Für einen Induktionsherd benötigt man induktionsgeeignete Töpfe und Pfannen

Induktion für Töpfe aller Art

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Seit einiger Zeit koche ich mit einem Induktionsherd. Er ist phantastisch - möchte nie mehr einen anderen haben!

Aber es gibt einen Nachteil - man muss induktionsgeeignete Töpfe und Pfannen haben. Nun habe ich einige sehr gute und schöne Kupferkasserollen und gute Pfannen, die leider nicht Induktionsgeeignet sind - sprich, sie sind nicht magnetisiert. Verzichten möchte ich aber nicht auf selbige.

Also bin ich zu einer Werkstatt gegangen, habe mir ca. 3 mm starke Eisenplatten mit dem Durchmesser meiner größten Induktionsplatte schneiden lassen, daran einen leicht nach oben gebogenen Griff anschweißen lassen und fertig war mein Induktionsadapter.

Diesen lege ich auf die Platte, stelle darauf meinen Topf oder Pfanne und schon klappt es mit dem Erhitzen. Ich weiß, man kann solche Adapter für teures Geld kaufen, meine Eisenplatten samt griff haben mich pro Stück 4,- EUR gekostet!

Noch ein Tipp: man kann prüfen, ob ein Geschirr induktionsgeeignet ist, indem man einen kleinen Magneten daran hält. Bleibt er haften ist es geeignet.

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Themen: Amc töpfe

23 Kommentare


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#1 Herr_Wernersen
15.7.11, 16:43
Das ist sicher eine Möglichkeit, die bewährten Töpfe weiter zu nutze. Der Sinn des Induktionsherdes geht aber leider verloren, die Hitze direkt im Topf zu erzeugen und nicht von aussen zuzuführen. Mit diesen Adaptern macht man so aus einem guten Induktionsherd einfach wieder einen herkömmlichen Herd mit ganz normalen Heizplatten.
Was mich interessieren würde: 3 mm ist nicht besonders dick. Verziehen sich die Eisenplatten nicht beim Aufheizen?
Gruß von der Küchenfront
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#2
15.7.11, 19:22
Ich habe auch induktionsplatten und eigentlich sinn der sache ist man spart beim kochen 50% strom ,wenn ich aber so eine eisen Platte nehme bin mir nicht so sicher mit dem strom sparen.Ich koche in ganz normalen emalien Töpfen die eignen sich prima ,dazu habe mir nur glas deckel gekauft,und so funktioniert alles .
#3
15.7.11, 21:26
leider funktioniert das mit meinem Induktionsherd nicht so richtig. Sprich, der Herd wird viel zu heiss und er schaltet sich nach einer Weile mit einem Error-Zeichen selbst ab... :-(
#4
15.7.11, 23:31
Ich halte nichts von Adapterplatten.
sie müssen nicht gerade kostengünstig aufgeheizt werden

beim Kauf von induktionsfähigem Kochgeschirr ist nach meinen
Erfahrungen darauf zu achten das ein stabiler und verstäkter Boden
Vorhandenn ist , sonst Anbrennen Überhitzen ungleichmäßige
Wärmeverteilung . Meine Erfahrung nach 2 Jahren bei fast täglicher Nutzung.
#5 erselbst
15.7.11, 23:45
@wernersen--3 mm reichen--die eisenplatten [ es sind platten aus geschmiedetem eisen) sind seit ca. 8 monaten fast täglich im einsatz ( immer dann wenn ich meine kupferkasserollen benötige--und bisher hat sich nichts verzogen. auch der energieverlust ist minimal--ich habe das eigens ausprobiert und 1 l wasser in einem induktionstopf und 1 l wasser mit der eisenpaltte erwärmt. der vorsprung des induktionstopfes waren gerade mal 30 sek!!
nebenbei bemerkt, so eine kupferkasserolle kostet heutztage rund 150 euro--wieso sollte ich diese kasserollen verstauben lassen??
#6
16.7.11, 07:54
Also ich finde die Idee super. Und wenn es solche Adapter zu kaufen gibt dann werden die wohl auch ihren Sinn erfüllen.
Ich wußte nichteinmal dass es solche Adapter gibt :-) Gut ich hab auch NOCH kein Iduktionskochfeld. Aber solbald mein altes Glaskeramikfeld kaputt geht werde ich auf Induktion umsteigen. Da ich auch das ein oder andere Lieblingsstück unter meinen Kochtöpfen und Pfannen habe werd ich mir diesen Tipp gerne merken.

