Hühnersuppe selber kochen - so geht's | Frag Mutti TV

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Zutaten

  • 4-5 Hühnerschenkel
  • 1 P. Hühnerflügel
  • 1 P. Hühnerherzen (optional)
  • 1 P. Hühnermägen (optional)
  • 1 Stange Lauch
  • 8-10 mittelgroße Karotten
  • 1 Sellerieknolle
  • 1 großer Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 1 sehr großer Topf

Zubereitung

Karotten in Scheiben schneiden. Sellerie putzen und würfeln. Lauch in Scheiben schneiden. Petersilie zupfen und kleinschneiden. Topf mit heißem Wasser füllen. Hühnerfüße hineingeben und würzen. Gemüse dazugeben. Nach 15 Minuten die Flügel und evtl. die Herzen und die Mägen sowie die Petersilie dazugeben. Bei halb geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten köcheln. Von den garen Hühnerbeinen mit einer Gabel das Fleisch von den Knochen lösen. Die Stücke zurück in die Suppe geben, alles noch einmal aufkochen und ggf. nachwürzen. Kein Maggi verwenden! Die Suppe lässt sich super einfrieren.

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49 Kommentare


2
#1 comandchero
7.4.16, 16:37
Ich liebe Hühnersuppe. Danke für die tolle Anregung. Man muss nicht immer das ganze Huhn abkochen, Hühnerteile - nur Schenkel oder nur die Brust - reichen auch schon.
3
#2
7.4.16, 18:32
Sicher ein Superlecker Rezept. Mache eine ähnliche Suppe von Zeit zu Zeit. Aber ohne Maggi, da geht bei einer Suppe bei mir gar nichts!!!
3
#3
10.4.16, 04:11
Da ist von Hühnerfüssen die Rede, soll sicher HÜHNERBEINE heißen.  Die Petersilie würde ich nicht mitkochen, sondern zum Schluss dazugeben.
1
#4
10.4.16, 06:03
Und was ist mit den Flügeln, Mägen und Herzen, die soll man dann so im Ganzen mitessen?
#5
10.4.16, 09:32
Geht auch viel schneller als mit einem Suppenhuhn. So einen Tipp nur mit frischen Zutaten finde ich richtig gut. Es gibt mittlerweile zu viele, in denen man Dosen, fertige Sossen und Tüten zusammenmixt.
Herzen, Flügel, Magen würde ich weglassen und dafür noch Schenkel einsetzen. Ich mache am Schluss fertig gekochte Suppennudeln mit rein oder stelle sie heiß mit auf den Tisch zum selberdosieren. Ich liebe Nudelsuppen.. Zeitrafferversion: nur 15 Minuten im Schnellkochtopf kochen.
2
#6
10.4.16, 10:00
Ich z.B. nehme ausschließlich Hühnerklein. Versteh auch nicht das heute alles halbroh verzehrt werden muß. Selbst im Schnellkochtopf habe ich nach den paar Minuten keinen Geschmack an der Suppe. Ich pflege die Hühnerteile schon einenn Tag vorher mit dem Sppengrün zu kochen. Aufkochen lassen, anschließend bei kleiner Flamme ca. 1,5 Std garen. Am nächsten Tag Fleisch von den Knochen lösen und stehen lassen, Suppe aufkochen, Nudeln hinein und Nudeln garen lassen. Wenn fertig Fleisch hinein umrühren und sevieren.
16
#7 Kletterpflänzchen
10.4.16, 12:05
Hallo, und einen schönen Sonntag,
ich will niemandem den Appetit an der Hühnersuppe verderben, aber der Tipp ist kein Rezept für Hühnersuppe, sondern für Hähnchensuppe! Und gute, gehaltvolle Hühnersuppe geht sicherlich anders!
1.
In eine Hühnersuppe gehören keine Hähnchenschenkel oder - Flügel. Nur die bekommt man als Teilstücke, vom Huhn gibt´s nur Hühnerklein oder ganze bzw. halbe Suppenhühner.
Eine echte Hühnersuppe bezieht Geschmack, Kraft und gesundheitliche Wirkung aus der Tatsache, dass das zu verarbeitende Huhn älter ist und im Laufe seines Lebens Zeit hatte, kräftige Muskulatur aufzubauen und ein festes Knochengerüst zu entwickeln. Die Hähnchenteile, die es landläufig zu kaufen gibt, stammen hingegen von Tieren, die kurz
