Hochwasserhilfe mit Crowdfunding - Brief an Philipp Rösler

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Auf yourxpert.de, sozusagen meiner "zweiten Website", hat einer unserer Steuerberater einen tollen Vorschlag gemacht, wie man mit Crowdfunding den Hochwasseropfern helfen kann.

Er hat hierzu einen Brief an Wirtschaftsminister Rösler geschrieben, und ich möchte ihm hier auf diesem Wege helfen diesen zu verbreiten!

Bitte weiterleiten, teilen und mithelfen!

Zum Brief an Wirtschaftsminister Rösler

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49 Kommentare


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#1
7.6.13, 10:17
Ich bin der Meinung, dass diese Idee, über die kollektive Intelligenz der Internetuser den Unternehmen, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind, zu helfen, grundsätzlich sehr gut ist. Man kann ja nicht erwarten, dass der Brief an den Minister gleich ein vollständiger Projektplan ist. Der Brief regt an und macht einen pragmatischen Vorschlag. Die Politiker selbst geben ja zu, nicht genug Geld für eine umfassende Hilfen bereitstellen zu können. Warum soll dann nicht der Bürger helfen? Immer gleich negative Statements abzugeben, ist einfach. Einfach dann es besser machen und nicht programmmässig herummaulen. Über das Internt werden Revolutionen entfacht, warum dann nicht auch Hilfen für Menschen organisieren. Dafür gibt es eben die Netzwerke. Setzt euch doch einfach mal mit dem Phönomen der Schwarmintelligenz auseinander, bevor gleich alles schlecht geredet wird. Das bringt nichts und ist ein Armutszeugnis für die Permanentnörgler.
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#2 mayan
7.6.13, 10:58
@chris35: Wenn betroffenen Unternehmen geholfen wird, ist das indirekt auch Hilfe für Privatpersonen. Wenn die Unternehmen nicht pleite gehen, verlieren auch die Leute nicht ihre Jobs.
Jede Art der Hilfe ist besser als Nichtstun. Ich selber habe das Glück, von Hochwasser verschont zu bleiben aufgrund meiner Wohnlage, und ich bin gern bereit, im Gegenzug dafür was für die zu tun, die es in der Hinsicht schlechter getroffen haben als ich.
Crowdfunding ist eine pragmatische Lösung, find ich gut. Wenn das zustande kommt, werde ich zusätzlich zum reinen Spenden auch was investieren.
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#3
7.6.13, 11:23
Laut EU sind die Kassen für Hochwasserhilfe leer und man kann nur einen Teil der benötigten Mittel zur Verfügung stellen. Aber wenn es um die Rettung der zwielichten maroden Banken gegangen ist, hat man mir nichts dir nichts schnell die Notenpresse angestellt. Ob das richtig war? Für uns in unserem Land zählen an erster Stelle die Bürgerinnen und Bürger. über 99 Prozent der deutschen Unternehmen sind kleine und mitteständische Unternehmen. Der Becker, der Metzger oder die Friseurin von nebenan, oder der kleine Handwerksbetrieb. Die schaffen und erhalten unsere Arbeitsplätze und nur wegen diesen Unternehmerinnen und Unternehmern geht es uns heute in Deutschland besser, im Vergleich zu anderen Ländern in der EU. Das haben wir nicht dem maroden Bankensystem zu verdanken und auch nicht den Politikern. Im Jahr 2009, als die Wirtschaftskrise wütete, hat man seitens der Politik auch erst viel zu spät germerkt, dass den Unterenhmen geholfen werden musste, weil die Banken versagt haben. Die haben nur an sich gedacht und haben sich die Taschen voll gemacht. Das Geld ist nie bei den Unternehmen angekommen und deswegen sind tausende Unternehmen, die nichts dazu konnten, vom Markt verschwunden und mit Ihnen Tausende von Arbeitsplätzen. Politik wird von Bürokraten und Beamten gemacht. Das Ergebnis kennen wir doch alle zur Genüge. Und wenn jetzt wegen der Hochwasserthematik wieder zu spät und nicht ausreichend geholfen wird, dann müssen auch hier viele Unternehmen aufgeben. Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, dass unserere Politiker in der jetzigen Lage alles richtig machen. Deswegen müssen wir BÜRGER es in die Hand nehmen und ich bin mir sicher, dass wir es auch schaffen können. Ich glaube nicht, dass Rösler & Co. die Hilfe annehmen werden, schlichtweg, weil die alle in ihrer Borniertheit nichts annehmen wollen. Aber abgerechnet wird zum Schluss und wenn dann am Ende die Unternehmen aufgeben müssen, dann muss man die Politiker zur Rechenschaft ziehen. Es ist ja leichter für missratene Rüstungsprojekte selbtsgefällig Hunderte von Millionen zu vernichten, als struktuiert und ergebnisorientiert gemeinsam mit uns Bürgern zu helfen. Petrus hat aber auch immer das richtige Timing für Katastrophen. Nun schon das zweite Mal, dass Hochwasser vor der BIG Wahl gekommen ist.
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#4 Andreas_Berthold
7.6.13, 16:07
Da will sich jemand profilieren, weil das Geschäft nicht so läuft wie er gern will. Die Wenigsten verstehen diesen Text (ich auch nicht). Deswegen ist es fast unmöglich, etwas dagegen zu sagen.
Was hat dieser Brief mit moderner Kunst und auch Diplom-Sozialpädagogen gemeinsam? Keiner versteht sie, aber wie bei des Kaisers neue Kleider traut man sich nicht zu sagen, dass es einfach nur Unsinn ist.
Dieser Beitrag ist nichts für "Frag Mutti", sondern eher für "Nerv Mutti"!
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#5 fReady
7.6.13, 18:11
Die Idee mit der Genossenschaftsstruktur ist an sich gar nicht mal so falsch. Da das Projekt aktuell gestartet würde, dementsprechend also relativ neu wäre, wäre die übliche Sippen- und Sickerkultur erstmal außen vor, die sich sonst naturgemäß zuerst am Trog vergreift.

