Brokkoli-Granny-Smith-Apfelcremesuppe

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Gesamtzubereitungszeit:

Zutaten 

  • 1 Kopf Brokkoli, gewaschen, geputzt und mitsamt Strunk in kleine Stücke geschnitten
  • 3 kleine geschälte Granny Smith oder andere säuerliche Äpfel, kleingeschnitten
  • 2 Schalotten, kleingeschnitten
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Kardamompulver
  • 1 EL grüne Currypaste (thailändisch, im Asialaden)
  • 200 ml Sahne
  • 300 ml Milch
  • 1/8 L Weißwein (oder Wasser, wenn Kinder mitessen)
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Der Brokkoli wird zusammen mit den Schalotten in etwas Butter angebraten und mit Weißwein/ Wasser abgelöscht.
  2. Dann gibt man die Apfelstückchen dazu und nach ein paar Minuten köcheln, die übrigen Zutaten.
  3. Sobald der Brokkoli weich ist, mit dem Stabmixer alles pürieren.
  4. Dekorieren kann man die Suppe noch mit Petersilieblättchen.
  5. Wer vegan kochen möchte, kann die Sahne durch Kokosmilch ersetzen und die Milch durch Sojamilch. Das schmeckt natürlich etwas anders, aber auch ganz köstlich.

Zeitaufwand 

Vorbereitung ca. 15 Minuten, Kochzeit insgesamt mit Anbraten 20 Minuten, also insgesamt eine gute halbe Stunde.

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10 Kommentare


1
#1
5.3.14, 22:39
das liest sich lecker.wer vegan kocht-lebt achtet aber auch noch auf den wein.der ist naemlich nicht vegan.ich kochs mal abgewandt nach.danke fuer den tipp.
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#2
5.3.14, 23:31
Wein ist nicht vegan? Warum nicht?
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#3
6.3.14, 00:50
beim klären das weins werden z.t.tierische Bestandteile verwandt. es gibt aber auch Wein, wo das nicht der Fall ist, der ist vegan :))
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#4
6.3.14, 05:54
Das hört sich verdammt lecker an...ich liebe Brokkoli!!!
Als Veganer muss man aber auf vieles achten, das ist ja eine Wissenschaft für sich...find ich aber als "Nicht-Veganer" sehr interessant, werde mich damit mal genauer beschäftigen!
#5 wermaus
6.3.14, 08:18
@vitamin: Davon hatte ich keine Ahnung - ich lebe allerdings auch nicht vegan, nicht mal vegetarisch, das bleibt auf 2 Tage in der Woche beschränkt.
Welche tierischen Bestandteile sind das?
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#6 wermaus
6.3.14, 09:10
Ich hab mich mal schlau gemacht über die Behandlung des Weins und folgendes bei Wiki gefunden:

Eiweißhaltige Schönungsmittel

Dazu gehören neben der Speisegelatine die Hausenblase, das Kasein (Milchinhaltsstoff) und das Eiklar. Sie sind in der Lage, Gerbstoffe zu binden. Bei sehr gerbstoffreichen Weinen werden die Weine nach erfolgreicher Anwendung runder und samtiger.
Eiklar

Eiklar/Hühnereiweiß (Albumin) kann für die Harmonisierung von Rotweinen eingesetzt werden. Es ist eines der ältesten Schönungsmittel überhaupt. Die Behandlung mit Hühnereiweiß hat eine deutliche Reduzierung der Anthocyangruppen zur Folge. Die unterschiedliche natürliche Zusammensetzung des Hühnereiweißes im Vergleich mit anderen eiweißhaltigen Behandlungsmitteln ist die Ursache für Unterschiede im Adsorptions- und Präzipitationsverhalten im Rotwein.[18] Die Ernährung des legenden Huhns beeinflusst die Inhaltsstoffe des Eis drastisch.
Hausenblase

Dieses Klärschönungsmittel stammt von getrockneten Fischblasen von Hausen, Stören oder Wels. Die Hausenblase wird in Form von Blättern, als Paste oder Pulver angeboten. Sie wurde früher zwecks besserer Filtrierbarkeit vor der Filtration angewendet. Zu einem hier ebenfalls umstrittenen potentiellen Allergierisiko siehe Artikel Hausenblase.
Kasein

Das Eiweißpräparat Kasein wird aus Magermilch gewonnen und reagiert im Wein mit Gerbstoffen, leider auch stark mit Farbstoffen. Die Hochfärbigkeit bei Weißwein und der Braunstich bei Rotwein können behandelt werden.
Speisegelatine

Gelatine ist ein aus 84–90 % Eiweiß, 2–4 % Mineralstoffen und Wasser bestehendes Präparat[19], das aus Tierknochen und -knorpeln (in Deutschland zu 90 % vom Schwein und zu 10 % vom Rind[19]) gewonnen wird; auch ihre Verwendung fällt wie die von Kieselsol unter den Begriff Klärschönung. Wegen der BSE-Problematik werden seit 2004 zunehmend pflanzliche, eiweißhaltige Klärmittel - etwa aus Weizen - entwickelt und eingesetzt, um die tierische Gelatine zu ersetzen.[20]
Deklaration auf dem Weinetikett

Bei Weinen, die mit eiweißhaltigen Schönungsmitteln behandelt wurden, die Kasein und Ovalbumin enthalten, muss dies ab 1. Juli 2012 auf dem Weinetikett ausgewiesen werden. Dabei gibt es eine Übergangsfrist für bestehende Weinbestände. Die neue weinrechtliche Richtlinie wurde am 22. Dezember 2010 von der EU-Kommission bestätigt. Mit der neuen Deklarierungspflicht sollen Milch- und Ei-Allergiker über potentielle Allergene informiert werden.[1]

Dies gilt mit einer Übergangsfrist für bestehende Weinbestände ab 1. Juli 2012


Bei der Sichtung unseres bescheidenen Weinkellers habe ich keine einzige Deklaration auf einer Flasche (ab 2012er) gefunden, da es noch viele andere Alternativen zur Klärung von Wein gibt, gehe ich mal davon aus, dass er meist vegan ist.
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#7
6.3.14, 13:23
Hmmmm, Du hast genau meinen Geschmack getroffen.Danke fürs Rezept!
1
#8
6.3.14, 21:11
wermaus, danke für die ausführliche Antwort!
2
#9 xldeluxe
7.3.14, 07:01
vegan hin oder her: Interessiert mich nicht!

Das ist fast schon ein neuer Denkanstoß für meine Chutney-Sucht!

Als Süppchen bestimmt super lecker und etwas abgewandelt bestimmt auch ein Traum als Relish.

Lieben Dank für das Rezept!
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#10 wermaus
7.3.14, 08:20
@xldeluxe: Na, das ist ja mal ne tolle Idee - Relish... muss ich unbedingt probieren. Dann ohne Sahne und Milch und vielleicht mit einem Schuss Hochprozentigem statt Wein? Danke für den Zusatztipp!

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