Asiatische Küche: Curry mit Karottengrün, Hühnerfleischbällchen und Kartoffel Wedges.
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Curry mit Karottengrün, Hühnerfleischbällchen und Kartoffel Wedges

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Gesamtzubereitungszeit:

Zutaten 

  • Karottengrün von 500 g Bio-Karotten
  • 1 TL Ingwerpulver und Knoblauchgranulat
  • 1/2 Tasse frisches Cilantro (Koriandergrün), hier ersatzweise getrocknet
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL gemahlener  Koriander
  • 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen
  • 1 TL gemahlener Kurkuma (Gelbwurz)
  • 1/4 TL gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL gemahlener Ceylon Zimt
  • 1 EL Vindaloo-Curry-Paste
  • 3 in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln
  • ca. 100 ml Sesam- oder Woköl
  • 125 g Becher Bio-Naturjoghurt
  • Salz nach Belieben
  • 1/4 L Hühnerbrühe (Instantbrühe)
  • 3 - 4 mittelgroße Kartoffeln (keine mehligen)
  • ca. 1 EL Sesam- oder Woköl (für die Kartoffel Wedges)
  • etwas Chilipulver und Salz für die Kartoffel Wedges
  • 4 - 5 Neu-Delhi-Hühnerfleischbällchen mit Naan-Panade, ersatzweise kleine Frikadellen

Zubereitung

  1. Karottengrün waschen, trocken tupfen und mit einer Küchenschere die Strünke entfernen, die Blättchen klein schneiden.
  2. Die Frühlingszwiebeln waschen, trocken tupfen und in kleine Ringe schneiden.
  3. Öl bereitstellen und die Gewürze mit dem Cilantro gut vermischen.
  4. Das Joghurt mit der Vindaloo-Curry-Paste verrühren.
  5. Kartoffeln waschen, trocken tupfen und schälen, dann in Wedges schneiden. In eine hohe Schüssel geben und gut mit dem Esslöffel Öl, sowie dem Chilipulver und dem Salz vermischen (schütteln).
  6. Die Neu-Delhi-Hühnerfleischbällchen aus dem Tiefkühlfach nehmen und etwas antauen lassen.
  7. Die Kartoffel Wedges auf ein Backpapier im Backofen (mittlere Schiene) verteilen und bei 220 °C ca. 10 Minuten backen. Dann die Hühnerfleischbällchen hinzugeben und weitere 10-15 Minuten backen.
  8. Das Sesam- oder Woköl in einen Topf geben und darin die Frühlingszwiebelringe kurz anbraten.
  9. Karottengrün und die Gewürzmischung hinzugeben und mit der Hühnerbrühe ablöschen. Alles ca. 10 Minuten dünsten.
  10. Die Joghurt-Vindaloo-Curry-Paste Mischung einrühren und nochmals auf kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  11. Die Kartoffelspalten und die Hühnerfleischbällchen auf einen Teller geben und mit dem Karottengrün-Curry anrichten.
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22 Kommentare


