Wäsche

Effizient Wäsche verarbeiten - Stress vermeiden

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Wie vermeide ich Stress in der "Verarbeitung" der Wäsche? Ich habe in der letzten Zeit häufig von Frauen zu hören bekommen "da habe ich keine Zeit für; ich habe noch soviel Wäsche zu machen" und habe mich halt gefragt, warum ich eigentlich selber selten mal Stress damit habe.

Ich würde beispielsweise den Saunabesuch nach der Aktivität im Fitnessstudio niemals sausen lassen, weil ich noch zu Hause so viel Wäsche habe. Beim Nachdenken über meinen zeitlichen Einsatz zu dem Thema sind mir einige Sachen aufgefallen, die ich anders mache als diese Frauen.

Ich versuche, die Wäsche nicht öfter anzufassen, als unbedingt nötig. Also ich sortiere Freitags die Wäsche in verschiedene Körbe: schwarz, hell, bunt und 60 Grad, wenn viele bunte Sachen dabei sind unterteile ich nochmal in blau-grün und rot-braun.

Wenn das Wetter sommerlich ist und die Möglichkeit besteht die Wäsche draußen auf die Wäschespinne zu hängen, werfe ich abends schon die erste Maschine an und programmiere sie so, dass sie morgens direkt fertig ist und ich diese Ladung gleich raushängen kann, dann kann noch eine Maschine angeworfen werden. Im optimalen Fall bekomme ich die komplette Wäsche dann an einem Tag gewasche, Quasi nebenbei, da ich zwischendurch den Haushalt/ Garten/Einkauf/Kochen/Backen... ect. erledige.

Ich nehme die trockene Wäsche von der Leine und lege sie direkt zusammen, sortiere sie gleich nach Personen in die Körbe (da stehen dann derzeit drei Körbe neben der Wäschespinne) bzw. nach Etage. Die fertigen Sachen werden auf die Treppe oder aufs Bett gestellt und sind dann auch von meiner persönlichen Todo-Liste gestrichen ;)

Ich bügle so gut wie gar nicht! Wenn ich mir mal überlege, wieviel Zeit ich mit bügeln vergeudet habe ... das sehe ich gar nicht mehr ein. Es gibt Herrenhemden, die müssen gebügelt sein, aber meine Blusen sind alle in Knitteroptik, dass heißt ich drehe die einmal zur "Kordel" , wenn sie trocken sind und hänge sie dann auf den Bügel.

T-Shirts lege ich nur zusammen, eventuell kommen die nassen Sachen für etwa 10 Minuten in den Trockner und werden dann aufgehängt, sie sind dann glatt. Wenn es Frauen (oder auch Männer) gibt, die bügeln gemütlich finden (kann ja auch eine sehr meditative Tätigkeit sein, die Gedanken gehen spazieren ...) finde ich das toll. Früher habe ich mir auch mit einem Glas Wein vor dem Fernseher die Bügelarbeit versüßt. Heute schmeckt der Wein auch ohne ;)

Ich ziehe keine Kleidungsstücke auf rechts, wenn sie auf links in der Wäsche landen, dass kann der Träger selber machen (mich haben immer die Socken aufgeregt, die ich meinte immer "auf rechts ziehen" zu müssen). Das kann auch der "Träger" machen. Ich sehe dann zwar auch schon mal, dass die Socken dann halt falsch herum angezogen werden, aber dass sollte mir wohl recht egal sein.

Jetzt trocknet die Wäsche draußen nicht, ich habe im Haus zwei Wäscheständer (zwei Waschladungen können somit zeitgleich trocknen) aber auch da lege ich direkt mit dem abnehmen zusammen und verteile in die Körbe.

Ich laufe der Wäsche meiner Familie nicht hinterher: ich erinnere mal daran, dass die Schmutzwäsche den Weg zu mir findet, aber was bis Freitag abend (z.B.) nicht da ist, wird auch dann nicht von mir gewaschen (es ist ja auch niemandem verboten, selber zu waschen).

Im Schnitt sinds 4 bis 5 Maschinen in der Woche, da habe ich auf jeden Fall 3-4 Tage, an denen mir die Wäsche keine Arbeit macht.

Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen.

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99 Kommentare


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#1
18.11.14, 06:25
Vieles mache ich auch so, wie du es beschrieben hast.

Im Sommer trocknet die Wäsche natürlich an der frischen Luft.
Getrocknete Wäsche lege ich auch direkt zusammen und wird von mir versorgt. So ist schon ein grosser Teil der Wäsche erledigt.

Was zum bügeln ist, sammle ich auf der Bügelstation.
Das erledige ich dann, wenn ich Zeit dafür habe und gucke dazu immer TV. Das ist dann etwas kurzweiliger.

Ich würde sicher auch keinen Termin absagen, der mir Freude macht, nur wegen der Wäsche.
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#2
18.11.14, 06:39
Einiges mache ich ähnlich. Da ich trotz Familie voll berufstätig bin, fällt das Zwischendurchwaschen aber z. B. flach. Da entsteht schonmal Stress wegen Wäsche. Aber richtig ist, dass man nichts, was einem Freude macht, deswegen sausen lassen sollte.
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#3
18.11.14, 07:13
Ich machs auch so. Bei fünf Kindern ging das gar nicht anders. Wenn die Herren Söhne und Damen Töchter ihre Wäsche nicht in die Waschküche brachten, wurden eben nur die Klamotten von meinem Mann und mir gewaschen - war auch mal schön: nur von zwei Personen Wäsche zu waschen.

Falls jemand seine Wäsche nicht auf links gedreht hatte, war das nicht mein Problem. Da war ich schmerzfrei.

Ich kanns auch gar nicht begreifen, wie man es anders machen kann. Zum Sklaven meiner Familie habe ich mich zumindest wäschebezogen nie gemacht.
:o))
8
#4 jb70
18.11.14, 07:17
Effizient eingeteilt !
Das leidige Thema Wäsche wird bei mir in vielen Punkten ganz ähnlich behandelt.
Nur was das Bügeln betrifft, wäre noch einiges an Zeit drin, die ich einsparen könnte....ich habe erst über die Jahre so nach und nach Abstriche gemacht und bügle mittlerweile auch nicht mehr alles,was auch nur gefaltet werden kann.
(ist so ein "Vogel" von mir, den ich nur schwer los werde, obwohl ich so ungern bügle).
Was ich mir auf jeden Fall bei Dir abschauen werde : Der Wäsche nicht mehr hinterher zu laufen - mal schauen, ob sie auch den Weg zu mir (besser gesagt in die Körbe) findet
;-) ...
Da ich zur Zeit (wegen unseres Nachzüglers) nur Teilzeit arbeite, wasche ich mehrmals die Woche.
Für mich hat es den Vorteil, daß die Wäscheberge überschaubarer sind - bei sovielen Personen fällt ja doch einiges an.
Den Saunabesuch würde ich, der Wäsche wegen, auch nicht sausen lassen - zumal der doch die wenigste Wäsche verursacht ;-)).
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#5
18.11.14, 07:21
Toll organisiert, so spart man echt viel Zeit. Sehr detailliert beschrieben, danke!
Ich selber lege die fertige Wäsche pro FamMitglied jeweils übereinander in meinen grössten Korb, und zwar pro Mitglied immer anders rum. Dann kriegt jeder schwupps seinen Stapel aufs Bett. Einsortieren müssen die Kinder selbst, schadet nicht beim Selbstständigwerden. So geh ich halt einmal rum, dann is alles verteilt.
Nasse Wäsche erst 10 Minuten abtrocknen und dann aufhängen ist ein wichtiger Tipp, den ich hier auf FM gelernt habe. :)
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#6
18.11.14, 07:24
...meinte natürlich "im Trockner antrocknen". :)
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#7
18.11.14, 08:01
ich kann mir nicht vorstellen, daß mit dem wäscheproblem allein der ganze haushaltsstress gelöst wird.

meiner meinung nach kommt der ganze stress durch falsche zeit- und arbeitseinteilung (ja, ich weiß das, halte mich aber auch sehr selten daran)
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#8 xldeluxe
18.11.14, 09:32
Ich stelle die 30-Grad-Maschine immer vor dem Zubettgehen an, dann kann sie nachts waschen und ist in der Frühe bereit zum Aufhängen.

