Bohren in Blech

Jetzt bewerten:
2,4 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Besser wirds noch gehen, wenn ihr unter das Blech ein Stückchen Holz legt, z.B. Reste einer Dachlatte. Der Bohrer kann dann nicht sofort durchrutschen.


Eingestellt am

10 Kommentare


#1
10.10.06, 14:33
vorkörnen nicht vergessen... mit schraubendreher oder aale vormarkieren (leichter hammerschlag), dann rutscht der bohrer nicht weg.
#2
24.10.06, 17:05
Ja aber immer mit hoher Drehzahl und wenig Druck bohren. Dann wird es sauberer. Die Dachlatte bzw. das Holz ist nur dafür geignet damit es nicht ausfranzt auf der einen Seite
#3
22.1.07, 22:14
Bei größeren Blechbohrungen anfangs klein Vorbohren. Dann mit Gefühl den Großen hinterher.
#4 Uli
26.1.07, 23:29
Hohe Drehzahl? Aber Achtung: Ein Bohrer soll bohren (Späne abheben) und nicht schleifen (Pulver abheben)! Sonst ist er im Nu stumpf, wenn er nicht schon vorher ausglüht und damit absolut unbrauchbar wird, da er nicht mehr nachgeschliffen werden kann.

Wann immer der Bohrer wesentlich dicker als das Blech ist, muss dieses hinterlegt werden um eine Verbiegung zu vermeiden.
#5 Häuslebauer
1.4.07, 12:17
Wie Uli schon erwähnt hat, Hohe Drehzahl ein Schmarrn! Gerade bei Metall immer mit langsame Drehzahl bohren!!! Dazu nur leichte Druck, bei dünne Bohrer nur mit der ewicht von Bohrmaschine! Und kurz vor dem "Durchbruch" die Druck auf "schweben" reduzieren & minimalst die Vorschub weitermachen! So bekommt man auch saubere Löcher ohne Delle & Fransen hin!

Noch besser:
Es gibt Kegelförmige Blechbohrer! Damit kann man auch recht große Löcher bohren!!! Erst eine kleine Loch (ca. 3-5mm) bohren, dann mit dem Kegelbohrer den Loch aufbohren bis zur gewünschte Größe! Damit man diese Punkt besser findet, mit ein kleine Klebestreifen die gewünschte Durchmesser an dem Kegelbohrer markieren! ;)
#6 DIN
29.8.07, 22:29
Warum legt man wohl Holz unter das Blech, damit das loch rund bleibt. Man erstes Lehrjahr.
Anfänger nehmen Holz. ;-) oder was anderes.
#7 Der Profi
6.12.07, 22:34
Und spannt das Blech fest! Also nicht mit einer Hand das Blech halten und mit der anderen bohren, wenn der Bohrer nämlich beim Durchbrechen "frisst", kann es Euch das Blech aus der Hand reißen. Ich spreche aus Erfahrung, hatte damals riesen Glück, dass es so glimpflich abgegangen ist.
#8
30.12.07, 15:13
Zur Drehzahl:

Wer eine Standbohrmaschine hat und die Drehzahl einstellen kann, kann sich bei Stahl folgende Faustregel merken:

6500/Bohrerdurchmesser=Drehzahl

Je größer der Bohrerdurchmesser, desto kleiner muss die Bohrerdrehzahl sein!

Bei Aluminium kenn ich leider keine Faustregel, aber mein Meister hat mir gesagt, dass man bei Aluminium in der Regel eine schnellere Drehzahl wählen kann.

Viele Grüße
Sebastian
#9 Gottfried Bremer
17.4.09, 22:48
Große Löcher in dünne Bleche gebohrt (zB ab 15 mm Durchm. in 1-2 mm Blech, werden klein vorgebohrt, damit man die Maßhaltigkeit der Lage erreicht.
Dann wird mit dem großen Bohrer aufgebohrt. Bohrer sind normal zweischneidige Wendelbohrer; die machen "dreieckige" Löcher im Blech (warum???). Damit die Löcher beim Aufbohren kreisrund werden, legt man ein kleines !! Stück Putzlappen auf das vorgebohrte Loch und bohrt dann den gewünschten Durchmesser auf. Drehzahl gem Durchmesser normal bis eher langsam, Vorschub zunächst normal in Durchbruch wenig. Das Ergebnis: die Löcher werden maßhaltig und kreisrund.
#10 Ocram
16.10.09, 20:48
Noch wichtiger ist es das Blech festzuspannen damit es nicht vom Bohrer hochgezogen wird. Es sei denn man hat einen speziellen Blechbohrer.

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen