Möhrenbrot

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Dieses Möhrenbrot in der Kastenform, ist lecker als Teil eines vegetarischen Buffets, aber wird auch von Fleischessern zu Bratwurst gern gegessen.

Man braucht:

  • 1 Pfund Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Knollensellerie
  • 200 g geriebenes altbackenes Brot
  • 1 EL Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Butter
  • 2 Eier
  • 2 EL Öl
  • 1 Tasse Milch

 Wer möchte serviert dazu 300 g saure Sahne, vermischt mit Schnittlauchröllchen und etwas Salz.

Und so geht es:

  1. Die Möhren werden geschrappt, in Stücke geschnitten und in etwas gesalzenem Wasser gar gekocht. Dann zerstampft man sie mit dem Kartoffelstampfer.
  2. Der Knollensellerie wird grob geraspelt, die Zwiebel ganz klein geschnitten.
  3. In Butter brät man die Zwiebel hellbraun.
  4. Das altbackene Brot - oder Brötchen- wird gerieben oder in der Küchenmaschine fein zerkleinert.
  5. Man zerkleppert die Eier mit der Milch und würzt mit Salz und Pfeffer und gießt dies zu den Brotkrumen.
  6. Dann fügt man die gestampften Möhren und die Zwiebel hinzu. Jetzt wird die Masse noch mit 2 EL Öl vermischt.
  7. In eine gefettete Kastenkuchenform füllen und bei 200 Grad etwa 40 Minuten im Herd backen.
  8. Leicht abkühlen lassen, stürzen und in dicke Scheiben schneiden.
  9. Lecker ist saure Sahne dazu, mit Schnittlauch vermischt.

 

 

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9 Kommentare


#1
18.10.13, 20:04
Das Rezept hört sich super an und ich werde es sicherlich bald probieren.
Aber bitte sage mir vorher noch was "geschrappt" heißt. Ich bin aus dem tiefsten Bayern/Österreich/Schwaben aber diesen Ausdruck habe ich noch gehört. Sorry, aber kannst Du es für einen Fremdsprachler bitte noch einmal genauer erklären? Für "Außerirdische" wie ich braucht der Eine oder Andere ein bisschen Nachhilfe. :-)
#2
18.10.13, 20:07
Ellaberta meinet geschabt. Ich schäle Möhren mit dem Sparschäler.
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#3
18.10.13, 20:13
Genau, mit dem Sparschäler ganz dünn die Möhren schälen.
schrappen, das sind die kurzen, hysterischen Bewegungen mit dem Schäler oder mit dem Messer.
susant, gerade habe ich im Duden geschaut : da steht es wäre Norddeutsch, ein Synonym für schaben, kratzen mit schnellen Bewegungen, also wie ich sagte.
Sogar die Möhren werden dort angeführt!
Und wenn einer schrappig ist, ist er geizig.
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#4
18.10.13, 20:57
Hört sich lecker an werde ich mal ausprobieren! In Hamburg sagt man zu Möhren übrigens Wurzeln.
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#5 xldeluxe
18.10.13, 21:20
Möhren schrappen hieß in meiner Jugend, die Möhren mit einem kleinen Schälmesser (Pittermesser) von der schmutzigen Haut zu befreien, also nur den oberen Schmutz, nicht so viel wie mit einem Schälmesser, wo ganze Streifen entfernt werden.
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#6
18.10.13, 21:36
wenn in einem Koch- oder Backrezept gekochte und zerstampfte Möhren verlangt werden nehme ich die aus dem Aleteglas *leichtschäm*
#7 Upsi
18.10.13, 22:26
Wird nachgemacht, mal etwas ganz anderes.kann ich statt altbackenem Brot auch semmelkrumen nehmen oder alte Brötchen ellaberta ?
#8
18.10.13, 22:31
Upsi, im Prinzip schon. Nur gibt das Brot eine festere Konsistenz, wenn man z.B. die Reste einer Roggenstange nimmt. Es soll ja Stand bekommen.
Und der Geschmack ist etwas herzhafter.
Probiere ruhig die Brösel oder das Brötchen mal aus! Falls du es mal machst, könntest du je bitte darüber berichten?
#9 Upsi
18.10.13, 23:21
@Ellaberta: dankeschön für deine schnelle Antwort, ich werde morgen die Zutaten besorgen und berichten.

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