Ayurvedischer Honigkuchen leicht gemacht

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Gesamtzubereitungszeit:

Sehr köstlicher Honigkuchen, den man statt dem gewohnten Marmeladenbrot, auch schon morgens essen kann. Die Zubereitung ist ganz einfach!

Dieser Teig eignet sich für eine Springform mit ca. 22 cm Durchmesser.

Springform einfetten und Ofen auf 180°C vorheizen.

Zutaten

  • 1/2 Tasse zerlassene Butter
  • 1/4 Tasse Honig
  • 1/2 Tasse Joghurt
  • 1/4 Tasse Milch
  • 1 Vanillestange oder 1/2 TL Vanillinzucker
  • 2 Tassen gesiebtes Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Wasser
  • Salz

Zubereitung

  1. Die trockenen Zutaten vermischen und unter die flüssigen Zutaten geben, sodass alles gut angefeuchtet ist.
  2. Jetzt gibst Du die Masse in die gefettete Springform und backst den Honigkuchen ca. 45 Minuten.
  3. Es duftet gut im ganzen Raum und man hat direkt Lust zu Naschen.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Von
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Themen: Honig

25 Kommentare


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#1 Dora
13.3.14, 07:08
Das klingt ja gut und seit 2010 schon hier und noch von keinem ausprobiert und kommentiert?

Das MUSS ich probieren.
Aber kann mir jemand verraten warum das "ayurvedisch" ist?
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#2
13.3.14, 08:04
Auch ich werde gerne dieses Rezept ausprobieren.
Jedoch bin ich beim Ingwer unsicher: gibt es Pulver-Ingwer oder nehme ich geriebenenen Ingwer?
Und auch eine Frage zu den Mengenangaben: gibt es auch das Tassenmaß in Gramm - Angaben, denn ich habe die unterschiedlichsten Tassengrößen.
DANKE
1
#3
13.3.14, 08:07
ganz lieben Dank!
Wird morgen Vormittag für den Kirchenkaffee gebacken.
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#4 Dora
13.3.14, 08:15
@Birgit-Martha: dann berichte mal, wie du das gemacht hast, denn ich bin etwas verunsichert, wegen den trockenen und flüssigen Zutaten mischen. Also nur mischen? Nicht, wie sonst üblich, länger rühren?

@pareo: ja, es gibt Ingwer in Pulverform und die Tassengröße bei Rezepten ist meistens auf ganz normale Kaffeetassen bezogen, also die, die mal früher vom "guten Service" waren. Die unterscheiden sich auch untereinander nicht viel, auch wenn sie optisch etwas kleiner oder größer erscheinen.
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#5
13.3.14, 08:22
Danke, liebe Doro,
ich bin keine begnadete Backerin und es wäre mir wohler, wenn ich Grammangaben als Anleitung hätte, denn jede der Zutaten hat ja ein anderes Eigengewicht pro Volumen.
#6
13.3.14, 11:03
ich lieebe Honigkuchen und da ich morgens auch gerne süß frühstücke, aber nicht zu süß :) ist das genau richtig und die Zutaten sind genau nach meinem Geschmack. Ich glaube, ich werde Muffins daraus machen, dann kann ich es besser portionieren.. danke für den tollen Tipp, falls das der Tippgeber noch mitbekommt.
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#7 Dora
13.3.14, 11:13
@Maja26: vielleicht kannst du dann hier berichten, ob dir das als Muffins gelungen ist.
#8
13.3.14, 11:25
ja, dieses Wochenende werde ich es wahrscheinlich nicht schaffen, zu backen, aber wenn dann gerne :)
-2
#9 onkelwilli
13.3.14, 12:05
Leckerer Honigkuchen, aber was daran ist denn "ayurvedisch"? Oder vielmehr: Was ist ayurvedisch? Wiki sagt mir, irgend so eine neumodische, esoterische Spinnerei. Honigkuchen dagegen ist gar nicht esoterisch, sondern eine der ältesten Kuchenarten überhaupt.
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#10
13.3.14, 12:18
@onkelwilli: Honigkuchen ist in der Tat nicht aryuvedisch,aber wohl die Art der Zutaten. Die sind etwas anders als bei dem Honigkuchen, den wir gewohnt sind. Das wird dir wohl auch aufgefallen sein.
und Aryuveda ist nicht eine esoterische Spinnerei, sondern eine Ernährungslehre. Nur weil du es nicht kennst, ist es deswegen noch lange nicht Spinnerei.

