Preiswerte Hotel-Alternative

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Bei meiner Suche nach einer preiswerten Alternative zum Hotel, oder Ferienwohnung für Freunde, die zu Besuch kommen, kam mir der Zufall zu Hilfe.

Die von mir ausgesuchte Ferienwohnung war zu dem gewünschten Zeitpunkt nicht frei. Ich fragte, ob der Vermieter vielleicht jemanden kenne, der auch Ferienunterkünfte vermietet. Er nannte mir eine Adresse in einer Wohnanlage für betreutes Wohnen - kein Seniorenheim.

Dort gab es eine Wohnung, die man mieten kann für Kurzzeitbesuche. Normalerweise für die Familien der dort wohnenden Leute gedacht, aber wenn sie nicht gebraucht wird, kann jeder dorthin. Ich habe mich umgehört, diese Art der Unterbringung ist in vielen Wohnanlagen für Senioren möglich.

Schaut mal in die gelben Seiten und fragt einfach nach! Die Nacht kostet selten über 50 Euro für zwei Personen.

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36 Kommentare


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#1 erselbst
2.11.11, 07:06
also wenn jemand für mich in einer solchen anlage übernachtungen buchen würde, würde ich mich "herzlichst" dafür bedanken--und umgehend absagen!!!
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#2
2.11.11, 07:15
Es gibt viele Arten von Betreutes Wohnen. Ich würde erst mal hinterfragen, um welche "Patienten" es sich handelt und dann entscheiden, ob ich herzlichst Danke sagen würde.
-16
#3 erselbst
2.11.11, 07:30
stimmt--da habe ich zu kurz gedacht. betreutes wohnen in einer anlage mit pool und poolbar, schickem restaurant, hamam und sauna--und das alles bedient von netten blondinen, geheimnisvollen schwarzhaarigen und rassigen rothaarigen "betreuerinnen"---das würde ich schon akzeptieren.
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#4 Cally
2.11.11, 07:37
Meine Tochter (schwerbehindert) wohnt betreut. Weder sie noch ich würden wollen, dass in einer Wohnung des Hauses wechselnd irgend welche Fremden wohnen, weil's ja billiger ist.
Absolutes no-go für uns.
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#5
2.11.11, 08:33
Ich muß mich meiner Vorrednerin Cally anschließen...........ein absolutes NO-GO !!!

Wir haben auch ein Familienmitglied in einer betreuten Wohnanlage und müssen oft sehr schnell und kurzfristig dort hin....diese Wohnung ist für uns dann die Rettung, den andere Unterkünfte in näherer Umgebung sind oft belegt oder fast nicht zu bezahlen !!!
GEHT GARNICHT, wenn diese Wohnungen dann von Leuten belegt ist, die wegen irgendeiner Party auf Besuch sind !!!

Zum Glück sind "unsere" 3 Wohnungen ausschließlich für Angehörige reserviert !!!
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#6
2.11.11, 08:47
Nochmal Klartext : Dies ist ein Haus, das wie ein Hotel geführt wird, wo rüstige alte Menschen eine Wohnung gemietet haben, aber mit Servicecenter, wo man schnell einen Arzt, Pflege, Einkaufshilfe , Handwerker bekommt. Die Menschen dort wohnen in ganz normalen Wohnungen. Lest euch doch bitte erst mal den Tipp durch, ehe ihr so harsch ragiert.
Ich schrieb doch : kein Seniorenheim !

Gruß an alle,
Ellaberta
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#7
2.11.11, 08:50
Es handelt sich nicht, ich wiederhole, nicht, um ein Pflegeheim.

Es ist wie ein Mietshaus mit abgeschlossenen Wohnungen und "Extras".

Servicecenter im Haus, die sich um vieles kümmern, was das Leben leichter macht.
#8 Cally
2.11.11, 08:53
Meine Tochter wohnt auch nicht in einem Pflegeheim. Es ist ein Haus mit abgeschlossenen Wohnungen und Extras.
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#9
2.11.11, 08:56
Auch solche Einrichtungen müssen wirtschaftlich denken. Daher ist es wesentlich besser Leerstände zu vermeiden als sich ausschließlich auf ein spezielles Publikum zu vrsteifen. Deshalb Daumen hoch! Ansonsten plädiere ich bei dem Begriff preiswert für die Gute Jugendherberge. Ausweis besorgen, der Begriff Jugend kann durchaus ausgeweitet werden.
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#10 Josi-Julius
2.11.11, 08:57
Hotels wie Ibis Etap usw. kosten bei Onlinebuchung auch nur 50 Euro im Doppelzimmer. Pensionen sogar nur 30. Da muß ich den Angehörigen nicht die Möglichkeit der nahen Übernachtung nehmen.
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#11
2.11.11, 09:02
Also ich finde den Tipp gut. Manchmal kann man einfach unmöglich den ganzen Besuch in seiner Wohnung unterbringen - und dann solls noch gemütlich sein. Noch eine Ergänzung: Bei uns (Kleinstadt ohne Hotel und Jugendherberge) hält die Wohnungsgenossenschaft eine Gästewohnung bereit, die Mieter für ihre Gäste benutzen können. Sehr günstig und ganz in der Nähe.
#12 Cally
2.11.11, 09:04
@varicen: Leerstände vermeiden? Wir reden doch nicht von einem Hotel!
Leerstände vermeiden Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, ja, aber Anlagen für betreutes Wohnen nicht.
Frei nach dem Motto: buchen wir billig, was kümmert uns die Intimsphäre der Bewohner? Die merken ja eh nix (mehr)?

Zum Glück ist das in den Einrichtungen, die ich kenne (und das sind gottlob viele) nicht möglich.

Und eine Wohnungsgenossenschaft, die eine Wohnung vorhält, ist wieder etwas ganz anderes.
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#13
2.11.11, 09:31
Cally, nicht i c h vermiete die Wohnungen, sondern die Leitung dieses Hauses.

Und, die , die da wohnen sind keine gebrechlichen, kranken Menschen,
sondern möchten die Annehmlichkeit haben, dass auf Zuruf jemand für sie einen Arzt, Handwerker, Putzfrau etc. bestellt.

Ich niste unsere Freunde nicht in Pflegeheimen ( kenne ich, mein Sohn ist Altenpfleger) ein, ich nehme keinem Angehörigen die Wohnung weg, der nun händeringend in ein teures Hotel muss.
Das ist ein Angebot, wie gesagt, der Betreiber dieses Hauses.
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#14
2.11.11, 09:31
Ohne zu wissen, hatte ich evorgies Jahr ine ebensolche Unterkunft für meine Mutter gebucht. Und sie will da nicht noch einmal übernachten. Es mag günstiger sein, und die Unterkunft war näher an unser zuhause als das Hotzel, aber man wohnt bei fremden Leuten. Also ist es für beide Seiten nicht angenehm.
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#15 Josi-Julius
2.11.11, 10:07
@Ellaberta bei aller Liebe, so wie Du Deinen Tipp verteidigst, scheint das ein haus in deiner Nähe zu sein, wie es nicht viele gibt. Dann kann man sich solche Tipps aber sparen, weil es für die Mehrheit hier einfach schlecht umsetzbar ist.
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#16
2.11.11, 10:12
Josi-Julius , ich verteidige den Tipp nicht, sondern sehe dass der Tipp missverstanden wird.
Und so habe ich einen Versuch gemacht, mich verständlicher auszudrücken.

Gruß Ellaberta
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#17 Die_Nachtelfe
2.11.11, 10:19
Zugegeben, es scheint einige Leute zu geben, die sich mit biegen und brechen gegen solche Einrichtungen straeuben. Entweder, weil sie keine Ahnung von solchen Anlagen haben, oder, weil sie zu der Fraktion gehoeren, die sich auch vehement dagegen straeuben wuerden, ein behindertes Kind auf eine normale Schule zu lassen.
So selten sind derartige Anlagen uebrigens nicht, nur wissen die meisten nicht davon, dass es etwas derartiges in der Naehe gibt (oder verleugnen dies prinzipiell). Manche Arten betreutes wohnen (sogenannte Berufsbildungswerke) haben in der Regel sogar ein extra Hotel - und ich wuerde eher so etwas unterstuetzen, wenn ich weiss, dass es die Moeglichkeit dazu gibt.
Sonst sehe ich es wie Varicen... oder auch Eifelgold. Es gibt viele Arten betreutes Wohnen. Und oft geht es mir, wenn ich irgendwo anders bin, mehr um den Ort und die Gegend, und nicht darum, wie toll der Schlafplatz ist.
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#18
2.11.11, 10:33
Also ich hätte kein Problem, zwischen Wohnungen zu wohnen, in denen Leute leben, die alt oder behindert oder sonstwie betreuungsbedürftig sind.

