12 Kommentare


4
#1
17.1.17, 16:06
Quelle ?
vielleicht möchte ich die restlichen Übungen ja auch kennenlernen.
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#2
17.1.17, 18:55
@Upsi: das internet ist voll von uebungen. ich wuerde aber eine stunde unter anleitung vorziehen. man kann doch einiges falsch machen.
ich selbst bin der powertyp. step,jump etc. mir kann es gar nicht wild genug sein.
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#3
17.1.17, 20:07
@datura33: ich suche eigentlich etwas altersgerechtes, was die Gelenke nicht überbelastet und so sehr verrenken kann ich mich auch nicht mehr. Mein Hausarzt hat mir empfohlen mich mal über Yoga zu informieren. Dann muss ich wohl mal stöbern gehen.
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#4
17.1.17, 20:40
@Upsi: das alter macht mir auch manchmal einen strich durch die rechnung. noch halten die gelenke. wobei muskelaufbau wichtig ist um die gelenke zu entlasten. das ganze natuerlich schonend.
wichtig bei yoga und pilates ist die atemtechnik. und das schafft man allein schwer.
wenn du wasser magst, schwimmen ist ideal. ich sag immer,schwimmen ist was fuer faule. wenig aufwand, grosse wirkung. und fuer die gelenke das beste.
#5
17.1.17, 21:51
@datura33: ich schwimme sehr oft hier im Meer und im Winter gehts ins Schwimmbad und Sauna. Ich werd mal hier nach so einer Yogagruppe Ausschau halten, ich glaube die gibt es hier und dann sehn wir weiter, dankeschön und einen entspannten Abend wünsch ich dir noch. 
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#6
17.1.17, 22:59
Yoga habe ich auch eine Zeitlang gemacht,das ist eine gute Sache! Aber ich würde es auch lieber unter Anleitung machen,weil durch falsche Bewegungen auch Schäden entstehen können.👏👍
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#7 Imkerlady
18.1.17, 11:54
Seite meinem 25. Lebensjahr leide ich unter heftiger Arthrose (bin Jahrgang 1950). Habe sehr viel ausprobiert und leider feststellen müssen, dass viele Sachen eher geschadet haben. Vor Jahren bekam ich 50 mal REHA-Sport verschrieben und bin dann nicht in irgendeinen Sportverein sondern wirklich in ein REHA-Zentrum gegangen mit gut ausgebildetetem Personal. Seitdem weiss ich was ich für mich tun muss und was nicht. Momentan geht es mir erstaunlich gut obwohl ich vor ca. 8 Jahren schon vor einer Hüftoperation stand. Diese OP ist momentan noch nicht erforderlich aufgrund der guten Therapievorschläge.Jede Krankenkasse, soweit ich das mitbekommen habe, zahlt diesen REHA-Sport. Man muss nicht mal etwas zuzahlen. Altersbedingt gibt es immer einen Grund für eine REHA-Massnahme.
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#8
18.1.17, 12:28
Lasst euch bloß keine Angst machen vor Yoga. Man muss keine Verrenkungen praktizieren oder sehr beweglich sein. Man kann sich ja die Übungen aussuchen, die für den eigenen Körper von Vorteil sind. Das Ziel von Yoga ist doch nicht, dass man immer schneller und immer mehr Übungen macht, sondern die Übungen langsam angeht und dann Schritt für Schritt verbessert. Und dafür gibt es keine Zeitvorgabe, man muss nur auf seinen Körper hören, der sagt einem schon, wann man Schluss machen soll.
Ich habe vor 15 Jahren einen Kurs besucht, um zu lernen, wie die einzelnen Übungen mit der Atmung verbunden sind. Dann habe ich mir mein eigenes Programm zusammengestellt und übe das regelmäßig. Mein Ziel ist nicht, "seltsame Verrenkungen" zu lernen, sondern meinen Körper so lange wie möglich beweglich zu halten und eine gute Balance zu haben. Das hilft im Alltag sehr. Ich kann es nur jedem empfehlen.
Und gerade für Frauen im fortgeschrittenen Alter, die unter Blasenschwäche leiden: Es gibt eine ganz einfache Yogaübung, die die Muskulatur stärkt und Blasenschwäche Vergangenheit sein lässt.
#9 Imkerlady
18.1.17, 13:38
Ich glaube auch nicht das man vor Yoga Angst haben muss. Meine Erfahrung sagte mir nur, dass man vorher REHA-Sport machen sollte weil man dort genau gezeigt bekommt welche Übungen gut und weniger gut für einen persönlich sind. Nach 50 Einheiten kann man sich dann sehr gut einschätzen. Kommt natürlich auf Alter und auf Krankheitszustand an. Auch im REHA-Sport gibt es Yoga-Übungen aber immer auf jede Person einzeln abgestimmt.
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#10
18.1.17, 13:50
@Gudula: Ich frage mich, warum Du den Gutschein für Yoga und Pilates in der Schieblade liegen läßt, wenn Du von beidem so überzeugt bist!
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#11
18.1.17, 14:20
ich habe mir vor Jahren beim yoga 2 Rippen gebrochen, seitdem bin ich vorsichtig mit Extremsportarten !!
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#12
19.1.17, 08:09
Yoga ist eine Extremsportart? Das hab' ich vorher noch nie gehört.
Ich tue es, weil die Verletzungsgefahr äußerst gering ist, da man die Übungen langsam und konzentriert ausführt und schnelle ruckartige Bewegungen vermieden werden.

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