Geschenkanhänger und Leckerei in einem

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Ich backe die Anhänger für Weihnachts- und Nikolausgeschenke selber. Ein beliebiger Plätzchenteig zum Ausstechen, ein ausreichend großes Förmchen, ein Strohhalm (aus Plastik, zum Trinken, in 1 cm lange Stücke geschnitten), Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft und eine Tube farbige Zuckerschrift ist alles, was man braucht.

Die Plätzchen werden ausgestochen und in jedes kommt aufrecht ein Stück des zerschnittenen Strohhalms. Das gibt dann das Loch, durch das man ein Goldbändchen ziehen kann, um den Anhänger zu befestigen.

Nun backt man die Plätzchen nach Anleitung, lässt sie auskühlen, glasiert sie und wenn die Glasur trocken ist, schreibt man den Namen des Beschenkten in Zuckerschrift darauf. Ein bisschen aufwendiger als ein fertiges Kärtchen ist das schon, kommt aber viel besser an!

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20 Kommentare


#1
29.11.11, 20:47
und du schiebst die Plätzchen samt Stohhalm in den Backofen geschoben?
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#2
29.11.11, 21:35
Gute Idee! Jetzt fehlt mir nur noch ein nicht so schnell brechender Plätzchenteig!

Und: Nein, der Strohhalm bleibt draußen, der ist nur dazu gedacht das Loch in den Teig zu stechen. Bei der Hitze des Ofens würde ja das Röhrchen schmelzen und sich evtl über den Plätzchen verteilen.
#3
29.11.11, 22:08
Das gefällt mir, das mache ich gleich nach.
#4
30.11.11, 07:43
@Olimaus: Wäre logisch, die Halme nicht mit in den Ofen zu schieben, aber wieso muss ich sie in 1cm lange Stückchen schneiden???? *Grübel*
#5 pfote
30.11.11, 08:16
Ich lasse das Röhrchen drin, backe allerdings bei maximal 160 Grad Umluft, es schmilzt nicht. Wenn man das Röhrchen rausnimmt, dann "wächst" das Loch wieder zu.
#6
30.11.11, 08:25
Teufelsweib1966 hab für dich "gegrübelt",wenn du die Halme lang lässt verbrauchtest du wohl die ganze Packung da ja jedesmal der Teig daran kleben würde.
Toller Tipp mit den Geschenkanhängern.
#7 pfote
30.11.11, 08:40
Ah ja, und nach dem Backen natürlich das Röhrchen entfernen... zerschneiden muss man es, wie Walli051 ganz richtig gesagt hat, weil man sonst zu viele Röhrchen braucht und auch, weil die sonst wahrscheinlich nicht stehenbleiben würden im Ofen!
Entschuldigt bitte alle, dass ich mich da so missverständlich ausgedrückt habe!
Das ist mir leider erst beim Lesen der Kommentare aufgefallen.
#8 pfote
30.11.11, 09:30
@Olimaus: Am besten nimmst du einen Teig mit viel Butter und ohne Nüsse.
#9
30.11.11, 12:12
Das ist eine wirklich gute Idee. Muss ich einmal ausprobieren. Ich habe neulich auch irgendwo solche Sempel für den ungebackenen Teig gesehen, mit denen man den Namen stempeln kann. Passt sicher auch gut :)
#10
30.11.11, 13:21
eine frage: schmilzt der strohhalm nicht im heißen backofen?
sonst eine sehr nette, verwertbare und auch noch biologisch abbaubare idee. super!! eine schöne advents-und weihnachtszeit.lg
#11
30.11.11, 16:36
man könnte es auch mit rouladennadeln aus metal probieren. das loch ist zwar viel kleiner, aber ein faden passt durch
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#12
30.11.11, 18:11
Man kann die Kekse ganz einfach OHNE Loch backen. Und dann, gleich nachdem man sie aus dem Ofen wieder rausgenommen hat, macht man mit einem Barlöffel (die haben einen hohlen runden Stiel) oder ner Rouladennadel oder nem Streichholz - whatever - ein Loch, das bleibt. Nie würde ich Plastik mitbacken, wenn ich das essbar machen will.
#13
30.11.11, 18:49
Die Idee ist klasse! Wie da nun jeder das Loch zum späteren Anhängen reinmacht, ist doch egal. Ich finde die Idee mit dem Strohhalm auch am besten, wenn der natürlich (!) auch vor dem Backen heraus genommen wird.
#14
30.11.11, 19:12
Ich bin natürlich auch gleich über den Plastik-Strohhalm "gestolpert". Es gefällt mir gar nicht den mitzubacken. Wie wäre es mit Stroh-Strohhalmen? Sind die unbedenklich? (Ich meine die Dinger aus dem Bastelgeschäft. Die sind zumindest dicker als die Rouladennadeln.)

Die Idee insgesamt gefällt mir super gut.

Hat noch jemand ein einfaches / schnelles Plätzchenteigrezept?
#15
1.12.11, 12:14
Man kann vorm Backen auch eine Zwirnsfaden-Öse in die Plätzchen drücken.
#16
1.12.11, 12:22
@Teddy: in meinem Nähkästchen hat kein einziger Faden eine Öse. Was meinst Du?
-4
#17
1.12.11, 12:49
@miezepussi: ;)
Bist Du wirklich nicht in der Lage aus einem Faden (Seil, Strick usw.) eine Öse, bzw. Schlinge zu knoten???
#18
1.12.11, 13:35
@teddy

Ich bitte untertänigst um Entschuldigung, dass ich Dich dermassen missverstehen konnte. Ich bin davon ausgegangen, dass Du etwas Garnrollenähnliches in die Plätzchen drückst. (Ösen kenne ich nur aus Metall, nicht jedoch als selbstgeknotete Schlinge.)

Jetzt hingegen verstehe ich Dich so, dass Du vor dem Backen breits den Zwirn durch die Plätzchen ziehst und zuknotest. Gute Idee. Wenn man das Garn nimmt, welches man auch für Rouladen nimmt, sollte das Lebensmittel-technisch einwandfrei sein.
#19
2.12.11, 02:09
Ironisch:

Über das Augenzwinkern ;) sollte man weiterhin hinweg lesen. Dann läßt es sich gut Negativ-Daumen geben und kann dumme Kommentare äußern, wie "... bitte untertänigst um Entschuldigung ..."

Außerdem ist es mir völlig neu, daß Zwirn aus Metall besteht. Aber man lernt ja nicht aus. Bisher dachte ich, daß es ein starker und fester Faden ist, der eine höhere Reißfestigkeit besitzt als ein Nähfaden.

Ironie aus.

Ja, damit wurden und werden Rouladen zusammen gebunden.


PS: Ich fertige die Öse (Schlaufe) aus Zwirn, bevor ich sie in den Teig drücke. Dies ist wesentlich einfacher und schneller, als am ungebackenen Teig zu knoten.
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#20
2.12.11, 06:03
@teddy

uff. Dein Augenzwinkern steht gleich hinter meinem Namen und nicht hinter Deiner eventuellen ironischen Aussage. (Der Negative Daumen ist nicht von mir.)

Mein dummer Kommentar "... bitte untertänigst um Entschuldiugung..." empfindest Du als Angriff? Was glaubst Du wie ich folgendes verstanden habe: >>Bist Du wirklich nicht in der Lage aus einem Faden (Seil, Strick usw.) eine Öse, bzw. Schlinge zu knoten???<< Das klingt wie: "Bist Du zu blöd eine Schlaufe zu knoten?" Besonders die 3 Fragezeichen lassen keinen Ansatz von Ironie, den Du ja mit dem Smily erzeugen wolltest, aufkommen.

Fazit: Überleg mal wie das `rüber kommt was Du schreibst. Egal wie gut es gemeint ist. Auch die Wortwahl "Dein dummer Kommentar" ist weder ironisch noch freundlich.

Nun zum eigentlichen Problem: Ich habe wirklich nicht verstanden (bei Deinem ersten Post), dass Du eine Schlaufe knotest. Ich dachte Du nimmst etwas vorhandenes was irgendwie an einem Zwirn dran ist.

Ich hab dann mal den Duden befragt, der sagt zur Öse folgendes:
1. kleine Schlinge, meist aus Metall (an Textilien, Lederwaren o.&#8192;Ä.), zum Einhängen eines Hakens, zum Durchziehen einer Schnur o.&#8192;Ä.
2. (Seemannssprache) zum Befestigen o. Ä. von etwas gelegte Schlinge in einem Tau

Mir war nur Punkt 1 bekannt. Und wenn Seemänner Ösen in Taue machen können, dann können Hausfrauen/Hausmänner auch Ösen in Zwirnsfäden machen.

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