Stromfresser: Einfache Abhilfe schafft hier eine preisgünstige elektronische Zeitschaltuhr (ca. 5 Euro), mit der ein Boiler auf 12 oder weniger Stunden Laufzeit reduziert werden kann.

Stromfresser zügeln

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Wasserboiler, elektrische Heizungen, etc. fressen Strom, wenn sie Tag und Nacht laufen (Boiler ca. 2 Kilowattstunden pro Tag). Einfache Abhilfe schafft hier eine preisgünstige elektronische Zeitschaltuhr (ca. 5 Euro), mit der ein Boiler auf 12 oder weniger Stunden Laufzeit reduziert werden kann.

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10 Kommentare


#1 Sparfuchs
1.2.05, 10:39
Guter Anfang, vielleicht auch mal auf Standbye-Geräte achten bzw. mal ein Energiemeßgerät ausleihen - so manche Geräte brauchen noch etlichen Strom obwohl sie ausgeschaltet sind - Schaltbare Steckerleiste verwenden.
#2
1.2.05, 14:22
Energiesparen beginnt im Kopf. Denkt also darüber nach, wann ihr tatsächlich warmes Wasser braucht, also etwa von 6 bis 8 Uhr, 12 bis 13 Uhr und 19 und 22 Uhr. Zeitschaltuhren lassen sich so programmieren, für jeden Wochentag individuell. Man kann die Hände auch ruhig mal mit kalt Wasser waschen. Das hält die Gefäße fit und die Finger frieren im Winter weniger. Wichtig: manche Schaltuhren sind für die Leistung großer Boiler oft nicht ausgelegt. Dann droht Brandgefahr.
Wer tatsächlich immer warmes Wasser vorrätig haben möchte, sollte sich bei 2 Euro Verlustwärme pro Tag schnellstens ein besser isoliertes Gerät anschaffen. Das rechnet sich schnell.
Ein Energiemessgerät ist unnötig. Fühlt einfach mit den Händen, ob ein Gerät im ausgeschalteten Zustand wärmer ist als die Umgebung. Dann lohnt sich immer ein Ausschalten. Mit dieser Methode können auch die guten von den schlechten Energiesparlampen unterschieden werden. Mehr als handwarm dürfen diese (guten) nicht werden.
Steckdosenleisten sind gut, für viele Geräte aber untauglich, vor allem wenn die Uhrzeit gespeichert ist (z.B. Radiowecker, Videorekorder). Manche Geräte verlieren beim Stromabschalten auch ihre Programmierung (z.B. Radio-, Sat- und VCR-Receiver); dann müssen die Sender oft neu programmiert werden, vor allem bei älteren Geräten. Aber immer vewenden bei leerlaufenden Steckernetzteilen (die werden gut handwarm) für Handy, PC-Lautsprecher,
Akkuladegeräte u.a.
Wer richtig nachdenkt, kann tatsächlich viel Geld sparen und der Umwelt nützen.
#3 Garry65
1.2.05, 18:15
Wenn bei einem Wasserboiler der Temperaturregler nicht gerade oberhalb von 60°C (besser ca. 50°C) steht und es sich nicht um ein schlecht isoliertes Billigteil handelt, sind die Spareffekte bei täglichem Betrieb nicht so groß. Schließlich muß das Wasser vor Benutzung dann ja wieder hochgeheizt werden. Ist man länger nicht da (Wochenende reicht schon), einfach den Stecker ziehen - und 5€ für die Zeitschaltuhr sparen.
#4
22.2.05, 17:30
nur mal so nebenbei, schon mal überlegt was die kiste an strom kostet vor der ihr sitzt ?! also abschalten, zitat: löwenzahn. den,den,dendende... *G*
#5 Hiob
10.4.05, 01:38
Zum Thema Boiler:
Ruhig sparen, aber ab und an so monatlich mal ordentlich den Inhalt heizen - über 70° !!
Schließlich will ja keiner von euch sich eine Legionärskrankheit züchten, oder doch?
Die entsteht nämlich genau an dieser Stelle - wenn der Boiler nicht heiß genug ist um die Bakterien zu töten...
#6
6.4.06, 10:06
Gegenüber der Zeitschaltuhr lassen sich nochmals 5 Euro sparen, indem man den Boiler z.B. 5 Minuten vor dem Duschen an- und direkt davor wieder ausmacht...
#7
17.4.06, 22:02
aehm, du meinst hier wahrscheinlich einen Durchlauferhitzer; denn wenn du den Boiler 5 Minuten vor dem Duschen erst einschaltest, kannst du das Warmduschen echt vergessen- meiner braucht mindestens 6-8 Stunden fürs Aufheizen !
#8 Superon
2.6.06, 11:06
Hmm, Zeitschaltuhr gut und schön. Wie Garry 65 schon erwähnte muß beim automatischen Ein-/Ausschalten der komplette Boilerinhalt wieder auf neue von ca. 17/20°? (Zimmertemperatur?) wieder auf die gewünschte Temperatur erhitzt werden. Gibt's da Zahlen ob sich ein Abschalten nachts z.B. wirklich lohnt?
#9 Hilly
23.9.06, 05:14
Wie wärs mit kaltduschen? Seit ich eiskalt dusche, habe ich keine Verkühlungen mehr.

Nur bei minus 20 Grad Aussentemperatur schalte ich den Boiler kurz ein, da sonst die Zähne doch zu stark klappern :-)
#10 pylon
13.6.07, 23:22
Ich wär auch mit den billigen Zeitschaltuhren vorsichtig, son Boiler (egal welche Größe, auch die 5l-Klasse) hat ne ganz ordentliche Leistung, das kann in die Hose gehen! Im harmlosesten Fall klebt der Kontakt der Zeitschaltuhr auf "Dauer-An", bei Pech fängts an zu kokeln.
Auf die Leistungsangaben der Teile nicht verlassen, wer so eine 3-Euro-Zeitschaltuhr mal von innen gesehen hat wundert sich, dass das überhaupt funktionieren kann...

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