Wohin mit dem Laub?

Verstreut liegendes Laub bedeckt das grüne Gras, während es im herbstlichen Umfeld seine natürliche Farbe zeigt.

Jeden Herbst haben wir das gleiche Problem, wohin mit all dem Laub. Sofern man einen Komposter hat, kann man getrost alles da hineintun. Wenn möglich immer eine Schicht Kleingehäckseltes dazwischen. Dann habe ich im nächsten Jahr wunderbaren Kompost, den ich neu verteilen kann.

Möglichst nichts auf dem Rasen liegen lassen, da dieser sonst keine Luft mehr bekommt. Habe ich allerdings keinen Komposter, so muss leider alles in die Biotonne entsorgt werden oder in eine Kompostieranlage. Schwer verrottende Blätter sind allerdings Kastanie und Walnuss, diese sollten auf alle Fälle entsorgt werden.

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In Leverkusen bringt man alles, Gras, wie Laub und Gehölz zur städt. Entsorgung. Es gibt in allen Ortsteilen einen Container, in dem man es entsorgen kann. Sauber und bequem. Für Großstädte eigentlich ideal.
@manforter: Und auf dem Land haben wir den Wertstoffhof, wo man alle Gartenabfälle kostenlos abgeben kann.
Dass man das Laub im Komposter oder in der Biotonne entsorgt oder zur Entsorgung wegbringt, ist aber doch kein neuer Tipp! Was soll denn sonst damit passieren?
Toll ist es, wenn man ein größeres Grundstück hat, wenn man Laubhaufen schafft, in denen z.B. Igel im Winter Schutz finden.
Wichtig : Man sollte darauf achten, dass das Laub, was man auf den eigenen Kompost verwertet, gesund ist, d.h. ohne Pilzbefall, Schädlinge, ect. , sonst verteilt man die Pflanzenkrankheiten mit dem Kompost im nächsten Frühjahr wieder auf die Beete.
Darum tun auch die Schlauberger, die meinen ihr Laub in der freien Natur entsorgen zu können, der Umwelt keinen Gefallen, wenn das Laub mit Schädlingen befallen ist. Die Schädlinge werden nur weiter verbreitet und richten womöglich großen Schaden an in Wäldern.

Wir haben auch keinen Kompost und entsorgen unser Laub in speziellen Gartensäcken, die man überall hier kaufen kann (0,25€/Stck), dann kann man diese Säcke 1x im Monat zum Sperrgut-Abfuhrtermin an die Strasse stellen und werden von der Müllabfuhr abgeholt. Aber auch sonstiger Baumschnitt, Äste ect., was nicht in die Säcke passt, kann man gebündelt dazulegen. Unsere Bio-Tonne wäre zu klein für die Mengen, die im Frühjahr/Herbst im Garten anfallen.

Man kann selbstverständlich auch zum Recyclinghof, in jedem Stadtteil gibt's hier einen kleineren, der meist 2x wöchentlich geöffnet ist, oder zur großen Mülldeponie fahren und dort all seinen Müll entsorgen. Und wer sein Großgerät: TV, Kühlschrank, Herde, Waschmaschine nicht transportieren kann, kann diese Elektrogeräte bei der Stadt anmelden und sie dann zu einem vereinbarten Termin an die Strasse stellen zur Abholung.

Der Grünabfall wird getrennt von sonstigen Sperrmüll abgeholt, denn der wird zu Kompost verarbeitet, entsprechend behandelt, sodass Pilzsporen und sonstige Krankheiten abgetötet werden, und dann günstig an Gartenbesitzer verkauft.

So, oder so ähnlich, gibt's in den meisten Städten eine Entsorgungsmöglichkeit und man muss sich nur bei seiner Stadt/Abfallwirtschaft erkundigen.
Und das nicht nur für Laub, sondern für jeglichen Sperrmüll, Restmüll, Problemmüll, Batterien, Farben/Lacke, ect..
Wilde Müllkippen muss es nicht geben. Sie sind nicht nur verboten, man zahlt auch Strafe, wenn man erwischt wird. Dafür gibt's extra "Müllfahnder" die im Müll nach Adressen oder sonstigen Hinweisen suchen und dann werden Verursacher zur Kasse gebeten.

Über uns
Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

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