Improvisierter Schlafsack

Jetzt bewerten:
3,6 von 5 Sternen auf der Grundlage von

2 Federbetten ein Bettbezug = Schlafsack.

Die Idee für einen improvisierten Schlafsack ist mir erst kürzlich gekommen, als ich in einem Sozialkaufhaus etliche Federbetten liegen sah und von den Problemen der Obdachlosen im Winter hörte.

Und - auch wenn die Kinder einmal draußen übernachten wollen (das muss ja nicht im tiefsten Winter sein) und man deshalb nicht extra einen Schlafsack anschaffen will.

Man nehme zwei Federbetten, einen Bettbezug, stecke die beiden Federbetten in den Bezug und den Schläfer dazwischen.

Der Einstieg erfolgt über die offene Knopfleiste des Bettbezuges.

Ich geb zu, das ist Impfovisation pur, aber sinnvoll. Denk ich.

Von
Eingestellt am

33 Kommentare


2
#1
14.1.14, 22:20
Für Obdachlose ist es , wie ich glaube, nicht so richtig praktikabel. Die Ärmsten müssen ja ihre Sachen immer bei sich tragen und Federbetten sind ja recht voluminös. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die auch. weil nicht mit dem Bezug vernäht, drin herumrutschen.
Wenn die Kinder draußen übernachten und es nicht gerade bitterkalt ist, ist das eine witzige Idee. Sie werden es bestimmt cool finden!
6
#2
14.1.14, 22:20
Sorry Maxl,

Du hast weder von Federbetten noch Schlafsäcken eine Ahnung!!!


Federbetten eignen sich NUR zum Zudecken!
Wenn man darauf liegt, werden die Federn/Daunen zerstört und man liegt auf dem blanken Boden. Außerdem passen in EINEM Bettbezug weder zwei Federbetten, geschweige denn dann noch eine Person dazwischen.

Schlafsäcke gibt es heute schon für ziemlich preiswertes Geld, für gelegentliche Übernachtungen im Freien. Dafür friert man aber sehr schnell.

Außerdem ist Dein "Tipp" extrem platzraubend.
#3 xldeluxe
15.1.14, 00:07
Ich finde die Idee lustig - und wie Maxi ja schrieb:

Es geht hier ja nicht ums Überleben im eisigen Winter !
3
#4
15.1.14, 05:14
@Teddy: Du hast recht, ich habe keine Ahnung von Federbetten.

Und ich hab auch noch nie in einem Schlafsack geschlafen, aber ich hab schon einmal sowas gesehen! Beides. Federbett und Schlafsack.
Beides kann mit Volumenmaterial gefüllt sein und mit Federn, bzw. Daunen.

Zwei Federbetten bekommst Du locker in einen Bettbezug. Dabei denke ich an die heute handelsüblichen abgesteppten Federbetten.
Das macht den Bezug prall und dicht. Man rutscht deshalb auch nicht drin herum, wenn man sich dazwischenfüllt.

Ich hätte vielleicht dazuschreiben sollen, dass der Tipp nicht geeignet ist für Personen über 100kg, da könnte es wirklich eng werden.

Dass die Walze sperrig sein kann, ist richtig. Aber habt Ihr Euch schon einmal das Gepäck von obdachlosen Menschen angeschaut? Die Leut müssen ja nun wirklich allerlei mit sich führen, um den Winter zu überleben.

Da reicht keine Iso Matte und auch keine Folie.
Ich frag mich eh, wie die Menschen das schaffen!
3
#5 Icki
15.1.14, 08:40
@Maxl: Ich habe es noch nicht begriffen, hast du schon in so einem improvisierten Schlafsack geschlafen oder ist das bisher ein reines Gedankenkonstrukt?

Wenn es Maxl bequem und warm war, ist mir egentlich egal, wie viel Schlafsack-Know-How dahinter steckt, dann ist es doch ein netter Tipp.
3
#6
15.1.14, 10:47
Nein, drin geschlafen hab ich nicht, aber ich habs ausprobiert!

Zwei Federbetten, ein Bettbezug - das klappt locker! (135x200 Standard)
Dann bin ich hineingeschlüpft und konnte mich trotz meiner 80kg bequem drin bewegen. Nachdem ich 160cm gross bin bräuchte ich nicht einmal ein Kopfkissen.

Eine Isomatte wäre als Unterlage empfehlenswert, der Weichheit wegen.

