Gemüse für Kinder

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Viele Kinder mögen ja kein Gemüse oder keine Paprikastücke im Gulasch oder in der Soße. Ich handhabe es immer mit einem ganz einfachen Trick: Ich püriere das Gemüse in der Küchenmaschine und gebe es dann in die Soße.

Dadurch wird sie auch gleich sämiger und die Kinder haben trotzdem ihr Gemüse ohne es zu merken ;-)

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10 Kommentare


#1
8.2.11, 17:23
Clever, clever! *kicher*
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#2
8.2.11, 20:55
"Bäh...also irgendwie schmeckt die Soße heute anders...so komisch..", wunderte sich mein Sohn und war fertig mit essen. Soviel dazu.
Aber wenn man damit anfäng, ehe die Kids eine Geschmackszuordnung lernen klappt das ganz gut. Im Babygläschen ist ja auch schon Gemüse püriert und mit allem anderen gemischt.
Ob allerdings das vorsichtig und vitaminschonend gegaarte Gemüse nicht beim pürieren und in der heißen Soße verrührt werden leidet? Ob das wirklich noch den Wert hat, den es für die Kids haben soll? Ich biete meist beides an: Salat und Gemüse. Ich mag letzteres und mein Mann nur Salat. Die Kinder haben ihre Vorlieben, mal so, mal so. Geschmack ändert sich. Meine Tante besteht daher drauf, dass in Abständen oder bei Koch-Wechsel auch das bisher abgelehnt immer wieder probiert werden muss. Wer es dann nicht mag, ist wieder eine Weile davon befreit.
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#3
25.6.11, 19:26
Ich würde ja dann eher die Kinder beim Kochen helfen lassen und ihne ab und zu mal ein Stückchen frisches Gemüse zum Knabbern geben. Möhren und Paprika eignen sich da doch besonders gut. Und wenn ein Kind den Geschmack von rohem Gemüse mag, warum sollte es dasselbe dann gekocht ablehnen?
#4
25.6.11, 21:45
@Horst-Johann Lecker: weil das Kind die Konsistenz des Gemüses nicht mag. So ist es bei meiner Kleinen.
Paprika und Tomaten zB isst sie nur roh. Zwiebeln dagegen mag sie nur glasig.
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#5
13.8.11, 12:37
@Horst-Johann Lecker: Kinder machen einen Riesenunterschied zwischen roh und gekocht. Gekochtes Gemüse wird meistens gemieden. Kinder beim Kochen helfen zu lassen ist ne Superidee. Das schnibbeln, und knabbern klappt ganz gut, nur das Zeugs hinterher gekocht zu essen, kommt für Kinder dann nicht mehr in Frage.
Ich bin mittlerweile sogar der Meinung, dass Gemüse für Kinder vermutlich gar nicht so wichtig ist, wie uns die Wissenschaft weiß machen will. Meine Tochter wächst und gedeiht mit Vollkornnudeln mit nix, Kartoffeln mit nix, Kartoffelbrei mit Fischstäbchen, Gurkensalat, Äpfeln und dem Obst der Jahreszeit. Und wer erzählt, dass Kinder sich nur am Vorbild der Eltern orientieren, hat keine Ahnung.
#6
13.8.11, 17:44
Corja, irgendwie hast du Recht. Aber um das zu begreifen, muss ich mal eben 45, 46 Jahre zurückblicken. Da war ich auch mal eben 5. Oder 6. Obwohl es damals kaum Fertiggerichte gab, war die Speisekarte längst nicht so üppig wie heute. Ich hab in Spätsommer den Rosenkohl vom Feld GEFRESSEN, nicht gegessen. Nur..... gekocht war das für mich ne absolute Nullnummer. Und all die "ungesunden" Sachen, ja, die schmeckten. Ich lebe noch..... und bin inzwischen 52......
#7
2.8.12, 12:08
Ich hab auch so gemuese nicht gerne esser zuhause
ich pueriere das gemuese auch nur die zwiebel die schmeckt man trotz puerieren
Ich moecht gerne weiterhin die fuer mich gesunde Zwiebel benuetzen und es auch gerne an die Kinder weitergeben
Hat jemand einen Tipp fuer mich wie man das Zwiebelaroma etwas mehr verstecken kann
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#8
18.8.12, 14:43
Diesen Tipp gibt es hier mindestens schon 3 mal
#9 Goma
26.2.13, 16:14
@Horst-Johann Lecker: das müßte wahr sein ( seufz).
Ich darf nicht mal zu viel Möhren ( welche roh gern gegessen werden ) als Suppengemüse mitkochen.
Auch wenn ich sie ganz reingebe und nachher raus hole, bevor die Kids es merken: sie wollen dann die Suppe nicht, obwohl sie sonst Suppe lieben.
"Schmeckt nach gekochten Möhren" :-((
#10 Goma
26.2.13, 16:19
@Lady73: die Zwiebel als ganze mitkochen und rausnehmen und auf den eigenen Teller legen vor dem Pürieren.
Menge langsam steigern, dann gewöhnen sich die Kinder dran.
Oder mal die Sorte wechseln, manche Zwiebeln werden beim garen süßlicher.

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