@Amalia200: Stromsparen ist natürlich gut aber es muss sich auch rechnen. Ich denke erselbst hat ja auch einiges an induktionsfähigem Kochgeschirr. Es geht ja hier um ein paar Einzelstücke. Lass es 3 gute Teile sein. Dann ist man schon bei einem Wert von fast 300 Euro. Dafür kann man lange kochen.
Also wie gesagt ich finde den Tipp super und werd ihn mir merken. Allerdings werd ich falls ich mir in Zukunft neue Töpfe und Pfannen kaufe in weiser Voraussicht natürlich gleich die induktionstauglichen kaufen.
#7 alsterperle
16.7.11, 16:38
Noch ein Tipp: Wer einen Herzschrittmacher hat oder schwanger ist, sollte lieber nicht mit Induktion kochen. Ist aber ein anderes Thema...
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#8
16.7.11, 22:03
Hallo,

an sowas habe ich auch schon gedacht, es aber nie in die Praxis umgesetzt. Was für eine Werkstatt war das denn?

Bei mir geht es nicht um die regulären Töpfe. Die passen alle. Aber ich habe zwei kleine Espresso-Bereiter-Kannen (oder so), die z. T. induktionsgeeignet sind aaaaber, jetzt kommt's:

deren Durchmesser zu klein ist, um die kleinste Induktionskochstelle in Betrieb zu setzen!

Ja, das gibt's wirklich. Von dem Edelstahl-Hersteller mit den drei Buchstaben.

Darum würde ich mir so einen Adapter nur für die kleinste Kochstelle anfertigen lassen.

Danke für den Tip!
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#9 erselbst
16.7.11, 23:56
@zitronenjette: ich habe es in einer ganz simplen schlosserei anfertigen lassen. dort gab es eine ca. 1qm große geschmiedete eisenplatte und daraus hat er es geschnitten!!
@ alsterperle: was soll diese bemerkung?--nur um der bemerkung willen? wenn ich mörgen ein schokoladenrezept einstelle--kommt dann auch ein hinweis auf diabetes!!!???
ich koche seit langem mit induktion--trotz meines herzschrittmachers--lt. auskunft meines kardiologen --kein problem. Schwangerschaftsprobleme sind mir fremd!!
#10
17.7.11, 10:20
Herr Wernersen hat recht. Ich habe eine gekauft , probiert , alles andere ist in meinem erten Kommentar gesagt . Durchmesser 19 cm .
preiswert abzugeben .
ich lebe allerdigs in Spanien.
#11
17.7.11, 12:06
Tipp kam zu spät :-( jetzt haben wir gerade unsere tollen Töpfe verschenkt, weil die nicht geeignet waren. Schade
#12
17.7.11, 12:24
@Zitronenjette: Wäre auch an so einer Platte interssiert...fängt der Herstelle mit A oder mit W an??
Danke Werner
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#13
17.7.11, 13:44
Ich finde den Tipp auch gut, wenn man keinen Energieverlust haben will, lässt man sich halt exakte Größen für seine Kochfelder (Töpfe) anfertigen

es geht hier ja nicht um das Ersetzen von billigen Kochtöpfen, sondern "Einzelstücke" deren Benutzung man nicht missen will.
#14
18.7.11, 10:15
@Amalia200: Ich denke wer sich Induktion zulegt sollte auch die entsorechenden Töpfe benutzrn.
Die Anschaffung ist "einmalig" und der Preis auch nicht mehr so hoch außerdem sollte man keine Experimente starten der Topf steht ganz anders auf dem Herd und warum improvisieren wenn ich "neuste" Techniken in Anspruch nehme.
Ich koche bereits seit Jahren damit und es ist schon Klasse wie schnell die Energie zur verfügung steht und ein sauberes kochen ist es auch.
#15
18.7.11, 23:57
Volkommen richtig . Keine Kasperei sondern realistisch denken
und handeln . Allerdings Vorsicht bei Pfannen . Ich habe inzwischen
gelernt nachdem eine "nicht mehr so gur ist " .
#16
19.7.11, 00:05
Inductions-Platten , ob gekauft , oder in der Dorfschmiede gebastelt -
sind Herdplatten ,die mit Induction erhitzt werden .
wo bleibt da der Sinn?
#17
19.7.11, 00:11
@Amalia200: Volkommen richtig Emailie -Töpfe , verwende ich auch schon
länger sind etwas alt , aber von nahmhafter Firma .
Übrigens heute wieder in Mode und sogar bunt .
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#18 erselbst
19.7.11, 00:12
einige scheinen den tip nicht verstehen zu wollen. mit den platten soll doch nur die möglichkeit geschaffen werden auch mit vorhandenen wertvollen töpfen und pfannen weiter zu arbeiten - anstatt diese entsorgen zu müssen!! selbstverständlich soll man bei neuanschaffungen auf induktionsfähigkeit achten. hat man das jetzt verstanden??
#19
18.9.12, 11:15
es geht hier nicht nur um alle töpfe zu verwenden, sondern hauptsächlich bei induktionspfannen mit denen man pfannkuchen macht...beim pfannkuchen machen nimmt man die pfanne öfters vom kochfeld zb. den pfannkuchen wenden, und dann ist es schon passiert...die einstellungen des herdes sind plötzlich alle weg...das kann man mit der adapterplatte verhindern
#20
18.9.12, 13:38
Den Tipp finde ich sehr gut,

