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Weihnachten: die Zeit bis zur Bescherung herum bekommen mit Kindern

Für Kinder ist der Nachmittag vor der Bescherung an Heilig Abend immer sehr lange. Eine Idee ist, seine Kinder auf eine geführte Tour durch Wildgehege mit dem Förster zu schicken. Es werden Tiere gefüttert und eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen.

Wer kennt es nicht von sich selbst, als man noch Kind war: Die Zeit nach dem Essen bis zur Bescherung dauert ewig lange... Die Erwachsenen schnacken zusammen und der Weihnachtsmann will einfach nicht kommen...

Wir haben viele Jahre den Weihnachtsnachmittag im Wald verbracht und zwar in den Städtischen Wildgehegen. In vielen Städten gibt es sicher Wildgehege, bei uns wird immer am Heiligen Abend ab 15 Uhr eine geführte Tour durch die Gehege gemacht. Der Förster geht mit, hat Möhren und Kastanien für die Rehe, Hirsche, Wildschweine dabei. Kleine Heubündel für die Hasen, die ja die ganze Zeit im Wald sind und Meisenknödel für die Vögel. Im Schuppen wird dann eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und ein bunter Teller für die Waldwichtel, die das ganze Jahr auf die Tiere im Wald aufpassen, hin gestellt. Und wenn es dann etwas schummrig wird, bekommen die kleinen Kinder eine Laterne und die etwas größeren Kinder bekommen eine Fackel. Die Tour dauert ca. 2 Stunden, man hatte Luft, die Kinder hatten Bewegung und Ablenkung und bis man dann zu Hause ist, ist Bescherungszeit und Abendbrotzeit. Vielleicht gibt es ja auch bei Euch so etwas in der Nähe? Fragt doch mal beim Grünflächenamt nach. Für alle, die nicht so etwas haben in den näheren Umgebung, vielleicht in kleinerer Form selber so etwas gestalten? Unser Sohn fand es immer toll und für uns war es auch sehr entspannend...

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10 Kommentare
Dabei seit 18.4.11
1
Guter Tipp.
Kinder bekommen ohnehin schnell einen Stubenkoller - sie zwischendrin ausgiebig zu "lüften" hat sich auch bei unseren bewährt. An Weihnachten zuerst den Tieren im Wald etwas zu bringen, bevor die Kinder selber Geschenke bekommen, finde ich eine schöne Idee.
20.12.11, 07:07 Uhr
Dabei seit 23.7.08
radfahrender Besen-Ginster
2
Das ist eine wunderschöne Idee. Leider gibt es so was bei uns nicht.
Damit meine Kinder keinen Stubenkoller kriegen, sind wir immer Enten füttern gewesen.
20.12.11, 07:29 Uhr
Dabei seit 3.12.11
3
Wir konnten uns immer zwischen zwei Alternativen entscheiden: Kirchgang oder mit den Hunden spazieren gehen... Mein Bruder und ich haben immer eine schöne große Runde mit den Hunden gemacht. Schön am Fluß entlang und durch den Wald. Ist besser, als vor dem verschlossenen Wohnzimmer zu sitzen, wo der Baum geschmückt wird *gnarf* ;)
20.12.11, 12:52 Uhr
Dabei seit 13.7.11
4
Bei uns kommt die ganze Mischpoke zum Essen, da habe ich leider keine Zeit. Im letzten Jahr habe ich es so gemacht, dass die Kinder für den Nachtisch verantwortlich waren. Sie haben rote Grütze gekocht und mit Figuren aus weißer Schoki verziert, die sie selber geschmolzen und ausgestochen haben. Das hat sie dann auch genügend beschäftigt, dann noch Tisch decken, Hund ausführen und so ging die Zeit auch herum - und Spaß hat es ihnen auch gemacht.
Trootzdem gute Idee von dir!
20.12.11, 16:01 Uhr
Dabei seit 29.7.11
5
Boh klingt das schön. Leider gibt es das hier nicht. Eine Patientin hat mir heute lustiger weise so was ähnliches erzählt. Nur das es in dem Ort der Schwiegereltern einen Waldgottesdienst gibt und die Kinder da eine Art Fackel bekommen. Klingt echt toll. Vielleicht lässt sich so was ja in unserer Gemeinde auch verwirklichen (also eine Mischung aus beidem)
Danke und frohe Weihnachten.
20.12.11, 19:47 Uhr
KleineElfe82
6
Wunderschön. Außerdem macht frische Luft ja auch müde. Dann könnte das Zu-Bett-Gehen ja vielleicht auch leichter klappen. ;-)
20.12.11, 19:56 Uhr
Dabei seit 17.9.11
7
Oh, wie schön ist dieser Tipp! Ich bin entzückt! Als wir klein waren, hat unser Vater uns immer mitgenommen auf einen Ausflug, damit wir das Christkind nicht stören - zB in den Aachener Dom, den Domschatz ansehen, oder auf einen Flughafen, den Flugzeugen zugucken.

Mit meinen eigenen Kindern habe ich es auch so gemacht, daß sie mit meinem Mann einen langen Spaziergang gemacht haben und dabei Christbäume gezählt habe.

Aber diese Idee mit der Wildfütterung ist so schön. Glückliche Kinder, die solche Erinnerungen haben.
7.9.12, 13:14 Uhr
Muttilein11
8
@Marizzebill: Danke dir, nun ist mein Sohn zu groß für die Waldwanderung, wäre nun wahrscheinlich zu"uncool", aber er denkt trotzdem jedes Weihnachtsfest daran und meint: Sicher gehen die kleinen Kindern nun durch den Wald..
Also, scheint es ihm doch großen Spaß gemacht zu haben und ich hoffe, er erinnert sich auch später noch daran, wenn er groß ist und vielleicht auch mal eigene Kinder hat..
Für mich war es eine schöne Zeit, an die ich mich sicher den Rest meines Lebens erinnern werde (und an die kalten Füße-lach)
7.9.12, 14:23 Uhr
Dabei seit 28.1.10
9
Das ist eine sehr schöne Idee,werde ich mit den Enkeln dieses mal so machen.Dankeschön
27.11.12, 12:51 Uhr
Dabei seit 24.2.16
10
Ich hole den Tipp mal nach oben, weil ich ihn so schön finde.

Auch wir machen so etwas ähnliches, wir haben keinen Wildpark mit geführten Touren in unserer Nähe, aber wir haben selbst einen großen Garten, etwas abseits von der Stadt. Hierher laufen wir immer und schauen, dass ausreichend Futter im Vogelhäuschen ist. Die Eichhörnchen bekommen auch noch was (Nüsse von unseren Nussbaum). Letztes Jahr hatten wir einen Igel im Holzstapel, den haben wir beim schlafen zugehört. Für 2,5-jährige super spannend. Als wir dann zurück waren, stand ein Sack mit Geschenken vor der Tür. (Mein Mann war schneller zu Fuß und hatte ihn kurz zuvor aus dem Keller geholt). So konnte die ganze Familie was unternehmen, für mich das wichtigste bei Weihnachten.
25.11.16, 09:29 Uhr
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