Umfang der Gebrauchsanleitungen reduzieren

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Ich bewahre Gebrauchsanleitungen gerne in einem Ordner oder einem schönen Kasten auf. Da diese Hefte immer dicker werden (manchmal sind 10 Sprachübersetzungen dabei), reduziere ich die Menge, indem ich nur die deutschen Seiten aufbewahre. Ich trenne in der Mitte die Klammern und entferne alle anderen Sprachen, so dass das Deutsche noch vollständig ist; dann drücke ich die Klammern wieder zu. Dadurch wird der Umfang dieser Heftchen erheblich reduziert.

Alle paar Jahre gehe ich die Anleitungen wieder durch und entsorge die, von denen die Geräte nicht mehr existieren.

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17 Kommentare


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#1
15.6.12, 20:56
Ist auch eine gute Idee!
Ich selber klebe in die "deutsche Beschreibung" einfach einen Post-it ein, dieser steht etwas "über", damit habe ich sofort meine Landessprache im Blick! (nicht mit meiner Muttersprache Englisch zu verwechseln :o} )
Da könnte ich zwar auch das Post-it einkleben, jedoch will ich ja alles und jeden auf deutsch lesen...*smile*.

Aber zwecks Einsparung von Platz, kann man mit dem Entfernen von unwichtigen Seiten einiges erreichen...also...Tipp klasse..Dicken Daumen hoch!
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#2
16.6.12, 07:47
@Deltoidea: Ja finde ich auch!
Die ausgedienten Betriebsanleitungen entsorge ich schon lange, sobald ein Gerät nicht mehr existiert und die neue Anleitung (Wama, TV etc.) wird dafür einsortiert.
Aber die Betriebsanleitung selbst auch noch "auszudünnen", auf die Idee bin ich noch nicht gekommen!
Dafür 5 Sterne!
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#3
16.6.12, 08:24
Sehr gute Idee! Ich mach mich gleich über den Karton her, das wird Platz geben! Vielen Dank für diesen Tipp!
#4
16.6.12, 08:42
Vielen Dank für diese gute Idee. Ich leide nämlich auch unter Platzmangel in diesen Ordnern.
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#5
16.6.12, 09:56
Wem das Internet zugänglich ist der kann fast alle Bedienungsanleitungen "online" oder als pdf-file finden... so mache ich es. Wenn es die Bedienungsanleitung im Netz gibt, entsorge ich die Papierversion komplett. Und speichere die Datei auf dem Computer im Extra-Ordner.
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#6
16.6.12, 11:59
@HNorbert: Da hast du zwar Recht, aber die Papierversion ist mir sicherer!
Der Strom könnte ausfallen, der Server abstürzen, der PC kaputtgehen - gerade, wenn man eine bestimmte Anleitung braucht. :-)
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#7 Fjunchclick
16.6.12, 15:16
@HNorbert
Genau so mache ich es auch.
@kitekat7
Für solche Fälle hat man ein Backup. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, wenn man bedenkt, was man alles auf der Festplatte hat. Und jede Festplatte geht irgendwann kaputt. Wobei ich allerdings auch Leute kennen, die ihre Bilder vom letzten China-Urlaub auf dem Laptop haben und zwar nur da. In etwa fünf, sechs Jahren werden diese Bilder also verloren sein.
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#8 Marielle1
16.6.12, 15:21
Mache es genauso wie bechrieben - allerdings habe ich die Seiten immer raus gerissen bzw. geschnitten und gelocht abgeheftet.

@Fjunchclick: Hast Du echt immer und jederzeit ein aktuelles Backup? Dann Kompliment!
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#9 Oma_Duck
16.6.12, 18:25
Auf meinen Ordner "Gebrauchsanweisungen" habe ich definitiv einen schnelleren Zugriff als auf meinen PC. Auch bei Stromausfall usw., siehe # 6 kitekat7.
Da sind noch Unterlagen zu Geräten drin, die noch prima funktionieren, aber aus einer Zeit stammen, als Internet noch Zukunftsmusik war. Auch Kassenzettel usw., damit ich sehen kann, wann gekauft, wieviel gekostet usw. - auch mal interessant.
Merke: Bei einer schnell hingekritzelten Notiz kann sogar ein Zeitungsrand ein wichtiges und dauerhaftes Speichermedium sein!
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#10
16.6.12, 22:07
@Fjunchclick: Ich trau mich eigentlich gar nicht das zu schreiben, weil ich mich PC technisch jetzt als sehr unwissend oute:
Was ist ein backup, und wie macht man es? Habe ich zwar schon mal irgendwiewo gehört, aber...na ja.
Ok, ich erwarte natürlich jetzt keine großartige PC Unterweisung von dir. Wollte damit nur sagen, dass nicht jeder so firm ist, in der Handhabung eines PC´s.
Einen Ordner aus dem Regal zu nehmen ist für mich einfacher! :-)
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#11
16.6.12, 22:15
@Oma_Duck: Bei neuen Geräten, auf denen noch Garantie ist, hefte ich immer die Kassenbelege in die Gebrauchsanweisungen. So habe ich alle Papiere beisammen und muss nicht suchen, wenn ich mal was reklamieren muss. Ist ja bei den heutigen Geräten keine Seltenheit, aber das ist ein anderes Thema!
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#12 Fjunchclick
17.6.12, 11:11
@Marielle1
Natürlich. Mein Backup ist immer höchstens drei Tage alt. Macht doch keine Mühe, läuft automatisch im Hintergrund. Ich habe sehr viel Musik und sehr viele Fotos auf meinem Rechner. Das riskiere ich nicht, nur weil ich zu faul bin, ein Backup zu machen.

@kitekat7
Ein Backup ist eine Datensicherung. Das sieht bei mir z.B. so aus, dass ich (meistens jeden Tag) alle wichtigen Daten, die auf meinem Computer sind, also Musik, Fotos, eBooks, Dokumente, E-Mails, usw., auf eine externe Festplatte kopiere. Das geht ganz schnell, weil es Backup-Programme gibt, die erkennen, was sich geändert hat und nur die veränderten und neu hinzugekommenen Dateien kopieren. Es wird also nicht jedesmal alles kopiert, was sehr lange dauern würde.

Zusätzlich mache ich noch ein sogenanntes Image meiner gesamten Festplatte. Das ist dann eine komprimierte Datei, mittels derer man im Notfall das gesamte System innerhalb von ein paar Minuten wieder herstellen kann.

Backups sind sehr wichtig! Es gibt keine Festplatte, die ewig hält. Jede geht kaputt, die Frage ist nur, wann das passiert. Hast du dann kein Backup, so ist alles(!!!), was du auf dem Computer hattest verloren!
Es gibt zwar Programme, mit denen man dann versuchen kann, noch etwas zu retten, darauf sollte man sich aber nicht verlassen.

Meine Schwester und ihr Mann haben sich z.B. extra einen Computer und eine Digitalkamera angeschafft um zu dokumentieren wie ihre Kinder (Zwillinge) aufwachsen. Es ging sogar sechs Jahre lang gut, dann hat die Festplatte im Rechner ihr Leben ausgehaucht.
Es gibt jetzt von den Kindern keine Bilder auf denen sie jünger sind als sechs Jahre. Von ein paar wenigen, die von anderen Leuten gemacht wurden mal abgesehen.

Also Backup!!!

... und natürlich sollte man von Zeit zu Zeit auch die externe Festplatte erneuern, denn auch die geht irgendwann kaputt. Die Wahrscheinlichkeit, dass gleichzeitig auch die im Rechner den Geist aufgibt, dürfte aber gering sein.
Firmen machen aber natürlich von ihren wichtigen Daten immer mehrere Backups auf verschiedenen Medien, die an verschiedenen Orten aufbewahrt werden aber privat wäre das wohl etwas übertrieben.
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#13
17.6.12, 12:31
@Fjunchclick: Vielen lieben Dank für deine Mühe! :-)
Mit so einer ausführlichen Erklärung habe ich gar nicht gerechnet
und schon wieder was Wichtiges dazugelernt!
Meine nächste Anschaffung wird also eine externe Festplatte sein, denn wenn mir meine ganzen Fotos verloren gingen, wäre ich mehr als ärgerlich.
#14
17.6.12, 12:42
Gebrauchsanweisungen kann man auch bequem in einer Cloud "einlagern". Da kommt man jederzeit von jedem Rechner ran.
Unverfängliche Daten sind so gut aufgehoben. -
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#15
17.6.12, 14:32
Hallo,

ja genau so mache ich es auch. Ich arbeite zwar jeden Tag am PC, aber Gebrauchsanleitungen benötige ich auch in Papierform.

Die ganzen ausländisches Anleitungen entferne ich ebenfalls. Habe mir sogar extra so einen kleinen Entklammerer angeschafft. Die eigentliche Anleitung ist dann oft nur noch eine Seite. Außerdem entferne ich JEDESMAL wenn ich eine neue Anleitung in meine Sammelmappe mindestens eine alte Anleitung. Den meistens ist es so das ich in dem Ordner noch Anleitungen finden dessen Gerät bereits entsorgt wurde. Diese Methode hat sich sehr bewährt.

Und für meine Daten benutze ich ebenfalls einen externen Speicher die sogenannte *Wolke* so können keine Fotos verloren gehen. Finde ich schlimm mit den Fotos der Zwillinge...Hätte mir vor ein paar Jahren auch passieren können.

lg minette
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#16
18.6.12, 11:48
Guter Tipp !
Warum ? Weil ich´s auch so mache...:-))
#17
27.11.13, 10:47
Ich zerlege auch inmer meine Gebrauchsanleitungen. Die für die Küchengeräte verwahre ich so:jedes Baltt in eine Prospekthüllen eintüten. Wenn es mehrere Blätter pro Gerät sind, mit einem fleißigen Lieschen (= Schnellheftstreifen) zusammenhalten, in einem Ringbuch abheften. Dies steht in der Küche bie den Kochbüchern.

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