Ich hab ein Foto gemacht, vielleicht kann ich es dazu einstellen.
2
#7 Upsi
15.1.14, 10:59
Wenn wir früher campingurlaub im Ausland gemacht haben, wurde nach urlaubsende die Schlafsäcke immer an Bedürftige verschenkt, dazu noch die Lebensmittel die wir nicht verbraucht haben. So eine Freude und Dankbarkeit, da hab ich mir gerne beim nächsten Urlaub neue Säcke gekauft.
#8
15.1.14, 11:13
@Upsi: sehr gute Idee!
Und man muss nicht befürchten, dass die Schlafsäcke übers Jahr irgendein Gerücherl annehmen.

Nun, ein himalajafähiger Schlafsackersatz ist mein Vorschlag natürlich nicht.

Man könnte auch mit Bändern oder Schnüren die ganze Geschichte hautnäher bringen. Wie einen Concon.
1
#9 Upsi
15.1.14, 13:20
@Maxl: ich kann mir schon vorstellen das Kinder die gerne mal im Zelt im Garten übernachten, viel Spass an deinem lustigen Schlafsack haben. Wenn man sonst so etwas nicht braucht, wäre es unvernünftig extra teure Schlafsäcke zu kaufen und die ganz billigen wärmen nicht und die Reißverschlüsse gehen schnell kaputt.
4
#10
15.1.14, 14:10
..ich wollt ja auch nicht der Schlafsackindustrie den Hahn zudrehen.

Aber, als ich neulich im Sozialkaufhaus waf - für mich ist das ein Flohmarkteldorado - da ware eine auffalende Menge Federbetten da.
Und noch am selben Abend kam der Bericht über die Obdachlosen in Amerika mit der grad herrschenden Kältewelle. Und da hat bei mir einfach der Funken gezündet.
Ich hab in strengen Zeiten auch schon Berber gesehen, die aus einem Federbett so eine Art Mantel gemacht haben.
Armloch rein, Gürtel rum - es wärmt. Und gut is'.

Was können wir froh sein, dass wir den Pseudoschlafsack nur als "Spielzeug" für die Kinder verwenden müssen.
-3
#11 nenne
16.1.14, 03:19
zu #10
moin,
das sind die richtigen: im sozialkaudfkaus billig sachen "schießen", sie für teuer geld auf dem flohmarkt weiterverkaufen und sich dann so toll finden, wenn sie nen schlafsack für die armen obdachlosen erfunden haben.
7
#12
16.1.14, 09:45
@nenne: ...ja wie kommst mir denn Du vor!?!

Ich liefere im Sozialkaufhaus regelmässig meine Überstände ab, kaufe(!) gelegentlich etwas, was ich eigentlich nicht brauch, aber wo ich nicht widerstehen kann und schau mich um. (Übrigens wird ein Zuviel an Ware vom Sozialkaufhaus regelmässig entsorgt, weil denen sonst die Regale aus allen Nähten platzen würden....)
Es ist wie ein Flohmarkt. Da bummel ich auch durch, kaufe manchmal für billiges Geld etwas was ich eigentlich nicht brauch, aber wo ich nicht wiederstehen kann.

Und ich bezahle im Sozialkaufhaus immer einen höheren Betrag, als ich müsste.

Also verbreite Du da nicht irgendeinen Mist, den Du erstens nicht nachvollziehen kannst und zweitens Dich nix angeht!

Ausserdem war mein Tipp ein Tipp und keine Anweisung das zu machen.
Den Rest, der mir in den Fingerspitzen tobt, verkneif ich mir jetzt!
1
#13 Upsi
16.1.14, 11:15
@nenne: das war aber garnicht nett von dir, wie kannst du Maxl so etwas unterstellen? das grenzt ja schon an Beleidigung. Mir ist aufgefallen das deine kommentare oft grenzwertig sind, warum ? so ein Umgangston ist nicht nötig und hat auch nichts mit Kritik zu tun, die man hier natürlich äußern darf.
#14 xldeluxe
17.1.14, 01:37
Nenne, da hast Du aber in Deiner Wut etwas verwechselt, denn Maxi hat doch gar nichts davon geschrieben, außer, dass sie im Sozialkaufhaus viele Oberbetten gesehen hat, von den Problemen der Obdachlosen hörte und danach einen Bericht über die Kälte in NY.

