Angeleint oder nicht, die Angst vor Hunden ist oft groß. Kennst du das Gefühl und bist unsicher, wie du dich verhalten kannst?

Angst vor Hunden reduzieren

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Bei vielen Menschen stellen sich die Nackenhaare zu Berge, wenn ihnen unterwegs ein Hund entgegen kommt. Angeleint oder nicht, die Angst ist groß.

Oft beruhen diese Ängste auf schlechten Erlebnissen mit Hunden in der Kindheit oder auch später.

Briefträger können davon ein Lied singen, werden sogar geschult, wie sie sich bei Begegnung mit Hunden zu verhalten haben. Das ist aber ein anderes Kapitel und hat tiefere Ursachen.

Goldene Regel eigentlich für jeden, nie einen fremden Hund anfassen oder versuchen zu streicheln und niemals über den Kopf des Tieres.

Viele Hunde sehe das als Erniedrigung ihres Ranges und Alphatiere werden dann zubeißen. Wenn man einem fremden Hund begegnet, der ohne Besitzer herumläuft, am besten ignorieren, nicht in die Augen schauen, also jeglichen Blickkontakt meiden. Keine Angst zeigen, ganz normal weitergehen. Tiere spüren Angst und sind dann verunsichert.

Ich habe keine Angst vor Hunden und wurde auch noch nie angegriffen. Wenn ich einen Pflegehund betreue und mich fragt unterwegs jemand, ob er ihn mal streicheln darf, lehne ich das meistens ab, auch bei Kindern. Auch wenn ich das Tier einigermaßen kenne, weil ich es ab und zu betreue, kenne ich nicht vollständig seinen Charakter und wie er auf fremde Hände reagiert.

Wenn man sich also einem Tier gegenüber ruhig und normal verhält, ihn in seiner Rangordnung nicht unterdrückt durch betatschen und zulabern, ist eigentlich jede Angst unbegründet.

Ich bin kein Tierpsychologe, schreibe das nur aus jahrelanger Erfahrung und beileibe gilt das nicht für jedes Tier. Man merkt aber doch sehr schnell, wenn es nötig ist, den Rückzug anzutreten oder den nächsten Baum anzupeilen. 

Noch etwas ganz Wichtiges, niemals kleine Kinder, mit einem Hund allein lassen, auch keinen Dackel, denn auch die Kleinsten haben scharfe Zähne.

Tiere sind etwas Wunderbares, wenn man sie Tier sein lässt und nicht versucht, ihnen menschliche Eigenschaften beizubringen.

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51 Kommentare


1
#1
23.2.18, 18:11
Liebe Upsi sehr gut und richtig erklärt!
Kennst du den Spruch von vielen Hundehaltern,der macht nichts,der beisst nicht😐
Übrigens unsere kleine ist wirklich lieb und beisst nicht☺☺
#2
23.2.18, 18:19
@Krimifan: das eigene Hundi kennt man eh am besten, aber Hunde können nicht sagen wenn ihnen irgend etwas Schmerzen bereitet. Mache beißen dann sogar nach Frauchen, wenn sie versehentlich die schmerzende Stelle berührt. Tiere sind toll, aber auch nicht berechenbar. Ich hoffe, deine Süße bleibt gesund und munter.
3
#3
23.2.18, 18:26
@Upsi
Dankeschön!
obwohl sie total lieb ist und Kinder und überhaupt alle mag!würden wir sie auch nie mit Kindern alleine lassen,man weis nie.
Havaneser sind Hütehunde und sie liebt es wenn wir Besuch haben und alle mit ihr spazieren gehen
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#4
23.2.18, 18:49
@Upsi: "Noch etwas ganz Wichtiges, niemals kleine Kinder, mit einem Hund allein
lassen, auch keinen Dackel, denn auch die Kleinsten haben scharfe Zähne."

Na, der arme Hund - wenn das Kleine dann zubeißt. ;-)
(Das war ein Scherz!)