(= wenige Wochen) gemästet werden und möglichst wenig Bewegung haben sollten, damit das Fleisch schön zart bleibt. Richtige kraftvolle Muskulatur können diese Tiere gar nicht entwickeln und die Knochen sind so weich, dass sie sogar ein alter Mensch ohne Zähne durchbeißen könnte. Woher soll bei diesen Teilen also der Geschmack der Suppe kommen?
2.
Fleisch, das zur Suppenherstellung verwendet werden soll, soll immer in kaltem Wasser angesetzt werden, da so der Geschmack sich besser entwickelt. Selbstgekochte Fleisch- oder Hühnersuppe ist nun mal kein Schnellgericht, für sie gilt - wie für vieles im Leben - "gut Ding will Weile haben".  Lässt man das Fleisch/Huhn nach dem Garen noch in der Brühe erkalten, entwickelt sich noch mehr Geschmack. Es geht beim Suppekochen mit Huhn oder Fleisch ja nicht vorwiegend darum, das Fleisch weichzukochen, sondern den Geschmack des Fleisches der Brühe mitzuteilen!
3.
"Hühnerfüße" werden bei uns in Deutschland als Teilstücke gar nicht verkauft, in anderen Ländern aber durchaus, dort sind sie geschätzter Bestandteil z.B. zum Kochen einer Suppe.
4.
Hat sich schon mal jemand überlegt, was mit den vielen Hunderttausend Hähnchenkarkassen geschieht, die übrigbleiben, weil in Deutschland vorwiegend die edleren Teile der Tiere gekauft werden, wie Hähnchenbrust, Hähnchenschenkel und ggf. -Flügel?  Die werden auf den afrikanischen Markt exportiert und dort an die einheimische Bevölkerung zu solchen Preisen verkauft, dass die mitteleuropäischen Hähnchenmäster bzw-. -Schlachtbetriebe noch kräftig Gewinn dabei machen, die arme Bevölkerung sich zwar aufgrund der Preise in der Lage sieht, zumindest gelegentlich mal eine Hühnersuppe daraus zu kochen, die einheimischen Geflügelzüchter aber pleite gehen, weil sie mit den Dumpingpreisen der euröpäischen Geflügelschlachtbetriebe nicht mithalten können. So fördert unser Kaufverhalten weitere Armut und Arbeitslosigkeit in afrikanischen Ländern. Mit welchem Recht wird in diesem Lande eigentlich noch gegen die Aufnahme von Flüchtlingen raisoniert ???
5.
Petersilienblätter gehören zwar an eine Suppe, aber sicherlich nicht mitgekocht. Wer will schon lätschig gekochte, grüne Flatschen in der Suppe finden, die an Löffel oder Gaumen kleben bleiben? Ausgerechnet das, was geschmackliche Kraft bringt, die Petersilienstengel, wird im Rezept nicht beachtet. Die gehören mitgekocht, möglichst auch noch Petersilienwurzel und etwas von dem Selleriegrün. Und wenn schon von Maggi die Rede ist: Liebstöckel (Maggikraut), in Maßen, kann einer Hühnersuppe geschmacklich auch nur gut tun.
An meine Hühnersuppen kommen außer einem ganzen Suppenhuhn und einem ganzen Bund Suppengemüse noch ein Lorbeerblatt, eine Zwiebel, die mit zwei Nelken gespickt ist, zwei bis drei Wacholderbeeren, etwas Ingwer und zum Schluss einige wenige Chiliflocken.
Will ich nicht nur die Brühe servieren, sondern eine Hühnersuppe mit Fleisch und Gemüsestücken, dann koche ich noch ein extra Suppengemüsebund kleingewürfelt in der fertigen Brühe, so dass das Gemüse nicht auskocht, sondern noch Farbe und Biss hat.
Das ausgekochte Gemüse wird püriert und für legierte Gemüsesuppe verwendet.
D a s ist eine gehaltvolle und geschmacksreiche Hühnersuppe, dazu noch gesundheitsfördernd!

