Thrombozytenspende - Kranken helfen und Salär aufbessern

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Eine Tipp, wie man gleichzeitig etwas Gutes tun kann und sich sein Salär aufbessern.

Dazu gehört aber unbedingt eine robuste eigene Gesundheit und ein sogenannter "ordentlicher"  Lebenswandel, denn man wird vorher intensiv befragt und untersucht, es sollen Risiken für die Patienten ebenso ausgeschlossen werden wie die für die Gesundheit der Spender.

In vielen größeren Städten gibt es Kliniken, die selbst einen Blutspendedienst betreiben, um die eigenen Patienten mit den notwendigen Konserven zu versorgen.

Relativ unbekannt ist die Thrombozytenspende, das heißt, man spendet nur einen Teil des Blutes in einem maschinellen Verfahren, die Blut in Komponenten auftrennt. Blutplättchen (Thrombozyten) sind ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Gerinnung. Diese Blutprodukte werden z.B. nach schweren Operationen eingesetzt um Nachblutungen zu verhindern, aber auch bei Krebstherapien.

Das Verfahren ist etwas langwieriger als von der normalen Blutspende bekannt, etwas länger als eine Plasmaspende, die ja hier einigen schon bekannt ist.

Für den längeren Zeitaufwand wird dann allerdings auch eine bedeutend höhere Aufwandsentschädigung gezahlt. So etwas 2 mal pro Monat kann man sich auf diese Art und Weise zur Ader lassen, tut Gutes für Kranke und den eigenen Geldbeutel auch.

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45 Kommentare


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#1 QueenOfTheStoneAge
30.5.13, 23:59
finde ich gut!
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#2
31.5.13, 14:38
Ich bin Blutspender und in einer Stammzellspenderdatei registriert. Dabei hört man immer wieder, dass auch Geldspenden sehr willkommen sind, da Instrumente, Verarbeitung und Lagerung sehr teuer sind. Meiner Meinung nach muss man dafür dann nicht auch noch Geld bekommen, zumal ich für eine solche Gabe gar kein Geld wöllte. Geld verdienen kann man auch anders.
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#3 QueenOfTheStoneAge
31.5.13, 14:48
@invisiblerusk: für Leute die studieren (ohne große finanzielle Unterstützung) oder sonst wie am Ende des Monats knappsen müssen, ist das doch eine gute Möglichkeit. Sie tun etwas Gutes und bekommen Hilfe zurück. Finde ich nicht verwerflich. Es geht ja nicht ums Geld verdienen. Damit kann keiner Geld verdienen, schon rein körperlich gesehen.

Klar, wahrscheinlich würden sich auch zu wenig Leute melden, wenn es kein Geld geben würde, kann natürlich sein. Da es aber nun mal bezahlt wird, warum nicht nutzen?
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#4 mayan
31.5.13, 15:49
Ich finde die Bezahlung (bei uns gibt es 30 Euro für Thrombozytenspenden) für den stundenlangen Aufwand noch zu gering, als dass man es wegen des Geldes machen würde. Es steht ja jedem frei, das bekommene Geld zu spenden. Aber die, die so viel Zeit investieren und zumindest leichte Einschränkungen ihrer Gesundheit in Kauf nehmen, sollen auch etwas bekommen. Bei den Summen, die in der Gesundheitsindustrie abgeschöpft werden, ist das ja wohl nur ein geringer Teil.