D. h. die Mittel blieben zunächst weitgehend intakt.
Was ja im Normalfall halt eben nicht der Fall ist.

Zudem könnte gezielter und unbürokratischer organisiert werden, als wenn das Geld erst durch die üblichen Pfeffersäcke gefiltert wird und dann in den selbigen staubigen Mühlen versickert.

Und wenn der Bernhard da auf seiner Seite ein bisschen an das Solidaritätsgefühl appelliert, wenn er die (durchaus interssante) Idee gut findet, ist das für mich persönlich völlig o.k..

Wenn jeder User hier seine Ideen, Abneigungen und Vorlieben innerhalb eines gewissen Rahmens mit Herzblut äußern und verfechten darf, darf er das als Seitenbesitzer ja wohl auch.

Und lieber ein bisschen Eigenwerbung, als noch mehr Werbung gesamt bei FM.

Der eine Beitrag blinkt nicht, verursacht auch sonst keinen Augenkrebs, und poppt nicht ungefragt als eigenes Fenster auf...

Und nein, auch ich habe zur Zeit entsprechende Eigenmittel nicht zur Verfügung, bin also auch nicht für das Projekt gekauft... ;O)
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#6 Gaikana
9.6.13, 08:41
Generell ist Crowdfounding/crowdinvesting für diesen Zweck eine Superidee, es wird das Mittel der Zukunft sein. wir Bürger werden damit in die Lage versetzt, selbst zu entscheiden, wofür wir investieren und die Vorherrschaft der Banken wird damit reduziert. Für diesen Fall habe ich jedoch Bedenken, dass die Anlaufzeit für das Projekt ebenfalls zu lange sein wird. Politiker treffen ja keine Entscheidungen und bis das alles begaggelt wird und dann von der Opposition abgelehnt usw ist es für die Flutopfer auch zu spät.
Sollte das Ministerium allerdings wider erwarten begreifen wie sie die Bürger in Fluthilfe mit einbeziehen können. Wäre ich dabei.
Bevor man das Thema hier zerreisst, empfehle ich sich ein bisschen über Crowdfounding und investing zu informieren. Die Idee ist gut und nicht alles was neu ist muss abgelehnt werden. Durch die sozialen Netzwerke können viele Dinge verändert werden, die man sonst nicht beeinflussen kann. Damit werden sich in Zukunft auch die Politik und die Banken auseinander setzen müssen.
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#7 Gaikana
9.6.13, 08:48
@Raggedyanne: weil es immer schlecht gehändelt wurde, braucht man nur alles abzuwürgen und nichts tun?
Ich denke der Druck und die organisierte Hilfe der Menschen, die sich über soziale Netzwerke zur Hilfe entschlossen haben lassen die Politik zum Teil recht alt aussehen und zeigt, doch wunderbar, dass man nicht mit meckern und jammern, sondern mit Eigeninitiative und Zupacken viel helfen kann. Da brauchts keinen Startschuss von oben, der nie oder zu spät kommt.
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#8 Gaikana
9.6.13, 08:58
@Andreas_Berthold: erst informieren, dann schreiben. Du schmähst hier Berufsgrupppen ohne Not und unterstellst unlautere Absichten. Dein Weltbild kann einen schon erschrecken. Übrigens kann man diesen Text mit normaler Intelligenz gut verstehen, wenn man es will. Vorurteile, die auf Nichtwissen beruhen sollte man vielleicht einfach für sich behalten
#9
9.6.13, 09:40
Erstens sind die zugesprochenen Millionen doch nur Wahlpropaganda, zweitens sollen die großen Unternehmen doch sehen, wie sie klar kommen.
Auf jeden Fall helfen sollte man den Kleinbauern und denen, die nach der letzten Hochwasserkatastrophe nicht mehr versichert sind.
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#10
9.6.13, 09:58
Ich möchte den Brief gerne unterschreiben und natürlich auch an Freunde weiterleiten, finde aber den Link dazu nicht (bin noch unerfahren in diesem Forum). Oder ist es gar keine Petition, bei der die Unterschriften alle an Philip Rösler weitergeleitet werden?
Danke im Voraus für Deine Antwort, Bernhard!
Gruß,
G.
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#11
9.6.13, 10:05
Ich finde, jede Idee ist es wert, beachtet zu werden um unseren Landsleuten eine Hilfe anzubieten ! Wenn man selber das Glück hat, nie ein Betroffener gewesen zu sein, sollte man wenigstens einen kleinen Gedanken mal "verschwenden".
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#12 Gaikana
9.6.13, 10:11
@bigwampy: hier gehts um Mittelstand und nicht um grosse Unternehmen, die haben das Geld für Versicherungen. Andererseits frag ich mich schon, wie kann man ohne Hochwasserversicherung in diesen Gebieten Firmen gründen oder übernehmen. Das Unglück ist ja vorprogrammiert. Da kommen soviele Faktoren zusammen. Das hilft den betroffenen Menschen aber nicht. Und wieso ist die Soforthilfe Wahlpropaganda? Es sind Steuergelder von den Bürgern, die hier eingesetzt werden müssen, was wär das für ein Geschrei, würde die Regierung kein Geld rausrücken. Es ist also nur ganz normal, dass hier ein Soforthilfe Programm anläuft. Ob das genug ist, ob das richtig verteilt wird, ob das bürokratisch oder nicht gehändelt wird, ist doch den Gemeinden überlassen und da hat man doch auch dazu gelernt. Wahllos verteilt werden kann ja wohl auch nicht, also ist ein bestimmtes Mass an Kontrolle ja notwendig. Wir als Bürger wollen doch, dass das Geld sinnvoll ausgegeben wird, da muss man nicht schon wieder im Vorfeld alles schlechtreden. Ich habe schon den Eindruck, dass diesmal weniger Bürokratie am Werk ist und ganz toll finde ich das über die sozialen Netzwerke soviel geregelt und organisiert wurde, schnell effizient und direkt. Bravo allen, die da mitziehen und handeln, statt ewige Stammtisch Parolen zu verbreiten. Die Regierung ist immer so gut wie die Gesellschaft aus und von der sie gewählt wurde. Eine andere haben wir nicht.