Aber mal ganz abgesehen davon:

Niemand muss sich rechtfertigen, wo er was zu welchem Preis kauft und was er damit macht. Ich z.B. verkaufe unter anderem Dinge, die andere Menschen an die Straße stellen und für die es Sperrmüll ist: Für mich ist es oft eine finanzielle Goldgrube!
Und selbst wenn ich im Sozialkaufhaus oder auf dem Flohmarkt etwas entdecke, von dem ich weiß, dass es Wert hat, kaufe ich es natürlich auch zum Wiederverkauf. Was spricht dagegen?

Ich nenne das Geschäftssinn!

Und in Maxis ursprünglichem Tipp ging es sowieso weniger um Obdachlose.........
3
#15 nenne
17.1.14, 03:42
moin,
hy maxi
ich wollte mich bestimmt nicht im ton vergreifen.
ich habe aber schon menschen gesehen, die aus dem sozialkaufhaus die tollsten sachen abgeschleppt haben und sie später auf dem floh als "nachlaß meiner mutti" für richtig teuer geld verkauft haben. und ich bin der meinung, daß auch leute mit wenig geld anspruch auf schöne dinge haben (die wurden aber weggekauft).
ich kaufe auch dort ein(beziehe grundsicherung) und gebe selbstverstäbdlich dinge, die bei mir "über" sind dorthin ab.

und ich liebe flohmärkte und sperrmüll. habe immer ein paar 1x-handschuhe in der tasche.

ist nun alles wieder klar?
4
#16
17.1.14, 07:48
@nenne: ...na, da sind wir beide wohl übers Ziel hinausgeschossen...

Blos, Deine einstellung zum Kauf- und Verkaufverhalten kann ich nicht ganz verstehen.
Es ist das Prinzip des Handels, Dinge günstiger einzukaufen als zu verkaufen.
Was ist daran verwerflich?

Das Gebrauchtwarenangebot ist riesig. Deshalb wird ja auch alle paar Monate der Laden entrümpelt.
Soviele Bedürftige gibt es offensichtlich nicht, um all die Familienschätze aufzukaufen.
Ausserdem haben Bedürftige auch die Möglichkeit über einen "Schein" die Waren billiger oder kostenlos zu erhalten.

Was steht denn da so rum, in einem Sozialkaufhaus, jedenfalls in dem, das ich gelegentlich besuche.

Einzelteile an Geschirr, je Stück zwischen 50 Ct. und 1,50€.
Gläser ebenso.
Was irgendwie interessant erscheint ist gleich wesentlich teurer.
Freilich gibt es gelegentlich Aktionen, da kostet jedes Teil 10Ct, weil die Regale geräumt werden müssen. Da kann auch ein Wiederverkäufer vielleicht ein paar Euro verdienen. Und das soll er auch.
Immerhin ist so ein Sozialkaufhaus nicht an jeder Ecke, dann ist nicht jeder Besuch von Erfolg gekrönt.
Das Zeug auf den Flohmarkt bringen, Standgebühr bezahlen, sich stundenlang hinstellen - da ist jeder Cent hart verdient....!

Ich glaube, dass die Zeiten, in denen man noch ein echtes Schnäppchen machen konnte, vorbei sind.
Auch so ein Sozialkaufhaus kennt ebay & Co.!

Wirklich billig ist Bett- Tischwäsche, Handtücher und Vorhänge. Da kostet jedes Teil im Durchschnitt 1€, bei Vorhängen gehts nach Grösse.

Gelegentlich wird die Wäsche in einem Hotel ausgewechselt - da sind dann Mengen da und ich denke, dass auch die Federbetten aus einem Hotel waren.

Nachdem ich für meinen Theaterverein nähe, interessiere ich mich für Kleiderstoffe und Reste. Wenn da was da ist, was selten genug vorkommt, da freu ich mich richtig. Und mein Verein auch.

So, nun hab ich mich offenbart. Ich halte mich nicht für einen Sozialschmarotzer, blos weil ich gelegentlich ein Stofftier für meinen dementen Mann mitnehme.....

