Mit einer minimalen Veränderung in Gedanken und Gesagtem („wollen“ anstelle von „müssen“), gewinnt man das Gefühl der Entscheidungsfreiheit zurück.

Müssen wir immer müssen? Tipps zum selbstbestimmten Leben

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Schrecklich, dieses dauernde Müssen. Noch schrecklicher, wenn es mit einem hektischen „schnell“ kombiniert wird. Ich erwische mich selbst viel zu oft bei Sätzen wie: „Ich muss noch schnell meine Mails checken“ oder „Nee, ich habe jetzt keine Zeit, ich muss noch schnell einkaufen“. Etwas zu müssen, hat immer mit Zwang zu tun, mit dem Gefühl der Faust im Nacken. Aber diese Faust, die uns zu gängeln scheint, gehört in Wirklichkeit niemandem außer uns selbst. Echt jetzt? Ja!

Was müssen wir denn?

Die Dinge, die wir wirklich unabänderlich müssen, lassen sich bequem an einer Hand abzählen: Atmen, essen, trinken, schlafen und irgendwann sterben. Nimmt man noch den Gang auf die Toilette hinzu, ist die Liste eigentlich schon komplett. Alle anderen Dinge, die wir im Leben zu tun haben, sind in der Regel Konsequenzen von selbst getroffenen Entscheidungen. Wir haben uns entschieden, dass wir uns mehr leisten wollen als der Hartz IV-Satz hergibt? Prima. Da war noch der freie Wille die Motivation, nicht das Muss. Dass wir allerdings arbeiten müssen, um uns das Gewollte zu ermöglichen, ist die logische Konsequenz. Warum gehen wir dann nicht her und sagen: „Ich will arbeiten, weil ich mir etwas leisten möchte.“?

Es gibt Dinge, die sind nicht verhandelbar. Wenn ich ein kleines Kind habe, muss ich mich darum kümmern. Punkt. Aber auch diese unabänderlichen Pflichten gehen einem viel leichter und angenehmer von der Hand, wenn das leidige „müssen“ wegfällt. „Ich kümmere mich um mein Kind“ reicht doch als Aussage. Dass dahinter ein Muss steht ist ja sonnenklar, also warum sollte es noch extra so betont werden?

Kleine Worte, große Wirkung

Um noch einmal auf mein Beispiel von oben zu kommen: Warum muss ich meine Mails denn checken? Kein Mensch zwingt mich mit vorgehaltener Waffe dazu. Aber ich will ja wissen, ob mir jemand geschrieben hat. Also wäre es doch viel angebrachter zu sagen: „Ich möchte noch meine Mails checken“ statt „ich muss“. Es ist nur eine kleine Veränderung in der Wortwahl, aber eine Riesenveränderung des Gefühls, das damit einhergeht. Mir geht es jedenfalls sehr viel besser, wenn ich etwas will oder möchte, anstatt es zu müssen.

Mit dieser minimalen Veränderung in Gedanken und Gesagtem, also „wollen“ anstelle von „müssen“, gewinnt man das Gefühl der Entscheidungsfreiheit zurück. Wer das Ganze auf die Spitze treiben will, sollte es mit „dürfen“ versuchen. Damit erteilt man sich quasi ständig selbst die Erlaubnis, Dinge zu tun, die man ja eigentlich auch tun möchte. Obwohl: Das ist die hohe Schule und nicht immer anwendbar. Wenn ich es schaffe aus dem „Ich muss meiner Schwiegermutter noch zum Geburtstag gratulieren“ ein „Ich möchte meiner Schwiegermutter noch zum Geburtstag gratulieren“ zu machen, reicht mir das. Zu sagen: „Ich darf meiner Schwiegermutter…“ fände ich echt übertrieben.

Das mit dem „dürfen“ sollte also für besondere Momente reserviert bleiben. Wie wär’s beispielsweise mit: „Ich darf meiner Liebsten noch ein Geschenk zum Hochzeitstag kaufen“ statt „Ich muss…“? Klingt doch gleich ganz anders, oder? Ich möchte ja aus Liebe schenken und nicht aufgrund einer vermeintlich auferlegten Verpflichtung.

Stelle dein Müssen in Frage

Ein kleiner Trick kann bei der Umstellung von „müssen“ auf „wollen“ sehr hilfreich sein. Das nächste Mal, wenn dir der Satz „Ich muss noch schnell (hier bitte ein Muss der Wahl einsetzen)“ rausrutscht, oder du so einen Gedanken hast, stelle dir folgende Fragen:

  • Muss ich das wirklich? Oder denke ich nur das tun zu müssen, weil alle anderen es auch so machen?
  • Werde ich gezwungen das zu tun, oder mache ich es aus freien Stücken?
  • Will ich es nicht eher tun, weil mir die Konsequenzen missfallen, wenn ich es nicht tue?
  • Ist es nicht vielmehr so, dass ich es tun werde, weil ich es für sinnvoll oder nützlich halte?

