Kartoffelpfannkuchen mit Apfelkompott

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Kartoffelpfannkuchen mit Apfelkompott. Ein sehr leckeres und vor allem preiswertes Gericht.

Tipp vorab:

Damit die Pfannkuchen nicht anhängen, solltet ihr das Fett (Sonnenblumenöl) in der Pfanne sehr heiß werden lassen und dann erst die Teigküchlein hineingeben.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 bis 1,5 kg Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Ei, Salz, Pfeffer und eine Messerspitze Muskat
  • 1 EL Mehl zum Binden der Kartoffelmasse (zur besseren Festigkeit, kann man auch noch einen EL Haferflocken hinzugeben)

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen und anschließend auf einer klassischen Reibe reiben, oder im Mixer zu einem Brei verarbeiten.
  2. 1 Ei und 1 EL Mehl hinzugeben, die Masse gut mit Salz und Pfeffer würzen. Eventuell noch 1 EL Haferflocken hinzugeben.
  3. Das Sonnenblumenöl gut erhitzen und darin jeweils 1 bis 2 EL der Kartoffelmasse schön knusprig auf jeder Seite ausbacken.

Apfelkompott

1 kg Äpfel, schälen, vierteln mit 1 bis 2 Tassen Wasser und 1 Zimtstange ca. eine Viertelstunde weich kochen.

Mit Zucker oder Süßstoff süßen und zur Verfeinerung bis zu einer halben Tasse süße Sahne beifügen.

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19 Kommentare


#1
6.6.11, 21:12
Gerne auch als Reibekuchen oder bei uns als Dotsch bezeichnet. Alt bekannt und doch bewährt.
Würde die geriebenen Kartoffel aber vor dem braten gut abtropfen lassen bzw. ausdrücken.
#2
6.6.11, 21:38
Und jetzt noch ein gutes Schwarzbrot mit Butter.
Lecker, sach ich euch.
#3
6.6.11, 21:43
Das Rezept ist perfekt.
Danke für den Anschupser, nur die Haferflocken
weglassen.Hier bei uns im Ruhrgebiet nennt man die
Reibekuchen. Ach Mensch, die mach ich morgen.
Danke.
#4
7.6.11, 09:08
Bei uns sagt man Kartoffelpuffer :)) schmecken auch gut mit Salat oder mit einem Dip aus Schmand mit Kräutern vermischt drauf :))

Ein Tipp - man sollte auch immer ein Fett oder Öl nehmen das sehr hoch erhitzbar ist d.h. auch zum Fritieren geeignet ist.

Ich mache die Kartoffel-Pfannkuchen manchmal auch richtig als Pfannkuchen und zwar reibe ich die Kartoffeln ziemlich grob (wie Rösti) und dann auch ausbacken.
1
#5
7.6.11, 09:54
Kartoffelpuffer/Reibekuchen mit Apfelmus, da werden Kindheitserinnerungen wach. Mittlerweile bevorzuge ich geräucherten Sockeye Wildlachs, frisch aufgeschnitten vom Fischhändler meines Vertrauens und einen leichten, selbstgemachten Schnittlauch-Joghurt-Dip mit Zitrone dazu. Allenfalls das letzte Stück wird dann zum Dessert umfunktioniert und mit gut gekühltem Apfelmus verspeist.
Aber danke für den Tipp, meine Abendessenfrage hat sich soeben erledigt :-)
#6
7.6.11, 11:58
@Thouy:
JA - bin auch auf die Reibekuchen mit Lachs und Sourcreme umgestiegen, schmeckt einfach herrlich!
Die Haferflocken lasse ich allerdings auch weg - das Ei reicht zur Bindng und feste die Flüssigkeit ausdrücken muss einfach sein (s.Zartbitter).
Sie sollen ja knusprig mit weichem Innenkern werden und nicht rundum matschig.
Sonst alles wie zu Oma´s Zeiten :-)
#7
7.6.11, 12:45
ich liebe Kartoffelpuffer aber nach 3-4 Kartoffeln tut mir vom Raspeln immer der Arm weh ... egal ... die tiefgefrorenen schmecken scheusslich