Will damit jetzt nicht sagen, dass es mir zu poplig wäre, um für das Geld Thrombos zu spenden, ich spende regelmäßig Blut, aber ich finde eben, auch mit Bezahlung ist es eine Gabe!!
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#5
31.5.13, 16:40
ich stimme dem auch zu, das ein Obolus angemessen ist, auch Blutspenden ist keine Selbstverständlichkeit, das Blut ist die Spende, aber die Zeit muss sich auch jeder erst mal nehmen. Das gespendete Blut wird doch auch wieder von Patienten bezahlt, oder was glaubt ihr ...?
#6
31.5.13, 20:45
vor 25 J. gab es im Krankenhaus für Blutspenden 50,- DM, beim RKR belegte Brötchen, würde mich interessieren wie das heute ist.
@Varicen
gibt es für die Thrombozytenspende auch eine Alters-Begrenzung?
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#7
31.5.13, 20:48
Ich bin seit einigen Jahren Blutspenderin. Bevor ich begonnen habe Blut zu spenden beim Roten Kreuz habe ich mich bei verschiedenen Instituten umgesehen, unter anderem auch bei einem Plasmaspendedienst, der pro Spende 30 Euro bezahlt hat. Woher kommt dieses Geld? Nach meinen Informationen zahlt die Pharma-Industrie einen gehörigen Beitrag dazu. In diesem Wartezimmer saßen alle möglichen Gestalten, die nicht sehr gesund aussahen. Ich habe mich dann wie schon oben erwähnt für eine normale Blutspende beim Roten Kreuz entschieden. Dort bekommt man zwar kein Geld aber eine warme Mahlzeit :-) und Tee oder Kaffee und sogar ein kleines Geschenk, wenn man es möchte. Ich spende mein Blut nicht weil ich eine Gegenleistung dafür haben möchte, sondern weil ich eine Blutgruppe habe (null negativ), mit der ich Menschen, die dringend Blut benötigen, helfen kann. Man denke nur an die vielen Unfallopfer, gerade jetzt in der Motorradsaison.
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#8
31.5.13, 21:16
woher das Geld kommt? was ist das für eine Frage, Blutspenden ist für alle ein Geschäft, nur nicht für die Spender..... da ist ein Beitrag das "Geringste" ..

auch in Krankenhäusern wird nur gesundes Blut genommen, dafür wird es untersucht. Ich war auch beim RKR, für mich immer eine Überwindung, weil ich umfalle ;-) aber ich wusste, mein Blut ist o.k. und es war vor Ort, ohne Anfahrt.
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#9
31.5.13, 21:39
ich war das letzte Mal vor ca.15 Jahren Zellen spenden, damals gab es 75 DM
dann konnte ich wegen meines Eisenwertes nicht mehr zur Spende
einmal bin ich sogar angerufen worden, ob ich am nächsten Tag zur Spende kommen kann, meine Blutgruppe wurde dringend gebraucht
jetzt gehe ich Blutspenden aller 1/4 Jahre mit Eisentabletten
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#10
31.5.13, 22:45
das handeln mit vollblut oder anteilen von blut ist ein multi-milliarden-geschäft. der spender als produzent ist wie immer derjenige, der am wenigsten davon hat. diese paar euro sind ein lächerlicher betrag, für dessen erhalt sich niemand schämen muss. das geschäft läuft vor allem auch deswegen so gut, weil die aufwandsentschädigungen im vergleich zum gewinn als brosamen anzusehen sind.

wer meint, dass es unmoralisch sei, es anzunehmen, kann das geld entweder spenden oder sich erkundigen, wie teuer eine einmalige behandlung mit einem der produkte ist. geld, das man in krankenkassen einzahlt und das krankenkassen wieder ausgeben. wer dann noch denkt, man verdiene es nicht, das geld anzunehmen, dem ist nach meiner meinung auch nicht mehr zu helfen.
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#11
31.5.13, 22:52
In der Uniklinik hier wurde mir gesagt, sie zahlen lieber die Aufwandsentschädigung an die Spender, das ist der geringere finanzielle Aufwand als das Blut vom DRK o.ä. Abzukaufen....
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#12
31.5.13, 23:04
als vergleich: die menschen, die muskatnüsse ernten, verdienen pro kilo einen sehr geringen centbetrag. der endverbraucher zahlt für ganze muskatnüsse pro stück nicht selten um einen euro herum.