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#13
9.6.13, 10:18
Schwizere
Das Ganze scheint mir etwas "lusch". Zuerst das Geld nehmen und dann mal schauen...... Zitat: könnte man innerhalb kürzester Zeit die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen schaffen und das Projekt umsetzen .....
Könnte / würde / täte ......
Dass die Betroffenen des Hochwassers Geld brauchen ist klar - und sie brauchen es sofort - ist auch klar, der Staat soll mal etwas tun für die eigenen Leute.
Am Besten man gibt es den Betroffenen direkt, da weiss man dass es ankommt - und selber Hilfe leisten vor Ort, wem dies möglich ist.
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#14 1amohrle
9.6.13, 10:41
...Hilfe für Unternehmen? Und die "Kleinen", die Personen die Ihr ganzes Leben verloren haben? Wer setzt sich für die ein? Unternehmen haben gute Versicherungen...wie kann man für einen solchen Aufruf Werbung machen?
Da fehlt mir der Sinn für Humor!
#15 Ming
9.6.13, 11:19
Ich finde das fehl am Platz und auch nicht gut gemacht. Gerade in USA und Kanada sitzen die Charity.
Spezialisten , die wenn , so etwas Super organisieren würden .
Aber warum gerade dieses Ziel? Weil es aktuell ist? Ich war in einem Frauen roundtable, klar war dort der Gedanke auch das Spenden Aber das wohin war nicht demokratisch, daher bin ich ausgetreten und jetzt entscheide ganz alleine ich wohin ich Spende und wohin meine Petitionen gehen, Und hier Herrn Roeseler anzugreifen ist auch daneben.
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#16
9.6.13, 11:24
Ich finde es sehr schade, dass man Hilfe und Vorschläge, wie man schnell und noch mehr helfen kann, zerreden kann. Hier ging es in dem offenen Brief an die Politiker um ein uneigennütziges Angebot einer Hilfe. Das Pänomen des Crowdfunding ist mit Sicherheit nicht allen bekannt, die sich äußern oder das Thema kommentieren. Insofern habe ich ein gewisses Verständnis. Mit Sicherheit bin ich mit meinem Team und mit Freiwilligen unter den Berufskollegen in der Lage, das Projekt sehr schnell umzusetzen. Privatpersonen wird damit indirekt auch geholfen, weil wir die Arbeitsplätze retten können, die sehr viele Unternehmen geschaffen haben und die nun "vom Untergang bedroht sind!". Um nichts anderes geht es hier. Indessen....., was können die ansässigen Unteernehmen dafür, wenn sie nicht versichert werden, weil es sich um gefährdete Gebiete handelt. Da muss eben der Staat für eine Versicherung sorgen. Es gibt auch gesetzliche Krankenkassen, warum nicht auch gesetzliche Versicherungen. Alles ist möglich... dann muss es eben gemacht werden!!!! Ich persönlich biete mich an, all denen im Rahmen meiner Kanzlei zu helfen, die nun bei den steuerlichen Erleichterungen für Flutopfer nicht wissen, was man beim zuständigen Finanzamt tun muss bzw. wie die Anträge gestellt werden müssen. Dafür verlange ich kein Honorar! Ich helfe, weil es meine staatsbürgerliche Pflicht ist. Wer also meine Hilfe möchte, der ist aufgerufen, mich über meine Kanzlei zu kontaktieren. Und wenn ich in dieser kritischen Zeit jetzt den Opfern im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen kann, dann tue ich das, weil es mir eine Ehre ist, zu helfen.
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#17
9.6.13, 11:53
Ich bin dieser Idee sehr aufgeschlossen, den Brief an Dr. Rösler unterschreibe ich gerne, wenn aus dem Vorschlag mehr wird, werde ich auch einen finanziellen Betrag beisteuern.
Leute, diesen finanziellen Beitrag kann man schon riskieren, wenn man Menschen wirklich helfen will .... ist allen geholfen ;-)))
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#18
9.6.13, 12:01
@Meckerziege:
wenn man sich mit dem Vorschlag befasst und ihn verstanden hat, ist die Idee sehr gut !
#19 Ming
9.6.13, 12:09
@fReady: Das mit den Pfeffersäcken und staubigen Mühlen ist sehr anschaulich geschildert ist aber falsch.
Es klingt für mich auch so nach dem Armen kleinen Mann der ja nichts gegen die Grossen machen kann.
Jeder kann einen Geschäftsbericht von der Organisation , für die er spenden möchte anfordern, dort wird aufgeführt wer welche Gelder erhält und wieviel Prozent in die Administration gehen. Dies mache ich so, seit ich Spende , für Tiere .
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#20 Helgro
9.6.13, 12:11
# 25, vielleicht erklärt Herr Rainer Schenk erst einmal auf deutsch, was „Crowdfunding” ist!
Mein Vorschlag wäre, den Ministerium für Verschwendung, äh Verteidigung für die umsonst ausgegebenen ca. 500 Milionen € für die Drohne(n) den Etat um 500 Millionen € zu kürzen und dieses Geld den Flutopfern zur Verfügung zu stellen. Wer sich bei solchen Planungen und Beschaffungen nicht vorher gründlich über die mögliche Realisierungen informiert, gehört bestraft.
Eine Frage ist ja bisher immer noch nicht geklärt, geben wir Milliarden aus, um für zukünftige außereuropäische Kriege gerüstet zu sein. Bisher sind ja solche Demokratieexporte immer schief gegangen.
Schönen Restsonntag
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#21
9.6.13, 21:34
Gerne erkläre ich Crowdfunding.

Danach wird es Ihnen klarer, warum auf www.yourxpert.de

und auf www.fragmutti.de das Posting stattfindet. Es geht in diesem Fall um Hilfe für Unternehmen, die durch die Flutkatastrophe geschädigt wurden.

Es ist notwendig, Crowdfunding zu erklären, damit die Bürger, die helfen wollen, wissen, worum es hier geht.

Crowdfunding setzt sich aus den beiden Begriffen Crowd (=Schwarm) und Funding (= Finanzierung) zusammen, also SCHWARMFINANZIERUNG.

Die Wurzeln des Crowdfunding sind in den USA zu finden, wobei es dort erst in 2012 so richtig bekannt wurde.


Mittlerweile ist in den USA Crowdinvesting oder Crowdfunding (für Unternehmensfinanzierungen) zur neuen Finanzierungskultur geworden. Obama selbts hat letztes Jahr durch den JOBSACT dafür gesorgt, dass diese moderne Internetbewegung in einem vernünftigen aber sehr liberalen Rahmen gesetzlich geregelt wird. Die Deutschen (Politik) sind wieder einmal langsamer als andere Länder und das ist auch wieder typisch für unseren überregulierten Staat.



Ursprünglich war diese Internetbewegung, also das typische Crowdfunding in der Szene der Künstler und Musikbranche "zu Hause". Dort wurden mittels Internetaufrufen über die User mit kleinen finanziellen Beiträgen spezielle kulturelle und/oder künstlerische Projekte und Events finanziert, weil die Künstler und Kreativen nicht genug eigenes Geld hatten, ihre Ziele zu erreichen bzw. finanziell umzusetzen. Alles fand auf einem nicht kommerziellen Niveau statt. Die Menschen wollten nur helfen und wenn sie von der Idee überzeugt waren, haben sie auch geholfen. Viele Tausende von Menschen haben kleinste Beträge "geschenkt" und in der Summe kamen dann aber große Beträge je Projekt zusammen.



Es gab und gibt dann die Möglichkeit, dass die "Spender", die man auch als die CROWD, den Schwarm bezeichnet, als Unterstützer in Labeln, im Vorspann eines Filmes genannt wurden/werden, oder dass man eine Musik CD etc. zur einem Vorzugspreis erwerben konnte/kann.



Blickt man sehr weit in die Vergangenheit, dann findet man eigentlich schon Crowdfunding weit vor der modernen Zeit des Internets. In New York haben damals, 1885, die Bürger der Stadt den Sockel der Freiheitsstatue nach einem Aufruf des Bürgermeisters von New York über die "Zeitung" finanziert. Die Stadt hatte kein Geld, die von den Franzosen geschenkte Statue musste ja auf einem Fundament stehen. Das ist die ganz alte Historie zum Thema Crowdfunding.



Nachdem in den USA in 2011 und vorher schon zahlreiche Projekte mittels Crowdfunding finanziert werden konnten, hat man dort begonnen, dieses Phänomen auch zur Finanzierung junger Unternehmen bzw. Startups, einzusetzen. Auch wieder mit Erfolg. Hintergrund: Nicht zuletzt wegen der beiden Finanzkrisen in 2007 und 2009 und dem Versagen des konventionellen Finanzsektors wurde es für Unternehmen immer schwieriger, deren Vorhaben von Banken finanziert zu bekommen. Dadurch wurden bis heute sehr viele Innovationen nicht realisiert. Die größten technischen Erfindungen fanden und finden übrigens nicht in den Großkonzernen statt, sondern in Garagen und bei Startups.



Einige Ideen konnten jedoch unter Nutzung des Internets als Finanzierungsplattform bis heute umgesetzt werden. Das berühmteste Beispiel ist hier die Finanzierung der Pebble Smartwatch. Dort kamen über die Crowdfunding Plattform im Jahr 2012 über 10 Mio. Euro innerhalb weniger Tage zusammen, ein Betrag, der jenseits der Summe liegt, die ursprünglich von den jungen Unternehmern eigentlich eingeworben werden sollte. Damit war der Urknall des Crowdinvesting geschaffen.

Beim Crowdinvesting (die Begriffe sind alle nicht wissenschaftlich belegt, weil sich die Wissenschaft auch noch nicht wirklich tief damit beschäftigt hat) handelt es sich im Gegensatz zur künstlerischen Dimension um echte Beteiligungen der Internetbürger an Unternehmen (quasi wie eine Volksaktie!). Die Leute, die investieren (Beträge sind auch in sehr kleinem Rahmen möglich, z.B. 50 Euro etc), werden über rechtlich saubere Verträge an dem Unternehmen beteiligt und erhalten hierfür auch Zinsen bzw. gewinnabhängige Vergütungen. In einigen Fällen können die Crowdinvestoren auch am Unternehmenswert beteiligt sein. Das alles hier jetzt zu vertiefen, führt zu weit, weil es rechtlich sehr komplex ist. Dass man sich an Unternehmen beteiligt ist an sich nichts Neues und insofern wird hier nicht das Rad neu erfunden. Neu ist aber, dass man als mündiger und interessierter Bürger die Möglichkeit hat, jenseits des verrufenen Investmentbankings und der institutionellen Anlegerstrukturen, direkt sein Investment als Kleinanleger selbst bestimmen kann. In Deutschland gibt es aktuell ca. 10 namhafte sogenannte Crowdinvesting Online Plattformen, über die Crowdinvesting "organisiert" wird, sodass sowohl die Unternehmen, die Geld suchen, also auch die Crowdinvestoren, hinsichtlich der Informationsbeschaffung bzw. Informationsbereitstellung nach gewissen Standards "betreut" werden. Seedmatch, Companisto, Berfürst, sind Beispiele deutscher Plattformen, um nur einige zu nennen. Natürlich gibt es hier Unterschiede und das Niveau dieser Plattformen wird sich noch weiter verbessern. Seit es in Deutschland Crowdinvesting gibt, hat es noch keinen Fall gegeben, bei dem ein Projekt gescheitert ist. Auch das spricht für sich, da gerade bei Startups, also Unternehmensneugründungen die "Durchfallquote" sehr hoch ist.