ich danke für die Anregung, ein Schwarzbrot mit Butter dazuzuessen, ich kann mir gut vorstellen, dass das super schmeckt
#8
7.6.11, 13:41
hmmmmmmmm...auch wenn ichs anders mache, sind kartoffelpuffer mit salami und geriebenem Käse belegt der hammer...da bleibt der apfelmus sogar stehn...letzens haben wir sie auch wieder gemacht und ich hab sie mit hinterschinken, ananas und käse belegt....soooooooooooooooo lecker
#9
7.6.11, 17:32
Bei uns heißt das "Himmel & Hölle". Himmel weil die Äpfel oben auf dem Baum wachsen und Hölle... Kartoffeln unter der Erde.
Schmeckt einfach nur lecker.
#10
7.6.11, 17:56
@hannilein: Himmel & Hölle ???
Das werden doch Salzkartoffeln mit Butter, Milch
und Muskat gestampft und keine Pfannkuchen gebacken,
oder????
#11
7.6.11, 18:09
@mamamutti: Du meinst Himmel un Äd; sähr jot met Blotwoosch
(Himmel und Erde; sehr gut mit Blutwurst)!
#12
7.6.11, 18:22
@Blattlaus:
" kicher " Ich liebe Dialekte " lach "
Ja ich war mir erst auch nicht sicher und habe mal
bei verschiedenen Kochseiten nachgesehen. Himmel und Hölle
sind gestampfte Kartoffeln, Blutwurst und Apfelkompott.
Aber vielleicht klärt @hannilein uns ja auf ?
#13 giannanini
7.6.11, 21:19
Die guadn Reiberdatschi, die hat mei Mama immer gmacht wia i no kloa war, mit an Kompott dazua oda oafach Zimt & Zucker obn aufe! Ganz was guads!
#14
11.11.11, 17:25
@Agnetha: sage mal hast du einen Entsafter?
wenn ja:
schmeiße Kartoffeln und Zwiebel rein bringe hinterher beide Teile (Feststoffe und Kartoffelwasser) wieder zusammen, schon haste den feinsten Teig Ansatz dafür.
mache ich schon seit er ganzen weile so, man muß nur die Endstücke noch raus klauben.
ach ja für Kartoffelklöße geht das auch prima, weil man nur noch das Wasser dann abstehen lassen brauch(dann hat man noch die stärke) also nicht nur für die Säfte zu gebrauchen.
#15
12.11.11, 10:59
nö, Agnetha hat leider keinen Entsafter ... aber dafür schon Muckis vom Kartoffelgeraspel

aber schönen Dank für den Hinweis, gitti
#16
12.11.11, 11:17
Ich reibe die Kartoffeln mit der Küchenmaschine, feiner Reibeeinsatz, den ich auch zu Nüsse mahlen etc. benutzen müsste. Das geht super schnell und die Fingerspitzen bleiben heil. ;)
Ich habe lange gezögert, mir so eine "Minna" zu kaufen, aber ich benutze sie jetzt seit langem mehrmals pro Woche und bin rundherum glücklich, dass ich sie habe. Jetzt kann es Kartoffelpuffer, Möhrensalat etc. öfter geben (nach 1,5 kg hatte ich sonst auch lange Arme) und sie knetet auch fleißig meine Teige, während ich die Formen vorbereite. :)

Ach ja, ich füge lieber noch einen EL mehr Mehl hinzu, statt das ganze gute Kartoffelwasser wegzugießen. Puffer sinds immer noch, werden bei uns jedenfalls nicht zu mehlig.

Stehen bei uns demnächst auch wieder auf dem Speiseplan. Guten Appetit allen! :)
#17
5.11.12, 12:10
Hallo gitti2810

danke Dir für Deinen Tipp,
dann nehme ich meinen Entsafter wieder aus dem Keller, für mein Kartoffelbrot, dafür muss ich 1 kg Kartoffeln fein reiben, kostet aufgeriebene Finger und einen lahmen Arm..-)))
-1
#18 Oma_Duck
5.11.12, 13:11
Es ist schon fast alles gesagt, nur noch soviel:

Am besten eignen sich "mehlige" Kartoffeln. Die klassische Reibe ist allen zu empfehlen, die eine etwas gröbere Konsistenz vorziehen - etwas feiner als "Röstis". Zwiebel aber so fein wie möglich reiben!
Ich habe dafür so eine Patentreibe mit Führungsschiene und verschiedenen Einsätzen, sowie einem Festhalte-Knauf mit "Stacheln", um die Fingerkuppen vor unerwünschtem Abraspeln zu bewahren.
Übermäßiges Auspressen des Saftes ist nicht notwendig, lieber mit etwas mehr Mehl und Ei binden - der Saft enthält wertvolle Geschmacksstoffe.
#19
5.11.12, 13:53
Oma Duck,

hast Du mein Kartoffelbrot schon gebacken?

brauche nur dort Kartoffelmus, gebe selbstverständlich Kartoffelwasser und Stärke in den Teig, ist doch klar ....... unter uns altgedienten Hausfrauen ... O.))

ansonsten natürlich immer die klassische Reibe :-)))

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