Du hast völlig Recht.
Kinder krabbeln gerne auf dem Boden herum. Wenn das Kinderköpfchen niedriger ist als der Hundekopf, fühlt sich der Hund überlegen. Dann kann es vorkommen, dass er seinen vermeintlich höheren Rang mit den Zähnen verteidigen will.
Danke also für deine Warnung. 👍
1
#5
23.2.18, 19:32
Manche Hunde haben auch einen Beschützerinstinkt, nicht nur große, auch kleine. Wenn ich jemanden treffe, der einen Hund dabei hat, habe ich keine Angst, auch nicht, wenn der Hund bellt. Viele Hunde bellen, weil sie unsicher sind. Ich gehe dann normal dran vorbei. Ist der Hund nicht angelehnt und schnuppert an mir, dann lasse ich ihn ruhig....
Hunde merken auch wenn man Angst hat.
1
#6
23.2.18, 19:39
Unsere Pearl ist ein Welsh Corgi Cardigan, sie ist also auch ein Hütehund. Sehr sozial mit anderen Hunden und total lieb. Wenn man sie streichelt, legt sie sich immer auf den Rücken. Bevor die mal beißt, muss mich schon jemand bedrohen. Bei ihr lege ich meine Hand ins Feuer, absolut. 
#7
23.2.18, 20:01
Ich hatte noch nie selbst einen Hund oder ein anderes Haustier, aber ich komme mit fast allen Hunden klar. Allerdings hatte eine Cousine mal einen holländischen Schäferhund, der einen extremen Beschützerkomplex hatte. Auf einer Familienfeier hat mich meine Cousine sofort demonstrativ umarmt, um ihrem Hund zu zeigen, dass ich zu ihr gehöre. Da musste ich doch schlucken und habe mich von dem Tier ferngehalten.