6. TippgeberIn sollte sich mal ein scharfes Messer anschaffen, damit arbeitet es sich in der Küche leichter und ungefährlicher. Angesichts der "Schneidearbeit" im Video haben sich mir die Haare gesträubt!





 
#8
10.4.16, 12:27
[Kommentar entfernt]
5
#9
10.4.16, 12:29
@Kletterpflänzchen: So wie du es beschreibst wird eine richtige Hühnersuppe gekocht.
#10
10.4.16, 12:51
Ein Suppenhuhn gibt zwar eine bessere Brühe, muss aber viel länger gekocht werden und das Fleisch ist so ausgekocht. Zusätzlich hat man sehr viel aufschwimmendes Fett, das sowieso keiner isst und das abgeschöpft werden muss.
9
#11
10.4.16, 12:54
@Kletterpflänzchen: bin deiner Meinung. Eine wahre Hühnersuppe wird mit Suppenhuhn gemacht, weder Hähnchenschenkel, Flügel, noch Herzen gehören da hinein. Die Suppe sollte mit Suppenhuhn mindestens 1 1/2-2 Stunden köcheln, außerdem kommt Suppengemüse erst etwas später hinzu, das wird sonst ja totgekocht.
2
#12
10.4.16, 12:56
@Kletterpflänzchen: 👍 Was will man dem noch hinzufügen?
3
#13
10.4.16, 12:58
@susimausi12345, ganz genau, kann kletterpflänzchen nur recht geben. Danke fürs ausführliche feddback.
4
#14
10.4.16, 12:58
@Kletterpflänzchen: Daumen hoch für Deinen Beitrag. :)
8
#15
10.4.16, 13:00
Ich habe auch ein bisschen Zweifel bei dem Rezept.
1
#16
10.4.16, 13:09
@schwarzetaste: Wo ist denn das Problem? Im Restaurant wird das nie im Teller schwimmen, aber ich und meine Familie sind heute noch versessen darauf. Vor 50-55 Jahren haben wir uns als Kinder gestritten diese Sachen zum Knabbern zu bekommen. Wer's nicht mag muß es ja nicht essen.
#17
10.4.16, 13:17
@claridge: Mägen (!) und Herzen? So im Ganzen? Na gut, die Menschen sind verschieden.
1
#18
10.4.16, 14:06
@schwarzetaste: 😋
12
#19 Kletterpflänzchen
10.4.16, 14:14
@Julice: Wer hat behauptet, dass Mahlzeiten zuzubereiten nur mit wenig Mühe und Zeit verbunden sein darf? Wer was Ordentliches auf dem Teller haben möchte, muss Zeit, Mühe und Energie aufwenden, man schmeckt das dann aber auch! Nicht ohne Grund wussten schon unsere Großeltern: Man ist, was man isst!
Wer sogar das Fettabschöpfen von einer Brühe als zuviel Zeitaufwand empfindet, sollte sich vielleicht doch eher beim Fast-Food-Anbieter einquartieren.
Übrigens, Fett muss man auch von fertig gekaufter Hühnerbrühe/Hühnerfond abschöpfen, sofern man´s nicht mag. Fett ist ein Vitamin- und Geschmacksträger, das wissen sogar die Fertigsuppenhersteller. Kocht man fettarme Hühnerbrust oder  -Beine fehlt Einiges an Geschmack.

Hühnersuppe ist ein Gericht, das seine Qualität definitiv aus langsamem und langem Köcheln gewinnt, mit Schnell-Schnell erzielt man keine Qualität, sondern eher eine dünne, wässerig und fade schmeckende Plöre - aber jedem sei das gegönnt, was ihm schmeckt!

Slow Food nimmt sich nicht nur Zeit zum Kochen, sondern arbeitet mit regionalen Produkten, die resourcenschonend in der Küche eingesetzt werden - also nicht nur die (vermeintlich) edelsten Teile eines Tieres einsetzt, sondern ein Tier ganzheitlich verwertet. Dazu gehört Zeit und  Phantasie, entsprechende Zubereitungsarten und Zutaten herauszufinden und auszuprobieren.

