Je nach Belieben kann man die Rösti-Taler mit einem Winter-, Gurken- oder Karotten-Salat und/oder Kräuterschmand servieren.
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Kartoffel-Rösti-Taler mit Bacon und Pilzen

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Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Diese leckeren Rösti-Taler sind ziemlich schnell zubereitet und schmecken auch noch kalt am nächsten Tag. Man kann also auch gern eine größere Menge davon backen. Nach Belieben kann auch der Speck weggelassen werden.

Zutaten für 3-4 Portionen

Zubereitung

1) Die Kartoffeln werden gewaschen und in leicht gesalzenem Wasser gekocht, danach schält man sie und lässt sie auskühlen. Man kann auch gekochte Kartoffeln vom Vortag verwenden.

2) Inzwischen werden die Zwiebel(n) geschält und fein gewürfelt, die Knoblauchzehe klein geschnitten und der Bacon in feine Streifen geschnitten.

3) Die Champignons werden geputzt und in Streifen geschnitten, bzw. die Dosenchampignons lässt man abtropfen.

4) Der Schnittlauch wird abgebraust, trocken geschüttelt und fein geschnitten.

5) Jetzt werden die abgekühlten Kartoffeln grob geraspelt.

Die Kartoffeln werden gewaschen und in leicht gesalzenem Wasser gekocht, danach schält man sie und lässt sie auskühlen. Danach werden die Kartoffeln grob geraspelt.

6) Die geriebenen Kartoffeln in einer Schüssel mit Zwiebelwürfeln, Knoblauch, Baconstreifen, Champignons, Eiern und Schnittlauch gut vermengt und kräftig mit Gewürzsalz und etwas Muskat gewürzt.

Die geraspelten Kartoffeln werden in einer Schüssel mit Zwiebelwürfeln, Knoblauch, Baconstreifen, Champignons, Eiern und Schnittlauch gut vermengt und kräftig mit Gewürzsalz und etwas Muskat gewürzt.

7) In einer beschichteten werden 2 bis 3 EL Butterschmalz erhitzt.

8) Aus der Kartoffelmasse formt man etwa tischtennisballgroße Kugeln, gibt diese auf die Pfanne und drückt sie flach.

Aus der Kartoffelmasse formt man etwa tischtennisballgroße Kugeln, gibt diese auf die Pfanne und drückt sie flach.

9) Dann werden die Kugeln von beiden Seiten goldbraun gebraten.

Aus der Kartoffelmasse formt man etwa tischtennisballgroße Kugeln, gibt diese auf die Pfanne und drückt sie flach. Dann werden sie von beiden Seiten goldbraun gebraten.

10) Danach können die Rösti-Taler nach Belieben z. B. mit einem frischen Winter-, Gurken- oder Karotten-Salat und/oder Kräuterschmand serviert werden.

Guten Appetit!

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22 Kommentare

1
#1
13.1.20, 22:51
Also, das klingt ja lecker! Wird demnächst nachgemacht.
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#2
14.1.20, 10:51
Klingt gut! Es bleiben ja immer ein paar Salzkartoffeln übrig, das reicht dann am nächsten Tag für mich. Tolle Abwechslung. 
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#3
19.1.20, 14:27
😀Danke für das tolle Rezept.Muss ich unbedingt ausprobieren.
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#4
19.1.20, 15:12
@evamahia:
Bitteschön, sehr gern! Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und einen recht guten Appetit! 😁
#5
23.1.20, 13:37
Werde das Rezept auch demnächst machen. Danke für das Rezept
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#6
25.1.20, 07:51
👍 ja, guter Tipp von susi02 und natürlich von backfee44,, ein schönes einfaches Rezept.
Ich liebe Rösti, mache sie aber immer nur pur und ganz dünn ausgebacken. Werde nun mal dsa Rezept ausprobieren. 
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#7
25.1.20, 08:19
Schönes Rezept. Aber für mich als Schweizerin ist es grotesk, was sich da alles "Rösti" nennt. Wer hat's erfunden? 😁
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#8
25.1.20, 13:22
@Chatrina und @Apfelbäckchen: Ich bin keine Schweizerin, aber ich mache Rösti immer aus rohen Kartoffeln ohne Zugabe von Eiern usw.
Ich finde, nicht jede Kartoffel, die sich mal in einer Pfanne aufgehalten hat, darf sich Rösti nennen.
Wobei das Rezept bestimmt gut schmeckt.
😀
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#9
25.1.20, 14:41
Hallo DWL, ich mache meine Rösti auch aus rohen Kartoffeln, reibe nur eine kleine Zwiebel in den Teig, ein Ei, Salz und Pfeffer, meine Familie isst die soooooooooooooooo gerne. Meistens gibt es vorher eine Kartoffelsuppe mit Wiener .......! Zu den Reibekuchen Apfelmus und Preisselbeeren. Das Rezept von backfee, ist ein Essen für sich und wunderbar aus Restkartoffeln ( wie von susi vorgeschlagen ) zuzubereiten. Auch gibt es die Rösti zu Lachs oder Kurzgebratenen mit einem Dip. Ich kann die auch ohne ALLES essen und das in Mengen....!
Jeder wie er mag, ob Schweizerin oder nicht, lasst es euch schmecken!
Schönes Wochenende
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#10
25.1.20, 14:51
@Apfelbäckchen 13?: Dein Rezept heißt bei uns Kartoffelpuffer oder süddeutsch Reiberdatschi.
Davon kann ich auch jede Menge essen.
Sie haben ein hohes Suchtpotenzial.  😉  
#11
25.1.20, 19:07
Das Rezept macht schon beim Lesen Appetit. Es ist einfach und kann variiert werden. Habe gespeichert.
#12
25.1.20, 20:32
@DWL:  Ich kenne sie auch unter diesem Namen  oder als Kartoffelpuffer und die gab´s bei uns mit Sauerkraut. So viel mir bekannt, werden die aus einem Gemisch aus rohen und gekochten Kartoffeln gemacht.
Die Röstkartoffeln machen wir aus gekochten und grob gestampften Kart. Darüber kommen dann geröstete Zwiebeln samt dem Fett, Gewürz nach Belieben und das Ganze wird dann durchgemischt.
Die gibt es bei uns zu´m Suppenfleisch, dazu Sultaniensosse und Kren.

Werde diese Variante bei Gelegenheit auch ´mal probieren, aber wahrscheinlich ohne Muskat, dafür mit Pfeffer und Paprika.
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#13
26.1.20, 00:14
Es ist wirklich schön, wie viele Kartoffelrezepte es gibt.
Aber vielleicht kann uns @Chatrina mal das ultimative Rösti-Rezept verraten?
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#14
26.1.20, 09:44
Kartoffelpuffer, bei uns Reibeplätzchen in Westfalen, machen wir auch aus rohen, mittelfein geriebenen festkochenden Kartoffeln mit Ei, Salz, Zwiebeln, evtl. 1-2 Löffel Haferflocken wg der Flüssigkeit/Kartoffelstärke knusprig in der Pfanne ausgebraten und mit Apfelmus evtl. 1 Scheibe  Graubrot (wg.Fett und Sättigung, sonst muss man ja Unmengen backen) serviert.  

 Das ist das Standard-Gericht, aber wir variieren auch mit Paprika, kleinen halben Tomaten, Erbsen, geriebenen Möhren, gewürfelten Speck ect.  gewürzt nach Geschmack, was zu den Zutaten passt dann mit Zaziki, Sauerrhahm und/oder Salat/Krautsalat serviert für uns eine vollständige Mahlzeit.  

Aus gekochten Kartoffeln habe ich, ehrlich gesagt, noch nie ausprobiert. Die Reste werden meist zu Bratkartoffeln, die man ja auch gut variieren kann, verarbeitet.  
Wäre mal eine Maßnahme das Rezept zu testen , so wie hier oder auch leicht abgeändert je nach vorhandenen Zutaten. Ich sehe das nämlich auch als gute Resteverwertung vom Vortag. 
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#15
26.1.20, 12:54
Ich nehme den Ball gerne auf:
Rösti (ausgesprochen Röschti) war früher in vielen Schweizer Gegenden das übliche Frühstück von Bauernfamilien. Sie löste nach der Einführung der Kartoffel im 17. und 18. Jahrhundert den früheren Getreidebrei ab. Rösti wurde in einer grossen Pfanne zubereitet und alle assen mit einem Löffel direkt aus der Pfanne. Meine Grossmutter, geboren 1899, durfte als Schulkind nur weg, wenn sichergestellt war, dass jemand anderes für die grosse Dreigenerationen-Bauernfamilie die Pellkartoffeln vom Vortag schälen und reiben konnte. Das war während ihrer ganzen Kindheit ihre Aufgabe als jüngstes Kind von sechs.

Also zum Schweizer Standard-Rezept:
Entweder rohe oder Pellkartoffeln (Gschwellti) an einer Reibe (Röstiraffel) reiben. in Butter oder Schmalz braten. Könner machen einen schönen, goldgelben Kuchen, der mit Hilfe eines Deckels gewendet wird. Salzen. Option: Speckwürfel rein.
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#16
26.1.20, 13:11
@Chatrina: Danke für das Rezept und auch den historischen Hintergrund dazu.
Mein Rösti mache ich auch so, aber nur aus rohen Kartoffeln.
👏
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#17
26.1.20, 14:13
Vielen Dank liebe Schweizerin Chatrina, genau so mache ich es auch. Auch wie DWL aus rohen Kartoffeln. Werden bevor sie ins heiße Fett kommen, etwas ausgedrückt. Achtung Spritzgefahr, aber das wisse ja alle Frag Mutti Spezialisten..
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#18
26.1.20, 15:37
Sorry, aber Champignons aus der Dose sind ein absolutes no go
#19
26.1.20, 17:38
@ Chatrina: Ich stamme aus dem Wiesental (das ist das Tal von Basel zum Feldberg, in Südbaden) und bei uns gibts "Brägel". Dieser Brägel wird genauso wie eure Röschti gemacht, auch bei uns wurde er früher gemeinsam aus der Pfanne gelöffelt, dazu gabs ein Glas frische Milch. Allerdings war es das Abendessen, zum Morgenessen wurde bei uns früher Mehlsuppe gegessen. 
#20
27.1.20, 21:07
@RamaGalama: Wir kommen zwar immer weiter vom ursprünglichen Thema weg, aber ich mag die Diskussionen. Spannend, dass das im Wiesental Brägel heisst. In der Schweiz gibt es auch Prägel/Brägel, aber meines Wissens nicht aus Kartoffeln. Hier sind es Früchte mit geröstetem Brot und varierenden Zutaten. Z.B. Chriesi-Prägel (Kirschen). Das gemeinsame war wohl, dass alles in einer Pfanne gebraten und daraus gegessen wurde. Auf jeden Fall ein "Armeleute-Essen".
#21
31.1.20, 19:23
@Kurti1: #18:

Typisch Mann! Natürlich sind frische Champignons besser, die hat man aber leider nicht immer im Haus, da tun es doch auch mal Dosen-Champignons!
Es steht ja auch in meinem Tipp: °frisch oder aus der Dose"!
#22
26.2.20, 10:34
@Kurti1: Dann laß sie doch einfach weg,es verlangt keiner von dir daß du das auch tun muß. Jeder so wie er es mag.

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