das blut ist ein produkt, mehr nicht. am wenigsten bekommt der hersteller (der spender), am meisten der, der als letzter das produkt verkauft. deswegen heißt es auch mehrwertsteuer, weil ein produkt mit jedem weiteren kunden immer teurer wird. was selbstverständlich ist, da man mit seiner investierten arbeitskraft seinen lebensunterhalt verdient. ob es blut, benzin oder brot ist.
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#13
1.6.13, 14:26
@Kimi, na` klar, das RKR verkauft an Kliniken zuzüglich Arbeitsaufwand ... umsonst ist nur die Arbeit der Ehrenamtlichen ..;-)))
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#14
2.6.13, 07:58
Wisst Ihr überhaupt, das gesunde Erstspender ab einem Lebensalter von 60 Jahre bzw. Leute die schon früher Blut gespendet haben, ab einem Alter von 68 Jahren, zu derartigen Spenden als "Auslaufmodelle" gar nicht mehr zugelassen werden?
Ich finde das befremdlich, zumal gerade bei seltenen Blutgruppen, dringend Spender gesucht werden!
Übrigens, diese Einschränkungen gelten auch für viele Teile bei Organspenden!
Überall wird doch getönt, wir brauchen dringend freiwillige Spender, und dann so etwas!!!
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#15
2.6.13, 08:12
@armin-harald, danke
das wollte ich wissen, ich hatte schon gehört von den "Begrenzungen" stimmt also ..;-))
#16
2.6.13, 10:56
Ich finde die Diskussionen absolut daneben.Entweder man tut es,weil man helfen will oder man läßt es.Muss doch nicht diskutiert werden wieviel Geld es dafür gibt.Ich Spende schon seit 35Jahren und das,weil ich anderen Gutes tun will,reich wird man davon nicht.
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#17
2.6.13, 12:25
Vor jeder Blutspende wird Kreuzblut (man muss die Blutgruppen mit den Antigenen auskreuzen, um die Blutgruppe zu kontrollieren. Dies wird jedesmal gemacht, auch wenn die Blutgruppe feststeht. Auch vor jeder Transfusion wird dies nochmal gemacht auf der Station.) abgenommen. Und es wird geprüft, ob der Spender ein genug hohes Hb (Blutfarbstoff) hat.

Wenn dies zu niedrig ist, wird er nicht zur Spende zugelassen. Schon so kann man verhindern, dass jemand zu oft zum Spenden geht (falls er damit Kohle machen wollte ...).

Man kann auch Plasma spenden (das ist die Blutflüssigkeit). Da bekommt man dann die festen Bestandteile des Blutes (die Blutkörperchen) wieder zurücktransfundiert.
Dies macht man, wenn jemand z. B. spezielle Antikörper gegen eine Krankheit hat oder Antigen-Antikörper (d,. h. Antikörper gegen die Antikörper). Aus diesen wird dann spezielle Nachweisreagenzien hergestellt.
Diese Aktion machen spezielle Firmen, die die Reagenzien herstellen.

Das Geld soll eine Aufwandsentschädigung sein z. B. Fahrtkosten und nicht zum Kohle machen ...
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#18
2.6.13, 12:37
Es ist mir unverständlich, dass dieser medizinischer Tipp veröffentlicht wird.


Auch frage ich mich, warum das Wort "Konserve" unterstrichen/verlinkt ist und man, sofern man darauf klickt, auf einer Seite mit Tipps von Obst- und Gemüse-Konserven landet.
Bitte, was haben Blutkonserven mit Ost-/Gemüse-Konserven zu tun?
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#19
2.6.13, 12:43
Ich bin gesund und durch meine Adern fließt gesundes des Blut.

Dafür bin ich sehr dankbar, ich musste dafür nichts bezahlen.

