Langweiliges Lernen mit Belohnungen versüßen - so macht das Lernen mehr Spaß.

Lernen mit Belohnung

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Lernen ist langweilig. Mit einer kleinen Belohnung macht es aber Spaß. Wer viel lesen und lernen muss, legt sich alle paar Absätze Süßigkeiten auf. Sinnvoll auch für Kinder, die können sich dann auf was freuen.

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20 Kommentare


13
#1
26.4.16, 22:50
Lernen mit Süssigkeiten als Belohnung? Tut mir leid, aber geht gar nicht!
7
#2
26.4.16, 22:55
@ Sternenleuchten

Das halte ich auch nicht für sinnvoll, kleinere
Pausen einlegen,eventuell etwas trinken oder einen kleinen Happen
essen,aber keine Süßigkeiten.
5
#3
26.4.16, 23:00
Da kann ich mich den beiden Vorschreibern nur anschließen, denn mit Süßigkeiten würde ich auch auf keinen Fall belohnen.
6
#4
26.4.16, 23:01
na ja ich belohne mich ja selber. Wer es den Kindern nicht zumuten will muss es ja nicht tun. 
7
#5
26.4.16, 23:06
Bin auch der Meinung, fürs Lernen belohnen geht gar nicht, später im Berufsleben gibts ja auch keine Süssigkeiten.
6
#6
26.4.16, 23:07
Sowas hab' ich heute auf Facebook als Witz gesehen. Auf dem Bild lag ein aufgeschlagenes Buch und zwischen den Seiten lagen Twix, Snickers, Mars u.ä. 😄
4
#7
26.4.16, 23:24
Ich glaube, vor so etwas wird neuerdings sogar gewarnt.
Das Belohnungszentrum im Gehirn merkt sich, dass es mit Süßigkeiten belohnt wird und fordert das dann bei jeder Anstrengung ein.

Anerkennung ist schon wichtig, aber nicht mit Süßem. Manchmal reicht schon eine Umarmung oder die Aussicht auf ein Kartenspiel usw.
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#8
26.4.16, 23:37
@Rumburak: Vollkommen richtig. Das wird zur schlechten Angewohnheit - und Übergewicht ist später vorprogrammiert.
10
#9
27.4.16, 00:07
Ich sehe das nicht so tragisch:
Sonnenschein58 belohnt sich selbst und auch wenn man Kinder belohnt, werden sie vermutlich später im Berufsleben nicht erwarten, dass der Chef alle Nase lang mit Gummibärchen um die Ecke kommt. Es ist doch so, dass Gratifikationen im Berufsleben zu mehr Einsatz anstacheln......
3
#10
27.4.16, 06:30
Für Körper und Geist ist es am besten, sich mit Bewegung zu belohnen. Also regelmäßig Pausen zu machen, Fenster aufmachen, mal kurz vor die Tür. Dann wird das Gelernte verarbeitet und man kann wieder etwas. neues aufnehmen. Mir kommen in den Pausen immer die besten Ideen.
4
#11
27.4.16, 11:21
Ich habe mich nach bestandenen Prüfungen mit etwas Schönem belohnt, zum Beispiel einem neuen Kleidungsstück. Aber jeden einzelnen Lernschritt habe ich nicht "gefeiert".
Allerdings muß doch jeder für sich selbst herausfinden, wie er am besten zu motivieren ist. Und ab und zu Süßigkeiten gönnt man sich ja auch sonst mal.
Anders sieht es bei kleineren Kindern aus. Die können oft noch nicht so gut zwischen Ausnahmesituation und Alltag unterscheiden und möchten vielleicht nach jedem kleinen Handschlag eine Süßigkeit haben.
6
#12
27.4.16, 11:47
Finde ich auch nicht sinnvoll, außerdem sind die Gummibärchen klebrig. Die Schulbücher müssen bei uns am Ende des Schuljahres zurückgegeben werden... wenn ich mir vorstelle, dass jda eder seine Gummibärchen reinlegt und das über Jahre😜nee...
Lernen muss auch nicht langweilig sein, Eltern können vorleben, dass lernen Spaß macht und sich zB auch mal von den Kindern das Gelernte erklären lassen, das animiert die Kinder!
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#13
27.4.16, 13:56
Ich seh das auch nicht tragisch. Am Foto sieht man 4 Stk Gummibären, die würde man sonst auch einfach so essen. Es spricht nichts gegen eine kleine Motivation beim lernen. Selbst Kinder schaden keine 4-5 Gummibären beim lernen. Ich seh das alles nicht so eng, muss zwar nicht immer sein, aber bei schweren Aufgaben ...
4
#14
27.4.16, 16:32
Andere belohnen sich mit Schuhen oder Klamotten, in dem Kontext find ich es gut, wenn sich Frau mit Gummibärchen begnügt. 😄
1
#15
27.4.16, 17:26
wenn das nur so einfach klappen würde- dann würde ich gern paar Gummibärchen springen lassen, allerdings nicht eins für jeden Abschnitt
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#16 Kletterpflänzchen
27.4.16, 19:16
Ich habe während meines Studiums zu den einzelnen Examen viel in kurzer Zeit lernen müssen und später in einer Phase meiner Berufstätigkeit Stapel von Klausuren ebenfalls in kurzer Zeit korrigieren müssen. Beides ging teilweise nur relativ flott, wenn ich mir Zwischenziele setzte und, wenn die erreicht waren, mir eine Belohnung gönnte. Da ich gerne lese, habe ich mir, bevor solche Marathonanforderungen auf mich zukamen, ein noch nicht gelesenes Buch bereitgelegt und jedes Mal, wenn ich ein Etappenziel beim Lernen oder Korrigieren (z.B. 3 Klausurenkorrekturen, was immerhin gute 2 1/2 Stunden dauerte) geschafft hatte, eine zuvor festgesetzte Anzahl von Seiten gelesen. Ich habe festgestellt, dass ich auf diese Weise schneller und effektiver mit meiner Aufgabe vorwärtskomme, als ohne solche Belohnungspausen. Denn ohne diese festgelegten Belohnungen kamen mir ständig Ausreden, wie ich mich vor der Aufgabe drücken könne, zupass - selbst, wenn es das ungeliebte Geschirrspülen von Hand war. Im Endeffekt waren die Unterbrechungen dann länger, als mit meiner geregelten Belohnungsmethode. Man mag mir jetzt entgegenhalten, dass das alles eine Frage des Charakters und der Bekämpfung des inneren Schweinehundes sei, dem stimme ich sogar zu. Aber meine Belohnungsmethode hat mir geholfen, meinen inneren Schweinehund zu zähmen. Er bekam etwas "Zucker" und ich hatte meine Ruhe vor ihm. 
Positiv bei meiner Methode war auch, dass ich zwischendurch immer wieder meine Gedanken auf etwas anderes gerichtet habe, was dazu führte, dass ich an manches gedanklich neu herangehen musste, was einer Sache durchaus guttun kann.
Ich finde den Tipp gut, auch für Kinder, lernen sie doch dadurch, dass 1. Belohnung die Motivation stärkt, 2. man sich auch selbst Belohnungen in Aussicht setzen kann.
Es müssen ja keine Süßigkeiten sein und auch nicht jedes 5er Päckchen erlernte Englischvokabeln muss belohnt werden, das Belohnungsprinzip ist aber nachgewiesenermaßen das erfolgreichste Lernprinzip. Im weitesten Sinne basiert unser Berufsleben ja auch auf diesem Prinzip: ohne Arbeit kein Geld!
2
#17
27.4.16, 19:41
... lernen,Prioritäten zu setzen, d.h. zu wissen was man will und muß, ist wichtiger wie mit Süßkram irgend einen "völlig sinnfreien Zwang" zu erzeugen...