Normalerweise komme ich mit den meisten Tieren klar. Der Extremfall war der Prachtrosella (ein großer Sittich mit sehr scharfem Schnabel) eines Freundes, bei dem ich bei der ersten Begegnung ganz naiv einen Zeigefinger in den Käfig gesteckt habe. Mein Freund war völlig entsetzt und dachte, der würde mich beißen. Der hat aber nur ein bisschen auf dem Fingernagel herumgeknabbert. Der Besitzer konnte das im Gegensatz zu mir nie ungestraft tun. Das war auch problemlos wiederholbar. Seltsame Sache.
6
#8
24.2.18, 06:42
Ich mag es überhaupt nicht, wenn ein Hund auf mich zu gerannt kommt! Schon gar nicht, wenn er dann auch noch bellt!
Niemand weiß doch, wie der auf mich reagiert. Vielleicht passt ihm die Farbe meiner Kleidung oder mein Geruch nicht! Außerdem hab ich es satt, immer vollgesabbert zu werden! Ist mir schon oft passiert! Und das "der tut nix, oder der will nur spielen", ehrlich....das kann ich nicht mehr hören!! Und wenn er dann doch zubeißt, dann heißt es..."das hat er ja noch nie gemacht"!
Wenn ich sehe, dass ein Hund nicht angeleint ist, bleib ich stehen. Die meisten Hundebesitzer pfeifen sie dann zurück, und nehmen sie an die Leine.
Wäre schön, wenn das alle täten!
Ich mag Hunde, hatte selber 2 tolle Exemplare! Ich wäre nie auf die Idee gekommen, sie an Wegen, wo viele Spaziergänger unterwegs sind, von der Leine zu nehmen!
#9
24.2.18, 06:53
Ich habe totale angst vor hunde egal ob klein oder groß. Mich hat früher als kleines kind ein hund gebissen wahrscheinlich daher.
Wenn ich schon ein hund von weitem höre versuche ich immer ein anderen weg zu finden vorbeizukommen, schlimm.
Ich möchte nicht das meine kinder auch so eine angst habe weil ich es ihnen so übermittle ich versuche dann immer stark zu sein.
#10
24.2.18, 09:30
@pia22: das tut mir sehr leid und ich kann dich gut verstehen, mir ging es ähnlich mit Gänsen als Kind. Diese Angst vor Hunden wirst du allein sicher nicht in den Griff bekommen, da bedarf es professioneller Hilfe. Ich finde es trotzdem toll, daß du versuchst für deine Kinder stark zu sein, vielleicht findet ihr ja mal als Familie einen Weg aus der Angst, denn die meisten Hunde sind nett, blos viele Besitzer wollen keine netten Hunde und da liegt das Problem.
2
#11
24.2.18, 09:42
@Billie: da hast du völlig recht, die Verantwortung für ihren Vierbeiner nehmen viele nicht ernst und glauben, nur weil sie versichert sind, können sie machen was sie wollen. Ich wurde auch schon übelst beschimpft, weil ich einen jungen Mann aufgefordert habe, seinen Bullterrier anzuleinen in der Stadt. Hier sind die Kommunen gefragt und die Strafen können für so einen Leichtsinn nicht hoch genug sein, aber leider.....
Hier bei uns gibt es extra Strände für Hunde, nur wo sieht man sie laufen, am öffentlichen. Die Tiere haben ein Recht darauf sich artgerecht austoben zu können, nur oft sind die Besitzer zu bequem mit ihnen an zugelassene Plätze zu gehen.
Da könnte man Bücher drüber schreiben, aber eines ist ganz sicher,
Die Verantwortung für alles was ein Hund tut, liegt in jedem Fall am anderen Ende der Hundeleine.
#12 lexus
24.2.18, 11:23
Upsi es ist alles richtig, was du schreibst, nur dadurch lässt sich die Angst nicht reduzieren.
Mir ging es wie PIA, ich habe auch Umwege in Kauf genommen, wenn mir ein Hund entgegen kam.
Heute weiß ich, daß eigentlich kein Hund nur aus Spass beißen will.
Meine Angst habe ich überwunden, indem ich mir einen Hund angeschafft habe, einen kleinen
Havaneser.
Mittlerweile habe ich 2 chinese crested pp und ich möchte sie nicht missen. Ich weiß aber auch, dass es nicht für jeden der richtige Weg ist, sich von null auf gleich der Angst zu stellen.
