Daten in der Cloud speichern und sichern

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Ein etwas spezieller Tipp für kostenlose "Clouds". Viele werden das sicher schon längst kennen, für mich war es relativ neu: Man kann bei vielen Anbietern mittlerweile kostenlose "Clouds" bekommen. Das sind so etwas wie externe Festplatten. Man kann alles, was einem wichtig ist, wie Fotos, Filme, Schriftstücke dort auslagern. Alles bleibt auf dem eigenen PC, wird aber zusätzlich auf einem externen Server gespeichert. Es soll genauso sicher sein wie Online-Banking.

Ich habe mal alles Wichtige auf einem USB-Stick gespeichert, der leider kaputtging... Alles weg. Ein abgestürzter PC - alles weg. Das kann mir jetzt nicht mehr passieren.


Tipp der Frag-Mutti-Redaktion:
Wir setzen seit einigen Jahren erfolgreich Dropbox ein. Es ist kostenlos, die Daten sind verschlüsselt und die Verwendung ist denkbar einfach über den Explorer.

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74 Kommentare


29
#1
19.1.13, 12:12
"Es soll so genauso sicher sein wie Online-Banking."

Genau das bezweifel ich. Ich habe mir eine 2. externe Festplatte zugelegt, die liegt bei mir zu Haus. Das ist mir sicherer.
28
#2
19.1.13, 13:02
Cloud-Computing ist eine relativ neue Speichermöglichkeit. Alles ist da offen.
Ohne sämtliche AGB zu lesen und den Anbieter und dessen Unternehmen zu kennen ist es so, als ob man seine Daten wie eine Feuerwerksrakete in den Himmel schießt.
Die Verarbeitung und Speicherung von Daten kann unter Umständen über zig Server und alle Kontinente laufen, je nach dem wo der Anbieter seine verarbeitenden Stellen hat. Und diese Verbindungen sind unsicher, was heißt, unverschlüsselt.
Ein privates Video könnte, wenn man einfach unbefangen mal in einer Cloud speichert, viele Leute bei YouTube amüsieren.
22
#3 pesch
19.1.13, 13:36
Ich habe meine Daten nur auf externen Festplatten, auf der PC.Festplatte sind gar keine Daten gespeichert so kann mir auch ein Virus nichts anhaben. Die externe Festplaten sollten natürlich ab und zu gewartet werden und nach 3-4 Jahren spendier ich mir eine neue, umkopieren und gut ist.
Die Cloud gehört wem?? Ich weiß es nicht, ich kann den Datenfluß nicht kontrollieren und wenn da ein Virus rangeht dann sind die Daten weg oder irgendwer nutzt die für sich, da schüttelt es mich doch glatt
2
#4 pesch
19.1.13, 13:38
ich vergass die Benachritigung für den Tip :-))
21
#5
19.1.13, 14:20
Im ersten Moment scheint das ne super Sache zu sein. Man muss jedoch bedenken, dass man nicht weiß wo die Daten wirklich liegen und wer sich Zugriff verschaffen könnte. Stürzt so ein Server ab oder wird von Viren oder Trojanern befallen, können die Sachen auch alle weg sein. Ich bevorzuge auch externe Festplatten. Das weiß ich zumindest, wo meine Daten sind..
15
#6
19.1.13, 16:18
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Cloud geht gar nicht, aus oben genannten Gründen.

Wir haben zwei externe Festplatten. Die eine wird benutzt, die zweite ist unsere Sicherung, auf die wir regelmäßig die erste kopieren. Es müsste schon mit dem Teufel zugehn, wenn beide Platten auf einmal kaputtgehn. Wir wollen allerdings künftig Filme, Bilder und Musik auf verschiedene Platten packen, da das Volumen einfach zu groß wird und Musik und Bilder auch öfters "aushäusig" gebraucht werden. Trotzdem soll die Sicherung auf einer Platte bleiben, das reicht.
28
#7
19.1.13, 17:12
Ein Tipp der alles andere als ein Tipp ist.
Wäre genauso wie wenn ich mein Sparbuch der Nachbarin gebe , damit es bei mir nicht gestohlen werden kann.
24
#8
19.1.13, 18:05
Es muss nicht unbedingt sein, dass Datenspeicherung in einer Cloud in jedem Fall Gefahren von Missbrauch birgt.
Unternehmen und Verwaltungen greifen darauf zurück, um Datenmassen- und -verarbeitungen kostengünstiger zu handeln. Zukünftig wird das auch immer mehr kommen.
Nur, es muss ein seriöser Anbieter für die Verarbeitung und Speicherung von Daten sein.
Dazu bedarf es eines schriftlichen Vertrages, wo niedergelegt ist, wie die Datenverarbeitung erfolgt. Diese Datenverarbeitung, sofern sie sicher gewährleistet werden kann, ist aber (bis jetzt) mit Gebühren verbunden.
Kostenlose Clouds sind ein riesiges Wagnis und können zu so etwas wie ein Supergau-Spam-Erlebnis führen. Da stehen kommerzielle Interessen dahinter.

Eigentlich sollte man den Tipp löschen oder ausdrücklich auf Gefahren dieser Sache hinweisen.
20
#9
19.1.13, 18:25
@Ghwenn: Ich gebe dir unbedingt Recht! Nur würde ich den Tipp nicht löschen, sondern die Gelegenheit nutzen, auf die Risiken für den privaten User hinzuweisen, wie du es schon angesprochen hast. Auch dafür sollten Foren, wie dieses gut sein, finde ich.
16
#10
19.1.13, 18:58
Es sollte maximal 1 Tipp in 10 Tagen erlaubt sein, dann würde die Qualität der Tipp`s bestimmt steigen.
Man muss doch nicht jeden Stuss hier reinschreiben.
9
#11
19.1.13, 20:30
@vinschi: Gut, dann poste doch mal einen Tipp!

Von Dir habe ich hier noch keinen einzigen Tipp gesehen, aber meckern kannste!
9
#12
19.1.13, 20:46
Ich hoffe, ich darf sagen, wo ich jetzt bin, bei der Telekom. Das scheint mir nicht unseriös zu sein.