Servus
Maxl
#17 nenne
18.1.14, 03:36
zu#16
moin,
hy maxi,

in unserem sozialkaufhaus macht jemand die preise, der 0 ahnung hat -tolle geschliffene gläser für 10 cent- die ollen mit dem blauen stiel für 90 cent. logisch, daß der laden ein eldorado für flohmarkthändler ist. ich hab auch schon mal gedacht sachen zu kaufen, um sie bei ebay rein zu stellen.

es ging mir nur um die professionellen.

und so hat es sich--für mich angehört--

ich finde es toll, daß du für deinen verein dort sachen bekommst und daß du dich da so engagierst.

so, nachdem wir uns nun beide offenbahrt haben,
kauf deinem -hoffentlich-- lieben mann ein kuscheltier und grüße ihn -unbekannterweise-- von mir.

ich kenne diese nicht anerkannte arbeit, weil ich lange meinen dementen vater gepflegt habe. man konnte sich nicht nicht einigen, ob er "nur" dement war oder ob es alzheimer war, letztendlich ist er an einem gehirnzumor gestorben.

und dann bemühen wir uns weiterhin gemeisam um "nachhaltigkeit"d.h. ich meine dinge weiter zu benutzen-verwerten.

lg ein schönes wochenende

nenne
#18
18.1.14, 06:39
@nenne: ...ja, das mit den seltsamen Preisen kenn ich schon auch.
Wer auszeichnet, bestimmt die Preise und da entscheidet allzuoft der persönliche Geschmack.
Und man kann ganz klar erkennen, wer sich informiert und "den Markt" kennt.
Zur Zeit werden die Haushalte der 60er Jahre aufgelöst. Das ist eben die Generation die grad ins Heim geht oder eben verstirbt.

Ich habe meinen Haushalt auch in dieser Zeit gegründet und würden meine Sachen dazwischenstehen, sie würden sich nicht unterscheiden.
Da ist das Angebot mehr als reichlich und eigentlich will das keiner wirklich.

Wer clever ist und Platz hat, der könnte sich einen Vorrat anlegen und den zu gegebener Zeit mit Gewinn verkaufen.
Das haben wir mit den Teilen der 50er erlebt und zur Zeit sind die 70er gefragt.
Die 60er mit ihrer rustikalen Note wurden da übersprungen.

Aber die Zeit wird kommen.
Wenn man den Einrichtungsmarkt beobachtet, dann ist eine neue Gemütlichkeit gefragt und es wird nicht allzulange dauern, dann taucht auch wieder Rustikales
auf.
Und wenn sich ein Händler eine dieser scheusslichen Schrankwände einlagert, die er für 250€ bei der Diakonie kauft und sie damit vor der Hacke rettet,
#19
18.1.14, 06:55
@Maxl: ....jetzt gehts weiter.....

dann ist das doch in Ordnung.

Noch vor Jahren konnte man in München in den Hallen der Müllplätze Sachen mitnehmen. kostenlos.
Ich lebe mit vielen Dingen aus dieser Zeit.
Ganz eigenartig. Manchmal springt mich wirklich was an, was mich gefühlsmässig berührt. Das muss ich dann haben und mit dem umgebe ich mich sehr gern.

So ist das, wenn man sich hackelt und dann zu plaudern beginnt.

Servus
Maxl
#20
18.1.14, 10:56
@nenne
das war schon immer so, es ist und bleibt ein Markt.

Ich bin zwischen 1970 + 1980 auf Flohmärkte, zuerst als Käuferin für meine Malerei .... wurde dann zum Hobby ..:-)))
Ein Flohmarkt-Händler, arbeitete in der Firma meines Mannes, gab mir einige wertvolle Tipps für den Einkauf ... :D
und nahm mich mit auf den Flohmarkt nach Metz, hab mir damals mit seiner Beratung 2 schöne Teile gekauft ...
später bin ich auch mit einem Stand auf den Flohmarkt, das war mehr als spannend ... jeder der verkauft will verdienen ...
wenn die ersten privaten Stände aufgebaut sind, gehen die professionellen Händler über den Markt und kaufen ein, es sind die ersten Käufer ....
sie kennen die Nachfrage, den aktuellen Wert und die Unwissenheit der Leute die mal ihre Sachen schnell verkaufen ohne den Wert ihrer Schätze zu kennen.
Im Einkauf liegt der Gewinn ....
grünen Daumen für deine sozialen Gedanken ...
#21 xldeluxe
18.1.14, 11:53
.....und auf einmal ist ja alles ganz anders und war ja gar nicht so gemeint...........

Wenn ich so lese, wie viele sich auf Flohmärkten und in Sozialkaufhäusern verhalten, stelle ich fest, dass ich völlig unsozial bin:

Ich gebe niemals mehr als verlangt wird,
ich weise nicht darauf hin, dass das Teil 20x mehr wert ist als verlangt wird,
ich greife zu allem "Kostbaren", um es weiter zu verkaufen......