Morgens nach dem Duschen kommen dann noch die letzten benutzten Handtücher mit in die Heißwäsche und diese Maschine stelle ich dann danach an.

Um 10 Uhr ist dann auch diese Maschine aufhängbereit, bei Berufstätigkeit dann eben nach Feierabend.

Wichtig ist für mich, die Zeit, in der ich nicht zuhause bin oder schlafe, für das Waschen zu nutzen.
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#9
18.11.14, 11:28
Wäsche war bei uns nie ein Thema , auch nicht , als die Kinder noch zu Hause lebten. Wer die Zeit noch kennt , ohne Waschmaschine und Trockner , der weiß wovon ich spreche. Heute gibt es programmierbare WM , Trockner ....Bügelmaschinen auch in der Küche viele Hilfsmittel und trotzdem staune ich immer wieder , wie junge Frauen stöhnen , weil es zu viel wird.

Der Haushalt muss schon Koordiniert werden , da sollte Wäsche u.s.w. kein Problem sein.

Nicht desto trotz genieße auch ich heute alle Hilfsmittel im Haushalt , kann nur nicht verstehen das man immer wieder so ein Bimborium um das Thema Wäsche macht.
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#10
18.11.14, 11:50
Wir sind noch zu Zweit und machen es ähnlich.
Große Erleichterung: Gaderobenständer mit zwei Stangen. Nach der Waschmaschine hänge ich seine Sachen auf den Kleiderbügel auf seine Stange und meine auf meine Stange. Seine Wäsche liegt danach in seiner Verantwortung. Die Sachen wie Unterwäsche, Handtücher etc wasche ich und hänge sie auf oder stecke sie in den Trockner. Hier räume mal ich, mal er auf.
Zum Sortieren habe ich nen Wäschesammler mit 4 Fächern und ne Tonne für 60 grad Wäsche. Der Rest trennt sich nach dunkel, hell, weiß und Sonstiges (neu,wolle...)
Die Unsortierten Körbe werden von uns runter gestellt und ich sortiere zeitnah in die Sammler. Ist ein Sammler voll weiß ich dass es ungefähr ne Maschine voll ist.
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#11
18.11.14, 11:57
Zusatz: viel Zeit spare ich mir indem ich die Maschine programmiere oder einschalte bevor ich aus dem Haus gehe. Ich mach nicht alles an einem Tag in der Woche. Ich sortiere alle 2-3 Tage Wäsche. Wenn ich sehe dass sich eine Maschine füllen würde schalte ich sie ein. Selbst wenn ich 5 am Tag waschen könnte lasse ich mich von meinen Aktivitäten nicht aufhalten. Das habe ich oft nach dem Urlaub. Die Maschine wäscht von alleine. Und richtig aufgehängt muss man nicht alles Bügeln.
#12
18.11.14, 12:01
DieKatja: Wart's ab, bis Ihr Euch erstmal vervielfacht habt! ;-)))
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#13
18.11.14, 15:56
Hallo, ja, so mache ich es auch weitgehend!

Noch ein Tipp für schwarze Socken aus dem Trockner, die sortiert werden müssen. Ich lade dann immer fröhlich zum Puzzeln ein ... trifft immer mal jemand anders, aber so muss ich es nicht allein erledigen und das hilft schon ungemein.
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#14
18.11.14, 16:01
Katja, dafür kriegste hier die besten Tipps, schmunzel!

Mir fällt gerade ein, als Wäschesammelbehälter habe ich mir vor 5 Jahren beim Einzug ins Eigenheim noch schnell die leeren Tapetenbehälter geschnappt, bevor diese Hochkartons auf dem Müll landeten. Ca. 90 cm hoch, oben 30 auf 30 cm offen. Juchu, habe mich sehr gefreut über meine Spontanidee. Ich habe 4 Stück zum Sortieren und es sieht soooo.... Ordentlich aus. :)
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#15
18.11.14, 17:52
Ich habe meinen kompletten Kleiderschrank auf "Hängen" eingerichtet, das erleichtert nochmal ungemein. Waschen, 20 min. Trockner (wg. Katzenhaaren), danach ab auf den Bügel, einmal ausschlagen, zum Trocknen auf´s Gestell hängen. Einen Tag später auf dem Bügel in den Schrank.

Damit spare ich mir das lästige Falten, das habe ich immer gehaßt.
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#16
18.11.14, 21:29
Ich mache genau das Gegenteil von dem, was hier beschrieben wird. Und siehe da: ich hab absolut keinen Stress damit. Ich denke es kommt schlicht und ergreifend darauf an, ob es einem Spaß macht oder nicht. Und es gibt wohl wesentlich schlimmeres als Wäsche zu waschen. Finde ich zumindest... ^^
2
#17 xldeluxe
18.11.14, 22:01
@dark_and_angel:

Da stimme ich Dir voll zu:

Mir macht Hausarbeit in jeglicher Form auch keinen Stress und Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen:

Wenn es Spaß macht, ist es kein Thema!
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#18
19.11.14, 15:54
Wäsche waschen, wo gibt's da Stress? Gleich immer in verschiedene Behälter vorsortieren im Wäschekeller, wenn Behälter voll, ab in die Maschine, waschen schafft die alleine.
Aufhängen ist auch nicht so stressig, im Sommer draussen und im Winter im Wäschekeller.
Bügeln, da sammele ich bis es sich lohnt und was Interessantes im TV kommt, der Schrank ist eh immer voll, also kann die Bügelwäsche auch mal paar Tage stehen.
Ich würde nie auf etwas verzichten, was Spass macht, nur weil irgendwo Wäsche steht.
10
#19
19.11.14, 17:59
Hallo alle miteinander,