Im Grunde funktioniert das doch genauso, wie bei der Emailanschrift. Dort liegen die eigenen Daten ja auch auf externen Servern. Der Vorteil für mich ist, daß man von überall her auf seine Daten zugreifen kann, eben wie bei der Mail.

Aber Ihr habt natürlich recht. Risiken wird man nicht ausschließen können. Ich hab da meine Fotos gespeichert, alle für youtube etc. sicher seeeehhr langweilig ;o) und meine Tochter speichert Hausaufgaben, damit sie die dann von meinem PC aus ausdrucken kann. Sie hat keinen eigenen Drucker, dann wird gelöscht.
8
#13
20.1.13, 13:41
Ich nutze Cloudspeicher sehr intensiv. Daten lassen sich vorm Abspeichern verschlüsseln, aber das brauche ich nicht. Man muss sich einfach von der Vorstellung lösen, auf der anderen Seite der Leitung sitzt jemand, der die Daten der Kunden durchschnüffelt. Mitnichten ist das so, auf der anderen Seite ist ein Stück dumme Software, die meine Daten überhaupt nicht interressieren.
Und was die Zuverlässigkeit angeht, ist die Cloud mit ihrer Redundanz allemal ausfallsicherer als die lokale Festplatte. In unserer mobilen Welt gehört diesem Datenspeichermodell die Zukunft.
#14
20.1.13, 13:50
da ist auch nichts offen. Ich melde mich mit Benutzername und Kennwort an.
6
#15
21.1.13, 15:30
Ich finde den Tipp gut, speichere auch gerade nach und nach all meine Bilder zusätzlich auf einer Cloud. Eine externe Festplatte ist mir schon mal abgeschmiert und unendlich viele Dinge waren weg.
Auch glaube ich nicht, das irgendwo jemand sitzt und sich meine Bilder anschaut. Selbst wenn, wäre mir das auch völlig wurscht.
8
#16
23.1.13, 08:00
Treue diesen Tipp auch nicht.
7
#17
23.1.13, 08:05
Wie bei vielen neuen Produkten gilt auch bei der Cloud, dass man es eben nicht blindlings nutzen sollte. Man muss sich schon überlegen, was man in die Cloud gibt. Höchstpersönliche Daten (Bankverbindungen, verfängliche Fotos und Videos - wobei, wen interessieren schon meine Urlaubsfotos???) würde ich da NIE im Leben reingeben, weil selbst bei seriösen Unternehmen kann mal ein Hacker drüber her fallen. Aber ich nutze durchaus die iCloud von Apple (der Basis-Account ist da ohne zusätzliche Kosten - man bezahlt das halt mit über die Musik und die Eifons, Eipods und Eipäds), um meine gekauften Musikdateien einfacher auf alle meine Geräte zu übertragen. Von daher finde ich das schon recht praktisch.
Festplatten, CDs, DVDs... diese ganzen Medien haben halt nur eine begrenzte Haltbarkeit und wenn man vor Ablauf vergisst, alles zu kopieren... Pech gehabt. Bei der Cloud ist der Betreiber der Cloud für die Wartung der Speichermedien zuständig und man braucht sich keine Gedanken darüber zu machen.
2
#18
23.1.13, 08:45
@ SpookyAngie :
Herzlichen DANK für diese umfang- und hilfreiche Information!!!!

...Festplatten, CDs, DVDs... diese ganzen Medien haben halt nur eine begrenzte Haltbarkeit und wenn man vor Ablauf vergisst, alles zu kopieren...

Damit hatte ich mich bisher nicht befasst.
9
#19
23.1.13, 09:16
Cloud ist eine Super Sache.
Nur als Backup ist es, so glaube ich zumindest, nicht so geeignet. Ich jedenfalls werde nie meine Passwörter dort hinterlegen. Auch der Datenverkehr ist relativ mühsam, wenn man keinen Glasfaseranschluss hat.
Ich verwende es, um von mehreren Orten auf meine relativ öffentlichen Daten und Dokumente zugreifen zu können.
Backups auf externe Platte oder noch besser 2 Platten die abwechselnd mit dem Backup bespielt und dann wieder getrennt werden dürften die sicherste Sache sein.
1
#20
23.1.13, 09:19
Kostenlos - schon aber z, B. bei Dropbox geht das nur bis 18 GB.
4
#21
23.1.13, 11:00
Man muss unterscheiden zwischen Datensicherheit und Datenschutz: es gibt keinen absolut sicheren Datenträger, nur mehrfach Speichern hilft. Externe Platten sind etwas gefährdet durch Stöße, Rausziehen vom USB-Stecker ohne PC Runterfahren / USB abmelden scheint bei externen Platten und Sticks immer noch gefährlich. Ich würde zusätzlich ab und zu eine DVD mit den wichtigsten Daten brennen: die sind billig, können sicher abgelegt und schnell noch mal kopiert werden. Die Cloud wird auch recht sicher sein: die Leute haben einfach mehr Personal und Technik, um die Daten zu sichern.
Firmendaten würde ich persönlich nie aus der Firma rausgeben, auch nicht verschlüsselt in eine Cloud. Privat ist es nicht so wild - aber inzwischen gibt es extrem schnelle Datenbanken, die riesige Datenmengen nach irgendwelchen Kriterien durchsuchen können. Da geht es nicht um die persönlichen, vertraulichen Daten, sondern irgendwelche Details, die nur gesammelt einen Sinn ergeben: vorstellbar wäre z.B. eine Fahndung per Gesichtserkennung in Millionen Urlaubsfotos, leichter die Sammlung von EMail-Adressen aus Adresslisten und sogar normalen Textdateien. Dürfte für Spammer aber zu schwer sein; die sammeln z.B. per Trojaner.
7
#22
23.1.13, 11:42
Lieber eine gescheite externe Festplatte, das ist mir auch sicherer und ich zeig nicht jedem was.
7
#23
23.1.13, 11:56
Eine externe ´Festplatte zu Hause und eine bei Freundin im Safe. Falls zu Hause mal etwas "Brenzliges" passiert, da ist nämlich dann auch die erste Externe im Orbit. Auf der FP zu Hause wird alle 4 Wochen gesichert. Die Platte bei Freundin alle 3 Monate.
10
#24
23.1.13, 12:15
Ich wäre auch vorsichtig mit ner Cloud!
Und von der Sichtweise, das schaut sich niemand an, sollte man sich auch lösen.
Vor nem Jahr ungefähr war das doch gerade der Skandal bei irgendner Cloud, dass in den AGBs stand, es dürften keine Nacktbilder hochgeladen werden und dann sind Kunden angeschrieben worden, ihre Bilder runterzulöschen. Hallooo!!

