Bierhefe ist sehr gesund für den Kater oder Katze.

Bierhefe für Katzen

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Da mein BKH Kater leider nur graues Trockenfutter annimmt, gebe ich ihm Bierhefe und sein Fell sowie Wohlbefinden ist einfach klasse. Der Tierarzt meinte, dass ist sehr gut und natürlich für meinen Kater. Damit bleibt er gesund und kann alt werden... Bekommt man im Bioladen/Reformhaus.

Chicco: @Not Your Darling: Home
easy B.a.r.F
Was ist BARFen
Taurin
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BARF heißt übersetzt *B*iologisch *A*rtgerechtes *R*ohes *F*leisch
(in englisch: *B*iologically *A*ppropriate *R*aw *F*ood).


Das Ziel von BARF ist es, die Gesundheit und Lebensdauer bzw. Lebensqualität des Tieres optimal zu maximieren.

BARFEN bzw. Rohfütterung ist in der Philosophie und im Aufbau eigentlich sehr einfach.

Sobald die Grundsätze verstanden werden, kann jeder BARFEN.
Hierfür bedarf es keines großen Könnens.

Man muss nur lernen, verstehen und umsetzen können.

Man schaut auf die Beute eines wilden Tieres und ahmt diese Art der Ernährung nach.

Im Falle der Katze, die ja ein reiner Carnivore (Fleischfresser) und Jäger ist, beruht die biologisch artgerechte Nahrung zum größten Teil auf die Zusammensetzung eines Beutetieres.
Anders, wie beim Hund, der als Allesfresser auch Nahrung auf pflanzlicher Basis zu sich nimmt.

Beispiel: Eine frei lebende Katze ernährt sich von kleineren Beutetieren.
In der Maus ist aber nicht nur Fleisch enthalten, sondern auch z.B.:
- Blut = Mineralien
- Knochen = Calcium
- Fell = Ballaststoffanteil.

Diese Bestandteile würde man durch z.B. durch Folgende ersetzen:
- Mineralien = Natursalze
- Calcium = Calciumpräparate
- Ballaststoffanteil = Gemüse

Beide, Katze und Hund, benötigen z.B. Knochen bzw. Calcium als ein Hauptteil ihrer Nahrung.

Da Calcium für Katze und Hund als ein Hauptteil der Nahrung besonders wichtig für einen gesunden Knochenbau und für ein gesundes Gebiss wichtig ist, sollte die Tiernahrung ein ausgewogenenes Phosphor-Calcium-Verhältnis aufweisen.

In der Natur nehmen sie das Calcium über die Knochen der Beutetiere auf, das sollte beim BARFEN unbedingt ausgeglichen werden.

Die Philosophie des BARFEN ist, dass die Nahrung (Beute) des Hundes, oder der Katze sich – im Laufe vieler Millionen Jahre der Evolution – im Prinzip nicht geändert hat.

Diese Philosophie wird von modernsten Tierparks und/oder Zoologen und auch Wissenschaftlern akzeptiert und unterstützt, die durch die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten in ihrer Forschung nach der möglichst besten Biologisch Artgerechten Ernährung immer wieder auf das BARFEN zurückkommen.

Es ist NICHT die Philosophie, die viele Futtermittelhersteller, Tierbesitzer und auch leider viele Tierärzte vertreten.

Wenn Sie Ihr Tier BARF füttern wollen, bedeutet es nicht, dass Sie die Futterdose öffnen und zerkochtes, in seiner Zusammensetzung fast zerstörten, Ursprungsfutter in den Napf füllen, egal wie überzeugend die heutige Werbung sein kann.

Langjähriges Füttern von minderwertigem Dosenfutter (die z. T. auch Zucker enthalten) kann z.B. bei Katzen zu langfristigen Erkrankungen, wie z.B. CNI (chronische Niereninsuffizienz) oder Diabetes führen.

Dosenfutter entspricht nicht dem, was Hund oder Katze im Laufe der vielen Millionen Jahre der Evolution zu sich genommen haben.

BARF sollte solche Dinge, wie Muskelfleisch, Knochen, Fett, Organe, pflanzliche Inhaltsstoffe, Vitamine, Aminosäuren etc. enthalten, die in etwa dem Gleichgewicht und der Zusammensetzung entsprechen, die in der Nahrung der wilden Vorfahren unserer Hunde und Katzen enthalten sind.

Bedenken Sie bitte, dass BARFEN einer Gewöhnungszeit bedarf. Die Umgewöhnung sollte langsam, aber stetig erfolgen, um Magen-Darm-Problemen vorzubeugen.

Diese „kleinen“ Anfangsschwierigkeiten können auftreten, müssen aber nicht.

Häufig ist die Umstellung problemlos, da sich die grundlegende Physiologie von Hund und Katze sehr wenig mit der Domestizierung, trotz offensichtlicher und dramatischer Änderungen in ihrem gegenwärtigen physischen Äußeren und Verhalten, geändert hat.
Von
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22 Kommentare


2
#1
30.1.11, 08:50
Jepp...ist hier genauso, Bierhefe gibt es an und an als Leckerlie. Das wird sehr gut angenommen.

Mein Kater kannte wohl vorher auch nichts anderes, als Trockenfutter (er ist aus dem Tierschutz) - alles ausprobiert, er frißt nichts anderes... Bis auf Thunfisch in Wasser, den liebt er heiß und innig.

Bierhefe gibt es auch im Supermarkt - sie steht bei den "Nahrungsergänzungsmitteln".
3
#2
30.1.11, 11:20
@Not Your Darling: wenn er nur trockenfutter mag pass blos auf, dass er genug
trinkt, sonst gibts Probleme mit den Nieren.
Meine Fellnase ist in punkto Futter auch problematisch - ich habe Trinknäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung - so klappts gut ;-)
#3 Chicco
30.1.11, 12:47
@Not Your Darling: herzlichen Dank für deinen Tip mit den Supermarkt ... ;)

Thunfisch gebe ich meinen Kater niemals ... der ist doch so belastet u kann auch schaden ;( er bekommt genug gute "Leckerli" u ich koche auch immer extra für meine 2 Katerli "Chicco u Clio" besonders liebe sie Hähnchen (nut anbraten ohne Fett) u ich gebe immer Roßkastanienöl darüber! das ist ihr Lieblings-Snack
-1
#4 Chicco
30.1.11, 12:53
@milein: meine Katerli trinken genug Wasser/Milch u ich hatte mal einen "Freigänger" der auch nur Trockenfutter frass u 18 Jahre alt wurde :)
meine BKH Kater sind beide von 5 Geschwistern;die einzigen zwei... die kein Feuchtfutter annehmen.der Tierarzt meinte,daß ist o.k. da ich alles andere ja zufüttern kann mit selbstgekochten Futter.ist gesünder u lecker für beide...
sonst füttere ich nur Grau Trockenfutter nebenbei.
vielen Dank für deine mail...
5
#5 Chicco
30.1.11, 13:30
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Man schaut auf die Beute eines wilden Tieres und ahmt diese Art der Ernährung nach.

Im Falle der Katze, die ja ein reiner Carnivore (Fleischfresser) und Jäger ist, beruht die biologisch artgerechte Nahrung zum größten Teil auf die Zusammensetzung eines Beutetieres.
Anders, wie beim Hund, der als Allesfresser auch Nahrung auf pflanzlicher Basis zu sich nimmt.

Beispiel: Eine frei lebende Katze ernährt sich von kleineren Beutetieren.
In der Maus ist aber nicht nur Fleisch enthalten, sondern auch z.B.:
- Blut = Mineralien
- Knochen = Calcium
- Fell = Ballaststoffanteil.

Diese Bestandteile würde man durch z.B. durch Folgende ersetzen:
- Mineralien = Natursalze
- Calcium = Calciumpräparate
- Ballaststoffanteil = Gemüse

Beide, Katze und Hund, benötigen z.B. Knochen bzw. Calcium als ein Hauptteil ihrer Nahrung.

Da Calcium für Katze und Hund als ein Hauptteil der Nahrung besonders wichtig für einen gesunden Knochenbau und für ein gesundes Gebiss wichtig ist, sollte die Tiernahrung ein ausgewogenenes Phosphor-Calcium-Verhältnis aufweisen.

In der Natur nehmen sie das Calcium über die Knochen der Beutetiere auf, das sollte beim BARFEN unbedingt ausgeglichen werden.

