Schwäbischer Zwiebelkuchen

Schwäbischer Zwiebelkuchen
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Ich schätze Zwiebelkuchen sehr, den wir Schwaben scherzhaft auch als "Orchestertorte" bezeichnen. Bedauerlicherweise ist nicht jeder ein Fan dieses herzhaften Genusses, aber schließlich hatte ich das Glück, einige Nachbarn und Mitbewohner zu finden, die ihn zu schätzen wissen. Wenn man alleine lebt, gestaltet sich dies als Herausforderung, da man entweder ein teures Stück beim Bäcker erwerben oder einen ganzen Kuchen verzehren muss – beides stellt für mich keine geeignete Option dar. Der Bäckerkuchen ist zu kostspielig und er schmeckt nicht so vorzüglich wie meiner. Ja, ich verstehe, Eigenlob ist vielleicht nicht angebracht oder Geschmackssache, schmunzel. Da jede Familie ihr eigenes Rezept hat, dachte ich, ich teile meines mit euch

Zutaten

12 Portionen
  • 500 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise(n) Salz
  • 4 EL Olivenöl
  • 100 g Margarine
  • 125 ml Milch
  • 20 g Hefe
  • 750 g Zwiebeln
  • 1 Prise(n) Salz
  • 1 Prise(n) Pfeffer
  • 1 Prise(n) Muskat
  • 3 Ei
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Prise(n) Salz
  • 1 Prise(n) Pfeffer
  • 1 Prise(n) Muskat
  • 50 g Butter
Nährwerte pro Portion
Proteine:9 g
Kohlehydrate:35 g
Fette:40 g
Kalorien:536 kcal

Zubereitung

Für den Hefeteig

  1. Die Milch erhitzen, 2 EL davon in eine Tasse zur Hefe geben und diese dann darin auflösen.
  2. Die restliche Milch in eine Rührschüssel geben und die Schüssel damit ausschwenken, sodass die Schüssel warm ist. Dann die warme Milch wieder raus und in den Topf zurück.
  3. Mehl in die warme Schüssel geben, eine Mulde eindrücken und die aufgelöste Hefe hineingeben.
  4. Die warme Milch, 3-4 EL Olivenöl, 1 Ei, Salz und warme flüssige Margarine hinzufügen und alles gut miteinander verkneten.
  5. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte etwa doppelt so groß sein.

Für den Zwiebelkuchen

  1. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Es sollten etwa 750 g gewürfelte Zwiebeln sein.
  2. Den Hefeteig ausrollen und auf dem Kuchenblech inklusive Rand auslegen. Den Rand dann oben mit einem Zackenrad oder einem Messer abschneiden.
  3. Die Zwiebeln weiß und glasig dünsten, etwas abkühlen lassen und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Dann auf dem Hefeteigboden verteilen.
  4. Die Eier, Sauerrahm und Sahne ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut verquirlen. Dann vorsichtig und gleichmäßig über die Zwiebelmasse gießen.
  5. Jetzt noch ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Wer Kümmel mag, kann jetzt auch etwas Kümmel aufstreuen oder z.B. nur über die Hälfte des Kuchens, damit die Mitesser wählen können.
  6. Bei etwa 180 Grad etwa 45 Minuten im Backofen backen. Dann ein wenig abkühlen lassen. Zwiebelkuchen wird sehr gerne noch warm serviert und gegessen.

Dazu passt im Herbst ganz toll ein neuer Wein. In meiner Jugendzeit haben wir auch gerne Tee dazu getrunken.

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