Nee, nee, ne externe Platte, monatliche Sicherungskopie und alles ist auffem neuesten Stand....aber, wie bei Allem: Jedem das Seine!
9
#25
23.1.13, 12:47
Sensible Daten würde ich der cloud niemals anvertrauen.
Ich hab auch 2 externe FP, die ab und zu ausgemistet werden.
So hab ich selbst alles unter Kontrolle.
Und wozu soll ich Unwichtiges aufheben ?

Auf dem PC hab ich nur das, was ich zur normalen Arbeit benötige und wenn es erledigt ist >> ab auf die Externe FP.

Und alle 4 Wochen eine Datensicherung auf DVD.

Ich habe mit Interesse die ganzen Postings gelesen. Eigenartig, dass gerade viele Frauen diesem Auslagern von Daten nicht trauen. Warnt uns da der "Bauch" vor etwas, was als sooo furchtbar toll beworben wird ?
5
#26 EnglishLady
23.1.13, 13:14
Diese Paranoia, dass die Mitarbeiter von Microsoft, Google, Facebook und co sich für unsere Urlaubphotos oder E-Mails interessieren kommt vom Unwissen und doofen Fernsehersendungen. Wenn man das System ein wenig kennt, weisst man, dass diese Dienste einfach ganz anders funktionieren. Wenn man auf die Möglichkeiten der neuen Technologie aus Angst verzichtet, ist es wie, wenn man im Internet nicht surft, damit Google dein Surfen nicht verfolgen kann. Zu Schade!

Falls man wirklich ein sehr vertrauliches Datei hat, kann man das natürlich in einem geschlossenen Schublade bewahren. Aber ich benutze seit Jahren viele kostenlose online Dienste wie z.B Cloud beruflich und privat und sie vereinfachen mein Leben erheblich. Dafür nehme ich es in Kauf, dass sie mir jeden Tag die passenden Werbungen zeigen und ich finde das nicht so fatal. Nur so funktioniert das System. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in meiner Wohnung eingebrochen wird halte ich es für viel höher als, dass jemand meine Videos oder Photos klaut und online veröffentlicht. So interessant sind meine Daten leider nicht.
Aber man fühlt sich natürlich wichtig, wenn man die Vorstellung hat, dass die ganze Welt auf unsere Photos oder Videos wartet :-)
14
#27
23.1.13, 13:55
Ich halte das für eine fatale Fehleinschätzung!
Es gibt genügend Beispiele dafür, dass sensible Daten weitergereicht wurden.
Mal ganz abgesehen davon, dass die Wenigsten wissen, dass sie nicht nach deutschem Recht klagen, falls, was schief läuft, sondern nach Recht des Landes, wo der Server steht!
Fidschi-Inseln oder weiß der Geier wo!
Viiiiel Spass!
Und die AGBs lesen, Leute, ich sag es euch!
Bei ganz vielen Clouds gebt ihr die Rechte an euren Bildern ab.

Wie immer, jedem das Seine. Wer davon überzeugt ist, soll es machen. Aber ein wenig Vorsicht darf hier angemahnt werden!

Und mit "Wichtig-Fühlen" hat es rein gar nichts zu tun!
Wohl aber damit, dass ich über meine Daten selbst bestimmen möchte!
3
#28 armando
23.1.13, 14:37
Ganz aktuell: Regierung will Abfrage von Cloud-Passwörtern erlauben
Dazu eine Meldung der "Zeit"
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-10/telekommunikation-datenschutz-gesetz-aenderungen
14
#29
23.1.13, 15:39
Mein Männe ist Fachinformatiker und auch er steht den Clauds sehr skeptisch gegenüber, weil man sich nicht wirklich sicher sein kann, wer Zugriff auf die Daten bekommt. Allerdings vermutet er, dass das Angebot und die Nutzung solcher noch erheblich zunehmen wird, weil die Leute, wenn sie "kostenlos" hören, nicht nachdenken.
Nicht nur Hacker haben dort ein leichtes Spiel, sondern auch Finanzamt, BKA und Co.
Wen die Daten noch alles so interessieren, erfährt man erst, wenn es zu spät ist.
Wer also wirklich riesige Datenmengen in Form von Bildern oder Videos zu bewältigen hat, dem kann ich nur raten, es so zu halten wie "viertelvorsieben" und "Pesch", externe Festplatte zulegen und ordentlich warten, dann hält sie mehrere Jahre.

Außerdem gilt immer noch, nichts ist umsonst - weshalb also gibt es wohl Anbieter von kostenlosen Clouds? Oder anders gefragt: Wer bezahlt sie für ihre Mühe, denn auch Server müssen gewartet und im Auge behalten werden.

Am liebsten würde ich diesen Tipp gelöscht sehen, denn die meisten Antworten sind die wahren Tipps - hoffentlich liest sie jeder...
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#30
23.1.13, 15:58
@EnglishLady:

Genau diese Denkweise macht Daten zu einem lukrativen Geschäft!
Das hat nichts mit der Angst um Veröffentlichung der Urlaubsfoto zu tun.
Darum geht es auch gar nicht.

