Klamotten im Laden testen - und online kaufen

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Viele Labels haben einen Online-Shop. Dort bekommt man spätestens mit Beginn der neuen Saison die Klamotten aus der alten deutlich billiger. Also ab in den Laden, die Sachen testen, die dir gefallen, Größe und Seriennummer notieren (wichtig!) - und dann ein paar Monate warten, um die entsprechenden Sachen billiger im Internet zu kaufen.

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35 Kommentare


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#1 KKunkel
10.5.07, 09:04
Wenn das alle machen, können sich die Läden nicht mehr lange halten! Und dann werden Leute entlassen oder Filialen geschlossen.
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#2
10.5.07, 09:35
Diese 'Geiz ist geil'-Metalität wird uns noch in den Ruin führen.
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#3 Lokalist
10.5.07, 09:46
Und sich hinterher beschweren, das es keinen Laden mehr um die Ecke gibt, in dem man mal schnell was einkaufen kann.
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#4 vanita
10.5.07, 10:13
Wenn die Saison vorbei ist, ändert sich oft auch die Temperatur. Was will ich mit einem Sommerteil im Herbst usw.?
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#5 MArtin
10.5.07, 13:24
Und wer bezahlt die Beratung im Fachgeschäft? Qualität hat ihren Preis. Und Service eben auch. Wann wird Deutschland das endlich verstehen?
Auf der einen Seite jammern, dass alles noch viel billiger sein müsste und auf der anderen Seite jammern, dass die Löhne sinken und Produktionen ins Billiglohnausland verlegt werden... Doppelmoral nennt man sowas - glaub ich.
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#6 Holger
10.5.07, 14:46
nein, das ist keine Doppelmoral!
Einfach Dummheit!
Geiz ist dumm und kurzsichtig!
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#7
10.5.07, 16:59
Naja wenn ich ein Teil sehe das mir gefällt dann will ich das sofort haben und nicht erst in nem halben Jahr...
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#8 Icki
11.5.07, 00:11
So funktioniert es nicht! Klingt vielleicht nicht schön, aber als Konsument haste auch ne Verantwortung!!
(Mir ist klar, dass ich dir damit das gleiche sage wie die 7 Meinungen vor mir, aber das regt mich grad echt auf!)
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#9 niliqb
11.5.07, 06:16
Sorry, aber das ist schlicht und ergreifend nur asozial.

Angesehen von den Folgen für den örtlichen Handel (wie oben schon erwähnt), ist es in meinem Augen auch absoluter ökologischer Schwachsinn, sich ein Teil, dass offensichtlich in der Region schon im Laden hängt, nochmal in individueller Verpackung quer durchs Land oder Europa schicken zu lassen.
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#10 Hell-mut
13.5.07, 14:28
Schäm dich für diesen Schmarotzer-Tipp!!
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#11 Gabi
13.5.07, 17:39
Wenn die überteuerten Preise in den Label-Boutiquen auf Normal-Niveau schrumpfen würden, würde immer noch mehr als genug verdient, und niemand würde auf Tricks dieser Art kommen. Wer allerdings meint, sein Geld lieber zum Fenster rausschmeißen zu müssen, kann es ja gerne tun. Diejenigen, die sich hier so empören, müssen sich um die Gewinne der Betreiber keine Sorgen machen. Die kommen sich zurecht, sonst hätten sie ja keine Läden.
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#12 Icki
14.5.07, 13:48
Als ob jeder Ladenbesitzer in Saus und Braus leben würde. Dass es im Internet von der Markenseite billiger ist, ist ja klar, schließlich fällt ein Zwischenhändler weg, der mit dem was er verkauft seine Familie ernähren soll. Frage ist nur, ob man das Wegfallen von Zwischenhändlern unterstützen soll.
#13 Gabi
14.5.07, 16:03
Sicherlich lebt nicht jeder Ladenbesitzer in Saus und Braus, aber in diesem Fall handelt es sich um Label-Boutiquen, wo z.B. eine Jeans schnell mal € 400,-- kostet. Wenn bei solch einem Preis kein Gewinn übrig bleibt, weiß ichs auch nicht.
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#14 Psaine81
3.6.07, 19:42
Ich arbeite selbst in einem Klamottengschäft,und ich muss ehrlich sagen,ich kann Kunden nicht ausstehen die unnötige Modeshows veranstalten und am Schluss nix kaufen!
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#15 Kay
26.11.08, 14:15
Soviel zum Thema "Einzelhaendler in der Stadt". Na vielen Dank auch. Auf solche "Spar-Tipps" kann ich gern verzichten!
1
#16
11.1.09, 00:04
Ich find es sehr schön, dass man hier so viele sozial engagierte Nutzer finden kann - aber irgendwie haben die etwas zu kurz gedacht.