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#11
13.3.14, 12:20
@pareo: Es kommt wohl nur auf das Mischungsverhältnis der einzelnen Zutaten an, und das bleibt immer gleich wie im Rezept, denn du nimmst ja immer dieselbe Tasse.
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#12
13.3.14, 15:29
hört sich sehr lecker an und ob nun Ayurveda spinnerei ist oder nicht, das einzige was ich an dem Rezept mit Ayurveda verbinden würde ist der Ingwer der ursprünglich aus Indien kommt. Und bei den ganzen kallorien und Fett die der Kuchen hat würde ich den nicht nur deswegen als gesunde und somit der gesunden Lebensweisheit des Ayurveda zuschreiben. Bier ist auch isotonisch und deshalb nicht gleich gesund bzw eher noch "ungesund" weil es durch den osmotischen gleichen Druck wie Blut noch schneller aufgenommen wird.

ABER Rezept klingt lecker und Kuchen darf auch fettreich und kallorienreich sein und soll schmecken ;)
#13 primeline
13.3.14, 16:02
Ich kann nicht glauben dass das ein Teig werden kann mit 1/4 TL Wasser. Das sind doch nur ein paar Tropfen.
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#14
13.3.14, 16:08
Ob Ayurvedisch oder nicht, jedenfalls finde ich das Rezept toll und werde es demnächst backen.
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#15
13.3.14, 16:11
@ primeline
Auf die 2 Tassen Mehl kommen ja mit 1/2 Tasse Butter, 1/2 Tasse Joghurt, 1/4 Tasse Milch und 1/4 Tasse Honig insgesamt 2 Tassen feuchte Zutaten, von daher passt das schon. Die zwei Tropfen Wasser am Schluss sind wohl der esoterische Teil an dem Rezept. Auf die Konsistenz des Kuchens haben die sicher keine Auswirkung.
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#16
13.3.14, 16:13
@ Dora: bei dieser Art von Gebäck wird des öfteren betont, dass die Zutaten nur kurz "untergehoben" werden, bis die trockenen Zutaten gerade so angefeuchtet sind, und man auf keinen Fall zu lange oder zu heftig rühren soll. Ist so ähnlich wie bei den amerikanischen Pancakes, wo man nur ganz kurz mischt, und es völlig in Ordnung ist, wenn der Teig noch klumpig aussieht, die Klumpen sind nach dem Backen weg.
Der Grund dafür ist, dass man vermeiden will, durch viel Rühren oder Bearbeiten das Gluten im Mehl zu entwicklen. Dadurch kriegt das Gebäck eine zähe, brot-ähnliche Konsistenz, die beim Brot zwar erwünscht ist, daher dort das Kneten, nicht aber bei Kuchen.
Was mich an dem Rezept etwas amüsiert hat ist der 1/4 Teelöffel Wasser am Schluss. Nachdem man alles andere mit Tassen, also eher ungenau abmisst, frage ich mich, was die zwei Tropfen Wasser am Schluss jetzt noch genau bringen sollen. Oder gehört das vielleicht auch irgendwie zum ayurvedischen Teil?
Davon abgesehen klingt das aber interessant und wird auf jeden Fall mal ausprobiert. Könnte mir auch gut vorstellen, dass man das noch durch die Zugabe weiterer Gewürze wie Nelken, Anis, Muskat oder Piment variieren kann.
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#17
13.3.14, 21:13
Ich liebe Honigkuchen! :-) Mit der Tassenangabe find ich super, da braucht man nicht jede Zutat extra abwiegen.
Bin eh so ein Pie mal Daumen Koch- und Backfrau und improvesiere auch gern mal und tausche Zutaten aus, wenn sie mal gerade nicht zu Hand sind.
Bis jetzt hatte ich immer Glück, dass alles auch schmeckte.
Dieses Rezept werd ich am Wochenende direkt mal ausprobieren.
Vielen Dank!
#18
14.3.14, 00:23
Was für eine Tasse wurde benutzt ??
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#19
14.3.14, 01:35
Eine weiße.
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#20 Dora
14.3.14, 06:01
@traudel46: mal im Ernst ... du kannst jede Tassengröße verwenden, da du ja alle Zutaten in der gleichen Tasse abmessen musst.
Das hat weiter oben schon amarantis unter #10 geschrieben.

