Speisenatron hilft auch bei hartem Wasser: Der Kaffee wird so bekömmlicher.

Hartes Wasser und Kaffee?

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Bei hartem (also stark kalkhaltigem) Wasser:

Um den Kaffee oder auch den Tee bekömmlicher zu machen, eine Messerspitze Speisenatron mit ins Wasser oder aufs Kaffeepulver tun.


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10 Kommentare


#1 Andi
10.9.04, 10:04
Diesen Tipp kann ich nur bestätigen. Der Kaffee schmeckt dann wie Sammt und Seide.
#2 lasty
16.9.04, 11:18
aber nicht zu viel sonst schmeckts laugig
#3
9.12.04, 15:47
Kann ich bestätigen
#4 Leberwurst
31.1.05, 21:30
Nützlich wär's, wenn du erstmal schreibst, welchen "Kaffee" du überhaupt meinst. Selbst ich als Laie kenne 6-8 verschiedene Zubereitungsarten.
ich nehme mal an, es handelt sich um Filterkaffee aus einer 0815 "das ganze Leben ist ein Quiz" Kaffeemaschine???
Sowas ist generell nicht bekömmlich - ob da Natron hilft?
#5 Gnat -
18.2.05, 23:16
Wenn man unbedingt das Nervengift Koffein in Form von Kaffee zu sich nehmen möchte/muss, und auch noch möchte, dass es besser schmeckt, kann Natron nehmen. Bis hierhin gut. Aber das Wasser wird nur "weich" gemacht. Der Kalk, und nicht nur der, sondern auch alle anderen möglichen Schadstoffe, Schwermetalle und weiß Gott was noch für ein Dreck, bleiben dennoch vorhanden.
Wasser ist ein gutes Lösungsmittel, welches schließlich den Kaffee lösen soll.
Besser man nehme für seinen Kaffee destilliertes Wasser, und nicht nur da.
Reines Wasser für einen reinen Körper!
1
#6 Biggi
23.2.05, 11:17
Pur auf keinen Fall destilliertes Wasser trinken. Es entzieht den Köper Natrium- und Kaliumionen, welche für das Gehirn wichtig sind und auf Dauer, besonders Pur, schädlich sind. Wissenschaftler und Ernährungswissenschaftler warnen weiterhin. Bei Kaffee und Tee soll das nicht ganz so schlimm sein, da Mineralstoffe im Pulver sind und so wieder zugesetzt werden. Man kann mit einer ausgewogenen Ernährung den verursachenden Mangel ausgleichen. Nie bei einer einseitigen Ernährung verwenden, wie Kuren, Diäten, usw.
Hört lieber auf die Wissenschaftler und nicht auf irgendwelche, die sich als Experten ausgeben!
Nachzulesen auf jeder Wissenschafts-Web-Site!!
#7 Tanja
5.8.05, 22:35
Ich habe mal eine Zeitlang nur noch stilles Wasser aus dem Tetrapack getrunken, das es vor Jahren bei Aldi gab. Damit konnte sogar Babynahrung ohne Abkochen zubereitet werden. Nach zwei Wochen, als ich wieder Leitungswasser trank, fiel mir sofort der Chlor- und Kalkgeschmack auf.
Solches Wasser hat schon was für sich, obwohl das Leitungswasser in Deutschland ja eigentlich sehr gut ist, von bestimmten Regionen mal abgesehen.
#8
28.3.06, 22:50
Wer Zweifel an der Wasserqualität hat, kann es sich in Umweltlaboren auf Schadstoffe untersuchen lassen.
Ich hatte morgens beim ersten Aufdrehen soviel Kupfer drin, daß die Menge als krankmachend eingestuft wurde.
Abhilfe: morgens das erste Wasser nicht für Kaffee, Tee etc., sondern zum Blumengießen verwenden.
#9 Ich
5.7.10, 10:31
Hi kannst du dir vorstellen das keiner weis was speisenatron ist sag doch eifach salz
#10
15.5.11, 23:28
Hi - hierzu ein paar Kommentare

ad 1: Speisenatron ist Natron ist "Natriumhydrogencarbonat"

ad 2: Salz ist (im Alltags-Sprachgebrauch) Steinsalz ist Natriumchlorid

ad 3: Das Natron sorgt dafür, das aus Kalk (Kalziumcarbonat) Kalziumhydrogencarbonat wird. Dabei wird aus dem Natriumhydogencarbonat (Natron) allerdings Natriumcarbonat (Soda).
Das wiederum ist stark (!) alkalisch und sorgt für den leicht entstehenden seifigen Geschmack...

ad 4: Tee braucht weiches (= kalkarmes) Wasser. Kaffee braucht unbedingt hartes (= kalkreiches) Wasser.
Begründung:
- Die Gerbstoffe im Tee bilden mit den Kalzium-Ionen unlösliche Salze, die zu diesen "Blättchen" im Tee führen. Da die Gerbstoffe aber auch zum Geschmack beitragen ...
- Die Kaffeesäuren lassen sich durch den Kalk des Wassers quasi neutralisieren. Der Kaffee wird bekömmlicher und im Geschmack aromatischer, voller und weniger bitter. (Idealbereich: 25 - 30° dH)

ad 5:
Wer Kaffee (für die 08/15-Filterkaffeemaschine) nach "deutscher" Röstung kauft hat fast schon verloren. Ein Löffelchen Pulver zuviel: der Kaffee ist bitter. Eins zuwenig: der Kaffee ist fade.
Daher: Kaffee für den österreichischen Markt via Internet bestellen. (Kostet auch weniger als der hiesige). Der Kaffee wird schonender geröstet, enthält dadurch weniger Bitterstoffe, ins magenschonender und kann auch ziemlich "stark" gekocht werden, ohne dass gleich alle spucken müssen.

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