Kalkränder in Glasvasen vorbeugen mit abgekochtem Blumenwasser

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Kalkränder in Glasvasen entstehen garnicht erst, wenn man abgekochtes Blumenwasser nimmt. (z.B. aus dem Trockner oder abgekühltes aus dem Wasserkocher). Die Blumen halten mindestens genauso lange, meistens sogar länger, weil auch keine Bakterien und Keime im Wasser mehr sind.

Genauso schön bleiben mit abgekochtem Wasser gefüllte Zimmerbrunnen.

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9 Kommentare


#1
26.10.06, 10:08
hey das is ja cool . hab mir grade nen kondenstrockner gekauft und weis gar nicht wohin mit dem wasser (wegkippen find ich zu schade ) und nur bügeln kann man ja auch nicht.
werde es mal versuchen
dankeschön
#2 Tulpe
26.10.06, 11:23
das Kondenzwasser aus dem Trockner würde ich nicht empfehlen, weil dort immer noch rückstände des Waschpulvers drin sein können und das ist eher schädlich für der Blumen.
#3 Schnegge
26.10.06, 11:25
Aber durch das abkochen verschwindet doch der Kalk nicht?! Die Bakterien schon, o.k..... müsste es nicht eher gefiltertes (Britta-Filter o.ä.) UND abgekochtes Wasser sein?
-1
#4
26.10.06, 12:36
Quatsch mit Soße. Entweder man läßt verkalktes Wasser durch den Wasserfilter laufen, oder man hat - auch nach dem Abkochen - noch immer den Kalk im Wasser. Allein durch Abkochen verzieht sich der Kalk ganz bestimmt nicht aus dem Wasser!
#5
27.10.06, 00:26
Ich wußte bisher nicht das Blumen in sterilem Wasser stehen müssen?
Hilfe,wie giesse ich jetzt meinen Garten?
Überall Bakterinen und Viren.....Das Leitungswasser in Deutschland ist aber auch verseucht!
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#6
29.10.06, 10:18
Kochendes Wasser kann deutlich weniger Kalk lösen als kaltes Wasser. Daher setzt sich ein Teil des Kalks im Wasserkocher ab, der ist dann auch nach dem Abkühlen nicht mehr gelöst.
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#7
29.10.06, 12:05
Und jetzt überlegt mal wo die Pflanze ihre Nährstoffe hernimmt wenn ihr die entfernt.
#8
9.1.12, 19:47
Bei dem Wasser aus dem Trockner hätte ich auch Bedenken - ich fülle für meine Blumen aber sowieso immer die abgekühlten Reste aus dem Wasserkocher in eine etwas größere Gießkanne, und daraus fülle ich auch meine Vasen bei Bedarf.

@#4: #6 hat vollkommen recht.

@#7: Stimmt, man beseitigt durch das Kochen einen großen Teil der Nährstoffe. Doch eine Schnittblume (von den irre wachsenden Schnitt-Tulpen mal abgesehen) verstoffwechselt bestimmt eh nicht mehr so schnell wie eine noch an der Pflanze befindliche. Hoffe ich jedenfalls. Und selbst wenn - da muß sich Hausfrau eben entscheiden, was ihr wichtiger ist: Die Blumen ein, zwei Tage länger genießen, oder eine kalkfreie Vase, die nicht zeit- oder arbeitsaufwendig gesäubert werden muß.
#9
9.1.12, 19:56
@#5: Natürlich müssen Blumen nicht in wirklich sterilem Wasser stehen, aber einige Bakterienarten erzeugen schleimige Absonderungen, die die Öffnungen im Stielende der Blumen verstopfen, so daß sie kein Wasser mehr aufnehmen können und schneller verwelken.

Und natürlich befinden sich Bakterien im Wasser, wie auch in der Luft, auf unserer Haut, in unserem Körper, - halt überall auf dieser Welt! Deshalb kann man aber noch lange nicht von Verseuchung sprechen, keine Sorge! Das tut man erst, wenn es sich um wirklich gefährliche Bakterien handelt, und wenn die Bakterienanzahl in einer bestimmten Wassermenge eine gewisse Anzahl überschreitet und dadurch zur Gefahr wird. Das wird aber in unseren Wasserwerken ständig genau überprüft und gegebenenfalls auch bekämpft, bevor das Wasser in unsere Haushalte kommt.

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