Aus deinen Urlaubsfotos, bezw. das Einstellen in die Claud, werde diverse andere Daten ausgelesen: Dein Standort, welcher Browser, welches BS du verwendest und wenn du eine kostenpflichtige Claud hast, auch noch dein Zahlungsverhalten. Man kann erfahren wo du einkaufst, wie oft und wann du dich bevorzugt im Netz bewegst und welche Zahlungsweisen du bevorzugst.
Über deinen Internetanbieter kann man feststellen, wieviele und welche Rufnummern du angemeldet hast und mit deinem Namen kann man alles, ich meine wirklich alles herausfinden, was man wissen will.

Aber in einem Punkt hast du völlig recht: Für die Urlaubsfotos und Emails - dafür interessiert sich wirklich niemand.
8
#31
23.1.13, 16:14
@Divola: So sehe ich das auch.
Ich habe einmal bei FM "nachi" gefragt, unser Computerfachman, er hat auch von Clouds abgeraten und zu einer Externen Festplatte geraten.
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#32
23.1.13, 19:04
Mann Mann, was für ne Diskussion ...
Ist doch klar, dass man Vertrauliches nicht ins Netz stellt. Aber für alltäglichen Kleinscheiss ist das ok. Wir haben 1 pc, 2 macs, 1ipad und 1 Smartfone. Dropbox ist plattformübergreifend und die einfachste Methode, Fotos oder den Abfallkalender für alle aktuell bereitzustellen. Eure Pornofilmchen müsst ihr dort ja nicht reinstellen, wenn ihr genant seid.... ;-) oder die Pin eurer Visa .
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#33
23.1.13, 19:27
Neben diversen externen Festplatten, auf denen ich Dateien, Filme, Bilder usw. abgespeichert habe, brenne ich meine absolut wichtigen Dinge auf DVD.
Das ist zumindest für die nächsten 10 Jahre sicher.
10
#34
23.1.13, 19:42
'Habe gerade mal das "Kleingedruckte" bei Dropbox gelesen:

"Dropbox akzeptiert Kreditkarten und belastet Ihre Kreditkarte je nach der ausgewählten Premium-Kontoart automatisch monatlich oder jährlich. Wird eine Gebühr nicht zeitgerecht bezahlt oder kann Dropbox die Transaktion nicht mit den angegebenen Kreditkarteninformationen abwickeln, behält sich Dropbox das Recht vor, den Zugang zu Ihrem Dropbox-Konto und den Dateien zu sperren. Wenn Sie Ihre Außenstände bei Dropbox nicht innerhalb von fünf (5) Tagen, nachdem Dropbox Ihnen den Rechnungsrückstand mitgeteilt hat, ausgleichen, behält sich Dropbox das Recht vor, nach eigenem Ermessen einige oder alle Ihrer Dateien zu löschen, um so den verfügbaren Speicherplatz auf unter 2 GB zu reduzieren und Ihr Dropbox-Premium-Konto auf ein kostenloses Konto herunterzustufen (das den unten beschriebenen Einschränkungen unterliegt)."

Der Gerichtsstand befindet sich in den USA und es gilt das amerikanische Recht.

Wenn ich mir die Nutzungsbedingungen ansehe, dann kann ich für mich nur sagen: Finger davon

Mit eigenen externen Festplatten, hat man selbst ein Auge auf seine Daten.
Und billiger ist dies auch noch.
14
#35
23.1.13, 20:51
Wenn ich "kostenlos" höre, dann frage ich mich zuerst: "WEM nützt da WAS? Zu verschenken hat keiner dieser kommerziellen Anbieter etwas. Sie holen sich halt anderswo die Finanzen, um die Dienste bis zu einem bestimmten Umfang ohne Berechnung anbieten zu können - und reichen dafür Informationen weiter, die der Nutzer gedankenlos direkt oder indirekt zur Verfügung stellt. Und so nimmt er immer deutlicher Gestalt an: Der gläserne Mensch.

Die Cloud als Speicher für Privates? Nee - und wenn ich vor externen Festplatten nicht mehr treten könnte: Die Verfügungsgewalt über meine privaten Dinge bleibt bei mir! Speziell wenn ich Daten lösche, will ich die Kontrolle darüber haben, dass diese Vernichtung auch physisch stattgefunden hat. Außerordentliche Ereignisse wie den nächsten Weltuntergang nehme ich als Risiko für diesen Luxus gern in Kauf.

(Das Wort SICHER höre ich gerade im Zusammenhang mit digitalen Daten überhaupt nicht gern. Sicherheit ist ohnehin nur relativ. Wirklich sicher ist doch eigentlich nur eines: Dass am Ende des Lebens der Tod steht.)
5
#36
23.1.13, 23:12
kostenlos ...

ja, aber nur so lange ...

bis man das Kleingedruckte gelesen hat ...

z. B. mtl. 9,95 €
-4
#37
23.1.13, 23:21
Wem 3 oder 5 Gb für ein paar Fotos etc nicht reichen, macht was falsch. Sensible Daten gehören da eh nicht drauf. Wir haben 1 pc, 2 Macs, 1 iPad und ein smartphone. Dropbox is die beste Möglichkeit, alles in Sync und aktuell zu halten. Eure schmuddelfilmchen speichert ihr besser auf der externen.... ;-))
6
#38
23.1.13, 23:55
@fresssssssack: "1 pc, 2 Macs, 1 iPad und ein smartphone. "

Wissen wir bereits...
6
#39
24.1.13, 01:30
@ fresssssssack (# 37)

Ich habe "ein paar Fotos"-

Könntest Du mir und anderen bitte erklären, was wir bei einem Bildervolumen von mehr als 15 GB "falsch" machen?!