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#1
2.7.16, 00:38
Also wenn ich asiatisch koche und so viele exotische Zutaten verwende, dann gibt es dazu auf keinen Fall TK Hühnerfleischbällchen und Wedges. Aber ist wohl Geschmacksache.
Die Auflistung der Zutaten hört sich gut an, erscheinen mir aber insgesamt zu viel und der Joghurt zu wenig.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen:
Appetitlich sieht das Essen auf dem Foto nicht aus. Ich habe Probleme, mir ein asiatisches Curry auf einem Zwiebelmusterteller, der auf einem Badelaken steht, als schmackhaft vorzustellen. Natürlich geht es um das Gericht, aber auch da bin ich mir jetzt nicht so ganz sicher..........
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#2
2.7.16, 00:56
@xldeluxe_reloaded: Ja, diese Hühnerfleischbällchen waren "New Dehli-Style", also warum nicht?? Ich lebte sieben Monate in Sri Lanka, und da kann man sich gut vorstellen, dass man nicht unedingt wieder Reis dazu essen möchte! Warscheinlich sind Deine Vorstellungen da wohl etwas anders! Die Zurtaten sind NICHT zuviel! Und 125 g Joghurt sind durchaus ausreichend! 
ja, wenn Du Probleme mit Zwiebelmuster hast (das ja auch eigentlich asiatisch ist und ja keine Zwiebeln darstellt, sondern Granatäpfeln, aber vermutlich ist dies Dir neu. Aus habe ich es NICHT auf einem Badelaken fotografiert, sondern auf einer Decke. Aber wenn Doir alles unappetitlich ist, sollte Dich das Rezept auch nicht interssieren. Und immer daran denken "Nobody is perfect", und Du bist es ja so wie ich ersehen kann selbst auch nicht. Ich lebte selbst zehn Jahre in Asien! 
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#3
2.7.16, 00:58
@GertK: 
Toll. Ich lebte noch nie in Asien. Respekt!
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#4
2.7.16, 03:18
Nur Mut, irgendwie hatte ich dann mal auch Reis leid, weil er nur , ich rede hier von dem hier gebräuchlichen geschälten Reis kaum Nährwert hat. Ich lebte acht Jahre in Papua Neuguinea und im Hochland warebn die Menschen Süßkartoffeln als Grundnahrungsmittel gewöhnt, doch dann wurde der billige geschälte Reis aus Australien eingeführt und die Ant´zahl der Diabetiker stieg! Natürlich habe ich in Sri Lanka nie 'weißen Reis' gegessen. Da ich aber auch für die Verpflegung unserer Studenten im Hochland von PNG zuständig war, die ja von Reis nicht satt wurden, rief ich ein Kartoffelprojekt ins Leben, was den Sättigungsgehalt der Süßkartoffel näher kam, als Reis. Mein projekt war so erfolgreich, dass selbst die Australier mich fragten, ob ich nicht Saatkartoffeln anbauen wollte. Schade, dass ich hier keine Foto einfügen kann!! Ja, ich könnte auch Original indische oder Sri Lanka-Gerichte hier zubereiten, leider aber bekomme ich hierfür nicht die richtigen frischen Zuaten. Ich lebte sieben Monate in Sri Lanka, bevor ich nach Papua Neuguinea ging.
#5
4.7.16, 12:16
Ehrlich gesagt finde ich dass dieses Gericht etwas zu viel Gewürze enthält. Wenn ich dieses Gericht nachkochen würde dann würde ich von den Gewürzen was weglassen. Ich würde auch nie fertige Hackbällchen oder Hühnerfleischbällchen aus dem Kühlregal oder der Tiefkühltruhe nehmen sondern selbstgemacht. Das ist zwar mehr Arbeit aber es schmeckt mir persönlich viel besser.
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#6
4.7.16, 14:36
@NFischedick: Natürlich kann man Gewürze weglassen, wenn man sie nicht kaufen kann. Andererseits gehören nun einmal zu einem Curry (nicht zu vewechseln mit Curry-Pulver) zahlreiche verschiedne Gewürze! In Asien werden alle zusammen im Wok oder einer entsprechenden Pfanner erhitzt (unter ständigem Rühren) und dann anschließend im Mörser zerstampft. Warum sollte man keine fertigen Hühnerfleischbällchen aus dem Kühlregal nehmen? Die sind völlig in Ordnung und auch, wie dise hier in einer Naan-Panade. Natürlich kann man die auch selber machen, was entsprechend mehr Zeit erfordert und sicher hinterher nicht besser schmeckt. 
#7
4.7.16, 14:48
@GertK: Bei den zahlreichen Gewürzen würde ich entweder einige weglassen oder die ganzen Gewürze geringer dosieren, denn ich mag es nicht scharf. Wenn ich etwas würze dann so mild wie es geht. Ich habe nicht geschrieben dass man die fertigen Hühnerfleischbällchen nicht nehmen sollte nur ich persönlich würde es nicht machen. Man kann die Hühnerfleischbällchen ja auch auf Vorrat machen und dann einfrieren. Man kann sich dann imer soviel rausnehmen wie man gerade benötigt und man hat dann auch nur einmal die Arbeit damit.
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#8
4.7.16, 14:55
@NFischedick: Ein "mildes Curry" ist eigentlich keines. Wenn man Curry nicht richtig gewürzt mag, sollte man lieber etwas anderes zubereiten. Ich bin es gewöhnt scharf zu essen, außerdem ist das auch noch gesund! Ein zu mildes Curry hat keinen Geschmack! Natürlich kann man die Hühnerfleischbällchen selber machen und einfrieren, aber dann sollte auch die entsprechende Panade dazu verwendet werden. 
#9
4.7.16, 15:10
@GertK: Scharf soll gesund sein? Das kann ich mir aber nicht so wirklich vorstellen. Gehört habe ich das auch noch nie. Wenn man das nicht so scharf mag dann kann man die Gewürze doch vielleicht auch durch andere die nicht scharf sind ersetzen oder?
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#10
4.7.16, 17:40
@NFischedick: Ja, scharf ist gesund! Chili: Gesunde Schärfe
(Zentrum der Gesundheit) – Länder wie Indien und Mexiko schwören auf den Schärfe-Kick von Chili. Weshalb auch wir Europäer öfter zur scharfen Schote greifen sollten, zeigen diverse Studien zu den antioxidativen, entzündungshemmenden, schmerzlindernden, immunstärkenden und appetitzügelnden Eigenschaften des Chili-Scharfmachers Capsaicin. Seinen bisher grössten Triumphzug könnte Chili jedoch in Sachen Herzgesundheit und Krebsheilung beschreiten!

