Bei diesen Verdickungen handelt es sich nicht um mangelhafte Ware, sondern um harmlose Flöckchen des Seidenanteils.

Flusen auf Seidengarn harmlos!

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Mit einer Riesenfreude habe ich mich an mein neuestes Strickprojekt gemacht: Ein Dreiecktuch in Lace-Technik aus einem hochwertigem Garngemisch 30% Merinowolle und 30% Seide, einem Traum - dachte ich zumindest.

Von der Optik und Haptik her stimmte dies, jedoch kam nach ca. 10 g verstrickten Garns eine starke Verdickung im Faden zum Vorschein, so dass ich bis zum Anfang der Reihe zurück stricken musste, um hier - zumindest optimal unauffällig - einen neuen Faden ansetzen zu können. Solcher Art Verdickungen traten dann im weiteren Verlauf noch fünf Mal auf bei mittlerweile 240 Maschen pro Reihe - ich hatte also nach nicht mal einem Viertel der Wolle schon jetzt 12 Fäden zu vernähen - bei Lace ein Albtraum! Daraufhin schickte ich alles Garn mitsamt den aufbewahrten Fehlerstellen an den Hersteller und erhielt heute eine erlösende Antwort, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Bei diesen Verdickungen handelt es sich nicht um mangelhafte Ware, sondern um harmlose Flöckchen des Seidenanteils: Beim Spinnen werden Seidenflusen von der Maschine ausgestoßen und bleiben dann unbeabsichtigt auf dem Originalfaden des fertigen Garngemischs hängen. Solcher Art Flusen nennt man "Wanderreiter" - man kann sie gefahrlos vorsichtig von dem zu verstrickenden Faden abziehen!!!

Hätte ich das nur vorher gewusst ... Aber zumindest ihr habt bei ähnlichen Vorkommnissen die Möglichkeit, entsprechend mal einen Versuch des Entfernens zu probieren (ich zumindest hatte Angst, der Faden würde ohnehin reißen).

In diesem Sinne ein wunderschönes Wochenende mit STRICKEN oder ähnlich netten Sachen;-) Lieben Gruß

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