Du kannst mir bestimmt auch erklären, wie ich mein GESAMTES Bildervolumen von 150 GB in 5 GB unterbringen kann, oder gar auf 2 GB.
2
#40
24.1.13, 05:30
@Teddy: Gar kein Problem - schau Dir mal die Konditionen von z, B. Dropbox an, Du kannst Dir Kapazitär bis 500 GB kaufen, kostet dann 499,00 Dollar pro Jahr.
5
#41
24.1.13, 08:31
Also, das mit den kostenlosen Eintiegs-Accounts bei den Clouds sehe ich ein bisschen anders, ich denke nicht, dass sie großes Geld mit der Auswertung der Daten machen (also, natürlich gibts sicher auch da schwarze Schafe, aber so die gängigen großen Anbieter meine ich jetzt)... ich denke, das ist für die hauptsächlich Werbung in eigener Sache, so dass man sich anmeldet und sich das mal ansieht. Und wenn jemand dann davon überzeugt ist, dass alles passt, dann mietet er sich vielleicht einen größeren, kostenpflichtigen Speicherplatz. Bzw. ist z.B. wie oben erwähnt, die iCloud bei Apple einfach der Service, den man über den Kauf der Produkte mitfinanziert, daher habe ich dort eigentlich kein schlechtes Gefühl.
Und wegen der AGBs bei Dropbox, naja, wenn man seine Rechnung nicht zahlt und die Daten dann gelöscht werden, ist man ja schon irgendwie selber schuld, oder? Wenn ich mein Auto nicht abzahle, wirds mir auch wieder weggenommen.

Hat eigentlich früher jemand bei GMX, Web.de und Co gefragt, warum die Mail-Accounts kostenlos sind??? Wenn ich sehe, wer aller so eine Adresse hat, haben sich wohl wenige dafür interessiert... nicht mal, als bekannt wurde, dass manche Anbieter Adressen zu Werbezwecken verkaufen, ist die Masse an Nutzern dieser Accounts gesunken...
Wenn jemand irgendwie an meine Daten rankommen will, dann schafft er das auch so. Gibt genug Spyware, Onlineshops die Kaufverhalten auswerten, Payback-Karten usw, da braucht keiner eine Cloud um irgendwas über mich herauszufinden. Alles was du im Netz machst, könnte theoretisch irgendwer irgendwie verwerten. Da kannst du nur den Netzwerk-Stöpsel ziehen, wenn du das ganz vermeiden willst.
Aber nachdem ich meine Musik legal bei iTunes erwerbe und auch sonst nicht vor habe, mir dahingehend irgendwas zu Schulden kommen zu lassen, habe ich jetzt auch nicht grad viel Angst davor, dass mal das BKA meine Musikdateien durchstöbert. Dann kennen sie eben meinen Musikgeschmack. Ob ihnen das was bringt?? Naja.
2
#42
24.1.13, 08:40
@Maeggie: Ja, das Problem bei der "Haltbarkeit" der Speichermedien ist eben auch, dass man nie so genau weiß, wann sie jetzt überschritten ist. Nach 5 Jahren? Nach 10? Oder doch schon nach 9? Das sieht man oft erst wenns zu spät ist. Oder wer schreibt sich in den Kalender "in 5 Jahren alle CDs kopieren"? Manchmal ist es auch nutzungsabhängig, wann ein Medium den Zenit überschritten hat. Und ich habe weder Zeit noch Lust, mir darüber Gedanken zu machen. Insofern halte ich für bestimmte unkritische Daten die Cloud durchaus für eine gute Alternative.
2
#43
24.1.13, 09:25
Finanzamt, BKA und Co. können auf die Nutzerdaten von Cloudspeichern zugreifen... sagt ein "Fachinformatiker". Ich kann mich nur wundern, na ja, vielleicht schaut er zu viele Krimis. Scheinbar bibt es Leute, die meinen, sobald Daten die Wohnung verlassen, sind diese öffentlich zugänglich und manipulierbar. Diesen Nutzern empfehle ich, auf jeden Fall auf WLAN zu verzichten, den die Daten sind ja "nur" verschlüsselt. Und überhaupt, es gibt viele Techniker in den Rechenzentren der Provider, die jederzeit auf Nutzerdaten zugreifen könnten. Aber warum sollten sie das tun? Vielleicht nur eine Vorstellung in der Fantasie mancher Nutzer.
11
#44
24.1.13, 10:00
Sowas geht bei mir gar nicht. Eine zweite, neue externe Festplatte, schonender Umgang mit Hardware und Daten und man ist auf der sicheren Seite. Meine Daten gehören mir. Da soll niemand Zugriff drauf haben (außer natürlich das, ws ich in FM einstelle).
13
#45
24.1.13, 13:47
@ulrich1277:

Man sollte doch hin und wieder über den Tellerrand schauen.

Bei 4 von 10 Rechnern, die mein Männe zur Reparatur bekommt,hat sich ein Trojaner eingenistet.
Die Leute rufen an und fragen, weshalb ihr Konto gesperrt ist oder sie keinen Zugriff mehr auf dieses oder jenes haben.
Das sind genau die, die meinen, niemand interessiert sich für ihre Emails oder Bilder.
Ich kann nur wiedeholen: es stimmt, für die Filme, Bilder und Emails interessiert sich keiner, es sind die Daten, die sich dahinter verbergen, die interessant sind. In der Hauptsache sind diese Daten für Leute brauchbar, die Spam-Mails verschicken wollen und dafür einen Rechner als Absender verwenden, bei dem sie eben diese Hintergrunddaten auslesen konnten.

Und dann gibt es noch diejenigen, die an die Bankdaten dran wollen. Es sind wenige, denen es gelingt, aber selbst wenn es nur einen von zehntausend Rechnern treffen würde, wenns der eigene ist, ist das Gejammere groß.
Die Verschlüsselung hilft einem da gar nichts, die werden von solchen Viren umgangen.
Und zuviele Krimis schauen, kann damit nichts zu tun haben, Männe sieht nie fern :-).

Das BKA habe ich nur erwähnt, weil natürlich eine deutliche Sensibilisierung nach dem 11. September stattgefunden hat und wenn jemand Emails in die USA, Saudi-Arabien, Algerien und sonstwohin verschickt, kann es durchaus sein, dass dieser Account für das BKA interessant wird, ob nun begründet oder nicht, spielt ja keine Rolle.
Im Grunde wäre es mir egal, ob das BKA meine Mails liest, mich stört aber, dass es nicht unbedingt meiner Zustimmung bedarf.