Ich wünsche mir, dass  Hundehalter auch die Seite der Hundeablehner sehen und beide  Rücksicht aufeinander nehmen.
1
#13
24.2.18, 11:47
@lexus: du hast recht, das wünsche ich mir auch, aber wie schon geschrieben, oft sind Hundehalter noch stolz auf ihre unerzogenen Tiere. Sie freuen sich wenn die Hunde die Zähne fletschen und angriffslustig wirken. Solchen Menschen müsste man die Tierhaltung verbieten. Mit meinen Vorschlägen ruhig und ignorieren und vor allem Kindern beibringen, keine fremden Hunde anzufassen, wollte ich auch nur sagen, daß panische Angst des Menschen das Tier spürt und man durch ruhiges Verhalten auch ruhiger wird. Ich weiss, ich bin kein Fachmann, Angst bedarf Hilfe eines Psychologen und mir tun die Leute sehr leid, die solche Angst haben, denn sie verpassen oft die liebenswerten Seiten von Tieren.
viel Freude noch mit deinem kleinen Freund
4
#14
24.2.18, 15:35
Mir schwillt regelrecht der Kamm, wenn Hunde auf mich zulaufen und auf Rückruf des Besitzers nicht gehorchen. Manchmal springen sie mich auch an oder sabbern oder reiben ihr evtl.nasses Fell an meiner Hose ab. 
Ärgern tut es mich aber auch, wenn ich meinen Hund anleine und der andere Hund freilaufend auf meinen Hund zuläuft. 
#15
24.2.18, 16:32
Ich kann dem Tipp nur beipflichten und ich habe bei meinen Hunden noch nie gesagt “der beißt nicht“, allenfalls, bis jetzt ist noch Keiner gebissen worden🌝
Man kann nunmal dem bravsten Hund nicht in den Kopf gucken.
Allerdings gebe ich zu, daß bei meinen Hunden noch Niemand auf die Idee gekommen ist, streicheln zu wollen, weil die Leute schon allein vom Erscheinungsbild keinen Drang dazu haben, da ich nur große Hunde, ab Schäferhundgröße, hatte.
Wohlgemerkt keine Listenhunde.
Der Größte war mein Zeus, Dogge-Boxer Mix, über 50 kg schwer und 65 cm hoch und leider mußte ich ihn mit 5½ Jahren “gehen“ lassen😢
#16
24.2.18, 16:47
@Alicia54: autsch, das tut mir leid, gerade Boxer sind sehr familienbezogen und treu. Meist überlebt man ja seine Tiere und diese Momente des Abschied nehmens sind unbeschreiblich schmerzhaft.😭
#17
24.2.18, 17:27
@Krimifan: Den Satz "Der beißt nicht." kannst Du noch ergänzen durch den Zusatz: "Oh, das hat er ja noch nie gemacht!"
Ich habe auch Angst vor Hunden, obwohl ich sie mag. Und wenn mir ein herrenloser Hund entgegenkommt, fange ich auch innerlich an zu zittern, versuche aber ruhig zu wirken.
Mit dieser Methode ist meine Angst im Laufe der Jahre schon viel weniger geworden.
1
#18
24.2.18, 17:33
@Upsi: Dein Tip ist gut und ziemllich umfassend.
Besonders schwierig ist es nach meiner Erfahrung, wenn man als Radfahrer einem Hund begegnet. Viele Hunde fühlen sich geradezu aufgefordert, nach den Füßen auf den Pedalen zu schnappen. Deswegen fahre ich nicht gerne mit dem Fahrrad an einsamen Bauernhöfen vorbei. Denn da laufen meistens Hofhunde frei herum.
Als unsere Kinder noch klein waren, trafen wir in einem Waldgebiet mal eine Frau, die ihren Hund ohne Leine laufen ließ. Als er auf uns zustürmte, sagte ich in Panik, sie dürfe ihren Hund doch nicht frei herumlaufen lassen.
Ihre freche Antwort: "Wieso, Sie lassen Ihre Kinder doch auch frei rumlaufen!"
#19
24.2.18, 17:57
@Maeusel: leider hat wohl schon jeder mal schlechte Erfahrungen gemacht mit Hunden oder deren Besitzern. Die meisten Besitzer, jedenfalls die ich kenne, gehen verantwortungsvoll mit ihrem Tier um. Es gibt aber genug andere und die lernen es wohl nie.
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#20
24.2.18, 18:20
wir haben gerade einen Hotelgast mit einem grossen weissen irischen Wolfshund ... der kommt immer zu mir, sobald ich an der Rezeption sitze, setzt sich neben meinen Stuhl und legt seinen Kopf auf mein Bein ❤️