 
#20
10.4.16, 16:33
@ Kletterplänzchen: Das ist die richtige Einstellung um jungen Frauen das Kochen abzugewöhnen. Ich habe ja nichts gegen die alten bewährten leckeren Kochklassiker, aber früher hatten die Frauen keinen Job und noch Zeit zum kochen. Die Zeiten haben sich aber geändert. Viele Frauen haben einen anstrengenden Vollzeitjob und Kinder  Ich habe auch mit Kind voll gearbeitet  und abends mit frischen Zutaten gekocht. Ich habe mit allen Tricks, innovativen Rezepten und moderner Technik gearbeitet. Schau doch mal dem Jamie Oliver oder dem Timm Mälzer im Fernsehen zu.  Das ist kochen, was in unsere Zeit passt. Für Dich scheint es nur Fastfood oder opfervolles, langes, umständliches Zubereiten mit ganzen Tieren zu geben. Schwarz oder weiß. Irgendwie erinnerst Du mich an meine alte Kochlehrerin aus den Sechszigern. Und zum ganzheitlichen Verwerten: ein halbes Schwein auf Toast schaffe ich noch so gerade, aber beim Ganzen muß auch ich passen.  
8
#21
10.4.16, 17:04
@Julice: Is ja wohl etwas übertrieben, oder? Geht es noch um Hühnersuppe? Falls Du mal 1 1/2 Stunden zu Hause bist, abends zum Beispiel, kannst Du das Huhn ruhig kochen lassen, es kocht ja von alleine. Währenddessen kannst Du Tim Mälzer gucken. Wenn Du keine Hühnersuppe magst, ist es auch ok. Jedenfalls hat die hergebrachte Art schon ihre Gründe.
#22
10.4.16, 17:15
Gebt  doch dem Rezept von hughie eine Chance und beißt Euch nicht so an Euren alten Traditionen fest. Man muss auch jönne könne, bleibt also locker. Ich finde den Tipp gut. 
4
#23
10.4.16, 18:06
@Julice: Solange mir hughie nicht sagt, was ich mit den Mägen und Herzen machen soll (rausfischen und meiner Katze verfüttern?) - und über die Flügel ist ja auch weiter nichts gesagt - kann ich die Suppe so leider nicht kochen, traurig-guck.
#24
10.4.16, 18:23
Wo gibt es denn eigentlich noch Suppenhühner? In unserem REWE habe ich danach schon vergeblich Ausschau gehalten!
#25
10.4.16, 18:44
Huhnerteile statt Suppenhuhn find ich heutzutage richtig. Ein Suppenhuhn ist nicht mehr das was es mal war. Die anderen Zutaten sind genau richtig, nur Mägen und Herzen sollte man lassen. Petersilie ist super, aber erst am Ende dazufügen sonst ist das Vitamin C rausgekocht.Ansonsten sehr gelungen, gerade auch als Süppchen für einen Erkältungskranken.
2
#26
10.4.16, 19:17
Wenn ich ein Hähnchen grille, nehme ich die Innereien, Hals, Flügelspitzen, eine Zwiebel  mit Schale, 1 Möhre, Salz, Gewürze und koche davon ein kleines Süppchen. Von den Flügelchen u. Hals puhle ich am Ende das verwertbar Fleisch ab und schneide Leber, Magen und Herz in kleine Würfelchen. Das kommt alles wieder in die Suppe, in der ich noch ein paar kleine Suppennudeln mitkoche. Wenn ich vom gegrillten Hähnchen noch Reste habe, kommen die auch noch rein, zusammen mit dem aufgefangenen Bratensaft vom Tellerchen des  Hähnchenständers. 
13
#27 Kletterpflänzchen
10.4.16, 19:22
@Julice: Auch ich habe bei voller Berufstätigkeit meinen Haushalt mit Kind und Garten fast 25 Jahre lang alleine "geschmissen". Ich hatte allerdings nie Zeit (auch keine Lust), mir im Fernsehen das Vorkochen irgendwelcher, angeblich so moderner Star-Köche anzusehen. Jetzt, wo Kind erwachsen ist, habe ich mir auch schon Tim Mälzer angeschaut und festgestellt, dass der auch nur gute alte Küchenklassiker aus Omas Kochbuch nachkocht. Von Modernität kann ich da nicht viel erkennen, außer, dass er nicht mehr den holzbeheizten Küchenherd und elektrische statt handbetriebener Küchengeräte benutzt. Wirklich moderne Küche setzt heute auf Zeit, siehe Molekularküche ( zum Ausprobieren) oder  Niedertemperaturgaren.
Ich weiß (wie schwarzetaste) auch nicht, was daran zeitaufwändig und unmodern sein soll, neben anderen Tätigkeiten her auf dem Herd ein Suppenhuhn köcheln zu lassen oder die Grundlage für einen herzhaften Soßenfond. Modern an dieser Methode ist im Gegenteil sogar, dass ich nachhaltig mit Lebensmitteln umgehe, indem ich wenig begehrte Lebensmittel wie Knochen und Karkassen nutze.
Mich stört es nicht, wenn man mich für meine Einstellung als altmodisch  bezeichnet. Ich habe mir von meiner Oma das Kochen abgeschaut, dabei viel gelernt. Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist, dass es keine Kunst ist, aus teureren, edlen Zutaten eine gute Mahlzeit zuzubereiten, dass es aber durchaus Können, Phantasie und Engagement verlangt, aus nicht so begehrten, preiswerteren Zutaten eine wohlschmeckende und hochwertige Mahlzeit zu kochen, das macht einen guten Koch/Köchin/Hausfrau aus - gleichgültig, ob in Vollzeit oder neben dem Beruf.