Natürlich sollte man die Regionale Wirtschaft stärken und am besten in die Boutique oder den kleinen Laden um die Ecke gehen, aber das sind dann meistens die Geschäfte in denen man keine Labels findet, die man so einfach im Internet kriegt.

Was die großen Ketten wie H&M, Mango, Zara und Co angeht:

1. Die oben gerühmte Beratung im Geschäft ist nicht unbedingt immer die Beste, wenn sie überhaupt erfolgt. Meistens ist ja nirgendwo ein Mitarbeiter zu finden.

2. Die Sachen, die man im Laden nicht kauft, findet man später auch eher selten im Netz, denn sie sind dann meistens ausverkauft.
Also alles nicht so schlimm.

3. An alle Moralisten: Anstatt euch Sorgen um die Produzenten und deren Einkommen zu machen, denkt mal an die Arbeitnehmen. Und das im globalen Rahmen.
Ehrlich gesagt versuche ich mittlerweile, nur noch in den kleinen Geschäften einzukaufen, und nach Möglichkeit Ware made in Italy(etc.) anstatt made in India(von 8 Jährigen Kindern, deren Lebenserwartung gerade mal 30 Jahre beträgt und die pro Monat einen Lohn von höchstens 30€ bekommen).
Zusätzlich finde ich die Kleidung, die ich da bekomme, viel besser als den z.T. minderwertigen Einheitsbrei, den man in der Innenstadt finden kann.

Aber "wirklich sozialverträgliche Kleidung" zu kaufen, ist den meisten Leuten dann doch zu teuer.
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#17
17.1.09, 16:56
Nur weil "Made in Italy" draufsteht, muss das nicht heissen, dass 8-jährige indische Kinder nicht an dafür arbeiten mussten. Heutzutage werden fast immer die einfachen Produktionsschritte in Ländern mit billigen Arbeitskräften durchgeführt. Um "made in Italy" draufzuschreiben reicht es, wenn die Kleider dort ausgeschnitten werden.
Wollte ich nur kurz anmerken.
2
#18 Tobias
8.3.09, 15:05
Danke an alle die so etwas machen!
Wir haben (noch) einen Laden im Einzelhandel.
Und der macht wegen solcher Geschichten bald zu!

Und Tschüss
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#19 Gast--
13.4.09, 13:57
Klingt gut! Vielleicht könnte man ja vorher Sachen im Internet angucken, dann im Geschäft anprobieren und später, wenn sie billig im Internet angeboten werden, kaufen.
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#20
22.5.09, 23:20
ich finde den Tipp gar nicht so schlecht. Man muß heut zu tage gucken wie teuer das ist und jeden Penny drei mal umrehen.
mache habe fast kein geld, weil alles teuer wird.
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#21 Studentin
22.10.09, 16:25
Die wirklich schönen Sachen sind aber bald ausverkauft, da ist nix mit alter Saison. Da kriegt man doch nur noch den Schrott, den sonst keiner will und der eh niemandem steht. Drauf hoffen sollte man jedenfalls nicht, dass es das Teil noch gibt, dass man damals im Laden gesehen hat. Bei beliebten Shops sind bei schönen Stücken manche Größen schon nach einer Woche ausverkauft! Eigene Erfahrung.
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#22 kikkele
21.1.10, 18:57
Ich würde den örtlichen Einzelhandel gerne unterstützen, wenn man mich ließe...! Vieles ist hier in der Kleinstadt gar nicht mehr zu bekommen, und anstatt mit viel Zeitaufwand und dem Auto in die nächste Großstadt zu fahren, bestelle ich dann auch lieber online (aktuelles Beispiel: Rundstricknadeln bestimmter Länge und Stärke). Ein Teufelskreis! Ich lasse mich allerdings nicht vorher ausführlich im Einzelhandel beraten oder probiere endlos Kleidung an, das geht mir dann doch zu weit...!
#23 angelika
23.1.10, 12:54
Finde ich unmöglich! Andere Leute und deren Geschäfte (sind ja auch mit Kosten verbunden) ausnutzen! Man sollte ein wenig an die Region denken, in der man ja sicher auch selbst gern seinen Arbeitsplatz behalten möchte. Außerdem: was will man mit Klamotten aus der vorherigen Saison?
#24 angelika nochmals
23.1.10, 13:04
Oh! Hatte gar nicht gesehen, daß sich so viele andere schon vor mir empört haben. Finde ich toll, daß es doch noch Menschen gibt, die an den Einzelhandel im Ort denken. Es geht auch nicht nur um die finanzielle Seite, es geht auch um's menschliche. Irgendwann stehen wir alle nur noch wie die Roboter in großen kahlen Hallen und verpacken und verschicken. Das Ganze dann mit zweistündiger An- und Rückfahrt.
Na Bravo!
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#25
21.2.10, 21:45
an sich eine tolle idee...
doch durch solche menschen werden Einzelhändler wie ich leider arbeitslos:)
also bitte nicht nachmachen:)
-1
#26
17.4.10, 14:13
@#20: So isses ! Euro gleich TEURO !
1
#27
15.6.11, 17:11
Klar,
unter dem Aspekt betrachtet ist es nicht so einfach im Onlineshop zu bestellen. Aber ich lebe auf dem Land und es macht für mich nicht immer Sinn für Unterwäsche oder ein paar T-Shirts in die Stadt zu fahren.
Deshalb bestelle ich - um ehrlich zu sein - ab und zu bei Cecil.de
Die Marke kenne ich und ich weiß welche Größe ich brauche und so weiter
#28
5.7.11, 22:14
Also ich muss sagen, dass ich gerne im Internet einkaufe. Geld hin oder her. Klar gibt es die Sachen dort auch oft günstiger. Aber mir ist es zu anstrengend erst in den Laden zu gehen um es dann günstiger im Internet zu finden. Ich gucke einfach gleich im Internet. Mir ist wichtig, dass ich auch Qualität bekomme. Und ich habe wohl einen ähnlichen Geschmack wie lamendel. Ich habe auch schon ab und zu bei CECIL eingekauft. Also im Internet meine ich. Schöne Sachen haben die da.
#29
12.7.11, 16:16
Hi,