Am Ende geht es immer darum, dass man gute unternehmerische Ideen junger innovativer Menschen finanzieren möchte, weil die typischen Banken in Deutschland (Stichwort Kreditklemme) bei der Finanzierung von Startups sehr zurückhaltend sind (auch wenn die Banken nach außen hin etwas anderes propagieren).

Das wird sich noch verstärken. Warten wir die kommende Wirtschaftskrise in Deutschland ab, deren Tore sich schon leicht geöffnet haben. Unser aktueller wirtschaftlicher Erfolg in Deutschland hat eine sehr kurze Halbwertszeit.

Die Banken investieren ihr Geld, das ihnen ja eigentlich von dem Sparer zur Verfügung gestellt wird, eher in anderen Bereichen, als in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Schaut man über den Tellerrand nach Spanien, so sieht man dort das Ergebnis. Unsere Angela Merkel hat sogar Millionenpakte an Euros nach Spanien versendet, damit mit diesem Geld Unternehmen dort geholfen wird, die von den Banken kein Geld bekommen.



Wichtig ist aber bei allem, dass es beim Crowdinvesting nicht um die Finanzierung von schlechten Unternehmen geht, sondern um solche Unternehmen, die wegen ihrer Performance auch finanzierungswürdig sind.

Alles andere wäre grober Unfug.

In Deutschland wurden in den letzten 15 Monaten über 50 Unternehmen mittels Crowdinvesting finanziert. Die Gelder hierfür wurden teilweise innerhalb weniger Stunden und Tage im Internet über die neutralen Crowdinvesting Plattformen eingeworben. Das gesamte Volumen ist im Vegrleich zu dem Potenzial für die Zukunft verschwindend gering. Daher ist es auch verständlich, dass die Wahrnehmung des Crowdfunding hierzulande noch sehr schwach ist, auch bei den Unternehmen.



Nun zum Schluss noch etwas über den Begriff Schwarm: Man vergleicht beim Crowdfunding/Crowdinvesting die Internetuser und potenziellen Crowdinvestoren, mit der Tierwelt (Fischschwärme, Ameisen etc.) und setzt auf die kollektive Intelligenz des Schwarms bzw. der Massen. Das ist bitte nicht negativ zu werten!! Erst durch die Informations- und Kommunikationstechnologie ist es möglich, dass man sich hocheffektiv als Einzelner mit sehr vielen Gleichgesinnten zusammentun kann, über ein Thema diskutiert, der kleinste gemeinsame Nenner dieses Austausches dann durch die sozialen Netze verbreitet wird und sich anschließend eine notwendie Anzahl von Crowdinvestoren findet, die gemeinsam ein Projekt und dann generell bankenunabhängig finanzieren. Das Ganze funktioniert nachhaltig nur, wenn die Crowdinvesting Plattformen hochprofessionell organisiert sind, auch um den Kleinanleger zu schützen und um zu vermeiden, dass man in ein paar Jahren eine platzende Blase wie auf dem damaligen "neuen Markt" erhält.



Daran (professionelle Organisationsstrukturen) arbeite ich persönlich mit einigen Experten aus der E Commerce Branche und aus der Wissenschaft, jedoch weitestgehend in anderen europäischen Ländern und in Asien. Crowdfuning ist keine Populärwissenschaft, sondern ein hochkomplexes Phänomen mit revolutionärem Charakter. Bedenken Sie, dass auch die Globalisierungsbewegung der letzten 20 Jahre nur durch das Internet und die IT möglich war.



Führt man den Gedanken fort, so kann man annehmen, dass es möglich sein wird, durch Weiterentwicklung und Optimierung des Crowdinvesting generell kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland finanzieren zu können, mit dem Ziel der Bankenunabhängigkeit (bankless entrepreneurship).



Crowdinvesting kann man aber auch im kommunalen Bereich einsetzen und anwenden. Ich habe schon vor zwei Jahren die Vision aufgezeigt, dass sich wegen knapper Kassen in Komunen die Bürger selbst helfen werden und z.B. gemeinsame Heizwerke bzw. Fernwärmeanlagen, aber auch Kindergärten u.a. schaffen zu können. In einigen Gemeinden sind solche kommunalen Crowdinvesting Projekte bereits mit Erfolg umgesetzt worden.



Es sollte doch dann ein gutes Gefühl entstehen, wenn man merkt, wie autonom doch der Bürger seine Entscheidungen treffen kann, um zu helfen und um zu finanzieren und das mit Hilfe des Internets. Wir sprechen hier um die positive Macht des Internets und die Selbstbestimmungskraft des Volkes.



Insofern hat das alles rein gar nichts mit Werbung zu tun, wenn es um den Röslerbrief geht. Ganz im Gegenteil, soll über die sozialen Netzwerke (da gehören auch fragmutti dazu oder yourxpert dazu), die Bevölkerung inspiriert und motiviert werden, etwas KONKRETES zu tun.

Das Ergebnis ist dann effektives Helfen.

Sollten sich die Politiker zu fein sein, diese Inspiration anzunehmen, dann können wir das für dieses Mal auch nicht ändern. Aber ich bin davon überzeugt, wenn Crowdinvesting sich weiter dynamsich entwickeln wird (es steckt ja noch in den Kinderschuhen), wird Crowdinvesting in ähnlich gelagerten Fällen zukünftig Gehör finden, auch bei den Politikern.

Das aber nur, wenn wir als mündiger Bürger dafür sorgen und entsprechechenden Druck auf die Politik in Deutschland ausüben. In unseren Nachbarländern Österreich und England entwickelt sich das Crowdfunding Phänomen nach meiner Einschätzung mit erhöhter Geschwindigkeit im Vergleich zu Deutschland.

Es besteht in Deutschland die Gefahr, dass die Bankenlobby, vor allem die Investmentbankerlandschaft, es über deren Einfluss auf die Politik verhindert, dass sich Crowdinvesting hierzulande weiter entwickelt. Das wäre natürlich bedauerlich. Insofern ist es wichtig, dass die Kraft des Internets dafür sorgt, immer wieder diese Chance der finanziellen Selbstbestimmung eines Volkes zu puschen.