Unser Essen ist das, was uns Lebensenergie und Nährstoffe zuführt. Die Zubereitung von Mahlzeiten und damit die sachgerechte Verarbeitung von Nahrungsmitteln sollte man deshalb nicht als notwendiges Übel ansehen, sondern als sinnbringende, vielleicht sogar freudespendende Tätigkeit, da sie den Körper überhaupt erst in die Lage versetzt, Berufstätigkeit und Freizeitaktivitäten auszuüben. Von daher war und ist Kochen für mich keine aufopfernde Tätigkeit, sondern etwas, das meinem Körper und dem meiner Gäste gut tut.
Wenn unter moderner Küche nur schnelle Küche gesehen wird, dann muss man  sich nicht wundern, dass heute die Kinder nichts mehr über Nahrungsmittel, ihren Wert und ihre sachgerechte Zubereitung wissen und sich falsch ernähren, weil es vom Elternhaus nicht anders vermittelt wird: solange Eltern der Nahrungszubereitung wenig Zeit und Lust widmen, wird sich beim Kind die Meinung bilden, dass Nahrung und deren Zubereitung nicht von Belang ist.
Fürsorge für das Kind und Kochen schließen sich zeitlich außerdem nicht aus, mit Kind ab einem bestimmten Alter kann man durchaus zusammen kochen und damit Zeit mit dem Kind verbringen. Von Kindern wird das oft als spannendere Tätigkeit empfunden als ein Besuch im Freizeitpark. In Kindertagesstätten oder Kindergärten, die besondere Lernkonzepte verfolgen, kocht man mit den Kindern, auch in der Schule. Warum nicht als Elternteil im Kochen eine Chance auf gemeinsame Zeit mit dem Kind sehen? Gemeinsames Kochen und Essen verbindet, in beidem liegt also nicht nur ein Lern- und Versorgungsaspekt, sondern auch ein sozialer Aspekt.
Ich sehe auch nicht schwarz-weiß in Bezug auf Ernährung und Kochen, auch bei mir muss es öfter mal schnell gehen. Das schließt aber doch nicht aus, dass ich Nahrungsmittel nach ihren enthaltenen Möglichkeiten erschließe und entsprechend zubereite.
Auch bei mir kommen weder halbe noch ganze Schweine auf den Toast (ich schrieb nicht von ganzer sondern von ganzheitlicher Nutzung, da besteht schon ein Unterschied!) ich verwende aber nicht nur die Edelteile dieses Tieres (Schnitzel, Filet, Lummer). Und Hühner verwende ich in der Tat ganz, weil sie mir nämlich das ermöglichen, was ich unter einer wirklich schnellen Küche verstehe: ein gekochtes Huhn gibt nicht nur eine sehr schmackhafte Brühe, die sich als Grundlage zu verschiedenen Suppen und Soßen eignet, sondern auch die Fleischzutat zu einem prima Hühnerfrikassee. Aus einem Huhn und zwei Suppengemüsebunden, gekocht und portionsweise bzw. getrennt nach Brühe und Fleisch eingefroren, plus Nudel- oder Reisbeilage kann ich im Nu drei Mahlzeiten für zwei Personen zubereiten, ohne mehr als einen Herd und die Dauer des Nudel- oder Reiskochens dafür zu brauchen.
Unter moderner, zeitsparender Küche verstehe ich, die Möglichkeiten eines Nahrungsmittels voll auszunutzen und energie- und resourcenschonend damit umzugehen, so dass mir anschließend mehrere Zubereitungsabwandlungen offen stehen.