nur m Geld zu sparen würde ich auch nicht im Internet bestellen und schon gar nicht auf diese Weise. Was mich allerdings immer häufiger dazu bringt Online zu gucken ist das manche Shops doch eine wesentlich größere Auswahl haben als im Geschäft. Momentan guck ich am häufigsten bei H&M, Esprit und StreetOne aber ich bin natürlich offen für neues!!!
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#30 MiO
18.3.12, 02:40
:-))) unglaublich wie weit das I-Net unser Leben verändert, so bequem und ... billig. Wir unterstützen den regionalen Handel und haben im Falle eines Falles einen Ansprechpartner - das ist mitunter VIEL wert !!!
#31 Pitz
18.3.12, 10:08
Oh Heidi78, um Geld zu sparen, würde ich durchaus im I-Net kaufen. Warum gibt es denn dieses?
Wollen wir mal ehrlich sein. Wir alle werden versklavt mit Spams. Warum nicht daraus auch Nutzen ziehen soweit ethisch vertretbar?

Fiel mir nämlich gerade bei der bei mir immer wieder aufblitzenden Werbung auf, dass ich meine 10 % bei Esprit nur über I-Net-Bestellung einlösen kann und nicht im örtlichen Shop (der sowieso gut läuft). ;)
3
#32
15.7.12, 15:21
Find ich doof!

Entweder ich verzichte auf persönliche Beratung und bestelle im Internet oder ich nehme persönliche Beratung in Anspruch und kaufe es dann auch im Laden. Aber nur wenn ich überzeugt bin!
Meine Familie ist selber im Einzelhandel tätig und ich stehe grundsätzlich auf deren Seite, aber ich muss sagen, dass die Beratung in vielen kleineren Geschäften (und auch großen Ketten) mittlerweile so miserabel ist, dass manch ein Geschäftsinhaber sich nicht wundern muss, wenn die Kunden ausbleiben. Wirklich fachmännische Beratung bekommt man für mein Gefühl doch leider eher selten.
#33
15.8.13, 09:00
Würde wir nicht für Hungerslöhne arbeiten,würde ich den Handel vor Ort auch mehr unterstützen.Und das würde ich sehr gerne tun.Aber es ist ein nicht zu stoppender Kreislauf.Am Ende werden nur noch große Ketten überleben(obwohl es ja auch bei diesen vermehrt zu Insolvenzen kommt).
#34
2.10.13, 22:39
Und irgendwann gibt es dann keine Läden mehr... Nur noch OnlineShops... Ich versteh deinen Beweggrund. Auch ich hab schon Kleidung lieber online über ein Rabattportal gekauft als für fast das Doppelte im Laden. Aber es ist eine zweischneidige Sache...
-3
#35
4.12.13, 00:56
@#2: was interessiert mich der Ruin von "Klamotten"läden, geht mir am Ar... vorbei wenn die pleite machen.

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