ich kannte den Hund vorher nicht und ich bin auch überhaupt kein Hundemensch aber der scheint mich zu mögen 

#offtopic
2
#21
24.2.18, 18:27
@Agnetha: wo die Liebe hinfällt 
2
#22
24.2.18, 18:37
@Agnetha
ich kenne auch irische Wolfshunde,das sind zwar was ich weis die grössten Hunde,aber ganz liebe
2
#23
24.2.18, 19:59
Tolles Thema, bzw.Tipp! Ich wurde mit vier Jahren von einem Hund ins Gesicht gebissen, obwohl er mich seit Jahren kannte.Es war Beschützerinstinkt, weil ich an "seinen" Kaninchen war.Das hatte mir der Besitzer vorher nicht gesagt, war nach dem Biss sehr schockiert.Ich war 6 Monate lang der "Indianer" im Kindergarten und danach große Angst vor Hunden, die sich aber gelegt hat.
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#24
24.2.18, 21:01
@Upsi: Ohja, da hast Du recht. Er ist schon 5 Jahre tot, aber es tut immer noch weh, wenn ich ihn auf Fotos sehe oder die Stelle wo er begraben ist😔. Und die kann ich täglich sehen, da er, mit Erlaubnis der Wasserbehörde (kein Wasserschutzgebiet), in meinen Garten beerdigt wurde. 
Aber nach seinem Tod gab und wird es keinen Hund mehr bei mir geben. 
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#25
24.2.18, 21:11
@Alicia54: verstehe ich absolut, man stirbt irgenwie dabei ein Stück mit. Habs auch mehrmals hinter mir.
2
#26
24.2.18, 21:17
@Ashanti: mein Dackel hat meinen Sohn am Tag seiner Einberufung zur Armee in die Oberlippe gebissen, weil er ihn erschreckt hat. Mein Sohn sah aus wie an einer Massenschlägerei beteiligt und das glaubte auch sein Vorgesetzter. Den Hundebiss hat er grinsend abgewunken. Die Narbe hat er heute noch.
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#27
26.2.18, 17:12
@Upsi: #26
auch ichhabe meine Narbe noch, aber zum Glück keine Angst mehr vor Hunden oder nur ganz, ganz selten 😊
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#28
26.2.18, 19:40
@Upsi
Eine gute Zusammenfassung, für jeden verständlich👍

Ich möchte dem noch etwas wichtiges hin zufügen:

Die meisten Menschen, die Angst vor Hunden haben, wurden noch nie gebissen oder haben je eine bedrohliche Situation erlebt. Sie haben eine "Über tragende Angst". Hervorgerufen durch folgendes Beispiel:

Die Mutter geht mit Ihrem kleinen Kind spazieren, sie sieht einen dunklen, großen Hund auf sich zukommen. Sofort nimmt sie ihr Kind an die Hand und zieht es ganz nah an sich. das Kind spürt, hier ist eine Gefahr. Das wiederholt sich immer wieder. Somit über trägt sie Ihre Angst auf Ihr Kind. 

Kleine Kinder wissen instinktiv sich richtig zu verhalten, wenn man sie lässt (abgesehen von Kindern, die auf alles ein prügeln oder gerne an Dinge zerren). Also nicht die Ab Norm!

Du hast treffend geschrieben, ignorieren und weiter gehen. Nur nicht auf den Hund zu, sondern seitlich weggehen.

Du hast mal wieder mit Herz Herz und Bauch Gefühl geschrieben und ein wichtiges Thema aufgegriffen 

