Der Grießschmarrn ist nicht schwierig herzustellen und wird den großen und natürlich auch den kleinen Süßschnäbeln am Tisch gleichermaßen gut schmecken.
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Grießschmarrn mit Kirschkompott

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Einen Grießschmarrn kann man entweder als leckeres Dessert zubereiten oder aber, man macht ein süßes Hauptgericht daraus, so wie ich es gemacht habe.

Wenn ihr den Schmarrn als Dessert zubereiten möchtet, braucht ihr die Zutaten einfach nur zu halbieren. Bei den Eiern solltet ihr jedoch 2 Stück verwenden.

Ich selbst habe für das Grießschmarrn-Hauptgericht bei der Verdoppelung der Zutaten nicht 4 Eier, sondern nur 3 Eier verwendet, da ich immer die großen Eier der Klasse L kaufe. Bei Verwendung von kleineren Eiern rate ich auch hier, die Anzahl für das Hauptgericht auf 4 Stück zu verdoppeln.

Jedenfalls schmeckt so ein Grießschmarrn immer, egal ob nun zum Dessert oder als Hauptgericht. Er ist nicht schwierig herzustellen und wird den großen und natürlich auch den kleinen Süßschnäbeln am Tisch gleichermaßen gut schmecken.

Hauptgericht für 2 Personen:

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Weichweizengrieß
  • 3 Eier Klasse L
  • Abrieb und von einer Bio-Zitrone
  • 2 EL neutrales Öl
  • 4 EL Zucker

Für das Kompott:

  • 1 Glas Schattenmorellen ohne Stein
  • 1 EL Speisestärke
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Die Milch wird unter Zugabe der Prise Salz aufgekocht. Der Grieß wird eingerührt und soll bei ganz kleiner Hitze ca. 10 Minuten quellen.
  2. Jetzt werden die Eier getrennt, die Eiweiße werden sehr steif geschlagen und die 4 EL Zucker lässt man während des Aufschlagens einrieseln.
  3. Der wird auf 175 Grad vorgeheizt.
  4. Die Eigelbe werden unter den lauwarmen Grieß gerührt und auch das aufgeschlagene Eiweiß wird mit dem Schneebesen unter die Grießmasse gehoben.
  5. In zwei etwa gleich großen, ofenfesten Pfannen wird nun jeweils 1 EL Öl erhitzt und die Grießmasse wird gleichmäßig auf die Pfannen verteilt und ca. 5 Minuten gebacken.
  6. Im Anschluss daran werden die Pfannen in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen geschoben und die Schmarrn müssen jetzt 20 Minuten fertig backen.
  7. In der Zwischenzeit werden die Kirschen erhitzt. Etwas vom Saft wird mit dem EL Speisestärke verrührt und die Kirschen werden damit ein wenig angedickt und warmgehalten bis die Schmarrn im Backofen gar geworden sind.
  8. Beide Grießschmarrn werden nun vor dem Anrichten noch ein wenig "zerrissen" und die Stücke legt man auf die vorgewärmten Teller. Dann kommt jeweils eine Portion des warmen Kirschkompotts über die Schmarrn und alles wird mit Puderzucker bestäubt.

Lasst es euch gut schmecken!

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23 Kommentare

1
#1
11.1.20, 10:50
Oh, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Ich liebe Griess auch als Milchsuppe.
Danke für das Rezept, ich werde es bestimmt mal zubereiten 
1
#2
4.2.20, 08:21
hört sich gut an und ich esse so etwas auch sehr gerne komme nur mit den beiden Bratpfannen nicht klar, erstend habe ich keine Bratpfannen die man in den Bachofen stellen kann und auch keine zwei der gleichen Größe sons hätte ich das dehr gerne nachgemacht
1
#3
4.2.20, 08:59
Werde ich heute Mittag gleich mal ausprobieren. 😁
#4
4.2.20, 10:02
@ChristelK2:   Das ist schade! Meine Bratpfannen mit 28er Durchmesser passen problemlos in den Backofen, den Griffen der Pfannen macht die Backofenhitze nichts aus. Ich bin jedoch ziemlich sicher, daß die Griffe Deiner Pfannen das auch überstehen. 
Du könntest vielleicht die Schmarrn nacheinander anrichten und den jeweils fertigen warmstellen, oder du machst einen größeren und einen kleineren gleichzeitig und teilst nach der Fertigstellung beide gleichmäßig auf. 
1
#5
4.2.20, 12:17
Sehr lecker liebe Brandy, werde ich auch gleich mal nach machen. Vielen Dank
@ ChristelK2, liegt es an den Pfannenstielen? Die umwickle ich mit Alufolie ( verwende ich immer wieder!!!! ).
2
#6
4.2.20, 13:44
Bei uns gibt es auch so was ähnliches, allerdings nennt sich das "Grieskoch". In den Teig tu ich ausser den bereits genannten Zutaten noch Vanillezucker, (dafür weniger Zucker ), Sultaninen und einen Schuss Rum. Das ganze fülle ich in eine feuerfeste Schüssel oder Form und gebe das dann ins Rohr, wo ich es so lange backen lasse, bis es oben eine schöne braune Farbe hat. In der Zwischenzeit karammelisiere ich irgend eine Saiseonfrucht, oder im Winter nehmen wi rSirup  oder einfach nur Kristallzucker her.
Aber das mit dem andicken von Kompott ist eine Gute Idee👍 und bei´m nächsten mal werde ich es ´mal probieren. Übrigens  - bei uns ist das ein Mittagessen
#7
4.2.20, 14:10
@flowerman:  Klar kann man auch aus meinem Gericht ein Mittagessen machen, dann wird eben vom Schmarrn eine größere Menge gebacken.
Die Zugabe von Rum bzw. Rum-Aroma, Sultaninen und Vanillezucker rührt vermutlich her aus dem Rezept vom Kaiserschmarrn. Dieser wird dann allerdings nicht unter Verwendung von Grieß hergestellt.

