Huhn auf Reis

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Ist ein altes Rezept meiner Schwiegermutter. Dauert bisschen lange, ist aber super lecker. Für den Zeitaufwand, kann da aber noch eine Hauptmahlzeit gezaubert werden.

Man nehme

1 Suppenhuhn, am besten ein großes
Suppengrün, Zwiebeln, ein paar Pfefferkörner und ein paar Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer.

Erst mal das Huhn kochen mit dem Suppengrün und den Zwiebeln, Suppengrün und Zwiebeln sollten natürlich kleingeschnitten werden, grob zerteilen reicht aus.

Topf aufsetzen mit viel Wasser, es soll nämlich viel Hühnerbrühe dabei rauskommen. Zwei Stunden köcheln lassen. Dann Huhn rausnehmen, mit einem Schöpflöffel das Gemüse rausnehmen und zur Seite stellen.

Beim Huhn die Haut abziehen und dann zerteilen, am besten von Hand, Hühnerfleisch in kleine Fetzen zerreißen.

Jetzt kommen wir zum zweiten Schritt. Wir haben jetzt die Hühnerbrühe, das Gemüse und das Hühnchenfleisch und die Haut.

Was wir jetzt noch brauchen ist folgendes:

Reis, Champignons (aus der Dose, erste Wahl, wer möchte gerne frische - aus der Dose ist in dem Fall fast besser, weil sie nicht so trocken sind), Curry und Emmentaler Käse.

Während das Huhn so vor sich hin köchelt, kannst du bereits den Reis kochen und die Pilze kleinschneiden. Den Käse zum überbacken raspeln.

Bereite eine Auflaufform vor, eine hohe, indem du sie mit Butter einpinselst.

Wenn alles fertig ist, stehen vor dir jetzt: Reis, Pilze, Käse, Fleisch, Hühnerbrühe, die Haut und das Gemüse.

Jetzt geht es los:

In der Auflaufform erst den Boden mit Reis bedecken, Curry drauf, dann von dem Hühnchenfleisch, dann von den Pilzen und wieder eine Lage Reis, wieder Curry drauf, wieder Hühnchenfleisch, wieder Pilze, wieder Reis, wieder würzen und so weiter bis die Auflaufform voll ist.

Jetzt wichtig, wir wollen es nicht zu trocken, jetzt einen Teil der Hühnerbrühe angießen und das ganze mit dem Käse überstreuen und dann ab in den Ofen und etwa eine halbe Stunde mit Deckel drinne lassen - fertig ist das Huhn aus Reis.

Dazu serviere einen knackigen, am besten grünen Salat.

Aber was mach ich jetzt mit der restlichen Hühnerbrühe, der Haut und dem gekochten Suppengemüse. Mach ne leckere Hühnersuppe draus.

Die Grundlage ist deine Hühnerbrühe, bring sie zum Kochen und dann ein paar Bandnudeln rein, vielleicht hast du noch was von dem Fleisch übrig - rein damit, das Gemüse, rein damit. Und die Haut? Würzen und braten und wenn die Suppe fertig ist, reich sie dazu, so zum drauflegen.

Viel Spaß beim Nachkochen - und hört sich alles viel komplizierter an als es in Wirklichkeit ist. Ist superlecker und supergünstig, macht satt.

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6 Kommentare


#1
5.12.09, 14:44
Mna kann die Hühner brühe auch noch vorsichtig weiter einkochen und portionsweise einfrieren. So mache ich das immer, wenn ich Hühnerfrikassee mache, da braucht man auch längst nicht alle Brühe
#2 o.moe
5.12.09, 15:13
hört sich zum einen sehr lecker an und ist zum anderen auch recht gut erklärt (soll ja auch koch-legastheniker geben^^)

von mir: 5 punkte
#3 Claude
5.12.09, 17:44
Dieses Rezept finde ich super! Vielen Dank!
Aber ich werde die Haut bestimmt nicht braten und servieren...
#4
5.12.09, 19:16
Danke für das Rezept, das werde ich sicherlich bald ausprobieren. Danke auch für die ausführliche Beschreibung.

Für Hühnersuppe nehme ich allerdings keine Bandnudeln, sondern auf Wunsch meiner Kinder meistens Sternchen - oder Buchstabennudeln!
#5 chris
6.12.09, 08:48
WOW, lecker... das probier ich aus! Danke fürs Rezept :-)
#6
8.12.09, 14:24
Reis und Kaese klingt etwas gewoehnungsbeduerftig... aber nen Versuch isses wert!

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