ich bin ja schon ein "älteres Semester" und wundere mich auch immer über den "fürchterlichen Stress", den manche Frauen sich wegen ihrer Wäsche machen. Bei meinen Bekannten sind es IMMER die Nur-Hausfrauen, die ihren Männern offensichtlich mal zeigen wollen, wie viel Arbeit sie doch haben - und diese gehen dann tatsächlich auch auf Zehenspitzen "... hat Wäsche" und ganz viel zu tun; das ist mir wirklich schon seit Jahrzehnten aufgefallen. Ebenfalls bügelt man wohl nur unter großem Gestöhne, wenn der Mann es auch mitkriegt.
Die von euch eingestellten Tipps sind aber trotzdem hochwillkommen - ich werde sie mir merken und anwenden.
Ich bin immer berufstätig gewesen und habe meinen Haushalt mit Kind und Kegel und Garten usw. immer gut gemanagt.
#20
19.11.14, 19:18
Ich bedaure diese Tippgeberin. Als Mitglied ihres Haushaltes würde ich meine Wäsche in die Wäscherei oder Reinigung bringen, um sie von noch mehr Stress zu befreien, den die täglichen Gedanken über Zeit- und Arbeitsersparnis macht, während die Mitbewohner sich beim Geld verdienen acht Stunden ausruhen und dabei noch ausführlich überlegen können, wie ihr noch mehr Stress gemacht werden kann. Wenn die tägliche warme Mahlzeit in der Kantine eingenommen wird, kann Geschirr geschont werden, weil nichts gespült und an der Luft vor dem (vielleicht) Zurückräumen getrocknet werden muss.
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#21
19.11.14, 19:22
Stress wegen der Wäsche? Hatte ich nur früher, als ich (fast) alles gebügelt habe....
Neeee, die Wäsche läuft nebenher, das Falten und in den Schrank räumen ist das zeitaufwändigste...
Alles andere ist für mich "Pillepalle" ;-)
Und sind wir doch mal ehrlich.... Was nützt es mir eine Bluse zu bügeln, die dann in den rappelsvollen Schrank gehängt wird? Möchte ich sie dann anziehen, dann muss sie noch mal gebügelt werden......
Neee, die paar Teile, die ich Bügeln muss, die bügel ich erst dann, wenn ich sie tragen will/muss....
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#22
19.11.14, 19:23
Was als Rationalisierungsmaßnahme auch nicht ganz unterschlagen werden sollte, ist die Frage, was eigentlich wirklich wann und wie oft gewaschen werden muss. Ich habe zum Beispiel gehört, dass es Leute geben soll, die ihre Oberhemden täglich wechseln und jedes Hemd nach einem Tag Tragen in die Wäsche geben. Wenns nicht gerade Hochsommer ist , kann ich ein Hemd auch mal drei oder vier Tage lang tragen, und das reduziert den Wasch- und Bügelaufwand dann direkt mal um 75%. Sportsachen muss man auch nicht unbedingt nach jedem Training in die Wäsche geben, man kann durchaus auch mal in angeschwitzten Sachen trainieren, wenn sie nach zehn Minuten ohnehin wieder durchgeschwitzt sind. Manchmal habe ich schon das Gefühl, dass viel zu viel unnötig und gedankenlos in die Wäsche gegeben wird. Was dann auch mit dazu beiträgt, den Pro-Kopf-Frischwasserverbrauch der westlichen Zivilisation in absurde Höhen zu teiben.
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#23
19.11.14, 20:00
klausmax,
Hallöchen, bitte lies doch nochmal nach. Die Tippgeberin schreibt, dass nicht sie, sondern andere Stress mit der Wäsche haben; sie erscheint mir sehr gut organisiert.
#24 Helgro
19.11.14, 20:21
#23
klausmax hat die Tippgeberin nicht direkt angesprochen.
Bei uns im Haushalt wird ähnlich verfahren.
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#25
19.11.14, 20:35
Fast genauso mache ich es auch - nur kommt bei mir VOR dem Aufhängen alles für 5 - 10 min in den Trockner. Das bricht die Fasern auf, glättet, die Wäsche ist beim Aufhängen schön heiß und kann nochmal in Form gezogen werden.
Außerdem hänge ich alle Oberteile, Hosen, Röcke auf Bügel und entweder auf die Wäschespinne oder auf meinen fahrbaren Garderobenständer im Keller, der bei schönem Wetter raus- und bei plötzlichem Regenguss auch schnell wieder reingefahren werden kann.
Und ich benutze ein Faltbrett für die Oberteile und Schlafanzughosen - so hat alles das gleiche Format und etwas schneller gehts auch.
Bei schlechtem Wetter/Winter hänge ich sogar teilweise die Handtücher auf die (HOSEN)bügel (angeklammert), wenn mein kleiner Wäscheständer zu voll ist.
Kleiderbügel werden einem fast an jeder Ecke hinterhergeworfen oder man fragt höflich.
Außerdem finde ich die Sache mit den Bügeln noch sehr praktisch - wenn doch der fahrbare Ständer voll ist, Wäsche auf der Wäschespinne noch nicht trocken, so kann man die Sachen auf den Bügeln fix an Türklinken, Stuhllehnen zum Weitertrocknen verteilen.
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#26
19.11.14, 21:09
@Klausmax: jetzt habe ich leider auf den falschen Daumen gedrückt. Ich bewundere dich für diesen tollen Kommentar von dir. Der ist echt oberspitzenmäßig, zumal du mich darin direkt beleidigst, ohne alles durch gelesen zu haben. Keineswegs gehöre ich zu den Hausfrauen, die am Stöhnen sind. Ich bin nie "nur" Hausfrau gewesen, außer den 8 Wochen Mutterschutz. Es gab sogar eine Zeit, in der ich mit 2 kleinen Kindern alleine war, zusätzlich noch eine Vollzeit- Ausbildung gemacht habe und mich noch nebenbei mit einem Nebenjob über Wasser gehalten habe.
Es gibt so einen tollen Tipp: wenn man nichts gutes zu sagen hat, einfach mal die "F...." halten.
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#27
19.11.14, 21:18
@Helgro: ich habe mir das wirklich dreimal durch gelesen und bin der Meinung, dass er mich direkt angegriffen hat. Ich habe mir vorgenommen, mich da niemals drüber aufzuregen, hat nicht geklappt. :(
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#28
19.11.14, 21:36
ich liebe es, frischgewaschene Wäsche aufzuhängen ... bei wem darf ich helfen kommen ;o)
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#29
19.11.14, 21:41
Klausmax scheint gedanklich einem etwas antiquierten häuslichen Rollenmodell anzuhaften, in welchem der Mann für die Geldbeschaffung zuständig ist, seine Aufgabe nach Feierabend als erledigt ansieht, daheim auf dem Sofa die Beine hochlegt, keinen Finger mehr krumm macht und sich als Pascha bedienen lässt, während die Frau nicht arbeiten gehen muss/soll, sondern ihr einziger Lebenszweck darin besteht, sämtliche Haushaltsaufgaben von A bis Z ohne Murren zu erledigen und Mann und Kind(er) von vorn bis hinten zu umsorgen und zu pampern.
Dieses Rollenmodell scheint mir vor allem in der deutschen Gesellschaft (noch) stärker verankert zu sein als anderswo. Ich habe jedenfalls die Hälfte meines Lebens in anderen Ländern und Kulturkreisen verbracht (Rumänien und USA), und in diesen beiden Ländern war bzw. ist einerseits das Phänomen Hausfrau so gut wie unbekannt, acht Wochen nach der Geburt arbeitet die Frau wieder, andererseits ist es hier auch die pure Selbstverständlichkeit, dass auch der Mann wäscht/putzt/bügelt/kocht/die Kinder in den Kindergarten bringt/abholt etc. pp.

Klausmax, nur als kleiner Gedankenanstoß: statt als Mann (wenn auch nur ironisch) anzubieten, die Wäsche in die Reinigung zu bringen und in der Kantine zu essen, um der Frau Arbeit abzunehmen, gäbe es da durchaus noch die Option, tatsächlich auch als berufstätiger Mann mal selber die Wäsche zu machen und mal selber Geschirr zu spülen. Wenn man nach einem acht-Stunden-Arbeitstag damit schon komplett überfordert ist, dann stellt sich die Frage, wer hier eigentlich zu bedauern ist. Die Tippgeberin oder der Kommentargeber? Scheint sich wohl um ein Muttersöhnchen zu handeln, das noch nie selber einen Finger im Haushalt krumm machen musste.
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#30 xldeluxe
19.11.14, 22:27
Also in einem hat er recht:

Auch ich kenne einige Hausfrauen, die von ihren berufstätigen Ehemännern erwarten, dass diese nach Feierabend mit im Haushalt helfen, sich um Wäsche oder ums Kochen kümmern, da sie schließlich den ganzen Tag von den Kindern auf Trapp gehalten wurden..........

Kommt der Alleinverdiener dann also (bei entsprechendem Beruf) um 17 Uhr aus dem Büro, soll er erst mal ran...........

Ich beziehe mich jetzt nur auf diese Fälle, die mir persönlich bekannt sind.........
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#31
19.11.14, 22:38
@xldeluxe: Dann wäre es doch eine gute Lösung, wenn beide um 17.00 das Sofa aufsuchen würden. :-)
1
#32
19.11.14, 22:46
Ist halt beides daneben. Die Männer, die nach Feierabend meinen, keinen Finger mehr krumm machen zu müssen und grundsätzlich jede Hausarbeit als Frauenarbeit ansehen, genauso wie die Frauen, die nichts zum Haushaltseinkommen beitragen, den ganzen Tag daheim sind, und es dann immer noch nicht auf die Reihe kriegen und wegen Überlastung stöhnen. Wie gesagt, scheint mir beides ein deutsches Phänomen zu sein, in anderen Ländern gibt es das so nicht. Da ist es normal, dass die Frau trotz Kindern Vollzeit arbeitet, und genau so normal, dass Mann wie Frau neben Beruf noch Haushalt machen. In den USA können es sich ein Großteil der Familien gar nicht leisten, dass die Frau nicht arbeiten geht. Die stehen alle spätestens acht Wochen nach der Geburt wieder auf der Matte. Und die, die es sich leisten könnten, wollen es in aller Regel nicht, sondern heuern lieber au-pairs oder Nannys für die Kinderbetreuung an, als die Berufslaufbahn aufzugeben. Dass ein Großteil der deutschen Familien es sich offenbar (noch) leisten können, von einem Alleinverdiener unterhalten zu werden und die Frau dauerhaft daheim zu lassen, ist halt schon ein ziemlicher Luxus. Wie lange das so noch aufrechterhalten werden kann, wird sich zeigen.
6
#33
19.11.14, 22:49
Waschmaschine an und aus dem Haus gehen? Mache ich eher selten. Denn es ist schon ganz gut, wenn man den Hahn zudrehen kann, falls doch mal ein Schlauch platzt.
3
#34 xldeluxe
19.11.14, 22:53
@zumselchen:

Das sind dann die Familien, die man auf RTL II beim Frauentausch bewundern kann ;--)))) - obwohl:

Da arbeiten ja beide nicht und sitzen auf dem Sofa
5
#35 xldeluxe
19.11.14, 22:54
@adgxv2000:

Wenn ein Partner Vollzeit arbeitet:

Warum sollte er nach einem 9-10 Stundentag noch was im Haushalt machen müssen?

