Aal mit Salbeisoße

Fertig in 
Ein Aal liegt auf einem Teller mit Salbeisoße in einem hellen Raum, umgeben von einer Tischdecke und einem Stuhl.

Geräucherten Aal kennen sicher viele - wenn aber meine Schwiemu frischen Aal zu Gesicht bekam, gabs garantiert folgendes Gericht. Als unsere Tochter das erste Mal Schwiegereltern in Spee in die erste Wohnung einlud, wollte sie unbedingt dieses Rezept haben - auch weil es nicht so kompliziert ist - und hat wohl richtig Eindruck schinden können.

Zutaten

  • 2-3 kleinere Zwiebel
  • ca. 70 g Butter
  • 200 ml Fischfond
  • 200 ml trockenen Weißwein
  • 200 ml steif geschlagene Sahne
  • 2-3 Sableiblätter
  • genug Salbeiblätter um gut einen EL Salbeipüree zu erhalten
  •  Salz und Pfeffer
  • je nach Größe, 2-3 frische Aale (zusammen um ca. 1400 g) die man sich am besten vom Händler ausnehmen und häuten lässt

Zubereitung

Den Aal in gleich große (ich mach ca. 6-7 cm, je wie es hinkommt) Stücke schneiden und in der Butter rundum kurz anbraten, die gehackten Zwiebeln und die 2-3 Salbeiblätter dazugeben, mit dem Wein ablöschen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, den Aal aus dem Sud nehmen und im vorgeheizten Backofen (60/70 Grad) abgedeckt! (Alufolie) warmhalten, den Sud in einen Topf absieben und mit dem Fischfond gut einkochen (auf die Hälfte), geschlagene Sahne und den pürierten Salbei zugeben, jetzt darf die Soße NICHT mehr kochen, Hitze auf 1/3 runterstellen! Und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aal auf (auf die in einem Aufwasch mitgewärmten) Teller legen, mit der Soße überziehen und fürs Auge noch was Grün dazu: ein paar Schnittlauchstangen kreuz & quer gelegt, Petersilie etc. ...

Wir mögen dazu Reis und - vorab - einen Salat dazu. Wer zum Essen aber gerne warmes Gemüse mag, kann auch z. B. (TK) Julienne-Gemüse dazugeben.

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Das Rezept ist gespeichert. Klingt absolut lecker und ist etwas Besonderes.
Salbei habe ich schon mit Schweinelende verwendet, ich habe dazu ein Salbeipesto gemacht.

Für alle "igitt-Sager" - frischer Salbei schmeckt nicht wie Hustenbonbons.

Die Schwiegereltern in "Spee" ;-) oder in "spe" ("...to be" oder"... future")? "Spee" ist ein Waschmittel für Textilien, das wirds sicher nicht gewesen sein ;-)
Lach ! So ein freches e zuviel ...
Ein sowas von lecker Gerichtchen, dass ich als alte Fischpflanze das nochmal abspeichern muss. Und natürlich muss ich den arthritischen Daumen gaaaaaanz hoch heben (dauert natürlich bissi......*fg).

Ich bin nur am Überlegen, ob man den Aal nicht durch nen anderen Fisch ersetzen könnte........ weil...... wer nicht grad ne Grundrute mit nem dicken Tauwurm in den Bach halten kann, hat schlechte (weil sehr teure) Karten. Das Kilo Aal kostet im Fischgeschäft mal eben dreißig Ocken (geräuchert um die fünfzig!), da wird das ein sehr teurer Schmaus.

Mmmmhhhhhhh....... vielleicht geht da auch schwarzer Heilbutt (weil der eben genauso fett ist wie Aal), der kostet nicht ganz die Hälfte. Vielleicht geht das auch mit Lachs oder Forelle, das ist ja nunmal nicht ganz so teuer, aber sicher genauso gut (bis auf die Tatsache, dass Aal eben durch nichts ersetzbar ist..... außer durch...... Aal).

Aber egal, ob Fisch oder Aal, egal, in welchem Waschmittel du deine Schwiegermutter einweichst, das Rezept ist ganz große Klasse und erinnert mich an die herrlichen Gerichte, die ich vor zwanzig Jahren gekocht habe, als ich aus der Fulda jede Sommerwoche 20 Aale gefangen hab.

Danke dafür......

Über uns
Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

Gemeinsam mit meinem Team und tausenden engagierten Nutzerinnen und Nutzern sammeln und teilen wir hier bewährte Alltagstipps, Rezepte und echte Erfahrungen.

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