Ich hoffe, dass ich auch aufgrund des Wunsches eines Kommentars zur allgemeinen Erklärung des Begriffs Crowdfunding beitragen konnte. es ist ein spannendes Thema und hat durchaus die Berechtigung für Widersprüche und Diskussionen



Ich bitte bzgl. Länge meiner Erklärung um Verständnis, aber mit weniger wäre nichts klarer geworden.

Danke.
#22
9.6.13, 22:24
Die Idee an sich hoert sich gut an, dunm ist nur das das Ganze so schwer verstaendlich ist.Gibt es nicht einfachere Wege um das Alles in die Wege zu leiten ???
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#23
9.6.13, 22:39
ich habe einen kommentar zur erklärung des crowdfunding verfasst, so wie gewünscht. der ist aber noch nicht freigegeben, weil er wahrscheinlich vom Umfang her sehr gross ist. ... wer den dann liest, weiss Bescheid! Vielleicht haben aber all die Negativ Kommentatoren Recht, dass das Thema für diese plattform wenig geeignet ist. Schade! Schaut euch aber um, was gerade bei uns wegen der Flut abgeht. Schaut nach Bayern, Sachsen, Sachsen Anhalt und Niedersachsen. Weder der Staat, noch die Spenden werden für die Rekonstruktion ausreichen. Hammer wäre es gewesen, wenn wir als Internetbevölkerung gemeinsam das erreicht hätten, was andere nicht schaffen werden, vor allem nicht die Politik. Alles ist möglich!
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#24 fReady
10.6.13, 10:24
@Meckerziege:

Ich glaube, Du hast nicht wirklich eine Idee davon, um welche Summen es da auch langfristig gehen wird.
Die Versicherungen werden jeden Cent auf die lange Bank schieben und bis aufs Blut verteidigen.

In der Zwischenzeit werden diverse kleine und mittelständische Unternehmen in den betroffenen Gebieten insolvent werden, denn es ist für "Kleinvieh" auch jetzt schon ganz bestimmt nicht leicht, überhaupt an Kredite zu gelangen.

Da geht es um mehr als um eine Suppe, wenn zusätzlich für die Mitarbeiter langfristig ALG II vor der Tür steht.

Wenn Du aber lieber vor Ort und direkt helfen möchtest, hält Dich doch niemand davon ab. Tu es einfach!
#25 Meckerziege
10.6.13, 11:54
@fReady: der eine so der andere eben anders. Jeder was er kann.

Ob ich eine Idee habe um welche Summen es geht? Das ist momentan nicht in meinem Kopf.
Hast Du eine Idee wie Nass das Leben sein kann? Es gibt immer zwei Seiten UND ICH weiß wie Nass das Leben ist. Meine Kartoffeln sind gegessen. Mein Hausrat wird geteilt und ich teile meine Wäsche für die Menschen die es jetzt gerade brauchen. Ich bin im jetzt. Und nicht im Langfristig. Auch wenn es wichtig /lebenswichtig ist dafür zu sorgen.
#26 Ming
10.6.13, 13:55
Also vieles klingt für mich verworren, wichtig ist doch, jeder kann für das einstehen und spenden was ihm am Herzen liegt. Da gibt es keine Wertung für Wohltätigkeit und nur weil die Flut jetzt aktuell ist, sind andere Hilfsprojekte immer noch wichtig.
Und die Versicherungen kämpfen nicht um jeden Cent, sie prüfen Ansprüche im Sinne aller Kunden die von Beitragserhöhunhen betroffen wären, wenn unberechtigte Ansprüche erfüllt würden.
#27
10.6.13, 15:51
Inzwischen hat unser Experte auch einige Infos zum Thema steuerliche und finanzielle Hilfe veroeffentlicht:

https://www.yourxpert.de/dossiers/hochwasser-2013-steuerliche-und-finanzielle-hilfe
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#28 fReady
10.6.13, 16:12
Wer wirklich noch nicht kapiert hat, dass sich Frag Mutti insgesamt und ausschließlich über Werbung finanziert, drücke jetzt bitte mal die "Ende"-Taste auf seiner Tastatur und klickt auf die bunte Sponsorenleiste mit den vielen bekannten Logi aus Zeitung, Funk und Fernsehen.

Und hier geht es ausnahmsweise mal nicht um nervende Lockangebote für Newsletter und Gedöhns.

Wer hier weniger Werbung durch Bernhard als Betreiber sehen möchte, kann ja auch gerne sein überschüssiges Geld für den Betrieb und Erhalt der Seite spenden. Käme wahrscheinlich so viel bei rum, dass Bernhard kein zweites finanzielles Standbein nötig hätte. Wo die Erde doch eine Scheibe ist...
-1
#29
10.6.13, 16:38
Bernhard, Dein Statement empfinde ich als einen Schlag in das Gesicht für die Leute, die hier aus ihrem Leben berichten, Fotos hereinstellen und Persönliches schreiben.

Dein Beitrag Nr. 42 enthält einen Steuertipp.

Sag' mal, bist Du eigentlich selbst hier noch mit Herz?
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#30 fReady
10.6.13, 16:56
@Ghwenn:

Wenn man den Link tatsächlich auch benutzt, wird man lesen können (wenn man denn will), dass da kompakt und aktuell Anlaufstellen und Informationen gebündelt wurden, wer als Betroffener wie wo und was in die Wege leiten kann, um im Nachhinein nicht doppelt gef...t dazustehen, wenn er (hoffentlich bald) wieder einen klaren Kopf bekommen darf.

Da jetzt auch noch gegen zu moppern, ist wahrlich äußerst hilfreich.

Aber die Betroffenen können ja dann später im Diskussionsforum Bilder posten, und aus ihrem persönlichen Leben danach schreiben.