So, an dieser Stelle will ich schließen, weil ich noch einkaufen möchte. Ich darf nämlich meiner Liebsten und mir heute ein leckeres Abendessen kochen. Ist doch ganz einfach, oder was meint ihr? Kommentare sind natürlich ein Muss ;)

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62 Kommentare


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#1
3.8.16, 15:54
Ach das spricht mir aus der Seele....
Ich MUSS auch soviel! Aber es ist unglaublich wie "ich wil"l oder "ich möchte" das Gefühl ändert. Meine Kids sind angehalten für ein jedes"muss" von mir mich dran zu erinnern...komisch wie oft es passiert. Ich versuche momentan das "sollte". Denn es stimmt: müssen gibt es nicht viel, alles andere ist ein "Nice to have" ....
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#2
3.8.16, 16:01
Ich denke, wenn man sagt ich muß, hat das eigentlich nicht direkt mit dem Zwang des müssen`s zu tun, sondern eher dem üblichen Sprachgebrauch.
Da denke ich immer an den Vers, den uns meine Mutter auf den Weg mitgegeben hat.
Quält Dich aus tiefster Brust, das harte Wort, ich muß, dann macht mich ein`s nur still, das kleine Wort, ich will.
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#3
3.8.16, 16:35
Ich muss auch mal meinen Senf dazugeben. Das Wörtchen muss hat sich wohl in unseren Sprachgebrauch so integriert, daß man es unbewusst und ohne Hintergedanken ausspricht. Du hast völlig recht, man muss sooo wenig, aber man sagt oft muss und meint will.  Also muss man darüber nachdenken, nein will man, oder möchte ? Ich muss auch garnichts, nur ich rede so wie mir der Schnabel gewachsen ist und ob ich mein altes Hirn noch umprogrammieren kann ? Ok, ich versuchs
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#4
3.8.16, 17:46
@Upsi: ich sehe es wie du, das muss hat sich eingebuergert. keiner sagt : ich will noch einkaufen.
das muss bezieht sich oft auf andere, und da ist ein nein oft ungemein befreiend. ohne erklaerung oder begruendung.
#5
3.8.16, 18:27
Zitat: "Kommentare sind natürlich ein Muss ;)"

Nö. ;) :p
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#6
3.8.16, 18:50
@viertelvorsieben: du musst nicht, aber eigentlich willst du,😄😂
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#7
3.8.16, 18:51
Ich halte mich an den Satz:Was passiert jetzt wenn ich dies oder jenes nicht tue?Meist erledigt sich dann viel von 😂 selbst
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#8
3.8.16, 18:58
das müssen muss wie wollen aussehen, dass sich wie können anfühlt.
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#9
3.8.16, 18:59
@Upsi: Nö, ich denk' mir meinen Teil. 😄
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#10
3.8.16, 19:10
@viertelvorsieben:
Das "sollte" sich hier so mancher mal zu Herzen nehmen. 😜
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#11
3.8.16, 19:26
In der ersten Zeit unserer Ehe sagte mein Mann oft "WIR müssen" ....... mal wieder (z.B.) saugen.  Darauf habe ich zu seinem Erstaunen nicht reagiert. Auf seine Rückfrage kam meine Antwort "Wenn Du mich meinst, mußt Du schon "Kannst Du bitte" fragen; aber so gehe ich davon aus, dass Du es selber machen willst." 😄
Übrigens haben wir 40 Jahre geschafft.
#12
3.8.16, 20:12
@Teckeline: ;)
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#13
3.8.16, 20:55
Mir fällt vorallem immer wieder auf, wie viele Leute Dinge tun, die sie eigentlich nicht wollen. Beim Titel dachte ich, der Tipp bezieht sich darauf. Zum Beispiel jedes Jahr aufs neue Weihnachten mit Person X verbringen, obwohl es jedes Jahr Streit gibt . Oder sich jedes Jahr selber nötigen Silvester zu feiern, obwohl man lieber ein Buch zu Hause lesen würde. Oder immer wieder der Verwandte Y einladen "weils Familie ist", obwohl es einem danach tagelang schlecht geht. Dinge tun müssen, nur weils Konvention ist. 
3
#14
3.8.16, 21:40
Dazu fällt mir ein Satz ein:Sinn macht,was du aus Überzeugung tust,nicht was andere von dir erwarten.Ist nicht immer einfach,aber man wird stärker.Man muß ja niemand vor den Kopf stoßen!
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#15
3.8.16, 21:53
Trisong: find ich gut!
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#16
3.8.16, 22:59
Müssen brauchst du gar nichts sollen, nur möchten kannst du gerne dürfen. 😋
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#17
3.8.16, 22:59
@Krikri: Danke,das ist lieb.Habe 10 Jahre nur für meinen krebskranken Mann gelebt,nur Kompromisse geschlossen,als er starb,stand ich vor dem großen Nichts,und alle erwarteten,sie macht so weiter,aber ich war am Ende.Dieser kleine Satz hat mir so unendlich geholfen,es gibt mich noch,ich darf,ja muß sogar mal das tun,was mir gut tut....
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#18
3.8.16, 23:00
Für mich ist "ich muss" nicht mehr als eine Redewendung, der ich kaum Bedeutung beimesse und die nichts über das Wollen und Gernetun aussagt. Ach das, was ich sprachlich "muss" macht mir Freude und ich "muss" meinem Unterbewusstsein nicht suggerieren, dass "müssen" kein Zwang bedeutet: Es weiß das.
Jeden Tag hab ich so einige selbst auferlegte Pflichten, die ich gerne erfülle:
Putzen, Kochen, Aufräumen, Einkaufen, Kümmern, Sorgen........und wenn ich darüber nachdenke, sage ich fast immer: Ich muss noch.........
Müssen ist für mich bedeutungslos.
Es käme mir jetzt aber auch seltsam vor, wenn ich mir selbst sage:
Ich werde jetzt freudig bügeln, kochen, wischen, waschen........
Vermutlich kommt es auf die Grundeinstellung an und wie sehr man Worten Bedeutung schenkt und sie hinterfragt. Ich weiß sehr genau, dass ich nichts "Muss", was ich nicht will und was mir nicht gut tut und das macht es vermutlich leichter.
#19
3.8.16, 23:57
Amen. Und ja, man muss mehr als Hartz 4 erarbeiten, damit man im Leben anderen nicht auf der Tasche liegt. 
#20
4.8.16, 06:22
Es gibt doch einen Ausspruch. 