Ich möchte kein gläserner Mensch sein und ich möchte weiterhin freien und sicheren Zugang zu meinem PayPal-Konto haben, so sicher, wie es eben geht und Clouds gehören 100%-ig nicht in die Kategorie "sicher"!
1
#46
24.1.13, 15:32
Natürlich gibt es viele Nutzer, die Probleme mit Schadsoftware haben. Aber das hat nichts mit der Anwendung von Cloudspeicher zu tun, von dort kommen keine Viren oder Trojaner. Die fangen sich Nutzer ein, die nach zweifelhaften Inhalten auf osteuropäischen Seiten suchen und dabei womöglich noch ihre E-Mail-Adresse hinterlassen. Wer einen Virus auf dem Rechner hat, ist meist selbst schuld. Aber das ist ein anderes Thema. Hier nochmal ein Link:
www.uni-trier.de/index.php?id=37820
1
#47
24.1.13, 15:48
@Divola

Dein Mann behauptet aber nicht, die Trojaner kommen von der Nutzung von Cloudspeicher? Das glaub ich nicht wirklich.
8
#48
24.1.13, 18:14
Ich baue meine Rechner seit vielen Jahren selbst und konfiguriere sie auch. Trotzdem haben auch mich schon Trojaner und Viren bis zur Weißglut gebracht. Früher musste ich oft nach Virenbefall das Betriebssystem neu aufsetzen. Seitdem ich stets aktuelle Virenprogramme und Firewalls benutze, ist mir das nicht mehr passiert. Aber sensible Daten kommen garantiert nicht für alle sichtbar auf meine Platte - oder sogar ins Internet. Da kann mir jemand noch so tolle Datenspeicher anbieten - was ich dort nicht ablege, kann auch niemand mißbrauchen.
2
#49
24.1.13, 21:30
Grinch

Ich wusste nicht, dass der erste Beitrag drin war. Die wollten den erst nich hochladen, weil da böse Worte drin waren. In manchen Foren Benehmen sich die Moderatoren, als wenn wir nie aufs Klo müssten und der Storch die Kinder bringt. ;-)
3
#50
24.1.13, 21:34
Teddy

Lesen und vor allem das gelesene verstehen hilft ungemein. Ich weiß nicht warum du gleich so loszickst. Von Backup habe ich nie ein Wort gesagt. Sollte man Imho eh nich im netz machen. ebenso wie den Tipp mit nur einer externen, den manche hier von sich geben ( obwohl es immerhin besser ist als gar kein Backup, gibt's auch oft genug..)
Wenn man nur noch digitale Daten hat, ist ein Backup zuwenig. Denn: was weg ist, ist weg!!! Das sollte einem wenigstens 2 fette Backup-Hds wert sein
Immer 2 unabhängige Backups, die Platten an verschiedenen Orten. Falls es mal brennt oder die Badewanne explodiert...

Ach ja, noch was an grinch: ICH LIEBE MACS..... Meine Rechner sind seid Jahren an und ich hatte noch nie einen Virus ;-))) Bussi
1
#51
24.1.13, 21:45
@halfmooncay:

Hatte ich früher auch so gemacht. Bis sich neulich einige nicht mehr lesen liessen.
DVDs sind definitiv KEIN sicheres Backupmedium.
2
#52
24.1.13, 21:50
@ulrich1277:

Wenn man nix zu verbergen hat, kann sich das BKA an meinen Katzenfotos schwarz sehen. Mir is das wurscht.
Die Adressen meiner Unterweltkontakte stelle ich bestimmt nicht in die cloud.. Lol...
1
#53
24.1.13, 22:28
Backup ist was für Feiglinge ;o)
5
#54
25.1.13, 08:27
@ulrich1277: " Finanzamt, BKA und Co. können auf die Nutzerdaten von Cloudspeichern zugreifen..."

Da können sie wahrscheinlich wirklich, aber in der Regel (wenn sich unsere Behörden auch an das Datenschutzgesetz halten, wovon ich jetzt mal ausgehe) dürfen sie das nur bei begründetem Verdacht, dass du Daten hast, die zur Aufdeckung einer Straftat dienlich sind; und die Aktion muss dann auch erst von der Staatsanwaltschaft genehmigt werden. Ob nur der Anbieter oder auch der User darüber informiert werden müssen, kann ich aber nicht sagen. Und wenn du nicht in der Cloud bist, besuchen sie dich eben zu Hause und beschlagnahmen deinen Rechner samt allen Backup-HDDs ;-)

Da hätte ich jetzt wirklich mehr Angst vor Kriminellen, die es auf meine Kreditkarten- oder Bankdaten abgesehen haben. Aber sowas kommt eben nicht in die Cloud und wer das macht ist selber schuld. Die Daten sind in meinem Kopf, und ansonsten muss man halt irgendwie drauf vertrauen, dass Verschlüsselung, Firewall, Virenscanner & Co. ihren Dienst anständig verrichten - wobei mir genaso jemand meinen Geldbeutel mit EC- und Kreditkarte klauen kann, da muss ich nicht mal ins Netz, damit da was schief gehen kann...