Da bin ich trotz aller Emanzipation und Eigenständigkeit der Meinung, dass das ein no-go ist.
2
#36
19.11.14, 22:57
xldeluxe: #35 ich denke auch so. Das geht nicht
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#37
19.11.14, 23:05
Na ja, und ich finde eben die strikte Aufteilung Mann -> Arbeit, Frau -> Haushalt ein no-go. Ein typisch deutsches eben, aber das schreibe ich jetzt schon zum dritten Mal. Ok, man kann sagen, jedem das seine, aber ich persönlich finde es besser und natürlicher (und wohl auf Dauer auch für die Partnerschaft gesünder) wenn sowohl Mann als auch Frau arbeiten, und sowohl Mann als auch Frau Haushalt machen. Sorry, aber ein Mann, der nicht weiß, wie man einen Putzlappen hält, eine Waschmaschine einschaltet oder ein Ei kocht, der hat für mich halt irgendwas Hinterwäldlerisches an sich, das ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Genauso natürlich eine Frau, deren Horizont nicht über den häuslichen Herd hinausreicht. Aber wie gesagt, jedem das Seine. Wer mit dieser Art von geschlechtlicher Arbeitsteilung glücklich ist, kann das natürlich auch gerne bleiben.
4
#38
19.11.14, 23:07
Liebe Tippgeberin, danke dass du dir die Mühe gemacht hast, so viel so nett zusammenzuschreiben. Da wurde ich schon beim Lesen ganz entspannt! Obwohl Wäschemachen zu den Tätigkeiten gehört, die ich ganz gerne mache, habe ich noch neue Erkenntnisse gewinnen können.
#39 xldeluxe
19.11.14, 23:12
@adgxv2000:

Davon, dass beide arbeiten, ist in meinem Kommentar nicht die Rede!
2
#40
19.11.14, 23:14
@xldeluxe: Naja, ist der Haus- und Kinderjob nicht auch Vollzeit mit im Extremfall auch mal 24 Std.? Außerdem gebe ich zu bedenken, dass der Haus- und Kinderjob kein Wochenende und oft keinen Urlaub kennt.
@adgxv2000: Ich könnte mir vorstellen, dass manch eine auch aus Unterforderung stöhnt.
Also ein Zuckerschlecken ist das sicher nicht für jede, da lautet meine Empfehlung, Geld zu verdienen und dieses in gezieltes Outsourcing zu investieren.
#41
19.11.14, 23:17
Und in meinem Kommentar ist auch nirgendwo davon die Rede, dass der Mann allein arbeiten soll und dann trotzdem noch Haushalt machen soll.
6
#42 xldeluxe
19.11.14, 23:37
@zumselchen:

Nein, sehe ich anders:

Haushalt mit Kindern ist viel Arbeit, aber es macht auch viel Spaß, spazieren oder auf den Spielplatz zu gehen, zu basteln, sich mit den Kindern zu beschäftigen...

Ich glaube nicht an überforderte Nurhausfrauen - sorry.

Außerdem gehe ich davon aus, dass berufstätige Männer sich durchaus nach Feierabend mit den Kindern beschäftigen und am Wochenende mithelfen - aber nach Feierabend - für mich nach wie vor ein no go
#43
20.11.14, 00:05
@xldeluxe: Ich glaube da auch eher an unterforderte Exemplare dieser Gattung und hoffe, dass jedoch die allermeisten Spaß daran haben!
6
#44
20.11.14, 03:33
Da sind tolle Tipps dabei.

Beim Lesen ist mir aber vor allem aufgefallen, dass der Wäsche-Stress ganz enorm von der Situation im Haushalt abhängt.

Ist man alleine, ist es relativ easy. Man kann enorm viel Zeit sparen, indem man bereits beim Ausziehen sortiert, Taschen leert, Sachen auf links dreht, Reißverschlüsse zumacht, spezielle Wäsche direkt ins Wäschenetz gibt etc. - dann muss man später nur noch alles in die Maschine stopfen und das Waschprogramm eingeben.

Bei einem Mehrpersonenhaushalt, geht das selbstverständlich nur dann, wenn alle mitmachen und das ist ja leider oft nicht so.

Vieles habe ich genauso gelernt wie oben beschrieben. Aber hier sind noch ein paar kleinere zusätzliche Tipps wie wir es machen. Sind bestimmt nicht für alle zu gebrauchen, aber wenn's dem ein oder andern hilft, ist's ja schön:

1) Wäschesack für Eilige
Gewaschen wird nur was "zur Wäsche freigegeben" wurde. Jedes Familienmitglied sortiert Schmutzwäsche in vier Wäschesäcke ein (die stehen bei uns in der Waschküche). Wir haben Säcke für 60°, 30° hell, 30°rot/braun und 30°dunkel. Letzeres ist bei uns auch als der "Eilige Sack" bekannt, denn hier dürfen im Notfall und auf eigene Gefahr auch helle, rote oder 60° Sachen reingeworfen werden. Dann besteht halt für den Eiligen die Gefahr, dass diese Sachen sich verfärben oder nicht sauber werden. Die Wäsche der anderen bleibt aber sicher. (Gilt natürlich nicht für stark verdreckte Arbeitskleidung. Dafür haben wir einen separaten Korb.)

2) Geld in den Taschen = Trinkgeld für den Wäscher
Diese Regel bewirkt, dass man sich die Taschen nochmal gründlich durchschaut bevor man das Kleidungsstück "zur Wäsche freigibt". Bei uns sind die Taschen seither eigentlich immer gelehrt. Eine Freundin von mir hat, als ich ihr davon erzählt hab, die Regel auch eingeführt. Bei ihr mit anderem Ergebnis: Die Kinder reißen sich jetzt geradezu darum, die Wäsche zu machen. Fand ich auch nett.

3) Der Wäscher ist verantwortlich für Waschen und Trocknen
Da wir alle arbeiten bzw. zur Schule gehen, ist jeder mal Wäscher. Wir sprechen das immer untereinander ab und haben hier keine klare Regel. Meistens bietet sich jemand an, weil derjenige vergessen hat, seine Wäsche einzusortieren und dann plötzlich was Sauberes braucht. So verteilt sich die Arbeit auch schön, wer viel sortiert muss weniger waschen. Im Notfall knobeln wir. Gedrückt hat sich noch niemand, weil auch nicht viel zu tun ist: Wäsche rein (ist ja schon sortiert), Wäsche raus und aufhängen, fertig. Pro Waschladung dauert das maximal 6 Minuten. Kann man ja mal ertragen, oder? (Mit Trockner wäre das noch weniger.)

3) Abholsystem nach Wunsch
(Funktioniert nur mit dem entsprechenden Platz und vermutlich nicht mit Trockner)
Wir haben in der Waschküche 10 lange Wäscheseile gespannt, die lang genug sind, um mehrere Wäscheladungen gleichzeitig aufzuhängen. Zwei Seile sind für größere Stücke (z.B. Bettzeug, Tischdecken etc.), die anderen immer je 2 pro Person im Haushalt. Zusätzlich haben wir 4 Kisten, pro Person eine. Nach dem Waschen wird die Wäsche mit Wäscheklammern (Oberteile auf Kleiderbügeln) an die Seile des Besitzers gehängt. Nach dem Trocknen beibt die Wäsche dort bis der Besitzer sie abholt und je nach Belieben faltet/knüllt und verräumt/im eigenen Zimmer ins persönliche Chaos schmeißt. Was beim nächsten Waschtag noch hängt, wird für die jeweilige Person in die Kiste geworfen (ohne Rücksicht auf Knittern), damit die Seile wieder frei sind.

