Frittierfett reinigen zum Wiederverwenden

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Wenn man Gemüse, zum Beispiel Champignons in Bierteig, in schwimmendem Öl ausgebacken hat, kann man es normalerweise nicht mehr verwenden. Viele kleine Gemüsestückchen und Teigreste schwimmen darin herum. Beim nochmaligen Erhitzen würden die Rückstände auch schwarz verbrennen. Also nicht nur geschmacklich ein Flop, sondern auch gesundheitsschädlich.

Man kann das Öl noch gut retten für einen zweiten Durchgang. Einfach die Kartoffelschalen von den letzten Salzkartoffeln aufheben. Sehr gut waschen und mit dem Öl mischen. Gut durchrühren und eine halbe Stunde stehen lassen. Dann das Öl durch ein feines Sieb gießen.Die Kartoffelschalen wegwerfen. Das Öl ist jetzt gereinigt und kann noch einmal verwendet werden.

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6 Kommentare


#1
25.10.11, 09:23
Hallo Ellaberta, eine (vlt. dumme?) Frage: Die Kartoffelschalen in das heiße oder in das kalte Öl?
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#2
25.10.11, 10:02
als man noch nicht alles so im Überfluss hatte wie heute - haben wir zu Hause das Fritierfett immer "ausgekocht"
d.h. in das kalte !!!!! Fett - etwas 1 Liter Wasser geben - alles zusammen aufkochen und wieder erkalten lassen. Das saubere Fett schwimmt oben und an der Unterfläche hängen die ganzen Reste die man problemlos abschaben kann. Funktioniert natürlich nur bei FETT nicht bei ÖL.

Ich gebe ausserdem zum Fritiergut immer eine grobe Stücke von Möhren, die ziehen auch die Brösel ganz gut an.
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#3
25.10.11, 19:00
Ich habe mal in einem Fischgeschäft gearbeitet. Da waren 2 Friteusen, die jeweils ein Fassungsvermögen von 15 l hatten. Da wurde nicht nur Backfisch im Teig frittiert, sondern auch in Mehl gewendete Heringe für eingelegten Bratfisch frittiert. Die Friteusen waren ca. 5 Stunden in Betrieb. Nachdem das Oel abgekühlt war, haben wir es durch Filter gegossen. Alles "Gebrösel" blieb auf dem Filter, und das saubere Oel wurde am nächsten Tag wiederverwendet. Erst nach 5 Tagen wurde das Oel entsorgt. Selbst, als am 5. Tag die Lebensmittelkontrolle da war, und eine Probe von dem Oel gezogen hatte, wurde es als OK bezeichnet.
Glaubt Ihr wirklich, daß jeder Imbiss jeden Tag sein Oel wechselt?? Dann könntet Ihr Eure Pommes nicht mehr leisten!

Ich lasse mein Oel von der Friteuse nach dem Erkalten durch einen Kaffeefilter laufen. Anschliessend kommt es in 2 Flaschen abgefüllt in den Kühlschrank. Ich verwende es 4-5 Mal, bevor ich es entsorge. Meinem Lieblingsgriechen sei Dank, daß ich ihm dieses Oel zum Entsorgen bringen kann!
#4
25.10.11, 19:16
Hallo Shao, die Kartoffelschalen tue ich in das abgekühlte Öl !
#5
13.9.13, 18:40
Habe mein Frittierfett einfach mit Hilfe eines Geschirrtuchs (ggf. zweilagig verwenden) und einem Seiher gefiltert. Natürlich sollte man darauf achten, dass man entweder keinen Plastikseiher (bzw. -filter) nimmt oder aber das flüssige Fett nicht zu heiß ist, sonst erhält man einen unansehnlichen Plastikklumpen und eine große Sauerei ... wer das einmal erlebt hat, vergisst es nie wieder ... :(

Privat frittiert und reinigt man ja nicht täglich. Mehr als 2 Mal reinige ich es daher nicht, denn dann ist bereits so viel Zeit verstrichen, dass sich auch aus geschmacklichen Gründen schon ein kompletter Wechsel empfiehlt.

Endgültig entsorge ich es, indem ich es in leere Tetrapak fülle und diese in den Restmüll gebe. So wurde es mir ausdrücklich von unserem Abfallentsorger genannt, als ich wegen der Tetrapaks noch einmal nachfragte, allerdings kann festes Fett auch einfach in Zeitungspapier gewickelt werden. Besser beim örtlichen Abfallentsorgungsunternehmen nachfragen, denn es kann regional anders sein.
#6
7.12.14, 13:02
@wollmaus:
Öl entsorgen?? ;-) Lieblingsgrieche? Der wird sich freuen. Ich habe einen Imbiß und eine Gaststätte und bekomme Geld dafür wenn ich mein Altfett/-öl abgebe und, wenn es gar so alt ist,kann man es noch gut für ein Gartenfeuer in einer Gartenlampe verwenden. Brennt wie Teufel, läßt sich aber schwer löschen. Ach ja und ich weiß nicht was man da in die Umwelt pustet , aber da es alles Pflanzenfett ist, kann es eigentlich nicht schädlicher sein als Kerzenabgase

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