Ich hätte allerdings ein großes Problem damit, dass ich eine Wohnung buche, die jemand anderes kurzfristig dringend brauchen könnte.
Denn dazu sind diese Wohnungen meiner Meinung nach da: dass die Angehörigen auch sehr kurzfristig eine gute Unterkunft finden, wenn das dort lebende Familienmitglied z.B. krank wird und nicht nur die von der Betreuung geleistete Pflege, sondern einfach familiäre Nähe braucht.

Wenn ich irgendwo als Besuch übernachten möchte, dann weiß ich das in der Regel rechtzeitig vorher und kann mich nach günstigen und gut gelegenen Übernachtungsmöglichkeiten umschauen. Da muss ich nicht Wohnungen nutzen, die für Angehörige gedacht sind.

Wenn es dort allerdings mehrere Wohnungen gibt, und welche für Notfälle freigehalten werden (könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es das in größeren Städten gibt? Hier gibt's nur eine oder zwei, soweit ich weiß), dann finde ich es eine akzeptable Möglichkeit. Ich bin ja kein Partytourist oder Gaffer, der die eigentlichen Bewohner der Anlage anstarren oder belästigen würde.
Hätte ich das Gefühl, dass sich die Bewohner gestört fühlen, würd ich allerdings nicht nochmals dorthin gehen. Aber die Wohnungen im betreuten Wohnen sind ja dann doch meistens sehr klar von einander abgegrenzt, also wo sollte es da großartige Berührpunkte geben?
#19 Cally
2.11.11, 11:01
Ich kann schon ziemlich gut lesen und habe durchaus verstanden, dass Ellaberta nicht VERmietet, sondern ANmietet und um was es sich handelt.
Desweiteren gelten #4, #7 und #11.
(...wobei in meinen Beiträgen nichts von "Angehörigen die Wohnung wegnehmen" steht...).

Das ist meine Meinung dazu.
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#20
2.11.11, 12:16
Mein Gott, habt Ihr Probleme.
Kann man nicht mal fünfe gerade sein lassen?
8
#21
2.11.11, 15:41
Hallo,
kann es sein, das es hier gerade ein absolutes Mißverständis gibt? Bei uns gibt es eine Wohnanlage für körperl. und geist. Behinderung. In der Anlage gibt es auch eine Wohnanlage für die Angehörigen oder Freunde die hin und wieder zu besuch kommen. Die Anlage wird u.a. von den Bewohnern betreut (sie arbeiten dort). Es ist also quasi ein Haus mit Ferienwohnungen. Wenn es Zeiten gibt in denen dort keine Angehörigen wohnen möchten (die melden sich ja in der Regel vorher an) kann dort jeder "seinen Urlaub verbringen". Das ist nicht verwerflich, warum auch? Die Anlage wird so finanziell unterstützt, die Leute die im betreuten Wohnen leben, arbeiten dort, somit ist auch ihre Arbeit gesichert. Sie kommen mit verschiedenen Leuten in Kontakt und vor allem mit Leuten die mit Ihnen ganz normal umgehen und nicht wie häufig Ihnen aus dem Weg gehen.
#22
2.11.11, 17:38
@ Levana
Naja, aber eine Wohnanlage mit integrativem Hotel ist nochmal was ganz andres als in dem Tipp beschrieben - natürlich würde ich in ein integratives Hotel gehen ;)
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#23
2.11.11, 17:45
@Levana: genau so sehe ich es...wieso sollte man es nicht nutzen, leer stehend kostet auch Geld, so kommt wenigstens etwas rein.

Ist doch nur ein Tipp, was soll das Gezetere, man nimmt nieman den Platz weg, sonst würde es nicht vermietet.

Oder stört es wenn da ältere Personen wohnen usw. wir werden alle alt und ich finde solche Wohnanlagen besser als ein Altenheim.

Ich wußte noch nicht einmal, das es solch eine Möglichkeit gibt, ob ich es nutzen werden, keine Ahnung soviel bin ich heute nicht mehr unterwegs, aber wenn, gute Idee und einfach nachfragen.

Danke von mir bekommst den Daumen hoch!!
1
#24
2.11.11, 18:56
ihr seid alle doof, es gibt wirklich andere themen die diskutiert werden sollten. dieses rumhacken auf andere die einen tip geben......mensch, soll doch jeder selber schauen ob das in anspruch genommen werden möchte.

armseeliges volk
-12
#25
2.11.11, 19:36
gut, dass ich nicht zu deinen freunden gehöre. wohne erst einmal selbst ein wochenende da, dann ist deine Vorstellung über betreutes wohnen und die dort wohnenden Bewohner relativiert.
4
#26 Cally
2.11.11, 20:05
@luzilou: Also bis jetzt war hier überhaupt keiner doof und es hat auch niemand gehackt. Ich habe eine andere Meinung als Ellaberta oder Ellaberta als ich, wie auch immer man das sehen mag.
Und die ganze Diskussion bzw. das kund Geben der Ansichten hier ist absolut friedlich und niveauvoll gehalten.
Bis zu deinem Kommentar, der einfach zeigt, wes' simplen Geistes Kind du bist. Durch solch unqualifiziertes Genöhle erst arten die Dikussionen aus.