Wie gesagt, funktioniert wahrscheinlich nicht für alle, aber vielleicht ist ja für manch einen doch was dabei. Würd mich freuen. :-)
1
#45 jb70
20.11.14, 08:06
Seemaid :
Gleich vorweg :
Mir gefällt Dein/ Euer System, auch wenn ich es so (noch) nicht umsetzen könnte.
Zum Einen, weil die jüngeren Familienmitglieder das Sortieren usw. noch nicht hinkriegen und zum Anderen, weil mein eigener Anspruch an knitterfreie Wäsche so hoch ist ;).

Verleitet mich aber zum neuerlichen Überdenken, ob's wirklich immer alles so akkurat sein muß. .......

Punkt 2 in Deinem Beitrag hingegen könnte ich sofort und problemlos übernehmen ;-) !
Wenn ich mir überlege, was ich regelmäßig so an Geld in den Taschen meines Mannes finde, wäre das beinahe so rentabel wie ein lukrativer Nebenjob ;-D .
2
#46
20.11.14, 08:07
Ich bin relativ neu hier. Deshalb meine Frage: "Warum soll man die Wäsche nach dem Waschen für 10 min im Trockner antrocknen?"

Bei meiner Waschmaschine stelle ich max 400 Umdrehungen beim Schleudergang ein, damit sie nicht so zerknittert ist nach dem Waschen. Sie braucht dann zwar etwas länger beim Trocknen, aber ich spare mir definitiv das Bügeln.

Leider arbeitet mein Mann als Autoverkäufer und ist somit Hemd-/Anzugträger. Das ist das größte Problem an der Wäsche, nämlich die Hemden zu bügeln. Wir haben zwar größtenteils bügelfreie Hemden, aber ganz bügelfrei ist kein Hemd.
Ansonsten handhabe ich es mit der Wäsche genauso wie die Tippgeberin. Freitagabend geht es mit der Wäsche los und ich bin meistens Samstagnachmittag mit dem Waschen fertig. Die letzte trockene Wäsche wird dann Sonntag zusammengelegt und weggeräumt.
Ich hasse das Zwischendurchwaschen in der Woche, weil ich nicht laufend den Wäscheständer zu stehen haben mag. Im Sommer trocknet die Wäsche ja draußen, aber im Winter ist es schwieriger.
5
#47
20.11.14, 08:25
Ich habe auch einen "Jeden Tag ein sauberes Hemd-Träger und abends dann was Bequemes Anzieher" ich möchte es gar nicht anders haben. Ich möchte meinen Mann nicht mehrere Tage im selben Hemd um mich haben. Sicher ist Hemden bügeln nicht das gelbe vom Ei, aber bei einem guten Film flutscht auch das, weil ich darauf achte, das er sich nur bügelfreie Hemden kauft, über die man nur drüberstreichen muss.
Zum Thema, Mann hilft im Haushalt, das ist bei uns nicht angesagt, mein Mann hat im Durchschnitt einen 12 -14 Stundentag (selbständig) , ich arbeite im Mittel 5 Stunden (auch selbständig) und da wird, so bald er die Haustür aufmacht, der Feierabend mit einem guten Essen eingeläutet , nix mehr getan , die Küche mach ich dann morgens, bevor ich das Haus verlasse und ich fühle mich weder ausgebeutet noch überfordert.
#48
20.11.14, 08:59
"Das bisschen Haushalt, macht sich von allein..." - pfeif ich drauf 😽🎶. ;-)
#49
20.11.14, 09:19
@zumselchen: #48

Hihihi...

Diese Zeilen kann ich fast nur innerlich
singend lesen;-))))
#50 xldeluxe
20.11.14, 09:33
@bollina:

Leider habe ich das jetzt auch bis mindestens morgen früh im Kopf und ich habe dieses Lied schon immer gehasst!!!!!!

DANKE ZUMSELCHEN!! DANKE!!!!!!!!! ;--((((((((((((((((
1
#51 marasu
20.11.14, 11:08
@seemaid:
Zu Punkt 2 - Geld in den Taschen: Habe ich auch immer so gehandhabt, Geld ist dann meins.
Nur das Geld war dann schnell aus den Hosentaschen raus, aber dringeblieben sind Taschentücher, Visitenkarten, Schrauben, Taschenmesser und noch vieles mehr.
Ich wollte dann einen Strafeuro einführen, aber meist ließ sich der Übeltäter nicht mehr eruieren, weil Hosen von mehreren Personen in der Wäsche waren.
1
#52
20.11.14, 12:03
Finde ich sehr konsequent, nicht jedem den Hintern hinterherzutragen und habe es auch so gehandhabt. Mein System ist ähnlich, unterscheidet sich nur gering. Ich hänge die Wäsche ja so auf, dass ich alles donnerstags "ernten" kann :)) dann ist nämlich mein Schlafzimmer dran, da wird alles zusammengelegt und hoppi in meinen Schrank (ich lebe wieder allein, dann weiß man, wofür man aufräumt und putzt :-D ) und mit etlichen Systemen hat man weit weniger Stress und mehr Zeit für sich oder für Freunde, Familie etc. Neben der Waschmaschine steht ein kleines offenes Eimerchen , in die die Sammelsurien aus den Taschen landet. Und ich schnibbele beim ersten Waschen eines neuen Kleidungstücks, den elendig langen Schnippel ab, denn es reicht eine Größenangabe und Pflegehinweis :))
#53
20.11.14, 12:45
@marasu:
Oh, das ist natürlich ärgerlich, wenn die Familie zwar immer in alle Taschen reinschaut, aber nur die persönlich wichtigen Sachen rausholt und für den Wäscher den Müll drinlässt. Wie gemein.

Eine Bekannte von mir hat bei sich zu Hause die Regel eingeführt, "Ich leere keine Taschen. Was drin ist, bleibt auch beim Waschen drin." Da kommt es schonmal vor, dass dann eben ein Handy oder ein Geldbeutel mitgewaschen wird und sich dann teuer vom eigenen Geld neu gekauft werden muss. Sehr zum Leid des Besitzers, aber der kannte ja vorher die Konsequenzen. Das wirkt dann auch.

Papiertaschentücher sind da natürlich ein Problem, weil da alle unter den Fusseln leiden. Hmm. Ich glaube wenn das häufiger vorkommt, nützt doch nur Taschenkontrolle... aber dann vielleicht nur mit reinschauen, ohne Ausräumen und dafür mit Konsequenzen (z.B. Taschentuch drin = wird nicht mitgewaschen). Aber, ja, das ist sicher nicht die Ideallösung...
#54
20.11.14, 13:02
@jb70:

Dankeschön für das liebe Feedback. Und ich wünsche Dir viel Erfolg im neuen Nebenjob. ;-)

Mit noch kleinen Kindern muss man die natürlich langsam anleiten, ist ja klar. Wir hatten bei uns mal ne Zeit lang Bilder über den Wäschesäcken hängen (Unterwäsche und Handtücher bei 60°, jeweils passende Farbfotos von T-Shirts, Hosen und Socken bei 30°) - das ging dann relativ gut. Und Zweifelsfälle wanderten halt immer in den "eiligen Sack".

Mir ist auch grade noch was eingefallen zum Thema "knitterfrei", was ich in meinem Beitrag oben vergessen hatte: Bei uns wird natürlich auch gebügelt, allerdings immer nur vom Besitzer selbst, je nachdem wann er/sie die Kleidungsstücke abholt. So hat jeder volle Kontrolle darüber wie knittrig die eigene Wäsche ist und keine Arbeit mit der des andern.

Das hatte bei uns zur Folge, dass nun fast ausschließlich die Herren der Schöpfung bügeln, nämlich ihre Hemden. Wir Damen leben seither relativ bügelfrei und tauschen einfach nur leere Kleiderbügel gegen die Kleiderbügel mit den Oberteilen aus. Die hängen wir dann wie sie sind in unsere Schränke. Ist vielleicht ein wenig faul, spart aber enorm Zeit, und wir könnten ja, wenn's uns wichtig wäre, auch bügeln/dampfglätten/etc.
#55
20.11.14, 13:50
ubyde
Ich bin schon sehr lange mit Wäsche beschäftigt (3 erwachsene Kinder) und habe ebenfalls
mit Hingabe, aber immer schnell die Berge beseitigt! Aufhängen war meine oberste Priorität, denn
alles, was auf Kleiderbügel schön glatt aufgehängt wird zum Trocknen, ist so gut wie bügelfrei!

Kleiderbügel mit schönen Rundungen auswählen, damit es an den Oberteilen keine Zipfel gibt.
viele große Geschäfte geben gerne ihre Bügel kostenlos ab!
#56 jb70
20.11.14, 15:56
Seemaid #54 :
Haha ! Danke - ich hör' schon die Kasse klingeln ....
Bin ja gespannt, was mein Mann dazu sagt, wenn ich ihm die Neuerung unterbreite ;-)).

Dass mein Mann (auch berufsbedingter Hemdenträger) jemals zu Bügeln beginnt, halte ich ehrlich gesagt für"Science Fiction"
.... muß aber fairerweise dazu sagen - ich hab' es ihm auch noch nie nahegelegt :-)).

Auf alle Fälle find' ich es super, wie Du das für Euch organisiert hast und werd' mal schauen, was sich davon so allmählich auch bei uns umsetzen läßt ;-).
3
#57
20.11.14, 16:26
Ich bin jetzt erst dazu gekommen, diesen Tip zu lesen, und ich hatte natürlich auch sofort "Das bißchen Haushalt" im Kopf. Daran erinnern mich viele dieser Kommentare.
Ich bin schon lange Hausfrau, aber daß alles völlig stressfrei klappt, kann ich nicht behaupten. Es gibt eben auch dyspraktische Menschen, die zwar tolle Pläne im Kopf haben, sie aber nicht immer so einfach umsetzen können.
1
#58
20.11.14, 16:28
@evarie: Ist Dir bewußt, was "Kind und Kegel" bedeutet?
Ich nun wieder, aber das juckte mich jetzt doch.
#59 xldeluxe
20.11.14, 16:40
@Maeusel:


Kind und Kegel kann man anders deuten (Kegel= uneheliches Kind), aber ich denke, das ist mittlerweile gängiger Sprachgebrauch für Sack und Pack ;--)
#60
20.11.14, 17:33
@xldeluxe: Genau das meinte ich! (also die unehelichen Kinder) Aber "Sack und Pack" meint man auch nicht, sondern "alle möglichen Personen".
4
#61
20.11.14, 17:50
Boa, da geht man früh zu Bett und den Tag schön arbeiten und hat dann soooo viele Kommentare. Habt ihr nichts besseres zu tun?
War natürlich Spass.
Ich wollte bestimmt keine Rollendiskussion ans Laufen bringen, schließlich sind für alle am Haushalt beteiligten Menschen in vielen Familien/ Beziehungen die Stellungen hart erarbeitet. Wenn man nicht gerade alleine lebt, muss sich halt arrangiert werden. Ob es Paschas gibt oder Vollblut-Muttis, Schlampen oder faule Socken, das Leben ist bunt und es gibt nicht zwei Familien, die in ihrem Tun und Arbeiten gleich sind. Es gibt auch kaum Familien, die dauerhaft den gleichen Ablauf haben. Jeder muss klar kommen, da jeder ersetzlich sein muss. Was ist denn, wenn die Chefin des Haushaltes mal ins Krankenhaus muss und keiner weiß, wie die Waschmaschine oder der Herd funktioniert? Es wirkt echt Wunder, wenn die Hausfrau mal nicht zur Verfügung steht (ich musste auch schon oft weg) Egal was mir auch passiert, es läuft alles weiter ( halt anders)
Ich brauche mir keine Sorgen zu machen.....
Denkt dran, das Leben kann sich sekundenschnelle andern, und dann ist es oft nicht unbedingt zum positiven.
#62 xldeluxe
20.11.14, 18:28
@Maeusel:

Ich seh das alles nicht immer so negativ - bisher ist nicht mal geklärt, woher der Begriff genau stammt und vielleicht war es damals gar nicht negativ gemeint.
1
#63
20.11.14, 18:41
@beleve: Hallo Muttis, beim einhüten habe ich meinen Eckel-T.- die Waschmaschine erklärt, mit den Erfolg das Sie Ihre Wäsche selber waschen können. Auch das die Wäsche richtig AUGEHÄNGT wird.


Das schlimmste was einen passieren kann, wenn man aus Gewohnheit so kleine Monster zu Haus hat und das dann aus Gewohnheit alles so bleibt, wie es ist .Die Kinder sind erwachsen, nur die Mutti ist so abgekämpft das SIE ins "Mütter Genesungsheim" müsste. Hotel Mamma wird ausgenutzt bis zum abwinken.
Meine sind früh Selbstständig geworden, und stehen mit beiden Füssen fest im Leben.
Gruss Giesa
2
#64
20.11.14, 18:54
@Giesa:
meine beiden Kinder mussten auch sehr früh ihre Wäsche selber bügeln. Komischerweise sind ab diesem Zeitpunkt die selbstgebügelten Sachen auch ordentlich in den Schrank gewandert :-)))
Vorher lagen die immer endlos im Zimmer rum.
2
#65
20.11.14, 18:59
@xldeluxe:
der Ausdruck Kind und Kegel reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und bezeichnet ursprünglich eheliche und nichteheliche Kinder, womit hauptsächlich Söhne gemeint waren. Töchter waren zu der Zeit so lange unnützes Beiwerk, das erst interessant wurde, wenn man sie gewinnbringend verheiraten konnte.
#66
20.11.14, 19:10
Bei mir stehen im Waschraum zwei Ikea-Hemnes Kommoden übereinander: 6 Schubladen für jede Farbe pflegeleicht extra, dazu 2 große Wäschetonnen für weiße bzw. bunte Unterwäsche und zwei Boxen für weiße bzw. bunte Laufsachen/BH´s unter dem stabilen Gestell auf dem sich Waschmaschine und Trockner befinden.
Gewaschen wird bei 6 Personen täglich. Vorsortiert läuft es nebenbei.
Die fertige Wäsche wird in 6 Kisten (für jeden eine eigene) in den Flur gestellt.
Bügelwäsche kommt auf den großen Ständer. Dann Hörbuch auf und los geht es.
2
#67
20.11.14, 19:26
@idun: hihi und tja, die Mädels sind heute noch praktisch, um sich bedienen zu lassen in vielen Familien und Ehen :)

@an die anderen: aber man ist ja nicht hier um die Redewendung zu klären. Es geht eher um Organisation und dass jeder im Haushalt mit anpackt und nicht nach mittelalterlichem Muster. Ich finde es schon richtig, dass jeder mitanpackt, nicht nur die Achtung vom anderen, auch lernt man es eben für sich und sein Leben und wenn die Mami mal nicht da ist und nicht alle plötzlich überfordert dastehen. Wie viele Männer habe ich erlebt, die nichts aber auch garnichts konnten, wenn Mami verstorben war und die Frau die ihn längst adoptierte (so kann ich Beziehungen nur noch betrachten, drum will ich keine mehr) , auch mal weg ist, sei es für einige Zeit oder ganz, weil sie die Nase voll von großen Kindern hat. Leider wirds den Jungs auch falsch vermittelt, die müssen sich im Haus schon als Kind kaum beteiligen und schon setzt sich bei denen das Rollenspiel fort. Daher: nehmt euch jede Unterstützung von Anfang an, das nützt allen und dann ist auch für die Familie mehr Zeit und auch für sich allein mal und vor allem lernen die Herren Paschas mal was :-D
#68
20.11.14, 19:34
"24" Quatsch.
#69
20.11.14, 19:45
@adgxv2000: zu 22: ich trage meine Wäsche immer so lange, wie ich es für meine Mitmenschen verantworten kann. Manchmal gehts nach einem Tag schon in die Wäsche, manchmal nach zwei bis drei tagen. Gerade im Fitnessstudio finde ich aber dass manche Mitsportler es mit dem Wäsche sparen übertreiben und das wirkt sich echt nicht gerade positiv auf das Klima in seiner Nähe aus. Also maximal 2 Mal beim Sport getragen, dann muss es auch mal gut sein.
2
#70
20.11.14, 19:54
Dann sind wir uns ja einig. Gesunden Menschenverstand walten lassen, und nicht reflexhaft alles nach einmal tragen in die Wäsche schmeißen. Es kann nach einmal tragen notwendig sein, muss es aber nicht immer zwangsläufig. Wenn man nicht im Fitnessstudio trainiert, sondern draußen an der frischen Luft, macht das auch wieder einen Unterschied.
1
#71
21.11.14, 23:15
@schwarzetaste: Oje, das erinnert mich an die "Brandschutzschulung" in meiner Arbeitsstelle. Da warnte uns der nette Feuerwehrler davor, technische Geräte einzuschalten (z. B. Wäschetrockner) und dann das Haus zu verlassen. Dabei ist es doch so schön, wenn man aus dem Haus muss und in der Zwischenzeit die Geräte ebenfalls "arbeiten".
#72
22.11.14, 08:27
@Nea:
ich schalte auch alles an, was alleine arbeiten kann, bevor ich das Haus verlasse.
Waschmaschine, Geschirrspüler, der Herd wird vorprogrammiert, damit das Essen fertig ist, wenn ich nach hause komme.
Wenn ich zuhause bin, sitze ich ja auch nicht im Keller und schau der WAMA beim rödeln zu. Obwohl, ist ja meist interessanter, als das Fernsehprogramm.
#73
22.11.14, 08:29
#67 UliH
20.11.14, 19:26 Uhr
@idun: hihi und tja, die Mädels sind heute noch praktisch, um sich bedienen zu lassen in vielen Familien und Ehen :)

