Grillen: Jagdwurstscheiben vom Grill

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Nachdem ich im Handel mal eingelegte Jagdwurst zum Grillen/Braten entdeckt hatte, zu einem unverhältnismäßig hohen Preis, kam mir die Idee, das mal nachzumachen- selbstgemachte Jagdwurstscheiben vom Grill.

Einfach eine Sorte nach Wahl (nehme meistens so ein 1 kg-Stück) in ca. 1,5 - 2 cm dicke Scheiben schneiden, ringsrum kleine Schnitte in Abständen machen, Marinade aus Senf, Ketchup, etwas Öl, evtl. Chilipulver, Kräuter, alles in der Zusammensetzung wie man mag und die Wurstscheiben darin ein paar Stunden einlegen. Danach ein paar Minuten auf den Grill und schön knusprig werden lassen. Durch die Einschnitte am Rand kriegen die Scheibchen eine Rädchen-Form und wölben sich auch nicht nach innen. Mal was Anderes als Bratwürstchen und wurden mir förmlich aus der Hand gerissen und werden bei jedem Grillen gewünscht.

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16 Kommentare


#1
17.5.12, 07:51
In Jagdwurst ist Nitritpökelsalz drin. Die würde ich nicht grillen.
Wenn doch, dann aufpassen, dass die Jagdwurst nicht zu heiß wird. Ist sonst ungesund, vgl.
http://www.curado.de/krebs-allgemein/Geraeuchertes-und-Gepoekeltes-nicht-grillen-4226/
#2
17.5.12, 09:34
Das probiere ich glatt mal aus. Danke.
#3 Upsi
17.5.12, 10:27
morgen wird jagdwurst gekauf und das lecker klingende rezept ausprobiert, danke
#4
17.5.12, 11:21
Nicht schlecht ;-)
#5
17.5.12, 13:28
Keine schlechte Idee! Wie du schon sagtest: mal was anderes als die ewigen Bratwürste!
3
#6 wurst
17.5.12, 13:41
Oder das einschneiden bleiben lassen und die so entstandenen Schüsselchen mit z.B. Grillgemüse füllen,,zum Frühstück geht auch Rührei.
1
#7
17.5.12, 15:53
Oder, wie @wurst schon gesagt hat, das einschneiden lassen, angrillen und die entstandenen Schüsselchen mit Dips oder Kartoffel- oder Nudelsalat füllen!
#8
18.5.12, 22:37
Ich kenne das. Allerdings habe ich das nicht gegrillt, sondern in der Pfanne gebraten. Das mit dem Einschneiden des Wurstrandes mache ich mal. Danke für den Tipp. Ach ja, wegen "grillen und ungesund" :man grillt ja nicht jeden Tag. Ich grille auch mal Kasseler, das soll auch ungesund sein....und ich lebe noch....hihi Ich denke , man kann das ruhig mal machen. Das ist meine Meinung dazu.
#9
21.5.12, 23:04
@Mandyx2010:
Da haste Recht, man sollte so etwas nicht grillen,aber maaal? Ist so lecker,es gibt auch Berner Würstchen da sind Wiener o.ä in Speck gewickelt für den Grill und es schmeckt lecker, auch wenn man nicht sollte, aber die Geschmacksnerven lieben es,also weg damit ;-))
#10
21.5.12, 23:08
na das ist auch eine tolle Idee wenn man was für´s Büffet mitbringt,auf die naheliegendsten Ideen kommt man erst hier,danke!!! ;-)
#11
21.5.12, 23:09
@wurst:
Ja für alle die was Kräftiges zum Frühstück mögen, schon fast vergessen und hier kommen die Erinnerungen wieder, Manno!!!! ;-))
#12
21.5.12, 23:11
@Mudder:
Bitte,gern geschehen,preiswert,lecker und passt!!!! ;-)
#13
22.5.12, 23:54
Ich habe allerdings nicht geschrieben, dass man es nicht grillen soll. Meinte nur, dass ich es noch nie gegrillt habe :)
#14
9.10.13, 17:11
Bekommt man eigentlich auch irgendwo in Süddeutschland norddeutsche Jagdwurst?? Muß sie mir immer aus dem Osten mitbringen lassen... :-(
#15 onkelwilli
9.10.13, 17:43
Für viele Wessis war es eine Überraschung, wenn sie in der Ex-DDR Jagdwurstscheiben mit Pilzsoße als "Jägerschnitzel" serviert bekamen. Ich bin auch drauf "reingefallen", geschmeckt hat es trotzdem.

@ Supernanny: Ich könnte mir denken, dass es auch in Süddeutschland etwas ähnliches gibt, nur unter anderem Namen.

P.S.: Wikipedia sagt: Jagdwurst ist eine Brühwurstsorte. Alternativ wird sie auch Schinkenwurst, Stuttgarter oder Schützenwurst genannt.
Sie besteht aus Schweinefleisch (Muskelfleisch und Schweinebauch) und Aufschnitt-Grundbrät. Teilweise wird für einige Rezepte auch Rindfleisch verwendet. Typische Gewürze sind Pfeffer, Mazis, Ingwer und Koriander. Als Süddeutsche Art bezeichnet man die Verwendung von Senfkörnern, dagegen als Norddeutsche Art die Zugabe von gehackten Pistazien. Das Fleisch wird grob gewolft und mit dem grob geschnittenen Aufschnitt vermengt. Meist wird auch Nitritpökelsalz und Farbstabilisator der Masse hinzugefügt, um eine hellrosa Färbung der Wurst zu erzielen. Anschließend wird die Wurst in Kunstdärme oder Konserven abgefüllt und gegart. Für die Variante Kaiserjagdwurst wird mageres Schweinefleisch verwendet und der Brät-Anteil ist geringer.

Allgemein wird sie kalt als Aufschnitt oder in Scheiben gebraten verzehrt. In Ostdeutschland ist sie als Jägerschnitzel zubereitet ein Traditionsgericht. Wie andere Brühwurstsorten auch eignet sich Jagdwurst ebenso als Einlage für Suppen oder als Fleischersatz bei Aufläufen und Pfannengerichten.

#16 peggy
9.10.13, 17:51
oh ja, Jägerschnitzel mit Stampfkartoffel...lecker!

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