Kletterpflänzchen hat da völlig Recht.
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#18
27.4.16, 20:47
Aber man kann es auch übertrieben und muss doch nicht jeden Tipp bierernst 1 zu 1 übersetzen/übernehmen.
Die Gummibärchen nach jedem Abschnitt sehe ich rein symbolisch (man hätte auch 8 Fotos machen können von je einem Bärchen pro Doppelseite...) und sie verkleben bestimmt auch nicht die Seiten - es sei denn man hat sie vorher schon gierig durchgekaut oder abgelutscht.
Es geht hier doch nicht ausschließlich im Kinder und selbst wenn: Wo ist das Problem?
Ich hätte mich als Kind angestrengt, an die nächste Süßigkeit (hier: Gummibärchen) zu gelangen und fleißig gelesen oder gelernt. Ich bekam z.B. für jedes richtige Rechenkästchen (1x1 bis 10) sonntags beim Abfragen durch meinen Vater 20 Pfennig und ich fand es toll. Bei uns gab es keine Süßigkeiten und ich war trotzdem ein dickes Kind 😂
Später im jahrzehntelangen Berufsleben habe ich nicht erwartet, für jede Aufgabe belohnt zu werden, aber vergessen habe ich die Sonntage mit Rechenheft und Spardose bis heute nicht und denke mit Wehmut daran zurück. Ich finde es bis heute toll.
2
#19
28.4.16, 17:11
Und wer viel lernt bekommt Übergewicht .
Ne , sorry - das find ich keine gute Idee 
#20
22.11.16, 14:28
Wer sagt eigentlich, dass nur Kinder lernen müssen, oder dass es in jedem Fall Gummibärchen sein müssen? Es geht doch ums Prinzip "Motivation durch (Selbst-)Belohnung". Das kann durchaus funktionieren. Bei mir selber zieht das (leider) überhaupt nicht. Die Gummibärchen wären weg, bevor ich die erste Zeile gelesen hab...

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