Mit dünnen Gyoza-Teigblättern werden eigentlich japanische Teigtaschen hergestellt. Die Teigblätter lassen sich aber auch mit geringem Aufwand in sehr leckere, knusprige Chips verwandeln. Eine gute Idee, um die übrig gebliebenen Teigblätter vom Mittagessen sinnvoll zu verwerten.
Wer Gyoza schon selbst gefüllt hat, kennt das Problem. Eine Packung reicht in der Regel nicht aus, um vier Personen satt zu bekommen. Also wird eine zweite Packung geöffnet und es bleiben Teigblätter übrig. Mit diesen Resten mache ich jetzt Gyoza-Chips. Die dünnen Teigblätter bestehen aus Weizenmehl, Stärke, Wasser und Salz und sind, im Backofen gebacken, ein kreativer Snack.
Zutaten
- 1 Pckg. Gyoza-Teigblätter (300 g)
- etwas Salz
- etwas Olivenöl
- etwas Sesamkörner
Wer keine Gyoza-Teigblätter findet, kann übrigens auch Wan Tan verwenden. Das schmeckt genauso gut. Die Blätter sind tiefgefroren und müssen zuerst aufgetaut sein, bevor sie verwendet werden.
Zubereitung
Schritt 1: Teigblätter auf Backpapier verteilen
Die aufgetauten Teigblätter auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Wem die Teigblätter zu groß sind, kann sie mit einer Schere einfach in Viertel schneiden. Dann sehen die Chips aus wie Tortilla-Chips und lassen sich auch besser in einen Dip tauchen.

Schritt 2: Mit Sesam und Salz bestreuen
Die Gyoza mit Sesamkörnern und Salz bestreuen. Wer keine Sesamkörner mag, kann sie weglassen oder je nach Geschmack andere Gewürze, wie zum Beispiel Paprika oder Chili, verwenden.
Schritt 3: Gewürze auf dem Teig "festrollen"
Damit die Gewürze haften bleiben, mit dem Nudelholz über den Teig rollen und so die Sesamkörner und das Salz in den Teig drücken.

Schritt 4: Mit Olivenöl bestreichen und backen
Die Teigblätter mit etwas Olivenöl bestreichen und bei 190 °C etwa sechs Minuten lang backen. Die Chips sind fertig, wenn sie Blasen werfen und nur an den äußeren Kanten ganz leicht gebräunt sind.