auch die Kommentare von # 1 - #19, ich koche mit Induktion, interessiere mich für Erfahrungen. Danke an Alle.
#21
12.12.14, 19:26
@erselbst:
mich würde jetzt mal etwas interessieren:
Ist die Platte, die da angefertigt wurde etwas anderes als die Adapterplatten die man zu kaufen bekommt?
Ich habe seit 2 Jahren ein Induktionsfeld. Da ich von vorher noch meine AMC-Töpfe habe (die leider nicht induktionsfähig sind) hab ich mir speziell wegen der großen Pfanne so einen Adapter gekauft. Leider erst zu spät ausprobiert, so dass ich es nicht mehr zurückgeben konnte.
Also ich habe den Eindruck, dass durch die Platte die Energie nur seeeehr verzögert an die Pfanne weitergegeben wird. Die Pfanne heizt einfach nicht richtig auf, braten kann ich so damit nicht.
Wenn das tatsächlich etwas anderes ist und die Verzögerung durch diese Eisenplatte nicht da ist, würde ich mir dann sowas auch anschaffen wollen.
Danke für eine Antwort
#22
30.1.15, 11:19
@bastelmauschris:
Hallo, habe erst seit kurzem einen Induktionsfeld und das gleiche Problem mit ein paar alten guten nicht induktionsfähigen Pfannen.
Mit den Adapterplatten kann man nicht richtig kochen und braten, weil das Kochfeld durch die Hitze der Platten nach kurzer Zeit so heiß wird, dass es abschaltet. Warmhalten und leicht köcheln wird gehen.
Ich empfehle eine Einzelkochplatte mit Infrarot oder Halogentechnik mit normalem Steckeranschluß, die bei Bedarf eingesetzt werden kann und die uneingeschränkt mit den alten Töpfen zurecht kommt.
#23
27.4.15, 11:20
Ich habe vorgestern zum ersten Mal quasi mit einer Adapterplatte gearbeitet. Der Problemfall war unsere gusseiserne Tarte-Tatin-Form. Gusseisen ist ja eigentlich voll induktionstauglich, aber wir konnten nach dem Stürzen der Tarte Tatin immer genau sehen, wo die Induktionsspule gesessen hat, da gabs nämlich eine ringförmige Fläche sehr(!) dunklen Karamells während anderswo die Äpfel sogar etwas blass geblieben waren. Gusseisen verteilt halt die Wärme nicht so gut, und die TT-Form ist gerade eben nicht groß genug, dass die äußere Spule unserer Großpfannenbratfläche anspringen würde.

Die Lösung für den Winter war, unsren holzbeheizten Heizungsherd zu nutzen, der hat eine massive Gusseisenplatte, die er sehr gleichmäßig erhitzt. Aber den extra für die 1/2 Std. karamellisieren 1 Stunde anfeuern, wenn es in der Bude eigentlich warm genug ist? So habe ich meine riesige gusseiserne Pfanne unter die TT-Form auf den Induktionsherd gesetzt und sie hat als Wärmeverteiler gut funktioniert, wenn auch der Rand etwas im Weg war.

Die Pfanne stammt übrigens aus dem Baumarkt, Abteilung Grillzubehör, 38cm Durchmesser, ca. 50€. Ich musste nur die drei angegossenen Füßchen abflexen, nun funktioniert sie auf dem Induktionsherd hervorragend, als große Bratpfanne und nun auch als Behelfs-Adapter.

Beste Grüße -- Thomas

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