Aber, wie bereits gesagt, dafür braucht es eine persönliche Einstellung, die nicht die Nahrungszubereitung als unvermeidbares und ungeliebtes Muss ansieht.
5
#28
10.4.16, 19:34
@Kletterpflänzchen: Deine Beiträge sprechen mir aus der Seele. :)
#29
10.4.16, 19:37
Ich schreibe seit einiger Zeit an meinem Buch über gesunde, schnelle, kostengünstige Küche mit wenigen hochwertigen Zutaten und vielen zusätzlichen praktischen Tipps. Vielleicht hörst Du ja mal von mir und denkst dann anders darüber. Bis dahin koch Du Dein Süppchen und ich meins und gib endlich Ruhe und Platz für die Gedanken und Beiträge der anderen Mitglieder.
4
#30
10.4.16, 19:39
@Kletterpflänzchen: Du machst Dir aber viel Mühe mit dem Schreiben! Aber super!
3
#31
10.4.16, 19:39
@Kletterpflänzchen: ich kann dir nur Recht geben, deine Kommentare sind sehr gut geschrieben und stimmig.  
Selbst in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es möglich ein schmackhaftes Essen, welches etwas länger dauert, zuzubereiten.
Da ja die diversen Geräte, die dazu gebraucht werden, doch in jedem Haushalt zu finden sind.
😄
Im Übrigen gibt es keine Innereien mehr, die in Plastiktüten verschweißt sind, in den Suppenhühnern oder Hähnchen. Wohl aus hygienischen Gründen.
Nur noch extra verpackt, wenn überhaupt.
3
#32
10.4.16, 19:45
@Julice: Hey, Julice, ich fand ja ok, was Du unter #27 geschrieben hast, aber sei doch nicht aggressiv! Kann es echt nicht durchgehen, dass jemand ein Suppehuhn kocht? Ist doch erprobt und eben nicht so ein Aufwand, wie Du scheinbar denkst. Mal angenommen, man hat eigene Hühner... Muss ja auch was damit werden. Jeder hat andere Bedingungen, und jeder muss natürlich sehen, wie er mit seiner Zeit klar kommt. Bedenke das ruhig bei Deinem Buch.
3
#33
10.4.16, 19:48
@Wrstlprmpf: Wieso ist denn ein Suppenhuhn nicht mehr das, was es mal war?
#34
10.4.16, 19:58
Die Klassiker kann man ja in jedem Oma-Kochbuch nachlesen und nachkochen, das sei jedem belassen. Im ursprünglichen Rezept von hughie geht es ja um was ganz anderes, comandschero scheint es kapiert zu haben. Hughie hat sich wohl garnicht mehr getraut was dazu zu sagen.
6
#35 Kletterpflänzchen
10.4.16, 22:07
@Julice #30:
Soweit ich informiert bin, ist nicht nur zukünftigen Autoren eine Meinungsäußerung bei FM vorbehalten. Insoweit sehe ich keine Berechtigung Deinerseits, dass Du mir hier das Wort verbietest - schon gar nicht in diesem Ton!
Bevor Du an Deinem Buch weiter arbeitest, solltest Du Dich sinnvollerweise damit beschäftigen, mit Kritik umgehen zu lernen. Es soll andere Menschen geben, die eine gegenteilige Meinung zu der eigenen vertreten und damit auch noch im Recht sind, was auch einen zukünftigen Autor nicht berechtigt, sie anzugiften.