Kann man denn nicht mal irgend etwas Gutes ohne Eigennutz tun?
#20 Schnuff
2.6.13, 12:52
Ich darf leider kein Blut spenden,ich nehme Macumar.
Habe auch eine Blutgruppe,die die meisten Menschen haben : O positiv.
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#21
2.6.13, 13:00
@Teddy
was verstehst Du unter einem "medizinischen Tipp" ?

m.E. ist es ein Tipp zum Spenden + damit den Salär aufbessern .. ;-))
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#22
2.6.13, 13:04
von "Kohle machen" hat hier noch kein User geschrieben, geht gar nicht !!!
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#23
2.6.13, 13:07
@Lichtfeder: Gebe Dir recht.
Blutspenden ist kein medizinischer Tipp.

Höchstens ein Wohlfühl-Tipp, weil man etwas gutes getan hat.
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#24 Gaikana
2.6.13, 13:31
Ich habe eine Bekannte, die das vor Jahren über einen längeren Zeitraum gemacht hat. Eines Tages konnte sie nicht mehr gehn und war über 6 Monate krank und es dauerte ewig, bis rauskam, dass sie zo oft gespendet hatte. Ich weiss nicht mehr genau, was es bei angerichtet hatte, ist schon lange her, damals hat sie das Haushaltsgeld aufgebessert. Bei mir ist das seither Tabu, ich geh Blutspenden und gut ist es. Ich würde mich sehr ausführlich informieren, bevor ich jemandem das 2 mal im Monat raten würde. Wie gesund man ist, weiss man nie so genau. Meine Bekannte war eine absolute Powerfrau und immer gut drauf, bis der Einschlag kam. sie wurde wieder ganz gesund
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#25
2.6.13, 13:42
2x im Monat .. :-(( allein der Gedanke schadet dem Wohlergehen ;-))
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#26
2.6.13, 14:01
@Lichtfeder:

Wenn der Tippgeber schreibt "Salär" aufbessern, ist das Kohle machen. Salär sagt man in der Schweiz zu Gehalt.

@ Gaikana:

siehe mein # 16.
Es wird geprüft, ob das Hb hoch genug ist, sonst wird sie nicht zur Spende zugelassen. Nicht nur, um den Spender vor Schaden zu schützen, sondern auch, um "Saläraufbesserern" einen Riegel vorzuschieben.

Selbst Samenspender werden kontrolliert, damit sie nicht zu oft kommen, weil die Spermienqualität und -anzahl drunter leidet.

Da hat dir deine Bekannte ein Märchen aufgetischt ....

Ich schüttle über so manches unqualifizierte uninformierte posting nur den Kopf ....

Nachtrag zum Tipp:
Krebspatienten bekommen Erythrocytenkonzentrat, das sind gereinigte rote Blutkörperchen, weil sie meist irgendwohin bluten z. B. in den Darm.
Solche Patienten brauchen in den wenigsten Fällen Thrombocytenkonzentrat. (Nur bei Gerinnungsstörungen wenn Thrombos fehlen).

Selbst Bluter bekommen ihre Gerinnungsfaktoren aus Blutplasma.
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#27
2.6.13, 14:44
@wattebällchen: Ich arbeite in einem Spendedienst (Herzklinik) - und glaube mir, wir prüfen unsere Spender auf Herz und Nieren.

Da es nur wenige Apharesezentren gibt werden auch von den onkologischen Praxen der Region Thrombos angefordert. - Zur Behandlung von Krebspatienten. Oft geht mit der Stammzellentherapie eine Störung der Thrombobildung bei den Patienten einher - also Leukämie Erkrankte bekommen das auch im Zuge der Weiterbehandlung.
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#28
2.6.13, 14:51
@Wattebällchen

Gehalt ist ein (regelmäßiges Einkommen) den Salär aufbessern heißt nicht Blutspenden wegen des Einkommens, sondern für Zeit und Fahrtaufwand auch entschädigt zu werden.

Darauf, das das gespendetes Blut untersucht wird, beim RKR ebenso wie im Krankenhaus, habe ich schon in meinem Kommentar #8 hingewiesen. Kann mich nicht erinnern, das man unbegrenzt Blut spenden kann und darf.

Trotzdem bin ich der Meinung, das es legitim ist, wer sich für`s Spenden entscheidet, ohne schlechtes Gewissen ins Krankenhaus gehen kann, wo es eine Geldentschädigung gibt.

Lies halt mal die Aussagen der Kommentare, dann braucht es weniger (med.) Erklärungen, ..;-))
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#29
2.6.13, 14:53
@Lichtfeder: Altersbegrenzung ist gesetzlich festgelegt - allerdings unterschiedlich in verschiedenen Bundesländern.

Was man ssonst noch als Vorraussetzung mitbringen muß? EinMindestgewicht von 50 kg - besser sind 60. - Ein vor der Spende gemachtes Blutbild gibt Aufschluß über die aktuelle Spendetauglichkeit - Thrombos müssen mit einer ausreichenden Zahl vorhanden sein - keine Entzündungszeichen vorliegen, was man anhand der Leucozyten sieht und auch eine ausreichende Menge an Blutfarbstoff bzw roten Blutkörperchen. - Ferner wird in regelmäßigen Abständen der Eiweißgehalt des Blutes untersucht - da mit den Thrombozyten ja auch eine gewisse Menge Plasma entnommen wird.

Unser Institut zahlt eine Auwandsentschädigung von 50€ - was für den Zeitaufwand bestimmt nicht zu viel ist.
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#30
2.6.13, 15:01
@armin-harald: Manche Bundesländer haben die Altersbegrenzung aufgehoben und an orientiert sich an dem Gesundheitszustand des Spendewilligen. - Und unsere Klinik berät ältere Organspendewillige auch über das Programm "old for old". Manch einer, der durch schlechte Augen, weil er Rot bei einer Ampel übersehen hatte und sein Leben verlor - durchaus noch gesunde Organe, die einem Todkranken der auf der Transplantationsliste steht noch einige lebenswerte Jahre verschaffen kann.

Schade, dass solche Mißverständnisse kursieren, manchem könnte geholfen werden. wenn entsprechende Aufklärungsarbeit geleistet würde.

Und etwas möchte ich noch loswerden, ich freue mich über diese lebhafte Diskussionsrunde mit Euch!
#31
2.6.13, 15:02
Liebe Varicven und Lichtfeder,

lest bitte in meinen postings, dass ich genau dies geschrieben habe ....

z. B., dass man überprüft wird, ob man spendetauglich ist etc.

z. B. dass es eine Aufwandsentschädigung sein soll.
Und eine Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten oder Zeitaufwand ist für mich kein Aufbessern des "Salärs", wie es im Tipp steht.

Wer Geld braucht, kann es nicht auf diese Weise "verdienen".

z. B. dass Krebspatienten in den wenigsten Fällen Thrombokonzentrat bekommen.

Schaut euch mal die andern postings an, was da für Märchen erzählt werden und kritisiert lieber mal da.
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#32
2.6.13, 15:08
Es ist lobenswert wenn "Frag-Mutti.de",ich sag mal,Kunden so positiv denken.Ich habe mir nicht alle Komentare durch gelesen ,weil einem es zu wider ist sollches zu lesen.Leider bin ich einer unter vielen ,die das 10-14 tägig in Anspruch nehmen muß.Ich möchte mich hier einmal bei den Spender recht herzlich Bedanken,und den ewigen Nörgler wenig Geld usw.,nur sagen hoffentlich kommt Ihr nicht mal in dieser Lage.Übrigens war ich jahrzehnte lang Blutspender und habe nur das Gute darin gesehen.
1
#33
2.6.13, 15:14
danke @varicen,

ich finde es auch besser, das der Gesundheits-Zustand der Spender
zählt und nicht das Alter, es gibt sehr viele gesunde ältere Menschen. Käme sofort in "Dein" Institut, wenn die weite Fahrt nicht wäre;-)))
Werde doch nochmal zum Blutspenden gehen, allein wegen der Blutuntersuchung ...;-)))

# @ Wattebällchen
genau, das wurde bereits in den vorangegangenen Kommentaren geschrieben und ein med. Tipp ist unnötig.

Ich kritisiere keine med. Aussagen, weise nur auf den Tipp hin, um beim Thema zu bleiben ;-)))
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#34
2.6.13, 15:47
Hallihallo !