"Man muss nichts ausser sterben".

Stimmt für mich nicht so wirklich,  denn ich persönlich muss schon so einiges machen, damit es meinen Lieben und mir gut geht. 

Aber ich stimme den Vorpostern voll zu, dass das Wort muss in unserem Sprachgebrauch oft auch mit will oder möchte gleichgesetzt werden kann.
#21
4.8.16, 06:49
Für mich bedeutet das Wörtchen "muss" leider tatsächlich ein "muss" also Zwang, daher finde ich den Tipp für mich gut und werde ihn ausprobieren. Und ich hab mir vorgenommen, die Dinge zu reduzieren, wo das Einsetzen von "wollen" oder "dürfen" keinen Sinn für mich macht, denn diese Dinge würde ich nur aus Zwang machen.
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#22
4.8.16, 10:59
"ich muss" ist für mich meist ein "ich will unbedingt". Damit ich in meinem Leben Beruf, Familie, Engagement und Hobby unter einen Hut kriege, will es unbedingt gut plant sein. Ich gehe gerne arbeiten, bin auch gerne mit meiner Familie zusammen. Ab und zu will ich auch alleine Quatsch machen oder chillen und ein bisschen Ehrenamt macht auch Spaß. Wenn ich mich nicht selbst am Riemen reißen würde, hätte ich nur die Hälfte dieser überwiegend positiven Erlebnisse.
Wenn ich mich einmal für etwas freiwillig entschieden habe, wird daraus schnell auch mal ein MUSS, aber das muss nicht einmal verkehrt sein. 😋
7
#23
4.8.16, 13:25
mir macht das Wort "Muss" nichts aus wenn ich es zu mir selber sage, natürlich stört es mich wenn es andere zu mir sagen 😂 Du musst, klingt nicht nett. 

Allerdings "muss" man eben doch vieles im Leben machen, da passt das Wort "kann" oder "möchte" nicht. 

z.B.
Ich muss die Klospülung nach dem Toilettengang betätigen! 
Ich muss einkaufen um Essen und Trinken zu haben! 
Ich muss arbeiten um leben zu können! 
Ich muss mit dem Hund raus! 
Ich muss zum Geldautomaten um mir Geld zu holen
Ich muss zur Schule
Ich muss trinken und essen
Wenn ich Kinder habe, muss ich mich um sie kümmern

Das Wort "sollte" ist die kleine Schwester von "muss"

Ich "könnte" meine Rechnungen bezahlen (ob ich das möchte? trotzdem sollte ich es machen)
Ich könnte zum Arzt (möchte ich? Ich sollte)  
Ich könnte tanken fahren (möchte ich? Ich sollte, wenn ich das Auto brauche)
Ich könnte kochen (möchte ich? nicht jeden Tag, doch ich sollte, wenn ich Hunger habe)......
Ich könnte die Wäsche waschen (möchte ich? Ich sollte)

Es gibt also jede Menge Dinge die man tatsächlich "muss" da führt kein Weg dran vorbei.
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#24
4.8.16, 15:24
@glucke1980: 
Ganz meine Meinung. Hinter "Muss" steckt kein Zwang, wenn es sprachlich wie eine Redewendung benutzt wird und "Kann" ist nicht immer die bessere Wahl:
Beispiel:
"Du musst mich unbedingt mal besuchen kommen. Wir haben bestimmt eine schöne Zeit"
Daran ist für mich absolut nichts Negatives und es ist auch kein Befehl.
"Du kannst mich mal" ist aber alles andere als wohlwollend 😂  😂
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#25
4.8.16, 18:42
@alle

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass ein paar niedergeschriebene Gedanken hier einen lebhaften Austausch anstossen können.