Das ist ja das momentan das Wichtigste...
-1
#31 Gaikana
10.6.13, 18:30
@Meckerziege: und? Hast du die Gummistiefel an und bist vor Ort und hast du deinen Hausrat schon geteilt, wenn ja, toll, dann höchstes Lob für dich. Falls es nur leere Luft war, tscha dann
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#32
10.6.13, 22:39
Wenn ich Menschen kritisiere, habe ich so viel Anstand, nicht zu beleidigen. Das ist Stärke. Alles andere ist bedauerlich. Schade, aber vielleicht denkst du mal darüber nach. ich klinke mich an dieser stelle aus. die menschen sind halt nicht alle gut.
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#33
10.6.13, 22:59
ach ja. sorry, aber eines muss ich noch nachtragen! ich hatte heute einen anruf vom BMWI. Das Telefonat dauerte 1 Stunde und es wird aktuell geprüft, ob es rechtlich und tatsächlich möglich ist, meinen Vorschlag zusammen mit einer bestehenden Crowdinvesting Plattform umzusetzen. wenn. es nicht gelingen sollte, möchte man aber die Idee des Crowdfunding Crowdinvesting aufgreifen und ein gemeinsames Projekt auflegen, in dem es um die Finanzierung von jungen, kleinen oder mittelständischen Unternehmen geht und zwar in Kombi von öffentlichen Mitteln und dem Kapital der Schwarmintelligenz. Gleich zur Ansage: das mache ich ohne Geld, um nicht wieder den falschen Zungenschlag zu verhindern.

Auf alle Fälle haben wir mit fragmutti etwas erreicht, was andere nie erreichen werden. das ist authentische Selbstbestimmung von uns, egal,ob facebook oder fragmutti. am Ende ist beides gleich in der wirkung, letzteres aber wohl faktisch effektiver. insofern muss man sich von quark und semmelbrösel manchmal kurz lösen. Die Kombi macht es aber und das ist gut so, weil beides nutzt. In diesem Sinne melde ich mich an dieser stelle endgültig aus dem mutti funkkreis aktiv aus.
3
#34
11.6.13, 07:44
..und wieder ein User vertrieben - schade!
#35 fReady
11.6.13, 10:37
Möge hier so manche mangelnde Intelligenz in interessanten Zeiten leben...
-1
#36 marasu
11.6.13, 12:45
ich habs noch immer nicht verstanden, ich bin zu blöd dazu.

In Beitrag #32 Ende des 7. Absatzes steht, dass die Menschen das Geld verschenken. Wo ist da dann der Unterschied zu einem einfachen Spendenkonto, das Geld wird eingezahlt und danach verteilt.

Sonst ist aber die ganze Zeit von Investitionen die Rede, bei einer Investition stelle ich mir aber vor, dass ich später mein Geld mit Gewinn wieder zurückbekomme.
Das sieht dann doch sehr nach Bereicherung auf Kosten der Hochwasser-Opfer aus.
1
#37 fReady
11.6.13, 15:43
@Norberta:

Zitat: " fReady Gehen dir die Argumente aus?"

Jein...

Ich verliere aber definitiv die Lust und das Interesse daran, mich mit Leuten auseinanderzusetzen, die (hinter)listige Bauernschläue mit Intelligenz verwechseln, und ihren persönlichen Tellerrand mit Rüschen zu verbarrikadieren versuchen.

Daher habe ich meinen Account zum Löschen beantragt.

Wie auch immer: Spätestens Morgen um diese Zeit bin ich Ex-User...

Also ignoriert mich bitte ab sofort, und kümmert Euch um Euren Lila-Launegarten, so wie auch immer ihr wollt...