Aber warum auch nicht mal beide Rezepte in Teilen zusammenwürfeln, schmeckt sicher auch recht gut! 👍
#8
4.2.20, 14:24
@ChristelK2: ist wohl beides nicht zu machen, bei mir geht auch keine große und eine kleine Pfanne in den Ofen. Na ja man kann nicht alles haben im Leben ich bin auch mit einem einfachem Grießbrei zufrieden
#9
4.2.20, 14:43
@ChristelK2:  Das ist schade! 😢 Demnach hast Du wohl keinen Backofen in der Normgröße vermute ich mal! Dann ist es klar, daß z. B. in einen Minibackofen keine Pfanne hineinpaßt. Dann laß dir in jedem Fall aber den Grießbrei mit einem leckeren Kompott schmecken. 👍
4
#10
4.2.20, 14:51
Was auch sehr lecker ist : dicken Grießbrei kochen , in flache Formen füllen , kalt werden lassen (über Nacht)) , am nächsten Tag den Brei in Scheiben schneiden (Schnitzeldicke) , in Ei und Paniermehl panieren und in der Pfanne goldbraun backen . Dazu Kompott .
#11
4.2.20, 15:01
@Brandy: Ist mir auch bekannt, dass der Kaiserschmarrn was anderes ist.als der "Griesschmarrn" Der wird aber auch  nicht im Rohr sondern auf der Herdplatte zubereitet. und ist bei uns übrigens auch ein Mittagessen, genau so wie die Dampfnudel, oder  Apfel im Schlafrrock. Jeden Tag Fleisch - das muss nicht sein.
Komisch. In die verschiedenen Kuchen kommen auch meistens die gleichen Zutaten rein und trotzdem schmeckt jeder anders.
1
#12
4.2.20, 15:08
@ChristelK2: ja du hast fecht mein Backofen ist nur 50 cm.breit, es war damals nicht mehr Platz sonst hätte ich die Spülmaschine nicht stellen können, aber Gtiesbrei mit Kirschen heht allemal
1
#13
4.2.20, 15:09
@Schnuff: oh oh sehr lecker,...aber die Kalorien
1
#14
4.2.20, 15:12
@Schnuff: 👍

Das ist auch eine sehr gute Idee, wäre sicher auch was für @ChristelK2. So braucht sie keinen Backofen und kann trotzdem gebackenen Grießbrei-/schmarrnm mit Kompott essen.
1
#15
4.2.20, 16:31
@Brandy: deswegen habe ich es nicht geschrieben.  Fiel mir nur eben ein , als ich Dein Rezept gelesen hatte . Die Idee ist wohl aus Unterfranken , wo ich mal für 9 Monate in einer Küche war .
1
#16
4.2.20, 16:34
@Schnuff:  Macht doch nichts! So hast gleich "zwei Fliegen mit einer Klappe" erwischt! 
1
#17
4.2.20, 16:35
@ChristelK2: Du brauchst das ja nicht jede Woche zu essen . Aber man kann auch mal sündigen und sich dann darauf freuen . Vielleicht hast Du ja auch Freunde und ihr eßt das dann gemeinsam ?
1
#18
4.2.20, 16:35
@Brandy: das stimmt allerdings...
1
#19
4.2.20, 17:07
@Schnuff: 

Meine Oma füllte den noch warmen Grießbrei in eine gefettete Kastenform zum Abkühlen und Festwerden, am nächsten Tag wurde der so entstandene "Grießkuchen" gestürzt, in Scheiben von ca. 1,5 - 2 cm Dicke geschnitten und in Fett ausgebacken, paniert oder auch unpaniert. Dazu gab's Kompott, und das Ganze nannte sich Grießschnitten und war sehr lecker. 
1
#20
4.2.20, 17:13
ja klar auf jeden Fall sündige ich auch hin und wieder, esse ansonsten sehr gesund und ich kann es mir ja auch erlauben bin 1.70 groß undwiege 68 kilo also dann mal zu
#21
4.2.20, 17:20
@carancha: denke das ist das gleiche .
#22
4.2.20, 18:31
@Apfelbäckchen 13?: Wieder  was dazu gelernt. Die Kunststoffstiele einfach mit Alufolie umwickeln und dann passiert damit nix??? 
Habe ich mir bisher nicht zugetraut.
Werde ich jetzt mal mit einer Pfanne austesten. 😊
2
#23
4.2.20, 18:58
Hallo Seeräuber, ich bin auch für Alles offen, freue mich über Tipps und Tricks.
Aber das mit der Alufolie machen ja alle Fernsehköche vor, ist also nix von mir.
Es funktioniert  wirklich,, Alufolie evtl.doppelt nehmen .Oh, die heilige Greta rauft sich ihren Zopf.. Naja, kann man ja immer wieder verwenden. 
LG 

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