Oft fallen in der Küche jede Menge alte und harte Semmeln an. Diese wegzuschmeißen wäre viel zu schade. Wie kann man die Reste verwerten?

Alte Semmeln und Co verwerten

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Im Sommer fallen immer jede Menge Semmeln an, die natürlich nicht weggeschmissen werden.

Bei Bedarf reibe ich sie, wie viele, zu Semmelbrösel (rechte Schüssel). Ich siebe sie dann, um die gröberen Stücke rauszubekommen. Diese gebe ich zu meinem Knödelbrot, das ich mit einem Gurkenhobel gerieben habe (linke Schüssel). Um meine gesammelten Semmeln zu reduzieren, fülle ich meist 6 geriebene Semmeln in eine alte Bäckertüte, sozusagen Vorarbeit für die nächsten Knödel.

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19 Kommentare


4
#1
3.7.17, 17:44
Wieso fallen im Sommer immer Semmeln an? 
#2
3.7.17, 18:03
weil es zu heisst zum kochen ist, und wir viel kalt essen...
#3
3.7.17, 18:12
oder grillen (sorry hatte ich vergessen bin grad unterm kochen). Mach ich auch mit Brezen, da aber vor dem beiseitelegen zum hartwerden das Salz runter.
#4
3.7.17, 19:32
Ach so, du meinst bei dir fallen im Sommer viele Semmeln an. Da bin ich jetzt auf der Leitung gestanden. Ich dachte, das wäre generell bei jedem so und hab mich gewundert. Alles klar jetzt.  
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#5
3.7.17, 20:13
Wenn du die semmelbroesel in eine gefriertuete gibst, mit dem nudelholz drueberrollst brauchst du nicht sieben.
Allerdings verstehe ich den Zusammenhang nicht. Wenn du im Sommer mehr kalt isst, verbrauchst du doch mehr Semmeln.
Oder kochst du permanent mit Semmeln?
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#6
3.7.17, 21:26
Ob man jetzt im Sommer mehr Semmeln verbraucht oder nicht ist doch völlig egal. Man kann diese Tipps zur Weiterverwertung auch in anderen Jahreszeiten anwenden. Selbst bei uns im Zweipersonenhaushalt fallen ab und an Semmeln/Brötchen an die wir so nicht verzehren. Die lasse ich immer in einem Stoffbeutel trocknen und mache dann bei Bedarf Paniermehl draus. da ich im DRK bin und somit auch bei der Blutspende mithelfe fallen dort auch immer Brötchen an die wir dann unter uns Helfern aufteilen. Die werden dann zu Mettbrötchen, Paniermehl u.s.w.

Ich finde die Weiterverwendungstipps wie sie hier beschrieben sind sehr gut. Ich werde die auch ganz bestimmt mal anwenden.
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#7
3.7.17, 21:36
ich verbrauche auch mehr Semmeln, wenn ich nicht koche ... bei mir bleibt aber nur selten eine übrig, ich esse immer alles weg   :o)
1
#8
6.7.17, 15:08
Ich finde, so richtig neu ist dieser Tip nicht.
Und wie datura schreibt, kann man mit einem Nudelholz alles gleichmäßig klein zermalmen.
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#9
9.7.17, 08:28
taugt gar nichts viel zu ungenau wie soll man das SO verstehen?? 😂
#10
9.7.17, 09:14
ich schneide 'alte' Brötchen in Würfel, zum Trocknen in eine Schüssel, wenn die Schüssel voll ist, werden Semmelknödel davon gemacht - und die werden dann eingefroren, bis die 'Kochsaison' wieder losgeht (wenn es nicht mehr so warm ist).
#11
9.7.17, 09:26
Danke für den tip mit dem Hobel!👍 Ich habe mir regelmäßig Blasen geschnitten an dem alten Brot.😂 
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#12
9.7.17, 12:56
@pcbird #9: Was für eine Erklärung fehlt Dir denn?
Vielleicht dass man zum Reiben der Brötchen diese über die Reibe hin und herschieben muss?

Sorry alle andern aber das musste jetzt raus.
#13
9.7.17, 14:03
Hobel benutze ich nicht, das ist mir zu mühsam. Ich lasse das trockene Brot durch den Durchlaufschnitzler der Küchenmaschine. Dann kurz durch eine groblöchriges Sieb und ich hab super feines Paniermehl.
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#14
9.7.17, 14:42
Ich mache Semmelbrösel, wenn das Baguette nicht mehr gegessen werden kann.  Damit sie nicht alt schmecken, friere ich die Semmelbrösel ein und entnehme jeweils nur so viel wie ich benötige. Sie bleiben immer bröselig. Sie klumpen nicht im eingefrorenen Zustand.
Auch sehr gut: ich schneide das trockene Baguette in kleine Würfel (mit Rinde) und brate sie in Butter zu Croutôns. Am Ende stäube ich ein wenig mildes Curry  darüber. Danach werden sie in den nachfolgenden Tagen über den Salat gestreut.
#15
9.7.17, 21:06
Altbackene Brötchen kann man auch für einem Semmelschmarrn verwenden. (süß)

Die salzige Variante wäre die dünnen Brötchenscheiben mal nicht mit Milch sondern mit Brühe einzuweichen und die Zutaten wie zu einem Semmelknödel dazu geben und dann nicht Knödel formen und sie im Wasser ziehen lassen, sondern in der Pfanne wie einen Schmarrn ausbacken. Dazu gibt es dann Salat. Milch geht natürlich auch. 

Ob süß oder salzig, die Masse muss schon flüssiger sein wie für Knödel. Wenn man Lust dazu hat kann man das Eiweiß auch steif schlagen und dann unterheben. Aber es ist nicht zwingend nötig, ganze Eier tun es auch - natürlich ohne Schale :-)
#16
9.7.17, 23:27
Nicht zu vergessen: Im Stadtpark mit den kleingekloppten Semmeln und den
Enkelkindern auflaufen, und die Schwäne, Enten, Gänse, u.s.w. zu
füttern. Die Kurzen haben dann mal 'nen echten Schwan vor sich (nicht
auf dem Handy!), der sie sogar zwicken kann, wenn man der Brut zu nahe
kommt. Viel besser als Bläh-Station! 😋
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#17
9.7.17, 23:44
@Kulleputz: In vielen Städten und Gemeinden ist es verboten, Wasservögel zu füttern.
#18
9.7.17, 23:57
Moin Jeannie.
hier in Braunschweig an den Riddagshäusernen Teichen darf man sie füttern, obwohl es Naturschutzgebiet ist. Was die Vögel verbummeln fressen dann die Karpfen, Seehechte und Lachsforellen. Einmal im Jahr werden die Teiche trockengelegt, das groooße Abfischen! Und pünktlich zu dieser Aktion habe ich seltsamerweise immer einen Riesenhunger auf Lachsforelle auf Fenchelbeet. 😋  Lecker!
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#19
28.8.17, 22:01
Ich schneide die alten Semmeln vorher in Würfel und lasse sie dann trocknen. Danach gebe ich sie portionsweise in den Blitzhacker ( Moulinette ). Das finde ich bequemer und Fingerfreundlicher als reiben. Ich beware sie dann luftdicht in einer Box auf. Schmecken viel besser als das gekaufte Paniermehl.

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