Vor allem aufgrund der praktischen Vorteile, spielt Haarseife bei mir von nun an die Hauptrolle und Flüssigshampoo nur noch eine untergeordnete Rolle. Nebenbei kann man auch etwas Plastikmüll vermeiden und klatscht sich weniger Chemie auf den Kopf.

Haarseife eine Alternative zu Flüssig-Shampoo

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Für das Haarewaschen braucht man kein Flüssigshampoo. Es geht auch mit Haarseife. Ein kleines festes Seifenstück, das ohne Plastikverpackung daherkommt. In Bioläden oder Reformhäusern, auch schon in Drogerien gibt es inzwischen eine gewisse Auswahl an Haarseifen, hergestellt auf der Basis verschiedener (Duft-)Öle für unterschiedliche Haartypen. Der Preis zwischen 6 und 10 Euro wirkt erst einmal hoch, vor allem im Vergleich zu anderen Seifen oder Flüssig-Shampoo. Trotzdem wollte ich es einmal versuchen und habe mir eine Haarseife gekauft.

Hier meine Erfahrungen:

Erst einmal ist es ein seltsames Gefühl mit einem Seifenstück von den Haarwurzeln bis zu den Spitzen über die nassen Haare zu fahren, aber es entsteht ein feiner Schaum, den man genauso gut verteilen kann, wie den vom Flüssig-Shampoo. Beim zweiten Einschäumen gelingt es auch schon besser. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Das Haar sah gut aus, ließ sich gut durchkämmen und frisieren, fühlte sich kräftiger an, hatte mehr Volumen.

Meine Haare fetten nicht sehr stark, ich wasche sie normalerweise nur alle drei Tage. Mit der Haarseife sahen die Haare nach drei Tagen immer noch gut aus, so dass ich oft noch einen Tag länger warten konnte. Allerdings wurde dieses „kräftige“ Gefühl immer stärker, ja die Haare fasten sich irgendwann fast struppig an. Das liegt daran, dass wir sehr hartes Wasser haben und sich trotz gründlichem Auswaschen irgendwann so eine Kalkseife bildet. Also brauchten sie noch eine „saure“ Spülung. Das kann man mit Wasser und einem Schuss Essig oder Zitronensaft machen oder mit destilliertem Wasser aus dem Kondenstrockner oder mit einer minimalen Menge Flüssigshampoo. Ich hatte noch Reste von Flüssigshampoo da und habe wenige Tropfen davon nach dem Waschen mit Haarseife auf den Haaren verteilt (ohne Schaumbildung) und kurz einwirken lassen und dann gut ausgespült. Die Haare fühlen sich nun nach dem Waschen wieder weich an.

Mit der Haarseife brauche ich inzwischen nur noch alle 5 Tage die Haare zu waschen. Das liegt wohl an den guten Inhaltsstoffen. Die Haarseife selbst ist sehr ergiebig (ca. 30 Haarwäschen bei schulterlangem Haar). Sie kommt ohne Tenside, Silikone, Parabene und auch ohne Palmöl aus. Jetzt in der kalten Jahreszeit ist das sehr praktisch. Es spart viel Zeit und Stromkosten, die sonst für das Föhnen draufgeht. Es gibt sie in verschiedenen Duftrichtungen, die allerdings keine große Rolle spielen, da sie nach dem Waschen kaum mehr wahrzunehmen sind. Das ist mir nur recht, so kann ich den Duft bestimmen, den ich anlegen will. Ich achte beim Haarseifenkauf eher auf Form und Griffigkeit. Eine blockförmige Seife liegt beim Haarewaschen besser in der Hand als eine abgerundete (die flutscht immer weg).

Fazit:

Vor allem aufgrund der praktischen Vorteile (seltener waschen, leichter frisieren), spielt Haarseife bei mir von nun an die Hauptrolle und Flüssig-Shampoo nur noch eine untergeordnete Rolle. Nebenbei kann man auch etwas Plastikmüll vermeiden und klatscht sich weniger Chemie auf den Kopf.

Tipp der Redaktion:

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