Ich meine, wir können uns auch vor allen Neuerungen verschließen, ob uns das Entwicklungsmäßig weiter bringt, steht auf einem anderen Blatt.
Also, man muss sich schon informieren und darf sich nicht blindlings auf alles Neue stürzen, aber nach einer reiflichen Kosten-/Nutzen-Abwägung (also, welchen Vorteil bringt mir die Cloud zu welchem "Preis") darf schon jeder selbst entscheiden, ob er neue Medien nutzen möchte, oder nicht. Aber von vorn herein alles zu verteufeln halte ich persönlich für falsch. Daher finde ich auch den Tipp im Grunde nicht schlecht.
1
#55 EnglishLady
26.1.13, 00:03
@Divola: Es ist in der Menschengeschichte immer üblich gewesen, dass alles, was neu ist, zuerst immer schlecht gemacht und negativ beurteilt wird. Im 16 Jahrhundert war Schauspielen eine Sünde, im 19. Jahrhundert war es unmoralisch für Frauen zu arbeiten und nach 100 Jahren werden unsere Großenkeln ähnliche Sachen über unsere Angst vor der neuen Internettechnologie erzählen :-)

Wen interessiert es, wo du einkaufst oder, oder mit welchem Zahlungsmittel du zahlst, außer Werbeprofis, die daran Interesse haben, dir die passende Werbung zu zeigen? Und wem schadet es, wenn du ein nützliches Software (oder eine ähnliche technologische Möglichkeit) ohne Kosten benutzen darfst, und dagegen erlaubst, dass sie dir diese Werbungen zeigen? Sie haben ihre Nutzen dadurch, dass sie deine uninteressante Daten zu Ihren Werbezwecke benutzen und du hast deine Nutzen dadurch, dass du diese Dienste kostenlos nutzen kannst. So was nennt man einfach "win-win situation" und es gibt nichts böses daran.

Dass man seine Kontodaten, wichtige Passwörter für finanzielle Gelegenheiten oder ähnliche kritische Informationen nicht auf Cloud speichern soll ist doch klar, aber der Service, den ich gegen meine Urlaubsfotos bekomme finde ich bisher schon angemessen.

Es ist aber natürlich auch ok, wenn du alle deine Daten lieber auf Disketten, Kassetten, CDs oder etwas ähnliches speichern möchtest.
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#56
26.1.13, 08:28
@EnglishLady: wenn im Bereich Datensicherheit ein Satz mit "wen interessiert es" beginnt, wird es meistens schon falsch. Die Cloud-Server sind ja meistens nicht in Deutschland: deutsche Gesetze greifen da gar nicht. Trojaner werden von dort kaum auf den PC kommen, Ulrich, aber wenn sie auf dem PC sind, können mit den geknackten Zugangsdaten externe Daten gelesen werden, auch wenn der PC aus ist. Also Cloud nutzen ja - aber mit Vorsicht und nur für Daten, die wirklich auch andere sehen dürfen. Es interessiert Dich vielleicht dann, wenn ein Kredit abgelehnt wird, weil die Auswertung der Käuferprofile für den Wohnort negativ ausgefallen ist. Das Visum für die nächste Urlaubsreise scheitert an irgendeiner schiefgegangenen Analyse von Milliarden Datensätzen, die Bewerbung wird abgelehnt und die Mailadresse sitzt in Spam-Filtern.
2
#57
26.1.13, 09:10
@chris35 @EnglischLady

ich finde Eure Kommentare beide sehr gut und sehe keinen Widerspruch.

Es gibt keinen Fortschritt, ohne ihn zu beschreiten und auch zu nutzen, das schließt den Erhalt und Selbstschutz von Wesentlichem (Daten) nicht aus, im Gegenteil, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit ist die Mutter der Porzellan-Schüssel.

Es gibt nichts umsonst, auch keinen Fortschritt …... nur immer mehr Leute, die glauben alles umsonst nutzen oder haben zu können .. das ist aber ein Rückläufer!
4
#58
27.1.13, 10:24
@ Lichtfeder

Moin, moin & ganz weg vom eigentlichen Thema - ich möchte Dich nämlich in folgendem Punkt ergänzen: Das von Dir eingebrachte Sprichwort lautet "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" - so mit der "Schüssel" macht das irgendwie keinen nachvollziehbaren Sinn.

So, das wäre mein heutiger Beitrag zur Pflege der deutschen Muttersprache. Nix für ungut ... ;-))
2
#59
27.1.13, 12:26
@OSTHEXE

danke, ich war mir nicht mehr sicher ob Kiste oder Schüssel,
hab es einfach sinngemäß geschrieben ;-))
6
#60
28.1.13, 18:15
@ulrich1277:

Nein, natürlich nicht, deine Beschreibung ist völlig richtig, wenn auch unvollständig. Es gibt noch eine Menge mehr Möglichkeiten, sich Trojaner einzufangen, als du angegeben hast, aber du hast ja schon festgestellt, dass das ein anderes Thema ist.

@chris35: Meine vollste Zustimmung!

Sich den Innovationen zu verschließen, die in unserem Leben auf uns zukommen, halte ich natürlich für falsch, ich hae nur ausdrücken wollen, dass man nicht alles unbesehen annehmen soll, was einem in die Hand gegeben wird.
Dazu sind einfach zuviele Strolche unterwegs - und das bei weitem nicht nur im Internet.

Ich hatte meinen ersten PC ca. 1980 und bin bis heute begeisterte Internetuserin. Wenn ich mal darüber nachdenke, wie mein Leben ohne PC verlaufen würde, kann ich es mir kaum vorstellen :-) .
Auch habe ich bereits Windows 8 auf meinem Rechner, es kann also keine Rede davon sein, dass ich Neues verteufele. Das würde schon meine Neugier nicht zulassen.
Ich bin nur vorsichtig und informiere mich genauer, bevor ich Dinge nutze, von denen ich keine ausreichende Kenntnis habe. Nach Erhalt dieser Informationen habe ich für mich beschlossen, keine kostenlosen Clouds zu nutzen, zumal ich genug Platz auf dem eigenen Rechner habe und auch meine gesicherten Daten immer aktuell halte.
Und weil ich mich auf die Aussagen meines Mannes verlassen kann!
-1
#61 RailerOWL
22.2.13, 00:33
Ich speichere meine Daten auch teilweise in einer Cloud. Aber!!!

Niemals ohne Verschlüsselung.

Alle Daten sind mit dem kostenlosen Packprogramm 7zip gepackt und mit einem langen Passwort geschützt. So stelle ich sicher, dass niemand außer mir Zugriff auf die Daten hat.