Hoffe bist mir nicht für meine Ergänzung böse😘

Ganz lieben Gruß 
1
#29
26.2.18, 20:13
@Ella71: nein, warum sollte ich böse sein, ich danke dir für die tolle Ergänzung. Man kann nicht oft genug über das vernünftige Zusammenleben von Mensch und Tier schreiben und einer allein weiss nie alles. Dankeschön Ella71. Übrigens mein zweiter Vorname ist auch Ella 😃😘
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#30
26.2.18, 23:10
@Upsi: ich finde das, was du geschrieben hast, aus eigener Erfahrung total richtig. 
Wir hatten von 1982-1992 selbst einen Hovawart. Ich hatte mit damals 44 Jahren nur wenig Erfahrung mit Hunden. Habe mich aber vorher gründlich informiert. Dabei lernte ich, dass Hunde nur in einer klaren Rangordnung sich wohlfühlen. Also habe ich mit dem 14 Wochen jungen Welpen auf dem Rasen unseres Grundstücks einige Schaukämpfe veranstaltet, die ich bequem gewann. (Die Milchzähne waren ganz schön spitz!!) 
Meine Frau war das Betatier, weil sie ihm das Futter gab. Unser damals 18jähriger Sohn war Spielkamerad und fast auf gleicher Ebene.
Wir haben unseren Alk aber auch nicht zur Unterwürfigkeit erzogen, er war also nur bedingt gehorsam. Wie oft ist er bei gemeinsamen Waldspaziergängen ohne Leine plötzlich einer Wildspur gefolgt. Wenn ich an dieser Stelle stehenblieb, kam er nach 10-15 Minuten zurück. Und war glücklich, dass er sich hatte austoben dürfen. 
Leider musste ich während seiner Lebenszeit täglich Bronchoretard nehmen, weil ich eine Allergie auf sein Epithel entwickelte. 
Merkst du, wie diese Schilderung mich wieder richtig hochgepuscht hat? 
1
#31
26.2.18, 23:29
@WZimdahl: tja, so hat eben jeder seine Erfahrungen mit seinen vierbeinigen Hausgenossen gemacht. Ich könnte ein Buch schreiben, bin nur zu faul dazu.
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#32
26.2.18, 23:49
@Upsi: Ich stimme dir zu und wünsche eine gute Nacht!! Hoffentlich nicht zuviel Schnee in Ostniedersachsen! Noch ist es ruhig. 
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#33
27.2.18, 03:57
🙄  Hundeführerschein, Leinen- und Maulkorbzwang, bei Nichteinhaltung Bußgelder,dann bräuchte es keine Verhaltensregeln für Menschen! 
Ich mag Hunde, aber nur an der Leine und erzogene. Die Meisten sind es nicht. 
1
#34
27.2.18, 09:45
#33: "Die meisten sind es nicht." (erzogen)

Wenn es mit der Erziehung nicht klappt, dann kann man ja mal versuchen, unbeteiligte Bürger, die nichts mit Hunden zu tun haben wollen, zu therapieren...
#35
28.2.18, 23:15
@eloy: Wenn ein Hund gut erzogen ist, muss er nicht an der Leine geführt werden!!
@zumselchen: Auch ich wäre dafür, Mitmenschen zu therapieren, die Ängste haben. Ist doch ein typisches Symptom oder? 
3
#36
2.3.18, 00:24
Mir würde es schon reichen , wenn sich die Herrchen an den Leinenzwang halten .
2min von mir gibt es einen Platz , wo die Hunde ohne Leine tollen können . 
Und was ist ? Herrchen zu faul - Handy am Ohr - Hund freut sich , springt fremde Menschen an
und kackt vor meine Tür - sorry , dafür hab ich null Verständnis 😒
#37
2.3.18, 13:25
@sylvi50: So spricht jemand mit „Nullverständnis“ für Hunde. Hast wohl als Kind ein schlechtes Erlebnis gehabt??  Hunde sind seit der Steinzeit des Menschen treueste Begleiter. Den Leinenzwang finde ich scheußlich, hat man eingeführt wegen der vielen Hundephobien. 
2
#38
2.3.18, 13:36
Nö, den Leinenzwang hat man unter anderem auch eingeführt, weil es zu viele Hundebesitzer gibt, die ihre Vierbeiner nicht im Griff haben und deren Wauzis dann Wildtiere jagen und/oder auch mal Menschen anfallen. Während der Jungtierzeit zum Beispiel haben Hunde nicht frei zu laufen, wenn sie dann auf die Jungtiere losgehen. Ganz einfach ...
#39
2.3.18, 13:40
@Mandyx2010: Das mit den Händen lass lieber bleiben. So wie du nicht in einen Menschen hineinschauen kannst, kannst du auch nicht in einen Hund hineinschauen. 
Alle Hütehunde müssen sozial sein, denn allein können sie keine Herde mit 100 Schafen hüten. 
Gruß von Wazi.
3
#40
2.3.18, 13:46
Und ich kann Sylvi50 verstehen, ich sehe selbst genug Hundehalter, die nur auf ihrem Handy rumtapsen und keinen Blick für ihren Vierbeiner haben. Wenn der weg ist, können die gar nicht schnell genug reagieren. Oder wenn ein fremder Hund den ihren plötzlich angeht, bekommen solche 'Daddler' das zu spät mit, da ist eventuell die Rauferei längst im Gange, bevor die reagieren (weil sie ihre Umgebung eben nicht im Blick haben). Solch ein Mensch bekommt von mir auch schon mal böse Worte zu hören, wenn deren Fiffi mich dann anspringt, glaub mir.