Von den von Dir zitierten modernen Köchen Jamie Oliver und Tim Mälzer gibt es eine reichliche Auswahl von Kochbüchern im Handel, sind die Dir nun doch nicht genügend modern und schnell genug, dass Du sie mit einem eigenen toppen willst?

Wenn man eine Beschäftigung wie das Kochen mit solch geringer Begeisterung angeht, dass man sie so schnell wie möglich hinter sich bringen will, ist man sicherlich nicht der kompetenteste Ratgeber für diese Tätigkeit.
An den Kommentaren zum Thema Schnelle Hühnersuppe kann man ablesen, dass Deine Argumente nicht die überzeugungskräftigsten sind. Ob das eine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Buch ist, wage ich zu bezweifeln.



 
#36
10.4.16, 22:30
Julice und Kletterpflänzchen: bleibt locker!
1
#37
10.4.16, 22:34
So viel tam tam um eine stinknormale Hühnersuppe, die ich seit fünfzig Jahren oft und gerne koche, natürlich mit den frischen altbewährten Zutaten. Mir kommt es vor als ginge es hier um eine internationale Katastrophe und nicht um eine Suppe. 
Morgen geht der Streit um Kartoffelsalat weiter und danach vielleicht wer besseren Vanillepudding macht.
Kopf schüttel, wo bin ich hier ?
#38
10.4.16, 22:35
@ Kletterpflänzchen: Sag mal, ist mit Dir etwas nicht in Ordnung? Wie man in den Wald reinruft, so schallt es wieder raus.  Ich bin im Prinzip ein ruhiger geduldiger Mensch, aber Deine oberlehrerhaften überheblichen Zurechtweisungen  gehen mir allmählich auf den Keks. Ich will Dir nicht den Mund verbieten, aber denk mal nach, wie Du was hier so ablässt. Deswegen habe ich mich auch zu Kommentar  #8 hinreissen lassen, obwohl das sonst nicht mein Stil ist.  Du nervst. 
Sorry hughie!
#39
10.4.16, 22:39
@Julice: es kommt nicht auf die geschwinigkeit an, aber suppenhühner sind heute arme  Legehühner,die ausgelaugt sind von ihrer einzigen Beschätfigiung, Eier zu legen und als Resteverwertung ind den Massenfroster geworfen werden. Das kann man weder gut heißen noch geschmackvoll nennen Ich habe einen sehr guten Metzger, der auch Bio anbietet, aber er würde nie ein Suppenhuhn verkaufen.
4
#40
10.4.16, 23:37
Früher (vor 50 Jahren) gab es auch Frauen, die  mit Kindern voll berufstätig waren und es wurde aus frischen Zutaten gekocht, auch weil es außer Spinat fast keine TK-Produkte gab.
Das ginge auch heute noch zu machen, es ist nur eine Frage der Organisation.
Bei unserem R..e bekomme ich selbstverständlich ein frisches halbes Suppenhuhn und davon ist die Brühe schmackhaft und nahrhaft.
 - Im Schnellkochtopf ist die Garzeit bei Stufe Ii für 1 kg nur 20 min; wo ist das Zeitproblem?
 - Die oben genannten Flügel, Herzen u Lebern müssen auch abgepult bzw kleingeschnitten werden, genauso wie beim gekochten Huhn; wo ist der Zeitgewinn?
Ich lese da von diversen P = Packungen, das ist zusätzlich Abfall.
Nein, für mich ist das keine Alternative 

ps: die Petersilie bitte nicht mitkochen
pps: die genannten "Hühnerfüße" waren sicher nur ein sprachlicher Ausrutscher für die Hähnchenschenkel