Das verwendete Passwort ist dabei so lang, dass auch ein Spercomputer einige Jahre rechnen müsste um es zu knacken. Vor allem aber steht das Passwort in keinem Wörterbuch ✔.
3
#62
22.2.13, 10:12
Gewarnt sei ausdrücklich vor Cloud-Anbietern, die ihren Firmensitz in den USA haben. Gem. Patriot Act ist es dann nämlich US-amerikanischen Behörden ohne jedwede Information an die Nutzer gestattet, sich Einblick in diese Daten zu verschaffen. Zu den US-amerikanischen Anbietern zählt u.a. Dropbox.
Nun kann man immer noch sagen: Ich habe in meinen privaten Urlaubsfotos nichts zu verbergen - das ist auch richtig so, dennoch möchte ich persönlich nicht, dass Behörden einer fremden Regierung - und das auch noch ganz legal - in meinen Daten stöbern dürfen.
3
#63
22.2.13, 10:16
@RailerOWL:
Ein wahrer Wunschtraum. Jahrelanges Rechnen um eine Verschlüsselung zu knacken gibt es schon lange nicht mehr.
1
#64 RailerOWL
22.2.13, 10:32
@kuestennebel

Mit einer Passwortlänge von mehr als 25 Stellen und der Verwendung von Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wird das Passwort nicht von jetzt auf gleich geknackt.

Der Aufwand wird 99,99% aller möglichen "Daten-Diebe" zu viel sein!
4
#65
22.2.13, 14:16
Ich rede auch nicht vom normalen "Datendieb", sondern z.B. von Institutionen, die über ausreichende Kapazitäten verfügen, wobei bei dem von dir genannten Beispiel ein leistungsfähiger PC - ich rede bewusst nicht von sog. "Superrechnern" - und die dazu gehörige Software locker ausreicht, um auch den von dir genannten Passwortschutz mühelos zu knacken und das sogar in relativ kurzer Zeit. Ich bin aus der Branche und weiß daher, wovon ich rede.
3
#66
22.2.13, 14:49
Ich habe mal meinen PC-Doc (ein sehr vertrauenswürdiger und seriöser Mann) gefragt, wie ich das mit meinen Patientendaten machen soll, wenn ich den PC in die Werkstatt gebe. Ich gebe ihn nur zu ihm ....
Und meine Patientendaten sind jetzt auf einer externen Festplatte gespeichert.

Da sagte er: "Das mit den Passwörtern kannst du dir sparen. Wir Fachleute haben die entsprechende Software,denn wir müssen doch so oft den Leuten den PC wieder öffnen, wenn sie ihr Passwort vergessen haben ..."

Soviel zum Passwortschutz. Und ich denke, dass nicht nur seriöse Händler diese Software haben.

Übrigens:
USA heuert Hacker auf Computerfachmessen an, um sie für FBI und den Geheimdienst zum Datenschutz der Energieversorger einzusetzen..... Das kam vor ein paar Tagen in den Nachrichten. Ich lach mich ins Eck ....
2
#67
22.2.13, 19:16
@wattebällchen: Du darfst nicht das Anmelde- bzw. Admin-Passwort mit dem Verschlüsselungs-Passwort verwechseln: um die Daten aus einem PC zu kopieren, braucht man nur eine bootfähige CD, wie sie häufig Zeitschriften beiliegt. Zum Einrichten eines neuen Admin-Users brauche ich ca. 15 Minuten :-) Beim Verschlüsseln von Dateien gibt es gute und schlechte Varianten: ältere Versionen z.B. von Excel sind per Programm in ähnlichen Zeiten zu knacken, für andere Programme braucht es richtig Zeit - die lässt sich aber auf viele Computer verteilen: wenn 1 PC ein Jahr braucht, nimmt man halt 365 oder mehr...
4
#68
28.3.13, 16:50
@chris35:

Danke für die Info.
Meine Daten bleiben bei mir und nicht auf einer "Wolke" .....
#69
5.7.14, 07:27
Es heißt nur das die Daten nur gespeichert werden wo weiß man aber nicht deswegen sollte man sich die AGB vorlesen
2
#70
4.2.15, 07:24
ICH SPEICHERE AUF MEINEN EXTERNEN FESTPLATTEN.. DIE CLOUD IST MIR VIEL ZU UNSICHER..
#71
4.2.15, 12:54
@Divola: Wenn der Personalchef einer Firma zwecks Bewerbungsauslese auf Daten zugreifen kann ist das schon was anderes. Und das geht bei etwas gutem Willen und ein bisschen Geld immer. Und am einfachsten bei extern ausgelagerten Daten. Übrigens: Auch Urlaubsfotos können etwas aussagen.
#72
4.2.15, 17:44
@chrissy1954

Benutze bitte die Schreibweise, die wir alle hier benutzen.

Das andauernde Schreiben in GROSSBUCHSTABEN ist nicht nur unschön, sondern wird in der Regel als aggressives Schreien interpretiert.

Siehe auch Netiquette (Benimmregeln des Internets).


04.02.15 - 17.44 Uhr
#73
4.2.15, 18:27
"Es soll genauso sicher sein wie Online-Banking." Frage wodurch denn?
#74
4.2.15, 22:46
Mittlerweile sind knapp zwei Jahre seit dem Tipp vergangen.

Ich habe keins meiner Fotos oder Dateien im weltweiten Mißbrauch vorgefunden, wie hier ja oft genug heraufbeschworen wurde, hm, doch zu langweilig, vielleicht?

Ein paar Fragen an die Kritiker hier:

habt Ihr einen Email account? und liegt der vielleicht auf einem ausgelagerten Server, so wie es z.B. auch (!) bei einer Cloud der Fall ist?

Habt Ihr jemals einen Begriff gegoogelt? Ich hoffe nicht, denn was kann da wohl für Rückschlüssse über euch erhalten?

Ich hoffe, daß die Kritiker hier unter uns allen mit dem 30. 01. .ihren Facebook-Account gelöscht haben. Nein, schon vorausschauend monatelang vorher gelöscht haben, sonst funzt die Löschung nicht, wie man weiß.

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