Die Philosophie des BARFEN ist, dass die Nahrung (Beute) des Hundes, oder der Katze sich – im Laufe vieler Millionen Jahre der Evolution – im Prinzip nicht geändert hat.

Diese Philosophie wird von modernsten Tierparks und/oder Zoologen und auch Wissenschaftlern akzeptiert und unterstützt, die durch die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten in ihrer Forschung nach der möglichst besten Biologisch Artgerechten Ernährung immer wieder auf das BARFEN zurückkommen.

Es ist NICHT die Philosophie, die viele Futtermittelhersteller, Tierbesitzer und auch leider viele Tierärzte vertreten.

Wenn Sie Ihr Tier BARF füttern wollen, bedeutet es nicht, dass Sie die Futterdose öffnen und zerkochtes, in seiner Zusammensetzung fast zerstörten, Ursprungsfutter in den Napf füllen, egal wie überzeugend die heutige Werbung sein kann.

Langjähriges Füttern von minderwertigem Dosenfutter (die z. T. auch Zucker enthalten) kann z.B. bei Katzen zu langfristigen Erkrankungen, wie z.B. CNI (chronische Niereninsuffizienz) oder Diabetes führen.

Dosenfutter entspricht nicht dem, was Hund oder Katze im Laufe der vielen Millionen Jahre der Evolution zu sich genommen haben.

BARF sollte solche Dinge, wie Muskelfleisch, Knochen, Fett, Organe, pflanzliche Inhaltsstoffe, Vitamine, Aminosäuren etc. enthalten, die in etwa dem Gleichgewicht und der Zusammensetzung entsprechen, die in der Nahrung der wilden Vorfahren unserer Hunde und Katzen enthalten sind.

Bedenken Sie bitte, dass BARFEN einer Gewöhnungszeit bedarf. Die Umgewöhnung sollte langsam, aber stetig erfolgen, um Magen-Darm-Problemen vorzubeugen.

Diese „kleinen“ Anfangsschwierigkeiten können auftreten, müssen aber nicht.

Häufig ist die Umstellung problemlos, da sich die grundlegende Physiologie von Hund und Katze sehr wenig mit der Domestizierung, trotz offensichtlicher und dramatischer Änderungen in ihrem gegenwärtigen physischen Äußeren und Verhalten, geändert hat.
#6 Jessi77
21.11.12, 07:26
Guten Morgen,
was ist "graues Trockenfutter"?
#7
21.11.12, 08:14
@Jessi77: ich denke, sie meint Trockenfutter der Marke Grau :-)

Mann kann dem Fertigfutter auch ab und zu etwas Taurin zugeben, das geht aber nur in Nassfutter (oder z.B. in Thunfisch, ab und zu mal eine Gabel voll schadet schon nicht, zumindest weniger als Trockenfutter), weil das Taurin in trockener Form die Schleimhäute reizt, es muss mit Flüssigkeit vermengt werden.
Taurin und Vitamin B (Bierhefe) kann man gut selbst ergänzen, da man es kaum überdosieren kann, nicht benötigte Mengen werden wieder ausgeschieden (andere Vitamine reichern sich hingegen im Fett an und können bei Überdosierung Schäden anrichten).

Ich bin ja kein Fan von Trockenfutter, weil es so ziemlich gar nicht artgerecht ist... aber man kann auch bei Trockenfutter auf Qualität achten, z.b. sollte es getreidefrei sein und einen hohen Fleischanteil haben (der Fettanteil sollte höher sein, als der Anteil an Kohlehydraten). Viele Futter werben zwar damit "getreidefrei" zu sein, enthalten aber trotzdem viele, viele pflanzliche Bestandteile, die für Katzen nur schwer oder gar nicht verwertbar sind (dadurch entstehende Mängel werden durch mehr Fressen ausgeglichen -> das führt zu Übergewicht).