Ich will auch seit Jahren schon spenden, traue mich, neben den "kommerziellen" Gründen, aber nicht.

Meine Fragen an die SpenderInnen hier:

1. Wie groß sind die Nadeln? Tut es sehr weh ?? :(
2. Meint die Threadstarterin jetzt DKMS oder "normales" Blutspenden ? Ich könnte jetzt auch googeln, aber das habe ich schon oft gemacht, aber wirklich befriedigend war das Ergebnis nie; ich habe, wenns Recht ist, irgendwie lieber eine persönliche Antwort. Gerade auch über den Ablauf und die persönlichen Eindrücke dabei.

Zu dem kommerziellen Gedanken:

Das stimmt schon, dass aus Blut und dessen Handel ein unverschämtes Ausnutzen der Bedürfenden wird. Eine riesige Schande. ABer leider, leider ist es bei fast allem so, was es für Geld zu kaufen gibt. Immer der selbe Mist!
Aber: Wenn jetzt deswegen keiner mehr spendet wird zwar den Zwischenhändlern der Hahn abgedreht, aber den MEnschen, die dringend Blutkonserven benötigen der Lebensatem. Das will ich auch auf keinen Fall unterstützen. Da beiße ich lieber in den bitteren Apfel und ignoriere die Kraken.

Hat jemand ANtworten aus Erfahrung auf meine Fragen ?

Liebe Grüße !
#35
2.6.13, 16:16
@LaPapillonne
der Tipp ist ja ein Spenden-Aufruf, also mehr spenden ...;-)))

ich hatte auch immer Bammel, aber es ist weniger schlimm als die persönliche Angst, die dann bei Wiederholungen vergeht .... aus meiner Erfahrung...;-))
Blut-Spenden ist auch für den Spender gesund .... auch deshalb anzuraten ..
Ein Bekannter von mir spendete regelmäßig ... er hatte als Schüler, während des Krieges, ein Bein durch einen Sprengkörper verloren ... ihm tat es sehr gut, hatte weniger Schmerzen und spürte immer, wenn er wieder zum Blut-spenden sollte/musste ...
also, nur Mut .... es gibt nichts Gutes außer man tut es ...;-)))
Liebe Grüße
-2
#36
2.6.13, 17:23
es ist nicht richtig und nicht falsch, was die altersbegrenzung angeht. in einigen instituten weicht man bereits davon ab und macht es von der gesundheitlichen verfassung des spendewilligen abhängig, ob er weiterhin spenden darf.

an nr. 23: die bekannte hat dich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit angelogen. vor einer entnahme von blut oder plasma wird der spender untersucht. stimmen blutdruck, puls und blutwerte nicht, wird er nicht zugelassen. vor jeder spende wird ein tröpfchen blut aus den ohrläppchen entnommen und auch die temperatur gemessen.

schlecht kann es einem durch viele dinge gehen, die mit dem spenden von blut oder blutplasma nichts zu tun haben. jedoch ist es bei sehr vielen leuten beliebt zu sagen, sie könnten kein blut sehen und dürften deswegen nicht spenden. gerade von frauen, die monatlich ihre periode bekommen, ist das eine sehr lahme ausrede.

immer gern genommen ist auch die ausrede, man vertrage es nicht und würde davon umkippen. das kann man nicht wissen, wenn man es noch niemals versucht hat. als beweis wird dann eine winzige blutentnahme beim arzt genommen, die im allgemeinen durchgeführt wird, wenn man nüchtern ist. und nüchtern erscheint man weder zum spenden von blut noch von blutplasma. man muss gut gegessen und vor allem ausreichend getrunken haben. diese situation ist nicht mit der einer blutprobeentnahme zu vergleichen.

man kann ohne probleme zwei mal in der woche blutplasma spenden, und das über einen langen zeitraum. in manchen instituten ein halbes jahr lang, in anderen drei jahre. und danach entweder ein halbes jahr pause oder es schließt sich nahtlos an. das wird verschieden gehandhabt.

ich laufe auch keinen marathon ohne genügend reserven und in schlechter verfassung und behaupte bei einem zusammenbruch, dass marathon laufen schädlich ist. aber dieser unsinn verbreitet sich rasend schnell.

an la papillone:

die kanülen sind bei weitem nicht mehr so dick wie früher. ich habe handelsübliche stopfnadeln, die dicker sind. die spitzen sind sehr scharf, was das einstechen erleichtert, und die mitarbeiter sind sehr geschickt. gewiss darfst du dir alles vor ort ansehen, wenn du einen termin machst, und man wird dir alles erklären.

ich habe einige zeit auch gespendet. für mich sind es größere schmerzen, wenn ich mich beim nähen in den finger steche. es kommt auf die schmerzempfindlichkeit des einzelnen an. wenn es gar so schlimm wäre, würde niemand freiwillig spenden gehen. sobald mein baby da und abgestillt ist, kann ich wieder spenden.

selbstverständlich kann es auch weh tun, und in seltenen fällen klappt das spenden auch nicht. dann ist es kein guter tag zum spenden und man nimmt einen späteren termin. all das ist kein beinbruch. man wird sich sehr gut vor allem um erstspender kümmern.

manchmal spürt man einen pieks, manchmal merkt man es kaum. das ist immer verschieden, man ist auch nicht an jeder stelle gleich empfindlich. ich empfinde auch eine spritze ins zahnfleisch als schmerzhafter, und selbst diese finde ich nicht besonders schlimm. man weiß, dieser pieksende schmerz ist in wenigen sekunden vorbei, und mehr ist es nicht.

ich finde jedoch nicht, dass es eine schande ist, dass das blut verkauft wird. daran hängen arbeitsplätze, die bezahlt werden müssen. wo sollte die grenze gezogen werden? sollen dann auch ärzte nichts verdienen dürfen? oder krankenschwestern? blut wird gebraucht, und weil das so ist, sollten die spender noch besser bezahlt werden. das drk muss sich selbst erhalten. sollten die ehrenamtlichen mitarbeiter dort noch geld zahlen, damit das blut verkauft werden darf?
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#37
2.6.13, 18:25
Ausreden??
wieso das ? das braucht kein Mensch, Blut spenden ist immer noch freiwillig, egal aus welchem Grund jemand kein Blut spenden will .....lässt er es sein, ohne Erklärungsnot ...;-))

es gibt Leute, auch Frauen, die bei der Blutabnahme umfallen, das hat nix mit der Periode zu tun .... die meisten wissen das selbst, manche Ärzte fragen danach, ist also nicht selten ... dann soll man sich hinlegen und gut isses ..;-)))

hab hier auch noch nicht gelesen, das das Blut nicht verkauft werden darf, oder hab ich was übersehen ...???
Wer hat behauptet, das es verwerflich ist für Blut und Arbeitsaufwand Geld zu nehmen, weder für das RKR, Krankenhäuser oder Institute, gilt ebenso für den Spender!!!!
3
#38
2.6.13, 20:16
@LaPapillonne: Pieksen piekst, da beißt keine Maus den Faden ab. Der schmerzhafteste Augenblick ist der, in dem in die Fingerspitze gepiekst wird um den Blutstropfen für die Voruntersuchung zu entnehmen. Die eigentliche Spende wird ja aus der Ellenbeuge entnommen, dort sind glücklicherweise nicht so viele Schmerzrezeptoren und einige unserer Spender wundern sich, dass die Nadel schon sitzt bevor sie etwas bemerkt haben. Das kommt ein wenig auf die Geschicklichkeit des Personals an.- Ablenkung, eine kurze Frage oder so etwas und schon konzentriert sich der Spender nicht so auf den Stich und alles ist halb so schlimm. Man muß es einfach einmal gemacht haben um festzustellen, so fürchterlich ist es gar nicht. -

Ein ziemlich ängstlicher ganz junger Mann verabschiedete sich nach seiner ersten Spende mit den Worten " Man kommt mit zitternden Knien und geht als Freund" - und so sollte es sein.

Wenn man nach einiger Zeit mit dem Personal und den Gegebenheiten vertraut ist greift man zum Telefon, sagt wann man Zeit hat und dann wird ein neuer Termin verabredet.

Und mein Prof. sagte einmal, jeder verdient an den Blutprodukten, der Hersteller der Blutbeutel, diejenigen, die die Untersuchungsmaterialen liefern, der Vermieter der Räume, das medizinische Personal, die Laborkräfte, er selber auch ganz gut ... da sei es legitim, dem Spender wenigstens eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.

Außerdem gebe ich zu Bedenken, man sollte froh und glücklich sein, wenn man derjenige ist, der gesund ist und spenden kann und nicht die arme kranke Socke, die die Produkte braucht.

Und Umfallen - aber bitte, wir bieten doch Liegeplätze an. Sollte es jemandem bei der Spende nicht optimal gehen - wir wissen genau, wie man Gegenmaßnahmen ergreift und sind verdammt schnell damit.

Wir denken dran - Spender sind kein Einwegmaterial - und so behandeln wir sie auch.
4
#39
2.6.13, 20:37
@varicen: vielen lieben dank für diese sehr zuvorkommende, freudliche, aufschlussreiche und ermutigende antwort :)
#40 Gaikana
2.6.13, 22:29
@wattebällchen: meine Bekannte hat mir kein Märchen aufgetischt. Wir haben das ganze Drama damals miterlebt, weil wir Kinder im gleichen Alter hatten und das war dramatiisch. Ich finde es echt den Hammer, wennalles was nicht ins Schema passt auch negiert wird. Nicht umsonst hats ewig gedauert bis man erkannt hat was ihr fehlt. Vielleicht passsiert ja meist nichts, aber für mich kommts nicht in Frage, sie war selber schuld, wir haben alle damals nicht geglaubt, dass es gesund ist sooft die roten Blutkörperchen zu spendenund anscheinend wird halt doch nicht immer alles genau überprüft. Bei allen Blutskandalen, allein schon beim Roten Kreuz, glaub ich an gar nichts mehr.
-2
#41 ETchen
2.6.13, 22:50
Wat`n Umstand!! Im 1Euroladen gibt es für einen Euro 10 runde Backzuschnitte - das geht viel schneller !!!
#42
2.6.13, 23:42
@ETchen:
Ähm ... - Du bist hier beim Tip "Thrombozytenspende - Kranken helfen und Salär aufbessern" ...
#43
5.6.13, 14:39
ich muss beim Stich immer wegschauen, sonst tuts mir weh
und man sollte auf jeden Fall nebenbei was trinken, oder @varicen?
die Spende dauert eine Weile (Zellen) ,kann man sich was zum Lesen mitnehmen
#44 alesig
6.3.14, 16:09
@QueenOfTheStoneAge:
Wie wäre es mit ARBEITEN???
#45 MissChaos
6.3.14, 16:34
@alesig:
Mal abgesehen davon, dass QueenOfTheStoneAge Deine Frage (mit 3! Fragezeichen) wahrscheinlich nicht lesen wird da sie nicht mehr bei FragMutti angemeldet ist...
Warum gleich so agressiv? (3! Fragezeichen und Großschreibung beim Wort arbeiten)
Bist Du denn so unzufrieden in Deinem Leben, dass Du so agressiv auf ihren harmlosen Kommentar reagierst?

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