Das hättest du dir und vor allem uns ersparen können.
#27 Cally
2.11.11, 20:10
@...
7
#28 KleineElfe82
2.11.11, 20:20
Also ich bin selbst seit meiner Geburt behindert. Ebenso meine Schwester und mein Sohn. Ich habe mehrere Schulen für Behinderte besucht, außerdem ein Berufsbildungswerk und wohnte im betreuten Wohnen. Des weiteren war ich eine Zeit lang in einem Rehasportverein, meine Schwester geht heute noch hin. Ich kam und komme also - neben meinen persönlichen Erfahrumngen - auch viel mit behinderten Menschen in Kontakt.
Zunächst mal Rehabilitation bedeutet in die Geselschafft einführen, nicht isolieren! Außerdem würde ich bei dieser schwierigen finanziellen Situation, in welcher sich viele solcher Einrichtungen befinden, niemanden vorwerfen, solche Möglichkeiten zur Geldeinahme zu nutzen. Ich glaube nicht, dass die Leiter der Wohnanlage sich nicht vorher gründlich überlegt haben, ob sie damit den Platz anderer Leute vergeben würden oder nicht.
Ich finde das gerade gut. Denn so lange die Farmaindustrie, Krankenkassen, etc. eher daran denken mit Behinderten den großen Reibach machen zu wollen als ihnen wirklich helfen zu wollen, sind solche Einrichtungen leider zu solchen Maßnahmen gezwungen. Und ich Unterstütze lieber sowas und freue mich über wirkliche Integration als überteuerten, steuervergünstigten Hotels mein Geld in den raffgierigen Rachen zu stecken. Ich glaube auch nicht dass dabei jemand belästigt wird sondern dass da ganz einfach eine normale Wohnung, ähnlich wie eine Ferienwohnung, vermietet wird.
Und giegie: Wenn Du schlechte Erfahrungen mit Menschen im betreuten Wohnen gemacht hast, tut mir das ja leid. Aber ich finde es schade, dass Du jetzt gleich alle Menschen im betreuten Wohnen über einen Kamm scherst.
Nur meine Meinung. Danke.
3
#29
2.11.11, 21:08
Ich danke dir, KleineElfe82- was du geschrieben hast, geht zu Herzen.
Gruß Ellaberta
7
#30
2.11.11, 21:20
Ich wohne nur wenige Hundert Meter von den Bielefelder von Bodelschwinghschen Anstalten entfernt, auch bekannt als Bethel. Hier gibt es ein Ausbildungshotel, das von Menschen mit Behinderungen betrieben wird, den Lindenhof. Das ist allerdings nicht preiswerter, als ein anderes gutes Hotel. Und das Haus Salem, ganz idyllisch im Teutoburger Wald gelegen freut sich auch auf private Gäste, bietet sehr preiswert Unterkunft und Mahlzeiten an, obwohl der Großteil eher Gemeinde- oder Gruppenfreizeiten sind. Glücklicherweise sind in unserer Stadt behinderte Menschen nicht der übermäßigen Gafferei ausgesetzt, denn sie gehören zu unserem täglichen Stadtbild. Wir leben einfach in unserer Stadt zusammen. In Bielefeld ist Integration kein Thema zum Diskustieren, hier lebt man sie.
2
#31 Die_Nachtelfe
2.11.11, 21:53
@Ellaberta: Das tust sicher nicht nur du.... Ich denke, dass viele Menschen sich einfach nicht eingestehen wollen, dass sie ein Problem mit behinderten Menschen haben. "Ich finde es nicht ok, die Leute dort zu belaestigen." - Solch eine Aussage (durchaus auch mit anderer Formulierung) klingt zwar erst einmal nett, aber wer sich wirklich Gedanken um die Menschen dort macht, geht ihnen nicht unter dem Deckmantel der Freundlichkeit aus dem Weg, sondern nutzt stattdessen die Moeglichkeit, mit solchen Menschen Kontakt aufzunehmen. Und unabhaengig vom Preis finde ich es besser, solche Einrichtungen zu unterstuetzen (und ganz nebenbei noch einen Blick darauf zu werfen, wie in etwa es dort zugeht, denn nicht alle Einrichtungen arbeiten wirklich "gut" und "behindertenfreundlich"), als bei irgendwelchen Hotelketten zu uebernachten.
Und noch eine bitte an alle: Versucht einmal, nur fuer ein paar Sekunden, darueber nachzudenken, wie es denn waere, wenn ihr auf einmal schwer behindert waert. Das kann schneller und unerwarteter passieren, als jedem Menschen lieb ist. Waere es euch dann lieber, wenn die Leute den Kontakt mit euch meiden wuerden, um euch nicht "auf die Pelle zu ruecken"?
5
#32
3.11.11, 00:19
@ellaberta: DANKE für diesen TIPP! Daumen hoch!!!Ich find überhaupt nichts Negatives dabei. Wirtschaftlich gesehen sicher positiv: Arbeitsplätze gesichert und die ständigen Bewohner freuen sich vielleicht sogar über die Kurzzeitgäste (s´gibt dann was Neues zum gucken und drüber schwätzen.......wir sind doch alles Menschen mit Gefühlen). Für diejenigen, die sich unwohl fühlen bei den "Tourist-Einquartierungen" tut es mir wirklich !! leid. Falls wirklich mal der Notfall auftritt und ein Angehöriger keinen Schlafplatz findet, würde ich als Verantwortlicher (Vermieter) versuchen mit ihm zu reden und sogar meine eigene Wohnung anbieten, sofern sie in der Nähe ist. Oder eine günstige Alternative anbieten. Reden ist wichtig! Mit den meisten Menschen kann man das ja.:-)
Bleibt alle gesund, tolerant und MITMENSCHLICH!!
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#33
3.11.11, 00:31
Nicht behindert sein ist ein GEschenk, das einem jeden Tag genommen werden kann.