Sisyphos
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#38
11.6.13, 15:57
statt hier zu zanken solltet ihr lieber hinfahren und vor ort helfen.
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#39
11.6.13, 16:23
@fReady: ich finde es sehr schade, das du dich abgemeldet hast.
Aber verstehen kann ich es.
Diese Albernheiten, die zum Teil hier verbreitet werden, sind ganz sicher nicht witzig.
Die Einen greifen Persönlich an, die Anderen schreiben das Falsche, ja was denn nun.
Wie schon mehrfach geschrieben, scheint es bei manchen nur darum zu gehen, die rote Daumenspielerei in Gang zusetzen.
Soweit ich es verstanden habe, sind diese Teile doch wohl dazu da, einen Kommmentar, wenn er daneben liegt oder jemanden verunglimpft anzuklicken. Aber das scheint mir nicht der Fall zu sein.
Ist mal jemand dabei, der mehr "Ahnung" hat als manch Anderer,
muss er platt gewalzt werden.
Der/die Besserwisser/in ist da noch geschmeichelt.
Aber gut, wer sich auf diese Stufe stellen will, gerne.
Ich freue mich über jeden roten Daumen, weiß ich doch das ich die/den "Richtige/n" getroffen habe.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute.
#40 Ming
11.6.13, 17:30
@fReady:Hallo!!!!!aufgeben giltet nicht :-) wie sagt ihr immer: es juett wie es juett ...oder so :-)
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#41
11.6.13, 17:35
Hallo zusammen, ich habe mich nicht abgemeldet. Ich habe darüber nachgedacht und bin der Meinung, dass man doch noch die eine oder andere Frage fachlich sachlich meinerseits beantworten kann. In Bezug auf einen der Kommentare möchte ich ausdrücklich klarstellen, dass es sich bei dem speziellen Projekt nicht um ein Schneeballsystem. Weder bei den typischen Crowdfunding Projekte, bei denen die Menschen für Ideen Geld "schenken", noch bei den typischen Unternehmensinvestments (Crowdinvesting) findet ein solches System Anwendung, noch wird ein solches versteckt. Beim Crowdinvesting wird über eine einfach strukturierte Beteiligung ein direktes Investieren eines einzelnen umgesetzt. In der Summe aller Kleinanleger, die allesamt autonom entscheiden, ob und in welcher Höhe sie das tun, wird das für das Unternehmen notwendige Kapital eingeworben (für eine Gründung, eine Investition oder für Wachstum). Selbstvrständlich gibt es für jeden Crowdinvestor (Kleinanleger) eine Gegenleistung (Zins, gewinnabhängige Vergütung und in einigen Fällen pertizipieren die Investoren auch an dem sich entwicklenden Unternehmenswert). Während der Laufzeit der Beteiligung (z.B. 5 Jahre) erhalten Sie Kleinanleger je nach Vertragskonditionen regelmäßige Zahlungen auf das von Ihnen eingesetzt Kapital. Bisher, also vor dem Phänomen der Schwarmfinanzierung konnte man nur über institutionelle Anlegerstrukturen (Investmentbanken, Makler, Finanzvermittlungsinstitute, Wertpapierbanken) in Unternehmen investieren (z.B. Wertpapiere). Eine Autonomie in dem Sinne gab und gibt es für den typischen Kleinanleger nicht. Es findet alles mehr oder wneiger anonym statt und die weichen Kosten für die "Organisationen" sind nicht unbeachtlich. Mit diesem Investmentbanking etc. hat man generell aber keine Möglichkeit, als Unternehmensgründer oder kleiner mittelständischer Betrieb überhaupt an Kapital zu kommen. Solch eine Zielgruppe findet in dem typsichen Bankensystem keine Beachtung. Business Angels und Venture Capital Gesellschaften interessieren sich in der Regel auch nicht für diese Zielgruppe bzw. sind in Deutschland (im Vergleich zur USA) zu schwach vertreten. Dann haben wir ein weiteres Problem, dass die eigentliche volkswirtschaftliche Funktion der normalen Banken, die Wirtschaft mit Kapital zu versorgen auch immer mehr verkümmert (Kreditklemme). All das sind die Ursachen für das Entsehen der modernen Finanzierungsform Crowdinvesting (Crowdfunding). Es ist sozusagen das Ventil eines maroden Bankensystems und die Chance für uns alle, dieses System zu reduzieren bzw. durch die Selbstbestimmung und Autonomie des Volkes zu ersetzen. All das wird sich nur langfrsitig entwickeln, wir reden hier über einen Etablierungszeitraum von 5 bis 10 Jahre, aber dafür für ein rießiges Potenzial. Aber die Anfänge sind gemacht und die "Szene" wird sich selbst weiter formieren und optimieren.
Denkt auch mal über folgendes Szenario nach: In Deutschland stehen jährlich rund 22.000 Unternehmen für eien Unternehmensnachfolge an (weil die bisherigen Unternehmer altersbedingt ausscheide, erkarnaken oder sterben). Tausende Unternehmensnachfolgen sind in den kommenden Jahren gefährdet, weil es schlichtweg an finanziellen Mitteln für etwaige Übernehmer fehlt, diese Betriebe zu übernehmen und fortzuführen. Vile gute betriebe werden einfach dicht gemacht, weil es keine Regelung der Unternehmensnachfolge gibt bzw. die Banken kein Geld zur Verfügung stellen. Auch hier sieht man mit Crowdinvesting einen Ansatz, Betrieb zu finanzieren und Tausende Arbeitsplätze zu erhalten und dn Neuen Unternehmern eine Chance zu geben. Oftmals sind die Neuen Unternehmer vorherige Mitarbeiter des Unternehmens und möchte dieses gerne übernehmen (sind hierz auch befähigt). Ihnen fehlen schlichtweg die finanziellenm Mittel. Eine weitere Idee ist, dass sich Gewerkschaften über Crowdinevsting soweit organisieren, dass die Mitgleider der Gewerkschaft sogar kollektiv Unternehmen erwerben könnten, z.B. im Rahmen von Insolvenzen oder Restrukturierungen. Recht ketzerich kommentiert, könnte man das ganze Thema des Crowdinvesting als "Umkehrung des Kapitalismus bezeichnen". Warum soll man die Autonomiebewegung und Selbstbestimmun eines Volkes unterdrücken. In Österreich sind merh als 50 % der befragten Bürger bereit, sich bzgl. des Crowdinvesting zu beteiligen und dann auch ab 150 Euro beginnend. Also sind unsere österreichischen Nachbarn vielleicht etwas weiter.
Schönen Abend.
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#42
11.6.13, 17:43
Hallo @fReady
ich bedaure sehr das Du Dich abgemeldet hast, gerade Deine Kommentare habe ich gerne gelesen, es wird nun noch ein bisschen uninteressanter.
Die Gedanken mich abzumelden, hatte ich bisher mind. 1 mal wöchentlich, nur gelegentliche Lichtblicke halten mich bisher davon ab. Leider verabschieden sich immer mehr User, die wirklich Interessantes beitragen können.
Wegen Dir bin ich ins Forum ....Tschüss und mach`s gut.;-)))
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#43 Meckerziege
14.6.13, 18:43
Klasse Aktion hier. Viele Beiträge wurden gelöscht. Schade das genau die Negativen zum Thema weg sind.
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#44
14.6.13, 19:13
Hatte gerade einen Beitrag geschrieben und bekomme folgendes zu lesen: "Dein Kommentar wurde von unserem System gefiltert. Er wurde zwar gespeichert, wird aber von uns zuerst überprüft, bevor er freigeschaltet wird."

Na dann... :D
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#45
14.6.13, 19:56
Meine Beiträge hier wurden ebenfalls gelöscht.
Ich lache mich schief!
#46 Meckerziege
14.6.13, 21:16
Na passt schon Klasse zusammen wie beim Schneeballsystem. Alle Klatschen und jubeln.Die Negativen Gedanken werden einfach entfernt. Die gibt es einfach nicht....
Vollstes Vertrauen in dieses Phänomen
#47
14.6.13, 23:14
Och, bis auf einen Kommentar sind ja all meine Kommentare gelöscht.
Interessant, kann ich dazu nur sagen.
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#48
15.6.13, 00:32
Ich hatte eben in meinem nicht freigeschalteten Beitrag das Wort " Z e n s u r " benutzt. Vielleicht ist das neuerdings ein Unwort.
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#49 Oma_Duck
15.6.13, 11:36
Meine Kommentare waren wohl auch nicht "angemessen". Weg sinnse. Also doch Z*nsur. Schade eigentlich.

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