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#21
14.3.14, 15:09
Wenn es sehr große Tassen sind, braucht man etwas mehr Backpulver und Gewürze. Aber ansonsten ist es wirklich egal!
#22
14.3.14, 20:37
1 tasse sind ca. 200 ml - in gramm weiß ich es nicht, weil das ja variiert.
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#23
14.3.14, 21:09
Im amerikanischen wird auch alles in cups, tablespoons und teaspoons abgemessen, aber da ist es wenigstens genau genormt.
1 cup =240 ml (ca.)
4 tablespoons = 1/4 cup -> 1 tablespoon = 15 ml
3 teaspoons = 1 tablespoon -> 1 teaspoon = 5 ml
Da machen diese Maßeinheiten dann auch Sinn, weil man die entsprechenden genormten Meßbehältnisse überall kaufen kann.
Grundsätzlich kann ich aber mit solchen Angaben wie eine Tasse, oder vor allem auch eine Dose, ein Glas, eine Packung, eine Tüte etc. nicht viel anfangen. Habe ich an anderer Stelle bei FM schon mal geschrieben. Ein ordentliches Rezept sollte klare Volumen- oder noch besser Gewichtsangaben haben, sonst ist es einfach schwierig, das konsistent nachzukochen.
Das Argument "Geschmäcker sind verschieden" kann ich hier auch nicht gelten lassen. Erstmal muss ich ein Rezept genau nachkochen können, um zu wissen, was sich der Erfinder selber darunter vorgestellt hat, bevor ich anfange, es nach meinem eigenen Geschmack zu variieren.
In diesem konkreten Fall gehts immerhin noch, da es bei einem Rezept primär um das Verhältnis der Zutaten zueinander ankommt, und da alles in Tassen angegeben ist, kriegt man das korrekte Verhältnis, egal wie groß die Tasse letztendlich ist.
Aber eine halbe Tasse zerlassene Butter, das ist einfach viel Gefrickel, bis ich das einigermaßen genau hingekriegt habe. Butter schmelzen, in die Tasse geben, sehen ob man genug hat, noch mehr Butter schmelzen, dann hat man vielleicht zu viel und muss einen Teil entsorgen etc pp. Da ist es doch viel einfacher, wenn man von vornherein eine klare Gewichtsangabe hat, die man abmessen kann, und dann die abgewogene Butter schmilzt.
Und wenn ich meine Tasse auf die Waage stelle und so lange Honig, Joghurt oder Milch hineingebe, bis die Gewichtsangabe erreicht ist, geht das doch schneller und einfacher, als immer genau zu schauen, wann die Tasse jetzt halb voll ist. Davon mal abgesehen, dass ich dann gleich alles in das gleiche Behältnis geben kann und zwischendurch nur die Waage neu tarieren muss, statt immer wieder eine Zutat in die Tasse geben, die Tasse leeren, die nächste Zutat in die Tasse geben, Tasse leeren etc. pp.
Also wie mans dreht und wendet, Kochen nach Gewicht ist nicht nur genauer, sondern auch schneller, einfacher und bequemer als Kochen nach Volumen. Vorausgesetzt natürlich, a) man hat eine Küchenwaage, und b) man weiß damit umzugehen.
Und wenn man keine hat, aber gerne kocht, dann sollte eine solche auf der Anschaffungsliste ganz weit oben stehen.
#24
17.3.14, 15:05
@adgxv2000: # 23
ich komme auch immer mit dem americanischem systhem durcheinander. da lob ich mir doch mal die deutsche (europäische) genauigkeit der Maße ;)
#25 Internette
17.3.14, 16:46
Ayurveda ist das älteste, überlieferte Gesundheitssystem. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen sind über 5000 Jahre alt und wurden in Sanskrit verfasst.
Glaube nicht, dass schon so lange Honigkuchen gebacken wird. ;-)

Ich komme mit den Tassenangaben gut zurecht und meine Backwaren sind bis jetzt immer gelungen. Kann aber verstehen, dass manche exakte Angaben bevorzugen.

Ich finde es gut, manchmal gewohnte Pfade zu verlassen und ein wenig zu experimentieren. Mir macht das Spaß.
Und Spaß machen mir auch Kommentare wie # 19 ;-)))
Herrlich! Das bringt wieder etwas Leichtigkeit hier rein. Danke

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