@ichtfeder:
Ich bin zwar kein professioneller Händler, gehörte aber über 20 Jahre zu den frühen Kunden auf dem Flohmarkt. Da hieß es samstags nach einer langen Arbeitswoche: 4.30 Uhr raus aus den Federn, um spätestens um 6.oo Uhr auf dem Flohmarkt zu sein (je nachdem welcher gerade wo stattfand). Nur um diese Zeit hatte man etwas Ruhe und konnte richtige Schnäppchen machen. Die späteren Besucher bummelten mehr so über den Markt, um sich die Zeit zu vertreiben. Meist war ich um 8 schon wieder zuhause, bepackt mit Schätzen, an denen ich mich erfreute.
#22
18.1.14, 14:07
@xldeluxe

ich weiß, hab ich auch einige Jahre gemacht,
erst als Kunde, später mit einem Stand, als meine Kinder klein und wir gebaut hatten,,, zusätzliches Einkommen und interessante Tätigkeit ...

aber auch Arbeit, abends hab ich das Auto mit allem einfach in die Garage gestellt und bin in die Badewanne, entspannen, relaxen und anschließend, meistens Sonntags nur Ruhe-Tag ....
war aber auch eine schön Zeit ....
der Kollege, den ich erwähnt habe, sagte anfangs mal zu mir:
"Sie stehen auch noch mit einem Stand hier" ... lach
so war`s ...:-))))))

#23
18.1.14, 15:32
NT zu 20 @Lichtfeder,
und ergänzend zu Maxl`s Kommentar!
die Zeiten ändern sich, die Trend`s und der Flohmarkt entwickelt sich entsprechend ...

zum besseren Verständnis:
Zum Bemalen habe ich die Rohlinge, altes Porzellan, Holz und sonstige Artikel auf dem Flohmarkt gekauft und einen Teil immer wieder bemalt verkauft und zwar auf Bestellung ...

das ich später selbst mit einem Stand auf den Flohmarkt ging hat sich ergeben, war lehrreich spaßig und ebenso lukrativ ...:-)
ich vergesse nie das erste Mal, mit meiner Freundin, das verdiente kaum eine Verkäuferin im Monat :-))
aber das Erlebnis war noch besser und unvergesslich ...:-))
wir haben beide, unabhängig voneinander, unseren Männern das Erlebnis berichtet, dank eines Tipp`s an uns Neulinge, konnten wir die Kunden für unsere Artikel scharenweise anziehen ... ;-))
Auch der Flohmarkt hat Gesetze, ebenso wie Werbung und Verkauf :-)))

Das ist jetzt 35 Jahre her, als die Flohmärkte überliefen mit Kram und privaten Ständlern und die Gebühren immer teurer wurden, war das für mich auch erledigt. Ich bin nur auf die 3 besten Flohmärkte hier, hat man ja bald herausgefunden.
2
#24
18.1.14, 19:03
...leider, leider hab ich keine Möglichkeit auf einem Flohmarkt einen Stand zu haben.
Mein Mann ist - wie Ihr inzwischen wisst - dement und ich kann ihn nicht aleine zuhause lassen. Mitnehmen geht garnicht, das würde ihn nach 10 Minuten langweilen und er würde heim wollen.

Vor Jahren hab ich einmal mit einem Trödelladen geliebäugelt, aber den Traum nie verwirklicht. Ich glaub, ich hätt mich auch schwer getan, die Dinge wieder zu verkaufen.
Irgendwie hängt man doch dran. So hab ich einmal eine Zeit lang Weisswäsche gesammelt. "Zum Zwecke des Wiederverkaufs" die hab ich heut noch.
Und Leinenballen und alte Bettwäsche - irgendwo ist immer eine Quelle sowas zu finden. Eines Tages werden die Kinder schlaflose Nächte bekommen, wenn sie das Haus auflösen müssen.

Ich bin ja schon dran, die Dinge bei ebay einzustellen, aber das ist ein mühsames Unterfangen - und nix verdient dabei.

Wenn ich an den alten privaten Müllplatz denke und was ich dort alles n i c h t mitgenommen hab..... Was sind da die neuen modernen leblosen Dinge dagegen. Sauber sind sie. Aber sonst....?????