Hier ein Link mit vielen nützlichen Infos zum Katzenfutter, auch zur Umstellung auf Nassfutter und Barf: http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

Meine mögen - neben ihrem Barf - auch gerne die Döschen von Almo Nature. Die sind aber nicht grad billig und außerdem nur als Zusatzfutter deklariert, man kann die Katzen also nicht ausschließlich davon ernähren.
1
#8
21.11.12, 08:17
Bierhefe Kriegen meine Beiden auch, aber in Verbindung mit BARF. Die ganzen Ferigfutter haben meine nicht vertragen, da sie zu 90% nur aus Grtreide bestehen und Allergien hervorrufen!
Seid sie BARF bekommen sind sie dass blühende Leben und Dank der Bierhefe haben sie strahlendes Fell!!!
#9
21.11.12, 08:36
@Jessi77: Die Futterfirma heißt "GRAU".
Darüber bei google viele Seiten.;-))
#10
21.11.12, 10:11
Mein Kater, der inzwischen auch schon 14,5 Jahre alt ist, frisst auch nur Trockenfutter. Vom Dosenfutter, immer mal wieder probiert, schleckt er nur die Soße ab, den Rest lässt er stehen. Damit er überhaupt Fleisch bekommt, haben wir ihm mal Tartar angeboten. Das liebt er heiss und innig und bekommt es nun jeden Tag dazu. Er trinkt auch viel Wasser. Da er Freigänger ist, haben wir keine kontrolle darüber, was er sonst noch so frisst. Aber er kommt regelmässig dreimal am Tag zum Kühlschrank :-) und geht erst wieder, wenn er sein Fressen
bekommen hat.
#11
21.11.12, 12:29
# 9 "Aber er kommt regelmässig dreimal am Tag zum Kühlschrank :-) und geht erst wieder, wenn er sein Fressen bekommen hat."

Niedlich :)
#12
21.11.12, 12:40
Was bedeutet "BHK" ?? Bitte um Aufklärung. Danke!
#13
21.11.12, 12:44
ich wette, sie hat eine British Kurz Haar Katze
#14
21.11.12, 13:43
@Agnetha: Ja - British Kurzhaar. Ich kenne sie als Karthäuser. Auch dafür kann man googeln.
#15
21.11.12, 14:52
Aha, da gibt es noch weitere Samtpfoten, welche nur die Sosse lecken, aber keinesfalls das Nassfutter anrühren. Ich bin stets hin und her gerissen. Einerseits wird darum gebettelt, dass es Nassfutter gibt - dieser Napf steht andernorts als das Trockenfutter -, andererseits eben nur Gelee und Sosse angenommen wird. Die Fütterung wird je älter je schwieriger. Gerne versuche ich es mit Bierhefe und bin schon ganz gespannt. Danke für den Tip!
1
#16
21.11.12, 18:09
hallo! in welcher form gibst du denn die bierhefe?
pulver oder tabletten?
und wie viel?

lg. emmamaumau
#17
21.11.12, 18:40
ja das würde mich auch interessieren-
die menge meine ich-
pulver oder tabletten
und wenn ja-einfach unter das fressen mischen????
#18
21.11.12, 21:40
@AMA: Ja, ich habe gegoogelt und gelesen, dass BKH Katzen KEINE Kartäuser (ohne h) sind!

Ansonsten schließe ich mich meinen beiden Vorschreiberinnen an und würde auch gerne wissen, wieviel und in welcher Form die Bierhefe verabreicht wird!
#19 pesch
21.11.12, 21:43
Beim Barfen sollte man die pflanzliche Komponente nicht vergessen. In freier Wildbahn werden zb. Mäuse und Vögel gefressen und beide haben in ihren Mägen ´ne "Menge" pflanzliches da so von den Tieren auch aufgenommen wird, gehört zu einer ausgewogenen Ernährung einfach dazu.
#20 pesch
21.11.12, 21:45
Hatte den klick für die Nachricht vergessen
#21
28.11.12, 08:55
@pesch: Ne, so viel pflanzliches passt in einen Mäuse-Magen wirklich nicht... überleg mal wie klein so ein Mäusemagen ist im Vergleich zur Katze.

Beim Barf gebe ich für meine 10-Tages-Ration bei drei Katzen auf 3300g Fleisch ca 160g Gemüse (das sind ca 5% der Fleischmenge und eigentlich schon relativ hoch angesetzt; üblich sind 2-5%, je nach Verdauung der Katze) - das dient aber wirklich nur als Ballaststoff zur Förderung der Verdauung, nicht als verwertbarer Nährstoffträger.
-1
#22 pesch
28.11.12, 21:50
@SpookyAngie: Ne Ne paßt schon das Beuteschema der Katzen sind auch Flanzenfresser und die haben eben Flanzen im Magen/Darmtrakt und was in der Natur funzt muß ja wohl genung sein

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