.
3
#41
11.4.16, 00:32
@Julice:  Ich habe schon eine Hühnersuppe auf diese schnelle Art gekocht. Das Rezept stammte übrigen von einer älteren Dame, aber leider muss ich sagen das diese Suppe mich sehr entäuscht hatte. Ich koche die Suppe auch wie Kletterpflänzchen beschrieben hat. Ich füge aber auch noch Karkassen dazu die ich von anderen Hühnergericht übrig hatte dazu.
7
#42 Kletterpflänzchen
11.4.16, 10:30
@Julice #39: Mit mir ist alles in völliger Ordnung, ich bin völlig entspannt!
Dem Verlauf der Kommentare kann jeder, der sich eine Meinung bilden möchte, entnehmen, wer hier als erste(r) einen Kommentar unterhalb der verbalen Gürtellinie in den Wald gerufen hat
(s.Kommentar #8).
Das war mein letztes Statement zu diesem Thema, ich habe keine Lust, mich weiterhin von Leuten dumm und unsachlich von der Seite anmachen zu lassen, die nicht in der Lage sind, andere Meinungen, die sachlich formuliert sind, zu akzeptieren.
3
#43
11.4.16, 11:39
@bavi: " Die oben genannten Flügel, Herzen u Lebern müssen auch abgepult bzw
kleingeschnitten werden, genauso wie beim gekochten Huhn; wo ist der
Zeitgewinn?"

Volle Zustimmung!
Zudem sollten die Herzen nicht einfach so aus der Packung in den Suppentopf gekippt werden.
Ich schneide das Fett ab, schneide sie auf und wasche sie kalt ab, um die  i m m e r  darin vorhandenen Blutgerinnsel zu entfernen. Was danach übrig bleibt ist reines Muskelfleisch und kann mit Appetit gegessen werden.
2
#44
11.4.16, 12:31
@all: Meiner Erfahrung nach haben Suppenhühner ein sehr trockenes Fleisch. Auch Hühnerbrust von Brathähnchen finde ich nicht so prickelnd, da zu trocken.

Von "Hühnerklein" kann ich nur abraten. Das habe ich einmal gekauft. Es war quasi ein zerhacktes Huhn in der Packung. Nein, danke.

Die Herzen/Mägen/Flügel werden nur unter heißem Wasser kurz gespült. Die sind ja nicht groß und werden im Ganzen dazugegeben. Sie können mitgegessen werden. Ich sage ja - wer's mag.

Maggi könnt Ihr getrost weglassen. Salz, Pfeffer und das Gemüse reichen vollkommen für den Geschmack.

Da ich immer literweise auf Vorrat koche, bräuchte ich einen riesigen Schnellkochtopf, den ich nicht habe. Ich glaube auch nicht, dass es viel Zeitersparnis bringt.
4
#45
11.4.16, 12:49
@Julice: Deinen beleidigenden Kommentar #8 hab ich mal gemeldet, das geht ja mal gar nicht.
Ich kann bei Kletterpflänzchen keine Agressivität rauslesen, ganz im Gegenteil:
Sie hat sehr gut erklärt wie man eine Hühnersuppe kocht.
Die Suppe im Video ist allenfalls eine Gemüsesuppe mit Hähnchenstücken
2
#46 Kletterpflänzchen
11.4.16, 14:36
@VIVAESPAÑA # 45: Ich bedanke mich! Herzliche Grüße - kletterpflänzchen
3
#47
12.4.16, 00:10
Hühnersuppe für die Seele - ein wirklich schönes und lesenswertes Buch !!! 😂
1
#48
17.4.16, 01:51
mannoh, eh weiß das jeder und 2. willst einen leckeren Eintopf haben schmeiß das Gemüse
nicht sofort hinein. Und Pfeffer und so bitte aus der Mühle und nicht dem Streuer.
Herzen und Mägen gibt man dezent hinzu, und gewöhnlich benutze ich ein ganzes Huhn dafür.
Teile davon sind für andere Eintöpfe oder Suppen aber sehr geeignet.

Testet es mal
ein schönes Wochenende wünscht
Euer

Senior Leon
1
#49
17.4.16, 02:03
Dem stimme ich zu:
Das Gemüse erst zum Schluss, sonst ist es ausgekocht, zu weich und geschmacksneutral.

Auch bin ich immer dafür, Suppenfleisch, egal ob Huhn oder Rind, langsam zu köcheln und nicht fix mal eben in 30 Minuten herzustellen.

Eine Suppe bekommt Geschmack, wenn das Fleisch auf kleiner Flamme lange vor sich hin köchelt.

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