Angst vor der Zukunft: 10 Tipps gegen Zukunftsängste

Angst vor der Zukunft: 10 Tipps gegen Zukunftsängste
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Die Zukunft. Ein mysteriöser Ort, den wir alle besuchen müssen. Manche von uns betreten ihn mit einer Prise Optimismus, andere mit Zukunftsangst. Falls du dich in der letzten Gruppe wiederfindest, keine Sorge: Ich gebe dir 10 Tipps, wie du deine Zukunftsängste loswerden und besiegen kannst – und das mit einem Augenzwinkern. 

Inhaltsverzeichnis

  1. Neophobie-Tag
  2. Die Gedanken-Tagebuch-Challenge
  3. Berufliche Sorgenkiste
  4. Generationengespräch
  5. Nachrichten-Timeout
  6. Zukunftsängste Erinnerungsliste
  7. Positive Selbstgespräche
  8. Selbstreflexion
  9. Auf das Hier und Jetzt fokussieren
  10. Entwickle Flexibilität

1. Neophobie-Tag

Es handelt sich hier um eine spaßige Übung, mit der du dich der Angst vor Neuem stellst. Probiere dafür einmal im Monat etwas Neues aus. Überlege dir, welche neuen Aktivitäten du unbedingt ausprobieren möchtest. Ein Beispiel? Besuche ein Restaurant mit einer Küche, die dir bisher unbekannt war. Nimm dir anschließend Zeit, um darüber nachzudenken, wie es gelaufen ist. Hattest du Spaß dabei? Gab es Dinge, die du genossen hast und gerne wiederholen möchtest? Was hat dir eher nicht so gut gefallen? 

Das Ziel sollte sein, dich zu inspirieren und ermutigen, neue Herausforderungen in deinem Leben anzunehmen und darüber nachzudenken.

2. Gedanken-Tagebuch-Challenge

Schreibe jeden Abend auf, was dich persönlich gerade beunruhigt. Dies hilft, deine Gedanken zu ordnen und Lösungen zu finden. Nutze dafür ein klassisches Buch oder ein digitales Tagebuch auf Computer oder Smartphone. Schreibe frei von der Leber weg. Denke nicht zu viel darüber nach, sondern lasse deine Gedanken einfach fließen.
Konzentriere dich auf die Ängste und Sorgen, die mit deiner Zukunft zu tun haben. Danach kannst du versuchen, Lösungsansätze für deine Ängste zu finden.

Frag dich immer, wie realistisch deine Sorgen wirklich sind, häufig neigen wir dazu, negative Szenarien zu überbewerten und positive Möglichkeiten zu übersehen. Definiere am besten klare und erreichbare Ziele für deine Zukunft. Das kann dir dabei helfen, einen klaren Fokus zu schaffen und den Weg dorthin besser zu planen. Erstelle einen Schritt-für-Schritt-Plan, der dir dabei hilft, deinen Zielen schneller zu erreichen.

Gelegentlich solltest du deine älteren Einträge durchlesen, um Fortschritte zu erkennen und zu überlegen, ob sich deine Gedanken und Sorgen verändert haben.

Das Führen eines Tagebuchs kann tatsächlich hilfreich sein, um gegen Zukunftsängste anzugehen.

3. Berufliche Sorgenkiste

Es handelt sich um einen praktischen Ansatz, um berufliche Zukunftsängste und Sorgen zu bewältigen. Setze dich hin und denke über alle Schwierigkeiten nach, die dir in den Sinn kommen. Das könnten Ängste vor Arbeitsplatzverlust, beruflicher Entwicklung oder Veränderungen sein. Danach denke darüber nach, wie du diese Dinge angehen könntest. Welche Maßnahmen könntest du konkret ergreifen, um sie erfolgreich zu überwältigen? 