Ich gebe allen recht, die sagen, dass das Wort "muss" im alltäglichen Sprachgebrauch viel von seinem ursprünglichen Charakter des Zwanghaften verloren hat. Mir ging es in meinem Text in erster Linie um den Druck, den sich viele Menschen selbst machen, mich selbst eingeschlossen. Allein die Beschäftigung mit dem Thema während des Schreibens hat mir bereits einige Aha-Momente und Ideen beschert, wie ich für mich persönlich den Druck etwas rausnehmen kann. Und das Wort "müssen" in dem Zusammenhang gegen "wollen" oder "mögen" auszutauschen ist für mich eine Art Eselsbrücke, diese Gedanken auch wach und präsent zu halten.

Übrigens zu glucke1980: Von "können" war in meinem Text gar nicht die Rede. "Können" ist für mich auch so ein "No-Go-Wort". Es bedeutet immer im Konjunktiv zu leben im Sinne von: Ich könnte ja eigentlich mal, aber..... 

Und noch abschließend zu xldeluxe_reloaded: Ich bin ein Freund davon, solche Sätze wie "Du musst mich unbedingt mal besuchen kommen" aus einer anderen, nämlich meiner Perspektive zu formulieren. Daher würde ich wohl eher sagen: "ICH würde mich total freuen, wenn du mich mal besuchen kommst." Das zeigt dem anderen wie man selbst empfindet, ohne ihm in irgendeiner Weise Druck zu machen. Aber das macht natürlich am besten jeder so, wie es ihm entspricht. 
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#26
4.8.16, 19:37
Quält dich einst in deiner Brust
das harte Wort "du musst",
so macht nur eins dich wieder still,
das Stolze Wort "Ich Will"
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#27
4.8.16, 20:38
@Kriss: 
Mein Beispiel sollte nur aufzeigen, dass Müssen nicht immer negativ behaftet ist.
Ich sage ganz oft, wenn ich von einer Sache total begeistert bin und sie mit anderen teilen möchte:
Das musst Du unbedingt probieren, ausprobieren, mal machen oder das musst Du Dir unbedingt anhören, anschauen....... und es ist immer eine 100% positive Aufforderung, etwas Schönes zu erleben.
Ich sage täglich mehrfach:
Ich muss noch.........und empfinde es niemals negativ, als Qual oder Verpflichtung.
Ich rede einfach so daher.........
1
#28
4.8.16, 20:39
@Eifelgold: 
Mein Poesiealbumspruch von einem geliebten Menschen.................
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#29 comandchero
6.8.16, 12:18
Bei allem Respekt, aber wozu soll denn dieser Tipp nützlich sein? Ob ich muss, will oder darf, ich MUSS meiner Schwiegermutter gratulieren, weil die Konsequenzen unerträglich wären! Ich MUSS meinen Job ausführen, weil man mich sonst feuert. Ich MUSS mein Kind in der Schule unterstützen, weil es sonst Probleme kriegt... usw. Das ganze Leben ist ein MUSS!
Du solltest lieber mal Tipps geben, wie man wie man sich den Alltag erleichtern kann. Z.B. die Schwiegermutter nur ganz kurz anzurufen und unter einem Vorwand das Gespräch zu beenden. Das wäre mir dann 5 Sterne wert, aber so einen Quatsch bewerte ich mit 1 Stern. Sorry. 
4
#30
7.8.16, 07:06
@comandchero: Die Schwiegermutter aus Sorge vor den Konsequenzen anlügen, den Job aus Angst vor Kündigung machen, das ganze Leben als ein Muss sehen und dann im Internet andere, die versuchen, es besser zu machen, abwerten ....... Das klingt sehr verbittert und MUSS nicht sein. 
#31
7.8.16, 08:47
Ich glaube es kommt viel auf die Sichtweise an.Wie ich schon oben schrieb:Was passiert wenn ich es nicht tu ?@ comandchero:Realistisch! Quark....verbittert...
Überlegt man erst die Konsequenzen  dann denkt man über vieles anders.Aber sonstige Aufgaben wie Wäsche bügeln usw. ...kann man evtl. Lockerer sehen.Ich glaube es ging in diesem Tip darum mal das nicht vorrangig lebenswichtige zu entschleunigen und mal darüber nachzudenken sich nicht selbst zuviel Drück mit Nebensächlichen zu machen.So das war das Wort zum Sonntag und nun zum müssen:Ausruhen!😂
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#32
7.8.16, 09:07
@30 Cristin,
ich gebe dir hier recht.
das klingt sehr verbittert,
nur weil man mit jemandem verwandt ist muss man ihn noch lange nicht lieben.
wenn es einem schlecht dabei geht der Schwiegermutter zum Geburtstag etc. zu gratulieren
ist sicher nicht nur das "MUSS" schuld daran.
wenn man jemanden liebt bzw. mag dann "muss" man ja nicht sondern tut es gerne.
und was die das muss im täglichen Leben betrifft (Hausarbeit, Job Kinder usw.)
das hab ich eigentlich nie so gesehen. Ich hatte das Glück einen Job zu haben der mir Freude bereitet. Ich war immer gerne Hausfrau und Mutter und hab hier nie ein  "MUSS" gesehen, ich habs einfach gemacht.
Ich habe Bekannte die wenn Besuch angesagt ist nur noch aus MUSS bestehen
......ich muss noch die Wohnung und die Fenster putzen , kochen usw.......
Bei mir ist auch aufgeräumt egal ob Besuch kommt oder nicht. aber es kann schon mal passieren das noch der Korb mit Bügelwäsche da steht und die Fenster mal nicht blitzblank sind.
Wem das nicht passt dem gebe ich gerne Putzlappen oder Bügelbrett - und Eisen in die Hand und er kann sich nützlich machen.
Und dass man den Klo Besen wenn nötig verwendet ist auch kein muss sondern eine Selbstverständlichkeit wie so viele andere hier angeführte Dinge.
Muss gibt's bei mir wie schon jemand oben erwähnt hat beim Bezahlen von Rechnungen
Muss ist auch etwas was andere oft von einem Verlangen und dann beleidigt sind wenn man nein sagt.
Nicht destotrotz wünsch ich euch jetzt einen schönen Sonntag, aber nicht weil ich muss sondern weil es gerne mache
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#33
7.8.16, 09:22
@mangotango: Guten Morgen Sehr guter Kommentar und mir aus der Seele geschrieben ( will NICHT sagen - könnte von mir sein ).................!
Zum Thema will ich hier sehr gerne auf den < Gelassenheitsspruch > der Anonymen Alkoholiker verweisen. Das mit Gott kann man ja halten wie man will. Wen der Spruch interessiert bzw. nicht bekannt sein sollte, bitte melden ! Auch ich schließe mich den Sonntagswünschen an.
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#34
7.8.16, 10:03
@cahumi: sehr gut finde ich Deinen Verweis auf den "Gelassenheitsspruch". 👍

Ich lasse jetzt mal die Dinge des "Müssens, da sonst die Folgen fatal/unausweichlich sind" beiseite und beziehe folgendes auf die lästigen und lässlichen Dinge des Alltags. Ein "Muss" impliziert immer etwas gefühlt Fremdbestimmtes, Passives, während ein "Will" Aktives, Bejahendes beinhaltet. Und genau dieser kleine Unterschied macht unser Gefühl in einer solchen Situation aus. Das wurde ja auch im Tipp sehr gut beschrieben. "Ich will" gibt ein Gefühl von Freiheit , "ich muss" ein Gefühl von Einengung.
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#35
7.8.16, 11:55
Mir gefällt der Artikel zum "MÜSSEN" wirklich gut und er spricht mich an.
Jeder Mensch sollte selbst entscheiden, was er muss und was er möchte!
Ich will mein Leben, soweit es möglich ist, selbst bestimmt leben und wenn es an der Zeit ist zu gehen, dann hoffe ich, ich bin bereit dazu.
Das Wort WOLLEN zeigt, was uns wichtig ist und dazu gehören auch Dinge, die nicht immer einfach und schön sind. Trotzdem entscheiden wir uns persönlich dafür, sie zu tun und das aus einem bestimmten Grund. Wieviel Zeit wir dafür verwenden liegt an uns selbst.
Das Wort " noch SCHNELL etwas tun zu MÜSSEN!" drückt klar aus, wie wir unseren Tag mit Aufgaben füllen, oftmals viel zu viel tun wollen. Es ist schlimm genug, dass in der Arbeitswelt der Stress ständig steigt, dann sollten wir privat die Notbremse ziehen.
Nur das tun, was WICHTIG ist und wir wirklich WOLLEN!
So schließt sich der Kreis. 
Ich wünsche allen Lesern, die richtige Balance dafür zu finden und sich frei zu fühlen, es anders zu tun!
#36
7.8.16, 13:29
tolle einstellung, um seine meinung zum leben darzustellen !!!!! mir ist es ähnlich gegangen mit dem wort "nicht" . dieses wort wird vom unterbewustsein nicht registriert. genau wie "kein" oder "nie". sätze bekommen einen ganz anderen sinn. zB. "ich darf das nicht vergessen". schwupps, schon hat man´s vergessen. stell den satz einfach um, in "ich denke dran". noch ein beispiel: "kleckere nicht" . sag einfach nur "paß auf" . ist zwar am anfang etwas gewöhnungsbedürftig, seine sätze umzustellen. dafür ist das ergebnis um so überraschender !!!! 
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#37 Pella
7.8.16, 20:09
@trisong: Mein ganzes Mitgefühl für das, was du durchgemacht und gestemmt hast. Ich hoffe, du  konntest dich inzwischen ein wenig sammeln und auch etwas zur Ruhe Kommen. Ich wünsche dir alles Liebe!

Ansonsten nimmt die Diskussion ja philosophische Ausmaße ein, was sich natürlich bei dem Thema aufdrängt.

Um einfach nur zu (über)leben, muss man vermutlich nicht so viel tun. Aber ich denke, das steigt ja auch mit dem Bedürfnis nach Wohlfühlen: Dann muss (möchte) ich eben ein sauberes Bad, Bett, frische Wäsche und ein Zuhause, in dem ich durchatmen kann. Ich könnte ja auch jeden Tag dasselbe essen und muss auch gar kein Internet haben, um zu leben. Ich müsste auch nie ins Kino oder ein Konzert. Aber ich will es eben anders, insofern wandelt sich mein eigenes Bedürfnis vielleicht schon wieder in ein "müssen".

Sicherlich lassen wir uns aber manchen unnötigen Druck von außen aufbauen und es ist gut, sich das ab und an bewusst zu machen.

Was man aus meiner Sicht muss: Respekt gegenüber Mitmenschen zeigen und die Grenzen akzeptieren, an denen meine Freiheit die des anderen ankratzt. (Das hat der "olle" Sartre mal so in etwa geschrieben.)
#38
7.8.16, 20:20
Super Artikel, vielen Dank dafür!
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#39
7.8.16, 20:40
Ich muß aufs Klo, muß ich oder möchte ich ? Ich muß, sonst gehts in die Hose und das will und möchte ich nicht.
Muß ist für mich ein Wort des täglichen Bedarfs, wie Brot und Wasser. Zwingt mich ja niemand zum müssen.😄
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#40
7.8.16, 22:58
@Pella: Danke für die lieben Worte.Es ist nicht leicht.Ich muß,es ist so ein kleines Wort und kann das ganze Leben beeinflußen.Ich habe meinen Mann aus Liebe begleitet,bis zum bitteren Ende,ob ich mußte?Nein,sicher nicht,aber ich wollte es,mit allen Konsequenzen für mich.Am Anfang dieses Weges weiß man doch gar nicht,was einen erwartet.10 Jahre,Diagnosen,Chemos,Bestrahlungen,Lungenentzündungen.....10 Jahre Hoffen und Bangen,um am Ende zu sagen,ich weiß du hast keine Kraft mehr,wenn du gehen willst,ich verstehe es.Dann kommt das große Nichts,und die Frage,nicht muß ich,sondern will ich noch.Ich weiß,das ist ein schweres Thema,normal äußere ich mich nicht über persönliche Dinge im Netz,aber das liegt mir am Herzen,wenn es nur einem Menschen Mut macht,dann ist es gut.
#41
8.8.16, 04:16
@Pella: Ja, das Thema hat es wirklich in sich und das ist auch gut so !! Darüberhinaus freue ich mich, daß ich in persönlichen Zugeständnissen hier NICHT ganz allein bin. Dafür habe ich zwar schon Rüffel einstecken müssen, die mich aber relativ kalt gelassen haben. Jeder hat, wie man sehen kann, ein gehöriges " Päckchen " mit sich herum zu schleppen und man kann auch sagen :  < unter jedem Dach ein Ach  > .  Vor einigen Jahren haben wir unseren ältesten Sohn verloren und heute sehe ich wie egoistisch mein Leid den anderen Kindern gegenüber war. Das Leben bereitet schon Stolperfallen und es ist unbedingt nötig wieder aufzustehen. Das ist also für mich ein M U S S  ...................... ! Allen hier bei FM einen recht schönen Wochenbeginn
1
#42
8.8.16, 14:47
Der Tip gefällt mir sehr gut. Auch wenn einige hier meinen, das Wort "MUSS" hätte auf sie keine negative Wirkung, meine ich doch, daß der Einfluß auf unser Unterbewußtsein größer ist, als wir allgemein denken.
Im Tip wird ja auch nicht davon abgeraten, bestimmte selbstauferlegte Pflichten zu erfüllen. Wir sollten nur in unserem Sprachgebrauch anders damit umgehen, um uns selbst ein besseres Gefühl zu geben.. Das ist, finde ich, eine sehr gute Grundhaltung!
#43
8.8.16, 17:46
@Pudelmützchen

Auch meine Oma sagte immer:
"Keiner muss müssen, es sei denn, er muss... " 💩

Eine hoffentlich sonnige Woche wünscht Euch
Pfiffigunde
#44 Pella
8.8.16, 19:19
@Trisong, da gibt es nichts zu danken. Ich habe Respekt vor Menschen wie dir, die so viel durchgemacht haben und dennoch weitermachen. Ich mag mir kaum vorstellen, wie einen dieses Auf und Ab belastet. Weiterhin alles Liebe.