Beim Curry lassen sich notwendige Gewürze, die ja eine gewisse Schärfe haben leider nicht durch andere nicht scharfe ersetzen. Dann schmeckt das Curry nicht mehr. 
#11
4.7.16, 19:10
@GertK: Dann ist dieses Rezept leider nichts für mich. Hast du denn vielleicht noch andere Rezepte wo man dieses Möhrengrün verwenden kann, denn das ist eigentlich das einzige was mich interessiert?
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#12
4.7.16, 21:18
@NFischedick: du kannst Möhrengrün in allen Rezepten verwenden, wo man sonst Petersilie dran macht. Möhrengrün schmeckt übrigens milder als Petersilie😋.
#13
4.7.16, 21:23
......und zu Smoothies verarbeiten, ein Pesto daraus zubereiten, zur Frühlingssuppe/Gemüsesuppe geben.......bestimmt kann man zusammen mit anderen Kräutern auch eine Cremesuppe damit herstellen, wie ich es oft mit Radieschenblättern mache.
#14
4.7.16, 21:27
@Mafalda: @xldeluxe_reloadet: Danke für eure hilfreichen Tipps. Ich werde dann demnächst mal experimentieren.😄
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#15
5.7.16, 06:41
@NFischedick: Ja, darauf hat bereits Malfalda geantwortet. Ich selbst bin kein Freund von Smoothies, aber natürlich kann man Karottengrün auch für Pestos verwenden, so wie es x1deluxe bereits erwähnte. 
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#16
5.7.16, 14:36
Boah - schon wieder so ein unansehliches Matschgericht - das toppt ja sogar die
fetttriefenden Fischstäbchen auf wässrigem Karottenbrei  :-((.

-- und statt einer Tischdecke ein Handtuch unter dem Teller ?! 

Mahlzeit 
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#17
5.7.16, 17:37
@Cindy2403: Also Cindy 2403, leider konnet ich kein besseres Foto machen und ein "Matschgericht" war es nurn wirklich nicht! Da geht Deine Fantisie zu weit! Und die "fetttriefenden Fischstäbchen" waren trocken und ohne Fett, da im Backofen auf Backpapier gebraten! Unter dem teller auch kein Handtusch sondern eine Decke, leider diesmal eine Decke und keine Tischdecke, wegen der Lichtverhältnisse! das aber nur zu Deiner Aufklärung!! Ich weiß nicht, was für minderwertige Fischstäbchen Du so in der Pfanne mit viel Fett brätst, ich tues das sicherlich nicht! Dann wünsche ich Dir mal mit Deinen fetttriefenden Fischstäbchen und was weiß ich sonst noch guten Appetit! 
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#18
5.7.16, 19:31
Danke für den Tipp - du hast sicher ein passendes Rezept für mich 😂
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#19
5.7.16, 21:08
das Rezept ist nix für mich (mit asiatischem Essen kann man mich jagen) aber den Hinweis bezüglich des Karottengrüns finde ich genial ... das hat bisher immer der Hase meiner Nachbarin bekommen aber beim nächsten Karottenkauf werde ich es selbst verwenden ... dem Hasen pflücke ich dafür ein paar Löwenzahnblätter   :o)
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#20
5.7.16, 21:11
@Agnetha: 
............die aber auch einen leckeren Salat oder ein Süppchen ergeben........aber man soll den Hasen ja auch nicht alles wegfuttern. 😋
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#21
5.7.16, 21:25
sicher ergibt auch der Hase ein leckeres Süppchen *hihi*
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#22
5.7.16, 21:45
@Agnetha: 
Nachdem er sich kugelrund gefuttert hat!

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