Diese Karte verbirgt die Weihnachtswünsche auf eine besondere Art und Weise: Im Zeichen von Yin und Yang.
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Weihnachtswünsche im Zeichen von Yin und Yang

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Diese Karte ist für unseren Tai-Chi-Trainer in besonderer Weise gestaltet und liegt beim Überreichen des Geschenks sichtbar unter dem Schleifenband – Sie wird also auch als erste (von zweien) gelesen. Der Text ergibt sich durch das Drehen der Karte, weil ich ihn in ein Yin-Yang-Zeichen hinein geschrieben habe: Dieses Zeichen (es ist hier des zu beschreibenden Platzes wegen etwas abgewandelt) steht für den Energiefluss dieser inneren Kampfkunst und ist somit ständig im Mittelpunkt aller Bewegungen dieser Sportart.

Wenn ihr Ähnliches auf andere Sportarten übertragen möchtet, lassen sich vielleicht entsprechende Bezugspunkte oder Sportgeräte finden - bei Nicht-Sport-Hobbys sicherlich Handwerkzeuge und/oder Materialien. So nimmt der Beschenkte sicherlich gleich die Mühe und auch Wertschätzung war, die sich hinter solcher Auswahl verbirgt.

So wird's gemacht

Die Materialien erklären sich durch die Fotos von selbst.

Die Kartenhülle ist am unterem Rand mit einem weiß bedruckten Band beklebt, das mit doppelseitig klebenden Stylefix fixiert wurde.

Die Kartenhülle ist am Unterrand mit einem weiß bedruckten Band beklebt. Dafür habe ich das doppelseitig klebende Stylefix verwendet, weil es nicht wie ein Flüssigkleber durchschlägt.

Die Karte erhält durch die Verwendung mehrerer Pappscheiben mehr Struktur sowie einen leichten 3D-Effekt.

Um dem Yin-Yang-Zeichen mehr „Gewicht“ zu geben, habe ich es nicht einfach glatt innen auf die Klappkarte geklebt, sondern mehrere Pappscheiben ausgeschnitten, diese turmartig aufeinander gesetzt und zuletzt unter das Zeichen geklebt. Zunächst habe ich es mit drei verschieden großen Scheiben probiert.

Die später nach oben zeigende Scheibe sollte exakt das Maß des drauf zu klebenden Papieres haben, damit man den Kleber später nicht sieht.

Die Entscheidung fiel dann aber zugunsten nur zweier Scheiben. Leider habe ich die kleinere Richtung Textunterseite geklebt, so dass nach dem Aufkleben auf die Klappkarte das schwarz-weiße Stück Papier drohte, am Rand herunter zu knicken. Meine Empfehlung also: Die später nach oben zeigende Scheibe sollte exakt das Maß des darauf zu klebenden Papieres haben, damit die Klebefläche schön glatt ist und man den Kleber fast unsichtbar verwenden kann.

Zum Kleben eignet sich ein Bastelkleber. Dieser lässt sich punktuell auftragen und trocknet transparent.

Zum Kleben verwende ich immer häufiger diesen im Handel leicht zu beziehenden Bastelkleber, weil er nicht kleckert, sich punktuell auftragen lässt und vor allem transparent trocknet: So fallen vorbei geflossene Klebepunkte später nicht so auf!

Das fertig beschriebene Yin-Yang-Zeichen mit den Weihnachtswünschen wird auf die linke Seite der Klappkarte geklebt.

Das fertig beschriebene und „gepolsterte“ Yin-Yang-Zeichen wird auf die linke Seite der Klappkarte geklebt.

Auf diesem Bild wird erklärt, wie der Beschenkte die Karte drehen muss, um den Weihnachtswunsch lesen zu können.

Erklärung zu diesen beiden Abbildungen bitte den im Bild stehenden Texten entnehmen.

Damit beim Unterschreiben der (schenkenden) Gruppenmitglieder nichts schief geht (jemand verschreibt sich, der Stift streikt, Tinte fließt aus...), wähle ich dafür anstelle von normalen Papier gern Transparentpapier – auch sieht dies durchaus edel und festlich aus. Die Unterschriftensammlung wird lose in die Klappkarte hinein gelegt. Ganz unten am Rand habe ich - für den Beschenkten hoffentlich sichtbar - noch einen wichtigen Hinweis geschrieben. Schon jetzt verweise ich auf die zweite Weihnachtskarte, auf die schon hier Bezug genommen wird.

Eine gesegnete dritte Adventswoche und ein harmonisches Weihnachtsfest!

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2 Kommentare

1
#1
22.12.19, 10:17
Superschön!!!! Der Empfänger wird es zu schätzen wissen.
#2
4.1.20, 20:12
Wenn jemand damit was anzufangen weiß, ist es eine gute Idee. Ich persönlich kenne kaum jemanden, der diese Art Karte zu schätzen wüßte, das ist doch schon sehr speziell.

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