Nähmaschinennadel länger haltbar

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Bei dicken Stoffen geht die Nähnadel schnell kaputt. Wenn man sie vorher mit Seife einreibt, hält sie länger!

trom4schu: Vielleicht noch drei Hinweise dazu, das Brechen von Nähmaschinennadeln zu vermeiden:
1) Die dem Stoff angemessene Nadel-Art wählen( für Leder - fürs Sticken - für Jeansstoffe - für Strickstoffe u.v.a.m.) Die Nadeln haben an ihrem Schaft eine unterschiedliche Färbung/ Markierung. Wenn man sie dann noch auf Stoff aufbewahrt (beschriften!) findet man sie alle schnell wieder.
In guten Fachgeschäften gibt es auch kleine Broschüren, in denen die Nadeln vorgestellt werden...
Die Anschaffungen und das konsequente Verwenden der dem Stoff gemäßen Nadel macht sich bezahlt und bewirkt darüber hinaus eine sehr gute Naht.
2) Des Weiteren muss man sich auch um die Nadel-Stärke kümmern: Je dicker der Stoff, desto höher muss die Zahl sein, die auf der Verpackung bzw. auch der Nadel( LUpe!) steht. Eine Nadelstärke von 80 ist für normal dicke Baumwollstoffe gedacht und sitzt bei mir generell zunächst einmal in der Maschine. Nadelstärken reichen von Stärke 60 (Seide) bis zu 110.
3) Zuletzt noch: Niemals über Steckadeln so einfach hinweg nähen, sondern sie vor dem Erreichen der zu nähenden Stelle bitte heraus ziehen: Es bricht im Ernstfall nicht die Stecknadel, sondern die Nähmaschinennadel!
4) Mir fällt noch gerade ein: Manche Schneiderinnen/ Näherinnnen schieben den Stoff während des Nähvorganges von hinten "an" oder oder ziehen von vorn. Beides beeeinträchtigt die Arbeit des Transporteurs und führt zu einer Unwucht in der Stichbildung, was letztlich auch zum Brechen der Nadel führen kann.

Wenn ihr alle Tipps umsetzt, müsst ihr zumindest euren Kopf gar nicht mehr über das Nadelbrechen zu zerbrechen - die jeweilige Naht erhält darüber hinaus noch eine tolle Qualität: keine Wellen, Ober- und Unterfaden sind nur auf ihrer Seite zu sehen...freue mich mit euch über gutes Gelingen!
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Themen: Nähmaschine

11 Kommentare


#1
27.5.10, 13:02
Gar nicht doof der Tipp.
1
#2 engelchen1182
27.5.10, 13:21
und es klappt! Nur nicht zuviel! Sonst hast du das ganz im Stoff hängen, aber Seife lässt sich ja auch abwaschen!
#3
27.5.10, 16:26
Supi Tipp ,danke !

Werde mal googeln ,warum das so ist.

Lieben Gruß !
Molly
#4 knuffelzacht
27.5.10, 16:41
Weils einfach besser gleitet.
Ich versteh aber nicht, warum so oft Nadeln abbrechen, ich hab Schnürkorsetts genäht, bei denen ich durch 3 Lagen Jeansstoff plus 1 Lage Oberstoff nähen mußte. Mir ist noch nie eine Nadel abgebrochen.
#5 engelchen1182
27.5.10, 16:45
Dann machst du wahrscheinlich alles richtig! Gehöre nicht gerade zu den Profis, aber die ein oder andere Nadel konnte ich mit der Seife retten!
13
#6 trom4schu
26.11.12, 19:02
Vielleicht noch drei Hinweise dazu, das Brechen von Nähmaschinennadeln zu vermeiden:
1) Die dem Stoff angemessene Nadel-Art wählen( für Leder - fürs Sticken - für Jeansstoffe - für Strickstoffe u.v.a.m.) Die Nadeln haben an ihrem Schaft eine unterschiedliche Färbung/ Markierung. Wenn man sie dann noch auf Stoff aufbewahrt (beschriften!) findet man sie alle schnell wieder.
In guten Fachgeschäften gibt es auch kleine Broschüren, in denen die Nadeln vorgestellt werden...
Die Anschaffungen und das konsequente Verwenden der dem Stoff gemäßen Nadel macht sich bezahlt und bewirkt darüber hinaus eine sehr gute Naht.
2) Des Weiteren muss man sich auch um die Nadel-Stärke kümmern: Je dicker der Stoff, desto höher muss die Zahl sein, die auf der Verpackung bzw. auch der Nadel( LUpe!) steht. Eine Nadelstärke von 80 ist für normal dicke Baumwollstoffe gedacht und sitzt bei mir generell zunächst einmal in der Maschine. Nadelstärken reichen von Stärke 60 (Seide) bis zu 110.
3) Zuletzt noch: Niemals über Steckadeln so einfach hinweg nähen, sondern sie vor dem Erreichen der zu nähenden Stelle bitte heraus ziehen: Es bricht im Ernstfall nicht die Stecknadel, sondern die Nähmaschinennadel!
4) Mir fällt noch gerade ein: Manche Schneiderinnen/ Näherinnnen schieben den Stoff während des Nähvorganges von hinten "an" oder oder ziehen von vorn. Beides beeeinträchtigt die Arbeit des Transporteurs und führt zu einer Unwucht in der Stichbildung, was letztlich auch zum Brechen der Nadel führen kann.

Wenn ihr alle Tipps umsetzt, müsst ihr zumindest euren Kopf gar nicht mehr über das Nadelbrechen zu zerbrechen - die jeweilige Naht erhält darüber hinaus noch eine tolle Qualität: keine Wellen, Ober- und Unterfaden sind nur auf ihrer Seite zu sehen...freue mich mit euch über gutes Gelingen!
#7
21.9.14, 12:13
Ich wollte eigentlich das gleiche wie trom4schu schreiben. Es kommt aber nicht nur auf die Nadeln sondern auch auf die Nähmaschine an! Mit meiner Pfaff 262 habe ich noch nie eine Nadel abgebrochen, mit der billigen lauten Toshiba (?) von meiner Freundin jedoch schon ein paar mal.
#8
21.9.14, 15:36
Und nur Markennadeln verwenden!!! Mit Billigprodukten wird man nicht glücklich, macht damit sogar unter Umständen die Maschine kaputt. Das wichtigste ist einfach immer, die Nadel dem Stoff anpassen, dann bricht auch keine Nadel.
#9 marasu
21.9.14, 15:44
und nach Beendigung einer Naht den Stoff und die Restfäden IMMER nach HINTEN rausziehen, sonst verbiegt man mit der Zeit die Nadel, und irgendwann bricht sie dann.
#10
21.9.14, 23:46
Meine Oma steckte ihre Nähnadeln immer in ein Stück Seife........sie nähte noch mit der Hand.
Der Tipp ist toll,immer noch aktuell.
#11
18.10.14, 14:36
Wiedermal was dazugelernt!

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