so was gibt's ????????
#74
22.11.14, 08:49
@idun

Ja, wenn Deine Waschmaschine im Keller steht, ist es egal. Dann merkst Du vielleicht eh erst später, wenn das Fundament gespült wurde, und Deinem "Unter"mieter fügst Du keinen Wasserschaden zu. ;-)
1
#75
22.11.14, 08:57
@schwarzetaste:
meine WAMA hat einen Wasserstopp oder o ähnlich und ausserdem hat der Keller im Boden einen Abfluss und , wie du schon schreibst, ich habe keinen Untermieter :-))))). Ich wasche auch oft nachts, damit ich im Sommer die erste Maschine schon vor der Arbeit raushängen kann, packe dann die zweite ein, die wird aufgehängt, wenn ich nach hause komme. Auf diese Art bin ich immer sehr schnell mit der Wascherei durch.
1
#76 xldeluxe
22.11.14, 09:18
...ich bin in Gedanken in meiner Kindheit:

Meine Mutter und die darüber wohnende Nachbarin hatten freitags Waschtag:

Dampfende Bottiche mit kochendem Wasser (das mit Holz erhitzt wurde) in der Waschküche, Holzprengel zum Umrühren der Kochwäsche, mit den Händen ausgewrungene Bettlaken auf langen Leinen.......

Noch abends waren die Hände meiner Mutter rot vom heißen Wasser.......

Und wovon reden wir hier ?!?!?!?

Ist nicht negativ gemeint, aber ich glaube, wir alle übertreiben, wenn wir von viel Arbeit im Haushalt reden! Man passt sich halt der Zeit an und da wurde vieles einfacher und leichter.......und jeder und jede Generation definiert Stress eben anders :-)
#77
22.11.14, 09:20
auch mit "Wasserstopp" oder so angebliche Raffinessen, die Versicherung zahlt dann keinen Schaden, es sei denn, man kommt mit der faustdicken Lüge durch, ist ja sehr verbreitet. Auch wenn i der Wohnung unter uns niemand wohnt, Schimmelschäden gibts ja dann doch irgendwann. Daher lieber mal Stolz und Bequemlichkeit nicht zu sehr walten lassen, lieber bei Anwesenheit die Geräte laufen lassen, wenn auch über Nacht :)
1
#78
22.11.14, 10:23
@idun

Na, da bin ich vielleicht ein bisschen hinter dem Mond, meine Waschmaschine hat sowas nicht, und ich gehe auch lieber auf Nummer Sicher! Da hat man schon zu viel gehört und erlebt!
(Und dann siehe UliH).
1
#79
22.11.14, 10:29
jetzt bin ich ein wenig besorgt ... meine WaMa läuft fast immer, während ich arbeiten bin und bisher habe ich fest auf den AquaStop vertraut ... das Gerät steht im Badezimmer
1
#80 xldeluxe
22.11.14, 10:40
Nachdem ich einem Monteur gegenüber einmal erwähnte, dass ich den Zulauf zu meiner Waschmaschine noch nie zugedreht habe, meinte er, damit soll ich dann jetzt auch nicht mehr anfangen, da sich die Schläuche gedehnt haben und sich das Zudrehen eher negativ auswirken könnte.
#81
22.11.14, 10:48
Wenn die Waschmaschine nicht in Betrieb ist, braucht man das Wasser normalerweise nicht abzudrehen. Aber bei Havarie eben.
1
#82
22.11.14, 11:15
@idun: dann bist du aber sehr mutig, wenn du den Ofen progammierst damit das essen fertig ist. Waschmaschine oder Spülmaschine mache ich auch aber den Ofen? das würde ich mich nicht trauen.
#83
22.11.14, 11:18
@xldeluxe:
kenn ich auch noch aus meiner Kindheit, Waschtag hieß Bottich, endlose Wannen, am Anfang Schrubben auf dem Waschbrett und es gab an diesem Tage immer Reibekuchen, weil die Stärke aus den Kartoffeln aufgefangen wurde.
Meine Mutter hat dann irgendwann 1960 eine Waschmaschine (Miele) von meinem Opa geschenkt bekommen. Vom heutigen Stand ziemlich antiquiert, man musste die Wäsche nach dem Waschen rausnehmen und in eine Schleuder packen, aber Mama war seelig und hat das Teil mind. 30 Jahre gehabt.
#84
22.11.14, 11:22
@kosmosstern:
ich liebe meinen Ofen, ist ein richtig Technikhighlight, und wenn er mit dem Programm durch ist, schaltet er sich ja ab.
1
#85
22.11.14, 11:32
@UliH: #77
. Daher lieber mal Stolz und Bequemlichkeit nicht zu sehr walten lassen, lieber bei Anwesenheit die Geräte laufen lassen, wenn auch über Nacht :)

----
Ich denke, das siehst du etwas falsch, mein Tag ist ziemlich getaktet, ich versuch in möglichst wenig Zeit viel zu erledigen. Bequemlichkeit sieht anders aus. Das bisschen Freizeit, das ich habe, verbringe ich lieber damit angenehme Dinge zu tun, als mich um die WAMA zu kümmern und wenn ich die WAMA nachts laufen lasse, merke ich auch kaum, wenn sie inkontinet ist.
1
#86 xldeluxe
22.11.14, 11:56
@idun:

Ja, so kenne ich es auch und erinnere mich noch gut an den "dunstigen" Keller, der nach Schmierseife und kochendem Wasser roch.

Die erste Mielemaschine meiner Mutter, die sie in den 60ern von Nachbarn abgekauft hat, habe ich nach ihrem Tod für meine Zweitwohnung übernommen . Allerdings schleudert sie auch.

Unkaputtbar und wie ich es liebe:

Nur 2 Schalter - und super schnelle Programme und nicht wie meine neue Supermaschine, die bei allem Wasser- und Energiesparen 2.15 Stunden für eine 30 Grad-Wäsche braucht.....

Da geht Waschen nur nachts!
1
#87
22.11.14, 18:22
@xldeluxe: Ich stelle die 30-Grad-Maschine immer vor dem Zubettgehen an, dann kann sie nachts waschen und ist in der Frühe bereit zum Aufhängen.

Morgens nach dem Duschen kommen dann noch die letzten benutzten Handtücher mit in die Heißwäsche und diese Maschine stelle ich dann danach an.

Um 10 Uhr ist dann auch diese Maschine aufhängbereit, bei Berufstätigkeit dann eben nach Feierabend.

Wichtig ist für mich, die Zeit, in der ich nicht zuhause bin oder schlafe, für das Waschen zu nutzen


Die Idee hatte vor Jahren auch, nur ist der Wasserschlauch geplatzt und das Wasser lief Stundenlang!! Mein Glück war das die Maschine im Waschraum mit Fußbodenabfluss stand. Seid dem wasche ich nur wenn ich mich zu Hause und in der Nähe der Maschine beschäftigen kann.
1
#88 xldeluxe
22.11.14, 19:40
@altmodisch:

Ich weiß, ich weiß, ich weiß und seit diesem Tipp mit all den Kommentaren überdenke ich gerade mein Waschverhalten.......

Im Januar bekommt meine Waschmaschine einen neuen Stellplatz in einem eigenen Miniraum und da werde ich den Absperrhahn für die Wasserzuleitung mitten auf der Wand anbringen lassen, damit ich ihn vor Augen habe und nie mehr vergesse, das Wasser abzustellen.

Jetzt muss ich nur noch an meinem Geschirrspülverhalten arbeiten, das aber erweist sich als schwierig:

Die Maschine läuft jeden Tag, das Absperrventil ist unter der Spüle und Gymnastik ist so gar nicht mein Ding :-)
2
#89
22.11.14, 22:25
Jeder organisiert sich so, wie er am besten klar kommt. Einige Tipps hier sind umsetzbar, andere denk ich du liebe Güte, läuft bei euch die WaMa wirklich so lange?

Ich lade Abends die Maschine vor, schmeiße sie morgens um sechs Uhr an. Um sieben ist sie fertig. Sobald meine Männer das Haus verlassen haben, bleibt mir noch ne halbe Stunde, bis ich zur Arbeit aufbrechen muss. In dieser Zeit hänge ich die Wäsche, hänge andere Wäsche ab, falte sie zusammen und verteile diese auf die Zimmer. Wo ich schon im Zimmer bin, schnell die Betten machen.

Kurzer Blick auf die Uhr, oh ich hab noch 15 Minuten: Schnell gefegt, den Lappen durchs Bad geschwungen und noch mal eben die Katzentois vom Groben befreit und nachgefüllt. Noch nen Blick auf die Uhr. Sieben Minuten noch..... Optik im WZ gerichtet. Wenn ich noch ne Minute habe, stelle ich mir noch schnell die Zutaten fürs Abendessen bereit.

Dann radel ich zur Arbeit. Wenn ich Abends heim komme, ist die Bude zumindest einigermaßen aufgeklart. Klar, blitzsauber ist sie nicht, aber das "Große" ist erledigt, so dass ich erst mal entspannen und meine Nase in ein Buch stecken kann.

Jetzt wo eine Person weniger im Haushalt ist, hat sich hier einiges auch geändert. Männe kocht an fünf Tagen in der Woche, Junior ist grundsätzlich für den Spülknecht verantwortlich, ja und ich mach das drumherum.
Bügeln? Nur noch die Schützenwäsche.

Gestern war Junior auf ner Party eingeladen. Er hat ganz von allein das Bügeleisen angeschmissen und seinen Schlunten gebügelt. Er wusste wohl, dass ich ihm ganz gepflegt den Vogel zeigen würde.
1
#90 xldeluxe
22.11.14, 22:28
@Eifelgold:

Dass meine Waschmaschine so lange läuft, würde ich auch gerne ändern.........

Ansonsten:

Absatz drei gefällt mir ausgezeichnet.
#91
22.11.14, 22:49
xldeluxe:
ich hab auch Programme, die laufen länger als ne Stunde.
Aber ich wüsste nicht wofür. Schließlich arbeitet hier keiner von uns Untertage...
So dreckig macht sich hier keiner, dass ich drei Stunden die Waschmaschine rödeln lassen müsste.
Da wäre ich ja schneller mit dem Waschbrett am Fluss und wieder mit sauberer Wäsche zurück.
1
#92 xldeluxe
22.11.14, 23:01
@Eifelgold:

Ich kann es nicht ändern:

30 Grad über 2 Stunden!
1
#93
22.11.14, 23:41
@Eifelgold - Absatz 3

Nee, oder? Für ein solches Programm brauchte ich mehrere Stunden! Du müsstest einen Nobelpreis kriegen!
#94
23.11.14, 09:21
@ Eifelgold
da hast du ja morgens schon ein richtiges fitnessprogramm, bewundernswert, aber so was tu ich mir nicht an. Ich steh zwar morgens mit meinem Herzblatt schon um 6 Uhr auf damit wir zusammen frühstücken können aber wenn er dann gegen 6.30 das Haus verläßt, hol ich schnell die Wäsche aus der WAMA , häng sie auf und schmeiß neue rein, falls nötig wird der Spüler bestückt und dann wird der Hund erst mal n 1/2 Stunde im Garten bespaßt und danach gefüttert.
Dann hab ich noch eine ganze Stunde für mich, bevor ich das Haus verlassen muß. Das ist dann aber auch wirklich meine und die genieße ich meist mit einem Buch und einer schönen Tasse Tee.
Danach stürze ich mich ins Arbeitsleben.
#95
23.11.14, 10:36
@xldeluxe:

#92

Zu meinem Leidwesen braucht meine Wama auch für jede Wäsche 2 Stunden.
Aber dafür mit guter Energieeffizienz und geringem Wasserverbrauch.

Mühsam ist das aber schon. Vor allem, wenn Wäscheberge sich erheben. Zum Beispiel nach den Ferien...
2
#96
23.11.14, 10:42
@idun: Bei mir ist lesen morgens gefährlich. Ich würde die Zeit vergessen und zu spät zur Arbeit kommen.

@ Schwarze Taste: den Nobelpreis sollen die kriegen, die ihn wirklich verdienen. Ich bin halt ein Morgenmensch und erledige die groben Dinge lieber morgens. Wenn ich abends heim komme, bin ich richtig platt. Da hab ich keine Lust zu gar nix mehr und bin froh, dass ich nicht mehr viel im Haushalt machen muss.
2
#97
23.11.14, 11:05
Die modernen WM brauchen alle so lange, da wurden auch Tests gemacht unter welchen Umständen die Waschmittel in Verbindung mit dem Wasser sparen am effektivsten arbeiten. Das geht zur ungunsten der Zeit. Da gab es mal eine Sendung vom WDR, die mir einiges klar gemacht hat. Seitdem nehme ich die lange Zeit seht gerne in Kauf. So ein straffes Morgenprogramm habe ich früher auch gehabt, dass gehörte zu meinem Perfektionismus. Manchmal klappte auch heute noch, alles morgens zu erledigen, wobei die Zimmer der Kinder habe ich mir erspart. Betten machen gehört nicht zu meinen Aufgaben, das kann jeder selber na h dem aufstehen direkt auf schütteln und gut iss.
Ich habe bewusst den Perfektionismus abgelegt, da dieser nicht gesundheitsforderlich ist (obwohl, wenn ich mal genau überlege, bin ich immer noch gut organisiert)
Manchmal fall ich aufs "perfekte herumgerake" zurück, dann merke ich wieder meine Grenzen und gönne mir lieber ein langsameres tempo und etwas mehr Entspannung. (Ich habe einen job, der nervlich sehr beansprucht) da muss oft alles sehr strukturiert, schnell geschehen und das am besten so, dass sich die Hektik nicht auf unsere "Klienten" auswirkt. Dann muss ich nicht vorher schon zu Hause herumhetzen.
So ist es halt, es gibt nicht zwei hier die es gleich machen.
2
#98
23.11.14, 12:01
beleve: Den WDR-Test habe ich auch gesehen. Lief vor drei oder vier Wochen, wenn ich nicht irre. War recht interessant.

Den perfekten Haushalt habe ich sicherlich nicht. Ich erledige das, was eben morgens in der halben Stunde an schnellen Arbeiten so geht.

So einen nervlich belastenden Job hatte ich vor Jahren auch mal. Zumal ich noch 45 min Fahrtstrecke hatte. Da hab ich morgens die WaMa angemacht, wenn ich das Haus verließ. Heute arbeite ich hier in der Stadt und brauche mit dem Rad nur 12 min zur Arbeit.

Das es hier nicht Zwei gibt, die es gleich machen, ist auch gut so. Sonst hätten wir keinen Gesprächsstoff ;-)
#99
23.11.14, 12:59
bin ich froh, das meine WAMA noch nicht zu den modernsten Dingern gehört, wenn ich hier lese, das ein Simpelprogramm mal locker 2-3 Stunden dauert. So lange dauert bei meiner WAMA nur das Kochprogrammund das hab ich relativ selten.
60° / 60 Min, 40° / 40 Min und 30° /30 Min. Das geht ruckzuck. Die Langzeitprogramme hab ich auch aber zusätzlich noch die Turbos

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