@Cahumi, auch deine Worte bewegen mich sehr und auch dir wünsche ich die Kraft, nach vorn zu blicken. Es tut mir wirklich sehr leid, was du erleben musstest! Meine besten Wünsche.

Dank solch tapferer Menschen und bewegender Schicksale relativiert sich doch so manches im Leben!

Und viele hier haben es bereits geschrieben: Man sollte / "muss" sich  ab und an die Macht der Sprache bewusst machen: Sie kann Stimmungen, Diskussionen beeinflussen und wird allzu oft unterschätzt.

Allen eine gute Woche!

Pella
1
#45
8.8.16, 20:03
@cahumi: 
also diesen Gelassenheit Spruch würde ich gerne erfahren - wenn möglich
#46
9.8.16, 02:40
Ein matter Versuch, sich lästige Pflichten schönzureden...😁
1
#47
9.8.16, 02:45
@mangotango: GERNE :
Gelassenheitsspruch / gebet
Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut
Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.
Vermutlich von dem US Theologen Reinhold Niebuhr verfasstes Gebet ca. 1941 / 42
allerdings Verzicht auf Urheberschaft.
Ähnliches kann auch schon bei Friedrich Schiller nachgelesen werden.
MfG
1
#48
9.8.16, 09:53
@cahumi: Diesen Satz kannte ich jahrelang mit dem Verfasser Friedrich Oetinger. Wikipedia hat mich jetzt aber eines besseren belehrt.
Danke, daß Du mich auf diesen Irrtum aufmerksam gemacht hast! Es war aber ein allgemeiner Irrtum, nicht mein persönlicher.
Meinst Du mit dem Hinweis auf Schiller seinen Ausspruch, wenn man seine Pflichten gerne erfülle, tue man sich selbst einen großen Gefallen? (Das ist dem Sinne nach gesagt.)
#49
9.8.16, 13:23
@Teckeline#11: Du schreibst, Ihr hättet vierzig Jahre geschafft. War Eure Ehe dann zu Ende, oder dauert sie noch an, also über die Vierzig hinaus?
Wir sind auch seit vierzig Jahren verheiratet, und ich kenne diese Formulierung: "Wir müssen mal ..." Es ist gut, wenn man sich da im Laufe der Jahre auf einen Modus einigt, wer jeweils "wir" ist. Ich nicht immer!
#50
9.8.16, 13:36
@Maeusel: Ich meine Friedrich Schiller  ( Essay ) " Über das Erhabene "  .

Wohl dem Menschen,
wenn er gelernt hat, zu ertragen,
was er nicht ändern kann,
Und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.

