Brühwürste behalten den Geschmack

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Hatte diesen Tipp von einem Sternekoch- Brühwürste verlieren nicht an Geschmack wenn man in den Topf eine "Opferwurst" reingibt. D. h. eine der Würste wird klein geschnitten "geopfert".

Ich fand es schade um die geopferte Wurst!

Den gleichen Effekt hat m. E. gut gesalzenes Wasser in dem die Würste erwärmt werden. Das Wasser ist so bereits "gesättigt" und laugt die Würste nicht mehr so aus.

Funktioniert bei Wienerle genauso gut wie bei Weißwürsten und allen anderen!

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31 Kommentare


#1 Icki
11.3.11, 14:17
Klingt logisch, probier ich mal aus, danke!
1
#2 Murmeltier
11.3.11, 14:38
Statt nur gesalzenes Wasser kann man zum Erwärmen der Würstchen auch (ausnahmsweise) ein wenig gekörnte Brühe ins Wasser geben. Ist sehr hilfreich bei Würstchen, die lose verkauft werden. Ansonsten erhitze ich die Teile im Einlegewasser.
#3
11.3.11, 14:39
Ich mache Würstchen immer in der Brühe aus dem Glas warm, das hilft auch gegen Geschmacksverlust.
#4
11.3.11, 14:46
@anitram.sunny: Jep - das mache ich auch schon seit Jahren so - und es funktioniert. Früher habe ich das Wasser aus der Dose/dem Glas immer weggeschüttet und frisches Wasser zum erhitzen genommen - großer Fehler (und Verschwendung noch dazu).
Aber wenn man Würstchen kauft, die nicht in Flüssigkeit eingelegt sind, dann braucht an natürlich eine Alternative - und da klingen die angegebenen Tipps nicht schlecht. (Aber die einzeln gekauften dürften sogar teurer sein und dann noch eines davon "opfern" ... ich weiß nicht. *schulterzuck*
#5
11.3.11, 16:55
Guter Tip.Einlegeflüßigkeit?Habt ihr keinen Metzger?Aua
#6
11.3.11, 17:00
@kaigo: Nicht jeder kann sich Wienerle vom Metzger leisten.

Wir halten es wie anitram und Schneckenkessi.
#7
11.3.11, 17:56
Ich mach immer etwas Bier ins Würstelwasser. Sie schmecken da einfach würziger.
#8
11.3.11, 18:47
@withing: DAS werde ich mal probieren. Hört sich interessant an.
#9
11.3.11, 19:16
Wie bitte heißt denn der "Sternekoch" der Dir so einen Tipp gibt?
#10
12.3.11, 02:59
@Plinsentigel: Alfons Schuhbeck
#11
12.3.11, 03:07
@Schneckenkessy:
@ Eifelgold
Ich meinte nicht die Glas- oder Dosenwürste, die schmecken meistens nicht.
Es müssen auch nicht die teuren vom Metzger sein.
Schaut mal in der Kühlung nach.
E..ka bietet z.B. sehr gute Wiener im kg-Pack für 4,99€ an und nicht nur die Weißwürste von L.dl sind besser wie oft vom Metzger.
#12
12.3.11, 08:44
das mit dem Salz im Wasser ist schon gut. Positiver Nebeneffekt, die Würstchen platzen nicht so leicht auf, negativer Nebeneffekt, die Haut ist dadurch nicht so knackig. Das "knackige" entsteht ja dadurch, dass das Salz aus der Wurst ins ungesalzene Wasser möchte und durch die Haut gehindert wird.
Ich finde auch, dass die Discounter mitunter gute Würstchen haben.
1
#13 Valentine
12.3.11, 09:31
@wotan47: vielleicht "entsteht" das "Knackige" auch dadurch, dass der Salzgehalt im Würstel höher ist als im ungesalzenen Wasser - und dass das Wasser durch die Pelle in die Wurst wandert um das auszugleichen...
#14
12.3.11, 11:45
Einfach die Würstchen dampfgaren. So werden sie nicht durch das Wasser nicht ausgelaugt.

Probiert es aus - so leckere Würstchen habt ihr noch nie gegessen.
#15
12.3.11, 16:37
@wotan, eifelgold: eifelgold hat Recht. Osmose (darum handelt es sich ja im Prinzip) findet durch "Wanderung" von _Wasser_ hin zur höheren salzkonzentration statt. Demzufolge "laugen" Würstchen auch nicht aus, wenn sie in salzarmen Wasser liegen, sondern sie saugen sich mit Wasser voll, und verlieren dadurch an Geschmack
#16
12.3.11, 16:38
Ganz einfach: Salz ins Wasser und zum Kochen bringen, Würstchen ins kochende Wasser geben, Kochplatte aus schalten, Deckel drauf und ein paar Minuten stehen lassen. Fertig!!
1
#17
12.3.11, 18:40
Je nach Menge der Würstchen, nehm ich immer mind. 1Essl. gekörnte Brühe ins Kochwasser. Uns schmeckts besser!
#18
12.3.11, 20:44
@mupfel69: Stimme dem voll zu, dass die Weißwürste vom L.dl sehr gut schmecken. Wer auch eher auf zarte Saitenwürstchen steht, sollte die Schinkenwürstchen im Glas vom gleichen Discounter mal probieren!
In der Micro lassen sich diese Würstchen - ganz ohne Flüssigkeit - sehr gut erhitzen, nämlich ca. 1 Minute (lieber etwas weniger und testen) bei 800 Watt für 2 St. Vorher mit der Pellkartoffelgabel (die mit 3 Stiften) ein paar Mal einstechen, sonst würden sie platzen. :)
#19 Valentine
12.3.11, 22:36
@QZ110: Ach was... ;) das ist doch genau der Tipp. Salz statt "Opferwurst".
#20
13.3.11, 07:38
@mupfel69:

Das ist eben ein Sternekoch, der nicht unbedingt günstig wirtschaften muss....

Den Biertipp find ich gut, wenn man zum Vesper sowieso eines trinkt.
Und das mit dem Salzwasser und der gekörnten Brühe oder dem Eigensud ist genauso gut wie die "Opferwurst".

Bratwürste lass ich auch kurz in heißen Wasser ziehen, damit sie nicht platzen, dann wende ich sie in Mehl und dann kommen sie in die Pfanne und haben eine tolle Kruste.

Mit dem "Zusätzlichen" à la Opferwurst mache ich z. B. mit Kartoffeln oder Nudeln:
Ich zähle die Portionen in den Topf und zum Schluss kommen 1-2 Kartoffeln oder Handvoll Nudeln zusätzlich rein . Die sind "für die Schüssel" = Reserve, falls jemand doch mehr Hunger hat als geplant.
#21
13.3.11, 10:18
@etmundi:
wie lange sind die Würstli im Dampfgarer, platzen die da nicht ?
#22
13.3.11, 10:24
Habe mal von einem Koch gehört, dass er etwas Zucker ins Kochwasser für Würste gibt. Angeblich sollen sie dann nicht platzen.
Allerdings habe ich es noch nicht ausprobiert, ich bevorzuge auch die Mikrowellenmethode.
Vielleicht kann es ja mal jemand ausprobieren und danach berichten? ;-)
#23
13.3.11, 10:46
Grundsätzlich empfehle ich, die Brühwürste in Wasser, dem 1-2 Brühwürfel beigegeben wurden zu erhitzen. Dadurch wird den Würsten kein Salz und kein Geschmack entzogen. Dass Brühwürfel nicht das Wahre sind, ist allgemein bekannt, aber für etwas müssen sie auch taugen, eine richtige Fleischbrühe zu machen, ist zu viel Arbeit.F.G. MdC
#24
13.3.11, 12:00
Ein Kollege von mir meinte zu dem Tipp: Das brauch ich nicht, bei meinem Heisshunger esse ich die Würstchen kalt.
#25 Marilse
13.3.11, 12:34
Ich gebe Wasser und bei Würstchen aus dem Glas oder der Dose noch die Brühe dazu. Dann lasse ich das ganze aufkochen, stelle den Topf von der heißen Platte auf eine kalte Platte oder auf einen Untersetzer, gebe die Würstchen da hinein, Deckel drauf und lasse sie 10 Min. darin liegen. Dann platzen die Würstchen auch nicht.
#26
13.3.11, 14:42
Ich bin erstaunt: Was habt Ihr für Würste, daß diese beim Erhitzen auslaugen oder fade werden?
Kocht Ihr diese? Oder laßt Ihr sie zu lange im Wasser?

Euer Problem kenne ich gar nicht ...

Aus reiner Neugier werde ich den Tip mal ausprobieren.
#27
13.3.11, 17:41
Wenn die Würste längere Zeit im Wasser liegen, laugen sie aus. Von Kochen war nie die Rede, denn dann platzen sie!
Es geht nur um´s warm machen! MfG
#28 pennianne
15.3.11, 16:23
Ach, wo ist sie hin, die "gute alte Zeit". Als die "Markenzeit" vorbei war und der Schlachter fragte:"Darf es etwas mehr sein?" da bekam man beim Kauf von Wienern oder Bockwürstchen nach dem Abwiegen der Ware (deutlich bemerkbar oder auch mit Hinweis darauf) ein Bruchwürstchen oder ein nicht ganz passables Exemplar als Opferwurst dazugelegt. Allen Kunden klar, dass es nichts zu verschenken gab, aber immerhin wurde ein Interesse am Kunden gezeigt. Heute fertigt kaum noch ein Schlachter Würstchen, es ist fast alles Fabrikware und da sind dann eben keine Mängelwürste dabei. Schade ist es allemal, ich glaube, so ein Opferwürstchen oder ein Stückchen davon wäre eine bessere Reklame als das wöchentliche Hochglanzblatt, dass die Briefkästen verstopft. Bei unserem Schlachter gibt es immerhin für die Kinder noch ein Scheibchen Wurst. Brühwürfel im Würstchenwasser? Wozu das denn? Wenn das nötig ist, kauft 'ne andere Sorte.
Gruß aus der pennianneWG von Gertraud und der Küchencrew
#29 Marilse
16.3.11, 01:31
Das ist das negative an der guten alten Zeit. Nichts bleibt so wie es war. Wenigstens gibt es ja noch in manchen Orten einen Metzger. Bei uns gibt es den nicht. Man muss alles abgepackt aus der Kühltheke nehmen. Dort liegt aber kein großer Braten, sondern immer nur 500 g Stücke. Es gibt nicht täglich Rinderbraten, Gulasch oder z.B Tatar zu kaufen. Innereien gibt es nirgendwo bei uns zu kaufen. Leider kann man nicht immer einen Speiseplan im Voraus erstellen, weil es nicht dann das Fleisch zu kaufen gibt, wenn man es braucht. Man muss abwarten, wenn das Angebotsblättchen im Briefkasten ist und dann gleich Montags um 8°° Uhr zum Discounter gehen. Oft reichen die Angebote nicht mal für einen Tag oder die Frischware sieht schon vergammelt aus, wenn man damit wieder nach Hause kommt.
Es gibt so leckere Rezepte. Aber man kann sie nicht herstellen, weil die Zutaten dazu nicht erhältlich sind. Oft ist man auf Fertiggerichte angewiesen, die mir und meiner Familie nicht schmecken.
#30
16.3.11, 07:16
@Marilse:
Innereien (außer tiefgekühlter Hähnchen- und Putenleber oder -herzen) muss man überall vorbestellen, ebenso frisches durchgelassenes Hack oder Bratwurstbrät (für die Maultaschen).
Hirn gibt es seit BSE nicht mehr.

Tipp für dich:
Mit irgendjemand in die Stadt / Städtchen fahren, wo es Metzger hat und auf Vorrat einkaufen und selbst einfrieren.
Oder direkt beim Bauern im Hofladen. Da bekommt man auch größere Stücke.

Ich habe für meine 6-köpfige Familie nie so einen großen Braten eingekauft. Maximal 500 g und dann war noch etwas über, was zu Resteverwertung kam z. B. in die Bratkartoffeln etc. ...

Speiseplan im Voraus erstellen kann man schon, wenn man "Rahmenbedingungen" setzt und nur das Fleisch dann nach Angebot kauft.
Und man muss sich ja nicht akribisch an den Plan halten.

Einige Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Tomatenmark, Reibkäse, etwas Gemüse oder Obst Reis, Milch, Mehl, Eier, Konserven etc. hat man ja im Haus und kann dann flexibel "umjonglieren", wenn etwas Geplantes nicht zur Verfügung ist.

Wir betreiben ja keine Großküche in einem Krankenhaus oder Kantine, wo ein Wochenplan eingehalten werden muss...
#31 Marilse
16.3.11, 23:32
@wattebällchen:
Vorbestellen von Innereien geht nicht, weil die bei uns kein Geschäft verkauft.

Ich wüsste nicht, mit wem ich in eine andere Stadt fahren sollte. Die Leute hier sind eigenartigerweise zufrieden mit dem, was es bei uns zu kaufen gibt.

Die Bauern sind alle zu weit weg und außerdem dürfen die kein Fleisch, Milch usw. verkaufen, wenn sie dafür keinen Gewerbeschein haben. Den wollen die auch nicht, weil sie entweder keine Tiere mehr haben oder ihren Betrieb auf Pferdepensionen und Reitställe umgebaut haben. Somit gibt es auch keinen Hofladen. Die nächsten Bauern, die halbwegs gutes Fleisch verkaufen sind Firma Aldi und Firma Kaufpark. aber auch nur mit begrenzter Fleischauswahl.

Ich habe keine sechsköpfige Familie, koche aber vor und friere vieles ein. Das würde ich auch gerne noch vermehrt machen, weil ich öfter Besuch bekomme. Aber da fehlt mir der Platz für eine weitere Tiefkühltruhe.

Wenn ich Rahmenbedingungen setzen würde, gäbe es wenig Abwechslung im Speiseplan. Man möchte ja schließlich auch mal was anderes essen als nur Grundnahrungsmittel. Die Nachkriegszeit ist fast 60 Jahre vorbei, wo die Menschen nur von Grundnahrungsmitteln gelebt haben, wenn sie welche gehabt hätten.

Einen Wochenplan muss ich nicht einhalten. Man kann den Speiseplan verändern u. doch abwechslungsreich gestalten, wenn es bei uns Geschäfte geben würde, wo man jederzeit die Lebensmittel kaufen könnte, die man möchte.
Das sieht bei uns so aus:
Penny verkauft nur das, was die geliefert bekommen.
Netto hat auch wenig und immer das selbe. Finde ich schon eigenartig, denn vorher war da Plus in diesem Ladenlokal. Die hatten immer alles da.
Diese Discounter brauchen auch viel Platz um frische Brötchen mit viel Konservierungsstoffen zu backen. Wozu das? Wir haben im Umkreis dieser Geschäfte mindestens 6 Bäckereien, bei denen die Backwaren viel besser schmecken.

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