Gestelle aus Holz, die wie Lautsprecher fürs Handy funktionieren, muss man nicht kaufen, sie lassen sich selbst herstellen. Erfahre jetzt, wie es geht.
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Lautsprecher fürs Handy selber machen

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Wer hat nicht schon einmal zu Hause ein Video mit Ton auf sein Handy bekommen? Im Handel habe ich jetzt entdeckt, dass es Gestelle aus Holz gibt, die vorn offen sind und wie ein Lautsprecher funktionieren.

Das wollte ich aber erst einmal selbst ausprobieren. Daher habe ich bei einem leeren und ausgewaschenen Joghurtbecher (250 g) einen Schlitz rein geschnitten und das Handy so rein gestellt, dass der Lautsprecher des Handys im Becher ist. Der Klang war erstaunlich lauter und voller.

Damit das Ganze nicht umfällt, habe ich mittels einer Pappe einen Unterbau mit Klebeband zusammengeklebt. Kann man, muss man nicht.

Wer will, kann den Schnitt im Becher auch fast am Boden machen und das Handy nachts da rein legen. Der ist dann auch lauter.

Genial einfach. Einfach genial.

(Meine Bilder habe ich bearbeitet, der Schleichwerbung wegen).

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9 Kommentare


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#1
4.12.17, 21:28
Also... *entsetzt guck* ... Für Grundkurs Physik mag' das ja ganz anschaulich sein, aber doch bitteeee nicht für das höchstpersönliche Klangerlebnis! Bitte lasst die Plastikbecher, wo sie hingehören - im gelben Sack!
Es ist ja nicht so, dass ein Smartphone keinen regulierbaren Lautsprecher hätte, und es ist auch nicht so, dass man Videobotschaften damit nicht verstehen würde... es sei denn, man ist hochgradig schwerhörig. 
Dass man mit der Klangqualität nicht zufrieden ist, ist eine andere Sache. Beim Zumselchen gehört zum Musikgenuss auf jeden Fall ein guter Sound. Und der kommt nun mal nicht aus 'nem Plastikbecher. Da hat z.B. schon ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher weitaus mehr Ästhetik - sowohl vom Klang als auch von Design. 
Neben Bluetooth-Lautsprechern gibt es (zumindest bei halbwegs modernen) Hifi-Anlagen/TV- Geräten die Möglichkeit, das Smartphone damit zu verbinden. Im Zweifel helfen auch Kopfhörer. 

Aber doch BITTEEEEE keine Plastikbecher!!! :-◇
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#2
4.12.17, 21:56
Ich gebe dem Zumselchen allerdings zu bedenken, dass dieses Forum sich ursprünglich nicht an designwütige Bestager wendet, sondern an beratungsbedürftige Erstsemester fern der Heimat.
Und, nachdem ich jetzt extra einen industriell erzeugten Schokopudding zu Studienzwecken geleert habe: boah! Es ist total laut!
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#3
4.12.17, 22:17
@augenblick: Da hält das Zumselchen dagegen und gibt seinerseits zu bedenken, dass Erstsemester heutzutage hinsichtlich des Internets der Dinge weitaus smarter ausgerüstet und weniger beratungsbedüftig sein dürften als jeder technikaffine Bestager - als jeder designwütige allemal. ;-)
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#4
4.12.17, 22:18
Ich erinnere mich an mein erstes Telefon:

Meine Nachbarsfreundin und ich waren so um die 6, 7 Jahre alt, bekamen leere Schuhputzdosen und Draht, verbanden diese und standen uns in unseren Gärten gegenüber und "telefonierten" miteinander.

Allerdings sprachen wir so laut, dass man es auch ohne "Telefon" fünf Häuser weiter hören konnte, waren aber total begeistert, dass es klappte!
#5
5.12.17, 00:14
@zumselchen. Hast Du meinen Tipp eigentlich richtig gelesen. Erst einmal ausprobieren, ob ich mir was kaufe. Muss ja nicht gleich alles haben, wenn ich was sehe, gelle?
Außerdem sind wir Bestager nicht auf dem Stand von vorgestern stehen geblieben sind. Schließlich wächst ja auch unsere Jugend nach, die dann an Mutti, oder Oma Fragen haben. Außerdem ist das moderne Gedöns oft genial, oder wer von Euch will heute für ein Telefonat noch eine Telefonzelle suchen??? 
Und! den Becher kann und werde ich nach Gebrauch selbstverständlich zu meinen anderen Joghurtbechern in die, bei uns grüne Tonne entsorgen. Also keine Panik.
#augenblick. 😆 Schokoladenpuddeling essen und danach lauter hören. Das ist ein Hochgenuss. 
#6
5.12.17, 07:49
@Timmi-55: #Hochgenuss - der Pudding oder die Lautstärke? ;-)
#7 Beth
5.12.17, 10:34
Nichts für mich, aber warum nicht.
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#8
6.12.17, 20:10
Ich hab das auch mal ausprobiert!
Nie wieder! Es ist lauter, das stimmt,  aber die Soundqualität ist unterirdisch.
Kleine Boxen gibt es schon ab 5€.
Die klingen tausend mal besser!
#9
9.12.17, 15:03
Ganz ehrlich? Ich finde den Tipp super. Der Lautsprecher eines Grammophons ist doch auch ähnlich. 
Selbst wenn die Idee nur für einen Schüler dient, der in Physik seine Note aufbessern muss, dann ist das doch cool.

Ich wollte, mir hätte man damals solche Tipps im Dialog geliefert. 

Einzig was ich damals kannte: Man kann auch eine kleine Karteikarte als Tonabnehmer für eine Schallplatte benutzen.

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