Hier einige Beispiele:
Wenn dir spezifische Qualifikationen fehlen, um deine beruflichen Ziele zu erreichen, erwäge die Teilnahme an Schulungen, um deine Fähigkeiten zu verbessern. Das wird dein Selbstvertrauen stärken!

Solltest du das Gefühl haben, nicht mehr alles im Griff zu haben, teile deinen Arbeitstag in Zeitblöcke auf, in denen du dich auf bestimmte Aufgaben konzentrierst. Es hilft, Ablenkungen zu minimieren und die Konzentration auf eine bestimmte Aufgabe zu maximieren.

4. Generationengespräch

Solch ein Gespräch ist eine großartige Möglichkeit, um von älteren Generationen zu lernen: Wie sind sie in der Vergangenheit mit ihren Zukunftsängsten umgegangen und welche Ratschläge könnten sie für jüngere Generationen haben? Suche dafür nach älteren Familienmitgliedern, Freunden oder Kollegen, die bereit sind, mit dir über ihre Zukunftsängste zu sprechen. Überlege dir im Voraus, welche Fragen du stellen möchtest. Zum Beispiel zur Berufswahl, zur Bewältigung von Lebensveränderung und zur Überwindung von Zukunftsängsten.
Durch ein solches Gespräch erhältst du wertvolle Einsichten in das Leben und die Erfahrungen älterer Menschen. Es ermöglicht den Austausch von Wissen und Weisheit zwischen den Generationen und fördert auch das Verständnis füreinander.

Es gibt immer andere, die die gleichen Sorgen haben wie du, ein konstruktiver Austausch kann dir vielleicht helfen, weiterzukommen.

5. Nachrichten-Timeout

Reduziere gezielt die Informationsüberflutung durch Nachrichten und Medien. Das gilt vor allem, wenn diese häufig Ängste und Sorgen hervorrufen. Definiere im Voraus, wie lange dein Nachrichten-Timeout dauern soll. Das kann einige Stunden, Tage oder sogar Wochen sein. Wichtig dabei ist, dass Nachrichten-Apps keine automatischen Updates oder Push-Benachrichtigungen aktivieren. Am besten vermeidest du generell das Lesen oder Ansehen von Nachrichten direkt vor dem Schlafengehen. Das kann deinen Schlaf und deine Gedanken negativ beeinflussen. 
Nach Ablauf des Timeouts kannst du dir überlegen, wie sich deine Stimmung, deine Ängste und deine Sicht auf die Zukunft verändert haben. Hast du dich dabei erholt und erfrischt gefühlt?

6. Zukunftsängste Erinnerungsliste

Erinnere dich an die Momente, in denen du bereits in der Vergangenheit erfolgreich mit Herausforderungen umgegangen bist. Beginne mit den Situationen oder Momenten in deinem Leben, in denen du mit Unsicherheiten oder Schwierigkeiten konfrontiert warst – ob in beruflicher, persönlicher oder akademischer Hinsicht. Denke darüber nach, welche Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen du genutzt hast, um die Herausforderungen zu bewältigen. Fokussiere dich auf positive Ergebnisse und Erfolge, ob persönliches Wachstum, beruflicher Erfolg oder zwischenmenschliche Beziehung.
Vergiss nicht die neuen, starken Momente in deinem Leben. Wenn du siehst, wie deine Liste wächst, gibt dir das noch mehr Selbstvertrauen.

7. Positive Selbstgespräche

Wirke damit negativen Gedanken und Selbstzweifeln entgegen. Beginne damit, deine Gedanken zu beobachten: Wann treten negative oder ängstliche Gedanken auf? Identifiziere wiederkehrende, negative Denkmuster oder Glaubenssätze wie „Ich kann das nicht“ oder „Ich werde scheitern“. Sie verstärken deine Zukunftsängste. Formuliere dagegen positive und unterstützende Affirmationen, die deine Ängste entkräften und dein Selbstbewusstsein stärken. Sehr hilfreich sind Sätze wie „Ich bin in der Lage, Herausforderungen zu meistern“ oder „Ich werde durch meine Fähigkeiten meine Ziele erreichen“.