 Stoiker, besonders Epiklet im Handbüchlein der Moral
machen einen Unterschied  < stoisches Denken zum Gelassenheitsbebet / spruch >.
Aber das führt an dieser Stelle zu weit !...............
#51
9.8.16, 13:51
@cahumi: Danke für die Antwort! Diesen Spruch von Schiller kannte ich noch nicht.
Ich finde solche Ausflüge in die Philosophie sehr interessant.
#52
9.8.16, 14:26
@Maeusel: Es ist ja auch relativ selten < Gesprächspartner > auf der gleichen Ebene zu finden.
Umsomehr macht kommunizieren Spaß. Das Thema gibt ja auch einiges her. Wünsche einen schönen Nachmittag ( gut für die Couch oder PC --da ein Tief über Süddeutschland ) !...
#53
9.8.16, 14:59
@cahumi: Bei uns im "äußersten Norden", wie es oft im Wetterbericht heißt, regnet es auch immer wieder. Ich nutze die Zeit, um Papierkram aufzuräumen, Arztrechnungen einzureichen und ab und zu an den PC zu gehen.
Ich wünsche Dir und allen anderen auch einen schönen Nachmittag!
#54
9.8.16, 15:59
@Maeusel: So ähnlich geht es mir in der bayerischen " Weltstadt mit Herz " auch. Ebenfalls einen recht schönen Rest Nachmittag nach Ostfriesland und an alle Leser / innen.
1
#55
9.8.16, 16:21
@cahumi: Vielen Dank! Aber wir wohnen noch ein Stückchen weiter nördlich, kurz vor der dänischen Grenze! Viele Leute verwechseln Nordfriesland mit Ostfriesland, aber das ist ein großer Unterschied.
#56
9.8.16, 17:17
@Maeusel: Aha............. Das wußte ich nicht. Ein guter Freund wohnt auf Fehmarn und vor vielen Jahren waren wir mit den Kindern auch einmal in Dänemark. Meine Wurzeln gehen in südlichere Gefilde; ich bin zur Hälfte  Italienerin. Wobei die romanische Hälfte in jeder Hinsicht überwiegt.Gerade war ich ein paar Tage in den traumhaften Dolomiten. Von München aus eigentlich ein > Katzensprung > und ich bedauere es wirklich nicht öfter dort zu sein. Das ganze Berg Panorama vor meiner Nase, so daß Gardinen nur für die Nachbarn hängen !!!............. So ist das hier zu einer Geografie Stunde geworden; hoffentlich ohne jemand zu langweilen, wofür ich mich lieber im voraus bedanken möchte !................
#57
9.8.16, 18:25
@Maeusel:
Um auf Deine Frage zu antworten:
Wir "wollen" unbedingt noch die Goldene Hochzeit erreichen. 😜
#58
9.8.16, 20:41
@Teckeline: Da freue ich mich mit Euch!
Wir wollen die Goldene Hochzeit auch erreichen, und eigentlich "müssen" wir das auch, denn wir haben eine große Familie, die an uns hängt (im positiven Sinn, also die uns liebt!).
@cahumi: Viele Menschen wissen  nicht mal, daß nördlich von Hamburg auch noch Deutschland ist! Insofern brauchst Du Dich nicht zu schämen. Von Nordfriesland haben auch viele noch nie etwas gehört. Dabei gehört auch die bekannte Insel Sylt zu Nordfriesland (NF). Fehmarn gehört zu Ostholstein, also auch zu Schleswig-Holstein. Ostfriesland wiederum liegt in Niedersachsen.
So, das war noch ein bißchen Geographie. Wenn das jemanden langweilt, soll er weiterlesen. Ich finde solche Exkurse auf jeden Fall interessanter als viele andere Dinge, die hier manchmal geschrieben werden.
Viele Grüße vom hohen Norden in den tiefen Süden!
#59
10.8.16, 06:36
@Maeusel: Willkommen im " Club ". Auch wir wollen - müssen - die goldige Hochzeit erreichen!! Unübersehbar liegt im Getränke Kühlschrank seit 10.Januar 1969 eine Flasche Champagner mit einer Banderole : 50 !!! in Worten Fünfzig. Mama mia : wo sind die Jahre geblieben !???
Dein Geographie Exkurs hat mich sehr erfreut / erheitert. Nach Sylt hat es uns nie - verschlagen -, was ja für Münchner fast ein Status Symbol darstellt unvorstellbar da nicht gewesen zu sein. Dafür sind wir allerdings dreimal im Jahr nach Mexico gependelt und Acapulco klingt schon sehr nach Urlaub. Leider ist der Aufenthalt dort mittlerweile hochgefährlich geworden und die Firma verkauft. Wir könnten hier sicher alle ganz interessante Story's erzählen und gehörig vom Thema abweichen. Somit grüße ich artig in aller Herrgottsfrüh in Richtung HOHER NORDEN  !!..............
#60
10.8.16, 19:31
@xldeluxe_reloaded:Richtig, nur zwischen Müssen und Wollen liegt ein großer Unterschied. Will ich den ganzen Kokolores oder MUSS ich das tun??

Viele meinen, sie MÜSSEN es tun, aber wollen, ja wollen wollen sie es nicht.
Dann lieber kurz und knapp, ICH WILL 
Anstelle von ich MUSS
#61
10.8.16, 20:54
@Eifelgold: 
Ich kann es schlecht beschreiben, wie ich das Wort sehe und verwende:
Mein Leben besteht zu 99% aus wollen, machen, gerne tun und mein "müssen" bezieht sich auf Dinge, die mir im Magen liegen, weil sie noch zu tun sind, was nicht bedeutet, dass ich muss.
Ich muss nicht meinen Keller endlich aufräumen, er könnte auch so bleiben wie er ist, aber ich will mich darin wohlfühlen. Ich muss nicht das Essen vor einem Stadtbummel vorbereiten, damit ich beim Heimkommen eine Mahlzeit auf den Tisch bringe, ich muss nicht endlich meine Frisörin anrufen, damit sie mir mal wieder einen ordentlichen Haarschnitt verpasst. Aber genau solche Gelegenheiten sind es, in denen ich "muss" verwende.
Vielleicht ist es eine Lebenseinstellung, auch das gerne zu tun, was man muss. Schließlich ist es schon immer mein Lebensmotto, zu sagen:
Ich tue immer das, was gemacht werden muss.
1
#62
12.8.16, 12:54
Etwas zu wollen und nicht zu sagen ich muss, lässt manche Tage einfacher werden.

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