Für solche Hundebegleiter habe ICH nämlich null Verständnis.
#41
2.3.18, 13:47
@Binefant: Hallo. So kenne ich dich noch nicht. Doch die Anspielung auf meinen Nicknamen finde ich herrlich. Wenn so weiter, dann heiter. 
Wazi 
2
#42
2.3.18, 13:50
@WZimdahl: Meinst Du nicht, daß man einen Kompromiß finden muß, wie Menschen und Hunde miteinander leben können? Das geht doch nur, indem Hunde da, wo andere Menschen sind, an die Leine genommen werden!
Egal, wie gute Freunde die Hunde für die Menschen sind: Sie bleiben doch Tiere, und die sind nun mal nicht immer nur vom Verstand gesteuert.
#43
2.3.18, 13:54
@Binefant: Noch ein Kommentar: unser Hund der 80er Jahre war ein  „Hofwächter“ Rassename Hovawart. Als er einmal drei Rehe verfolgte, war er nach fünf Minuten wieder bei uns, natürlich ohne Erfolg. Aber er hatte sich mal wieder richtig ausgetobt.
#44
2.3.18, 14:22
@Maeusel: Gegenfrage: Welcher Mensch ist schon immer vom Verstand gesteuert? 
1
#45
2.3.18, 14:33
@WZimdahl: Genau das habe ich natürlich beim Schreiben auch gedacht. Trotzdem denke ich, daß man sich bei Tieren noch weniger auf den Verstand verlassen sollte als bei Menschen.
7
#46
2.3.18, 15:04
@WZimdahl: #44

Wer zulässt das sein Hund Wildtiere jagt, dem sollte man die Hundehaltung
verbieten und bestrafen.
5
#47
2.3.18, 15:47
#43: toll... der Hund hat sich ausgetobt und die Rehe fanden das bestimmt echt super ... 
3
#48
2.3.18, 16:37
@WZimdahl: lass bitte nie wieder deinen Hund im Wald hinter Wild herjagen wenn du nicht möchtest, daß er erschossen wird oder ein Wolf ihn reißt. Hunde sind im Wald und auch im öffentlichem Leben grundsätzlich an der Leine zu führen. Wer in der Großstadt lebt und sich einen Hund zulegt, muss nun mal seinem Tier außerhalb der Stadt auf einer Wiese oder Feld Auslauf bieten, aber nicht im Wald. Der Leinenzwang ist nicht wie du schreibst wegen Phobien der Menschen eingeführt worden, sondern auch zum Schutz des Hundes selber. Was man da so alles sieht , da wäre ich doch sehr für den Hundeführerschein und härtere Strafen bei Vergehen.
2
#49
2.3.18, 16:44
@Maeusel: manchmal glaube ich, daß der menschliche Verstand dem des Hundes hinterher hinkt. Manche Hundehalter haben echt nur ihr Handy an und in der Birne anstatt sich vernünftig mit ihrem Tier zu beschäftigen. Da fragt man sich, wer geht hier wohl mit wem Gassi. Der Kopf des Hundehalters stiert aufs Smartphon und wenn der Hund sein Herrchen nicht sicher nach Hause geleiten würde, endete der Spaziergang oft irgendwo im nirgendwo. 🙈
1
#50
2.3.18, 19:25
wenn ich sehe, mit welchem Tempo die Mountainbiker bei uns durch den Wald heizen möchte ich meinen Hund nicht so rumlaufen lassen
#51
3.3.18, 15:24
@Upsi: SSUUPPEERR. Den Spruch könnte ich mir gleich an die Wand hängen am Eingang! 

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