Ich finde den Tipp sehr gut. Die Träger der Institutionen werden sich schon die passenden Gedanken gemacht haben, ehe sie solche Angebote an die Öffentlichkeit geben. Ich finde das eine sehr gute Sache.

Wer allerdings Berührungsängste mit Behinderten und mit Senioren hat, der sollte das meiden und sich vielleicht auch ein paar Scheuklappen anlegen, bevor er seine Wohnung verläßt. Wer weiß, vielleicht begnet ihm mal einer jener Spezies. Älterwerden gehört zum Leben. Und ich persönlich finde es sehr gut, dass es diese Einrichtungen gibt. Ich hoffe nur, dass ich sie niemals brauchen werden. Bemerken möchte ich noch, dass ich 40 Jahre mit einem Behinderten verheiratet war. Es gehört zum Leben.
#34
3.11.11, 14:16
@Ellaberta

Ich finde Deinen Tip gut.


Hier in Hamburg haben die Wohnungs(bau)genossenschaften etliche Gästewohnungen, wie auch die Kirchen.
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#35
5.11.11, 22:26
natürlich möchte man diese Wohnung nicht für einen eventuellen Notfall blockieren, aber ich denke mal, dass die zuständige Verwaltung schon überschaut, ob noch Spielraum- sprich genügend freie Wohnungen vorhanden sind, bevor sie eine davon an Gäste vermietet.
ist ein einfaches Rechenbeispiel - stehen 5 wohnungen leer, machen sie sinnlos Unterhaltungskosten. kann davon nun eine oder zwei kurzfristig vermietet werden, kommt Geld in die Kasse und das kann vielleicht sogar helfen, diese ganze Einrichtung zu erhalten.
ohne Not würden sie wahrscheinlich nicht fremde Gäste annehmen. habt ihr das schon mal bedacht? unser Vater Staat ist ja nicht grad großzügig mit den Zuwendungen für solche Einrichtungen und wenn dann welche aus wirtschftlichen Gründen schließen müssen, dann haben es Bewohner und Angehörige erst recht schwer, wenn sie in eine andere Unterbringung ausweichen müssen, die weißgott wie weit entfernt ist.
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#36 Schnuff
6.11.11, 13:24
@Die_Nachtelfe: Ich danke Dir für den Kommentar . Du hast wirklich Recht , ich bin eigentlich ein "normaler" Mensch ohne Behinderung , hatte aber im Juli 11 einen Schlaganfall . So etwas geht von jetzt auf gleich , nichts ist mehr , wie es war . Alle , die sich über Behinderte negativ geäußert haben oder denken , sollten wissen , niemand ist davor gefeit .

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