Es ist wichtig, eine positive Lebenseinstellung zu haben, um alle Schwierigkeiten zu überwinden.

8. Selbstreflexion

Sie ermöglicht dir, ein tiefes Verständnis für dich selbst, für deine Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu entwickeln. Analysiere deine Emotionen im Zusammenhang mit deinen Zukunftsängsten: Welche Gefühle treten auf? Sind es Ängste, Sorgen, Unsicherheit oder etwas anderes?
Vielleicht hilft dir auch eine Analyse deiner derzeitigen Lebenssituation. Wie sehen dein berufliches Umfeld, deine Beziehungen und deine Gesundheit aus? Gibt es eventuell Faktoren, die deine Zukunftsängste verstärken?
Sind deine Zukunftsängste stark ausgeprägt und beeinträchtigen deinen Alltag erheblich? Dann scheue dich nicht davor, professionelle Unterstützung von ein Therapeut:innen oder Psycholog:innen in Anspruch zu nehmen.

9. Auf das Hier und Jetzt fokussieren

Wertschätzung für die Gegenwart trägt dazu bei, Zukunftsängste zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern. Akzeptiere, dass es normal ist, Ängste und Sorgen vor der Zukunft zu haben. Konzentriere dich aber auf die Handlungen, mit denen du deine Zukunft genau jetzt positiv gestalten kannst. Das gibt dir ein Gefühl von Kontrolle und Empowerment.
Indem du lernst, im Hier und Jetzt Ängste loszulassen, kannst du mehr Zufriedenheit entwickeln und mit größerem Selbstvertrauen in die Zukunft blicken.

Das Gestern ist vorbei und das Morgen kommt erst noch: Warum also nicht in der Gegenwart präsent sein?

10. Entwickle Flexibilität

Unsicherheit ist ein natürlicher Teil des Lebens und leider ist nichts komplett vorhersehbar. Je besser du lernst, mit Unsicherheit umzugehen, desto weniger wird sie dich ängstigen. Also sei am besten offen für Veränderungen. Das bedeutet natürlich nicht, dass du alles gutheißen oder mögen musst, was geschieht. Lass dich stattdessen einfach darauf ein, dass Veränderungen Teil des Lebens sind.
Ich kann dir nur aus tiefstem Herzen empfehlen, gelegentlich Risiken einzugehen und außerhalb deiner Komfortzone zu agieren.

Was haben wir nun gelernt durch diese Tipps? Zukunftsängste sind schlussendlich nur eine belastende Art und Weise, sich Gedanken über den Liefertermin von Problemen zu machen, die du noch nicht einmal bestellt hast. Als würde dein Gehirn plötzlich einen Terminkalender schnappen und sagen: „Ah ja, nächste Woche: Angst vor dem Älterwerden. Nächsten Monat: Existenzkrise.“

Aber im Ernst jetzt: Zukunftsängste sind etwas, das wir alle erleben. Sie sind ein fiktiver, lästiger Freund namens „Was wäre, wenn“. Der Typ zeigt dir Szenarien von Katastrophen, die aber höchstwahrscheinlich nie eintreten werden! Die Zukunft ist unberechenbar, aber das ist das, was sie so aufregend macht.

Nicht vergessen: Du hast die Kontrolle über das Hier und Jetzt. Also genieße das Leben und lebe den Moment. 

Als Studentin und begeisterte WG-Bewohnerin weiß Martina genau, dass die Uhren hier anders ticken als zu Hause bei Mutti. Doch mit den richtigen Lifehacks flutscht das Leben auch außerhalb der bekannten Komfortzone. Deshalb bleibt sie Frag Mutti auch nach ihrem Praktikum erhalten und berichtet an jedem 15. im Monat mit „#byehotelmutti“ aus der wilden Welt ihrer WG

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