Ja, so unterschiedlich sind die Leut.
#25
18.1.14, 19:56
@Maxl

mein Haus war auch voll, je mehr Platz umso mehr wird gesammelt,
so ist das mit Leidenschaften ..:-D
mein Haus hab ich schon aufgelöst, war nicht so leicht, aber es gibt immer neue Ideen :-))
sorge dich nicht, die Kinder haben kein Problem mit dem auflösen, sie hängen weniger daran.
#26 xldeluxe
18.1.14, 20:32
@Maxl:

Ebay ist nicht mehr so lukrativ wie früher, das stimmt schon, aber auch wenn ich nur wenig Geld für meine über viele Jahre gesammelten und gelagerten Sachen bekomme, ist es immer noch besser als wenn sie irgendwann mal auf dem Müll landen. Ich empfinde das Einstellen auch nicht wirklich als zeitaufwendig zeitaufwändig???) und wenn man täglich nur einen Artikel vorbereitet, kommt man höchstens auf 10 Minuten.
#27 nenne
19.1.14, 00:25
zu maxi
moin,
hab vorhin über mein e-mailpostfach geantwortet,
find ich aber nicht.

meine nichte nennt es nachhaltigkeit und benutzt statt papier die alte schiefertafel ihres vaters, um ihre arabischen buchstaben aufzumalen (studiert sie
), und sie war total begeistert von stulpen, die ich ihr aus einem abgelegten pulli genäht hatte.
ich benutze auch viele sachen vom sperrmüll--der spiegel an meiner badezimmentür, der hocker, auf dem ich gerade sitze, meine nachbarin hat mir erst montag nen ecrufarbenen riesenteller in oval mitgebracht- steht schon mit obst auf dem tisch.
die meisten möbel in denen ich wohne sind erbstücke oder gefundendes.
mir sind leute, die sich alle 3 jahre ne neue schranbkwand kaufen schon immer ???vorgekommen

maxi, wo wohnst du? ich mach bei dem trödelladen mit.
schönes we nenne

xldelux:
wir können ja uns auch in diesem anderen forum treffen, denn wenn du ein paar tipps hast, um sachen bei ebay einzustellen und mich beraten könntest, wär das toll.
nenne
#28 xldeluxe
19.1.14, 00:44
@nenne:
Das können wir auch gerne per pn machen!
#29 nenne
19.1.14, 06:29
moin,
dachte ich so.
lg
#30
19.1.14, 09:10
@nenne: ... wenn ich Dein "moin" richtig deute, dann wohnst Du am oberen Ende der Republik und ich unten. Zwischen München und Rosenheim.

Und - ich bin 70, mit meinem dementen Mann im Schlepp - da geht mit Laden garnix mehr.
Dafür leb ich jetzt meine kreative Lust an meinen Theaterkostümen aus.

Alles im Leben hat halt seine Zeit....

Servus
#31 nenne
19.1.14, 09:27
moin,
hy maxi,
ich könnt dich wohl höchstens besuchen, wenn ich bei meiner schwester bin, die lebt seit gut 20 jahren in mü (ich könnt das nicht)
alles hat seine zeit, du hast so recht.

ich leb meine kreative lust gerade an sachen, die meine schwester auf dem nächsten advendsmarkt verkaufen will, aus.

aber so einen laden....laß uns doch weiter über pn schreiben.
was interessiert die anderen was wir denken und fühlen.
ich wünsch euch einen schönen-guten- sonntag
ganz liebe g. nenne
1
#32
9.2.14, 15:40
Hi, ich finde die Idee mit dem Schlafsack gut. Wenn man, wie ich fülliger ist, paßt man in die gekauften Schlafsäcke nicht 'rein. Da ich schon längere Zeit überlege, wie ich mir einen großen Schlafsack nähen kann, bin ich für Deinen Tipp dankbar. Würde einen Bettbezug nehmen, der auf der längeren Seite zu schließen ist, dann ist das Einsteigen einfacher. Für die Innerei bieten sich die Decken an, die nicht aus Federn sind, dann kann man es auch einfach in der Waschmaschine waschen. Also ich verabschiede mich, muß jetzt meine Gedanken auf den Schlafsack richten.
#33
9.2.14, 15:54
@enol: ...Deine sichtweise ist sehr interessant - und ist bisher noch niemandem eingefallen.
Grad die Idee Flauschbetten zu benutzen, die man waschen kann finde ich sehr gut und hilfreich.

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen