Hunde erziehen

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Immer wieder sehe ich wie Hundebesitzer ihren Liebling zur falschen Zeit belohnen und dadurch nicht richtig erziehen.

Um ein Beispiel zu nennen:

Eine Freundin will nicht, dass ihr Hund jeden vor Freude anspringt, aber tut nichts dagegen, außer "nein" und "aus" sagen.

Zwar ist das ein Anfang, aber wenn man den Hund jedes Mal streichelt, wenn er an einem hochspringt, dann belohnt man ihn für sein falsches Verhalten.

Besser ist es man bleibt standhaft und streichelt den Hund erst dann, wenn er sich beruhigt hat, bzw., dass was er falsch macht, nicht mehr macht.

Ich hoffe mit diesem kleinen Tipp kann ich einigen helfen!

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Themen: Hunde

19 Kommentare


5
#1
13.6.14, 19:12
Ich seh das bei Freunden leider auch immer wieder... aber da ich keinen Hund habe, ist es schwierig anderen beizubringen, dass sie was falsch machen bei der Erziehung.
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#2
13.6.14, 19:33
Ich bin Hundebesitzerin und ich kenne sowas nur zu genüge...und man versucht sich ja auch dran zu halten, was man von Rütter und Co. so lernt...es gibt nur zwei Dinge die einen daran hindern die Probleme zu lösen:
1. Mitmenschen die nicht auf den Hundebesitzer hören (Bitte nicht streicheln! oder Ignorieren Sie den Hund!)
2. Wenn man genervt oder gestesst ist, vergisst man es einfach und will nur das es aufhört...
Moni und Dalmatiner Rocky grüßen...
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#3
13.6.14, 21:38
@kleine_Vampirella: Dass die Mitmenschen auf den Hundebesitzer hören sollten, löst ein Störgefühl bei mir aus. Sollten nicht die Hunde auf ihre Besitzer hören? Gehören Hunde, die nicht auf ihre Besitzer hören, nicht an die Leine? Ich meine, das Problem eines nicht hörenden Hundes sollte nicht auf unbeteiligte Mitmenschen abgewälzt werden.
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#4
13.6.14, 21:49
Ich glaube so war das nicht gemeint ..
Wenn man noch dabei ist dem Hund abzugewöhnen andere anzuspringen und dann kommt jmd zum Hund und streichelt ihn wenn er springt obwohl man der Person sagt das sie es lassen soll dann bringt es auch nichts...
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#5 xldeluxe
13.6.14, 22:31
Ich schließe mich Tatti94 an @zumselchen:

Warum sollten Mitmenschen nicht darauf hören, was ich wünsche, wenn es um meinen Hund geht?

Er ist nicht zwangsläufig schlecht erzogen, denn hier geht es um die Erziehung und er muss erst lernen!

Auch angeleinte Hunde springen an Bekannten/Verwandten/Freunden aus Wiedersehensfreude hoch und wenn ich nicht möchte, dass diese darauf reagieren, werde ich das äußern und erwarte, dass man das respektiert.
#6
13.6.14, 22:47
@xldeluxe
Wie kannst du noch schreiben!?!Du müßtest doch tanzen!!!1-5 für Holland!!!Gegen Spanien!!!
Hab dir mal den roten entfernt...rot=Spanien???
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#7
13.6.14, 22:57
@xldeluxe: Es sollte erst gar nicht dazu kommen, dass jemand durch einen Hund belästigt wird. Ich meine - ORANJE erhöht gerade auf 5:1!!! - ich meine jeder Mensch sollte sich frei und unbelästigt außer Haus bewegen dürfen. Also wenn ich gerade spazieren gehe und über mein virtuelles Dasein meditiere, und dann werde ich plötzlich von einem reellen Hund umgerannt, dann darf ich mich schon belästigt fühlen. Und als Hundebesitzer kann ich es auch nicht verlangen, dass der Belästigte auf mich hört, er ist ja schließlich nicht mein Hund, der Belästigte. Das darf ich als Hundebesitzer nicht verwechseln. Besitze ich also einen Hund, liegt die Verantwortung ALLEIN bei mir. ICH habe sicherzustellen, dass mein Hund niemanden belästigen kann, nicht der Belästigte!
Einen angeleinten Hund kann ich kurz halten, notfalls habe ich ihn schnell direkt am Halsband.
Vor allem bei fremden Mitmenschen gemahne ich zur Vorsicht, und gutes Benehmen kann man auch daran erkennen, dass man Unbeteiligte nicht ungefragt mit den eigenen Problemen (hier bzgl. Hundeerziehung) konfrontiert.
1
#8 xldeluxe
13.6.14, 23:04
@gruppenmuddi:

Ging während des Spiels nur per Handy........ Danke fürs Entfernen, wer war das denn?!?!?!?!?!??!!?? Muss ich erst böse werden?!?!?!?!? ;-))))))))

HUP HOLLAND HUP!
1
#9 xldeluxe
13.6.14, 23:12
@zumselchen:

Ich kann mich gerade gar nicht auf die Hunde konzentrieren, versuche es aber mal:

Wie reell ist denn der Hund, wie reell ist unser Dasein?

Sein ist Wahrgenommenwerden.
Die Wahrnehmung von Wirklichkeit setzten wir oft mit der Wirklichkeit gleich.........

Aber hier geht es um Hundeerziehung ;-)))
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#10
13.6.14, 23:20
So,Spiel zuende,jetzt nochmal ernsthaft: Ich finde,es gehört sich nicht,einen "fremden" Hund anzufassen...wie habe ich es gehasst,wenn einfach jemand in den Kinderwagen gegriffen hat,um die ach so süßen Babys zu begrabbeln...ich finde,das kann man ganz gut vergleichen...wenn die Kinder die ersten Schritte wagen,und sich mal an jemand Fremdes "festhalten",und sie dann von demjenigen angefasst werden oder sogar hochgehoben werden...GEHT GAR NICHT!!! (ist uns selber passiert)
Solange ich nicht die "Erlaubnis" habe,ein Lebewesen anzufassen,tue ich das auch nicht!Alles andere wäre ein Eingriff in die Persönlichkeit...
Außerdem müßte doch jeder wissen,das ich einen Hund noch animiere,weiterzumachen...
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#11 xldeluxe
13.6.14, 23:24
@gruppenmuddi:

Fremde Hunde würde ich aus Angst schon nicht anfassen.......

Und wenn es um Kinder geht, hast Du Recht:

Fast jeder tätschelt und das würde ich auch nicht gerne sehen......
1
#12
13.6.14, 23:26
@xldeluxe: Das ist die Frage der Fragen und steht in direktem Zusammenhang mit der Frage nach dem, was um unser Universum herum existiert. Vielleicht sitzt da jemand am Onlinefussballspiel, der Hund rubbelt sich am Bein des Spielers, der es gerade geschafft hat, 5 Tore zu schießen. ;-)

Vor der Hundeerziehung steht immer auch die Menschenerziehung.
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#13
14.6.14, 00:09
@gruppenmuddi: Das Problem stellt sich nicht, wenn der Hund bei Persönlichkeitsverletzungsgefahr durch Tätscheln bei Fuß gerufen und ggf. angeleint wird. Dann hat man doch als Herrchen die Situation unter Kontrolle. Das setzt allerdings voraus, dass man als Herrchen seine Hausaufgaben erledigt. Wenn ich meinen Hund zu Hinz und Kunz rennen lasse, kann ich nicht erwarten, dass er nicht angefasst wird, verhindern kann ich es so auch nicht. Wie schon gesagt, die Verantwortung für die Persönlichkeitsrechte des Hundes sowie auch der mit diesem in Berührung kommenden Mitmenschen liegt zunächst einmal beim Hundehalter.
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#14
14.6.14, 08:35
@zumselchen
Guten Morgen liebes zumselchen!Grundsätzlich hast du vollkommen recht!!!Habe ja auch nichts gegenteiliges behauptet.Nur sollte man das nicht so pauschal sehen...Gerade junge Hunde können ihre gute Erziehung mal vergessen,ähnlich wie bei Kindern!Weil man gerade einen Ball in der Hand hat oder eine Tüte mit Würstchen...;)
Selbstverständlich liegt die Verantwortung beim Besitzer,und nicht alle gehen dieser Verantwortung nach,was ich auch nicht Ok finde,aber wie gesagt,wenn der Hund sich mal vergisst,ist der Halter bestimmt auch nicht glücklich...ich frag mich manchmal auch,ob die Jungs ihre Erziehung vergessen haben!
Was ich eigentlich sagen möchte ist,das unsere Gesellschaft mehr Respekt und Toleranz zueinander braucht.
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#15
14.6.14, 08:54
Ach,ja...hab ich jetzt ernsthaft 2 rote Daumen wegen Fußball bekommen???
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#16
14.6.14, 09:14
Ich habe zwei ganz tolle Mädels, einen Yorkie (6) und einen Schäferhund(1) . Die Kleine ist der Wachhund und die Große unser Angsthase :)
Im Moment bin ich mit dem Schäferhund noch voll in der Erziehungsphase und es funktioniert bestens. Trotzdem würde ich sie nicht unangeleint im Wohngebiet laufen lassen, die Gefahr besteht ja nicht nur darin dass sie jemanden anspringt und mit ihrem Gewicht umwirft, wir haben auch Leinenzwang!
Alles in allem versuche ich mich an Regeln in der Erziehung zu halten und respektiere und akzeptiere die Meinungen anderer Hundehalter!


P.S. Holland war einfach spitze, beim nächsten Spiel trage ich Orange!!!
#17 xldeluxe
14.6.14, 10:05
Zum PS @16:

Sehr löblich! Sehr löblich ;-))))))
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#18 Upsi
14.6.14, 16:23
jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Hatte mein Leben lang Hunde und zur Zeit bin ich nur noch Pflegemutti und Hundesitter für Notfälle. Ganz gleich welcher Hund was macht, ob gehorsam oder giftig, ob er anspringt oder vor Angst den Schwanz einzieht. Die Ursachen liegen nie an dem Ende der Leine an dem der Hund hängt, sondern am anderem Ende. Ein Hund ist ein Lebewesen für das man Verantwortung trägt, im besten Falle achtzehn Jahre. Die meisten Halter sind sich ihrer Verantwortung bewußt und versuchen ihr bestes bei der Erziehung. Das nicht immer alles nach Wunsch verläuft ist normal. Ein Hund ist ein Rudeltier und braucht seinen festgelegten Platz im Familienrudel. Es bleibt aber ein Tier und somit nicht berechenbar. Ich bestimme wer mein Tier anfasst und ich bestimme wenn ich es nicht möchte. Leider gibt es überall noch Hundehalter die ihr Tier zum beißen abrichten. Wenn es in meiner Macht läge, würden die nicht mal ne Fliege von mir als Haustier genehmigt bekommen.

PS ich kann Fußball überhaupt nicht leiden, aber ich toleriere euren Optimismus. Von mir aus kann jeder Weltmeister werden :-)))))
#19
14.6.14, 21:36
@gruppenmuddi: Guten Abend, liebe Gruppenmuddi!
(Nun ist es schon wieder Abend!) Zu Respekt und Toleranz füge ich noch Verzeihenkönnen hinzu. Das reicht für heute, ich bin HUNDEmüde und sag: Gut's Nächtle!

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