Kohl kochen ohne Gasentwicklung

Kohl mit etwa zwei Fingerbreit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Das Wasser abgießen und den Kohl mit frischem Wasser erneut aufsetzen. An dieser Stelle würze ich auch meist den Kohl. Blähstoffe des Kohls werden beim ersten Aufkochen freigesetzt.

Jeder weiß, Kohl tendiert dazu Blähungen auszulösen. Meine Mutti hat mir deshalb beigebracht, jegliche Kohlsorten folgendermaßen zuzubereiten: Kohl mit etwa zwei Fingerbreit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Das Wasser abgießen und den Kohl mit frischem Wasser erneut aufsetzen. An dieser Stelle würze ich auch meist den Kohl. Die Blähstoffe des Kohls werden beim ersten Aufkochen freigesetzt und mit dem Wasser abgegossen. So kann man mit Freunden Kohl essen und danach noch etwas unternehmen, ohne dass die Hose kneift. Mit Porree kann man übrigens ebenso verfahren.

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19 Kommentare
Bohne
1
Jaaaaa,

und die Spurenelemente etc. schüttest Du gleich mit weg. Tu einfach Kümmel rein und koch den mit, schmeckt super und pupst nicht. Kümmel geht wunderbar auch bei weißen Bohnen und Sauerkraut.

(Wehe jetzt sagt jemand ääääh oder igittigitt)

Grüße Böhnchen
5.10.05, 20:37 Uhr
2
Bei Bohnen hilft auch Bohnenkraut, falls jemand keinen Kümmel mag.
5.10.05, 21:56 Uhr
Böhnchen
3
Wie geht das mit dem Bohnenkraut? Kann man das so mitkochen wie es ist? oder kann man nicht alles vom Bohnenkraut mitessen? z. B. nur bestimmte Teile? Und wie lange muss das gekocht werden? Gleich zu Anfang mit rein?
6.10.05, 09:00 Uhr
4
Bohnenkraut wird meistens im ganzen mitgekocht, und dann während oder nach dem Garen entfernt da es eine starke Würzkraft hat. Bohnenkraut gibt es getrocknet oder frisch, leicht im Garten selbst anzubauen, Bergbohnenkraut auch im Topf das andere lieber im Garten da es sehr groß wird, säät sich selbst wieder aus. Auch bei anderen Hülsenfrüchten, Hammel-, Ziegen- und Schweinefleisch verwendbar.
6.10.05, 10:32 Uhr
Böhnchen
5
Danke schön!
12.10.05, 20:35 Uhr
6
Man kann den geschnibbelten Kohl auch mit kochendem Wasser übergießen und dann erst in den Topf geben. Geht schnell und man kocht nicht erst langsam alle Vitamine raus.
Wer, wie ich, Kümmel nicht mag sollte gemahlenen verwenden, dann beisst man nicht drauf und er schmeckt dezent.
10.11.05, 23:03 Uhr
futzt
7
Aber grad das furzen ist so toll !!
7.6.06, 18:31 Uhr
8
fehlt ja fast die Stimmung LOL
16.10.06, 17:09 Uhr
MrJones
9
Entweder so oder man ist faul und tut einfach Natron mit ins Wasser.

Finde ich persönlich wesentlich einfacher
2.6.10, 12:56 Uhr
Dabei seit 12.11.06
10
hmm & grübel....., klingt ja letztendlich doch komplizierter als es wahrscheinlich ist.
So, mein Männe mag keinen Kümmel (o.k. habe gelernt, daß kleinmahlen hilft, vorallem wenn man dem Männe das erst mal gar nicht mitteilt - höhh ! - vonwegen Vorurteile).
Was 'tut' denn das Natron (wo kann man dieses Produkt käuflich erwerben ?).?
Was mir bei all den Tipps fehlt sind ungefähre Mengenangaben.
Wieviel Tonnen Kohl auf wieviel Wasser ?
Wieviel Kümmel (natürlich gemahlen) auf Qbikmeter Kohl ?
Wieviel kg Bohnenkraut auf wieviel km-Bohnen ?
Wie sieht das mit anderen Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen ....) aus ?
Wir mögen diese Art von Gemüse sehr gern, aber gerade ich hänge nach einer gewissen Zeit wie ein Schlechtwetterballon unter der Decke und verfluche nachträglich das Mahl.....

Bitte um Tipps und was auch noch 'helfen' könnte !
Bloß nicht schreiben:'..... dann ess' das halt nicht.....'

Liebe Grüße aus Hannover
Taline.
18.9.10, 08:29 Uhr
Dabei seit 11.5.09
11
Hallo MrJones, die Maßnahme mit dem Natron ist natürlich total einfach. Wieviel muss es denn davon sein? Gruß Ana-Almaz aus Berlin
18.9.10, 08:34 Uhr
Dabei seit 20.5.10
12
Ein Teelöffel Kümmel ist gut gegen Blähungen, und außerdem ein Teelöffel Zucker ins Wasser macht den Kohl nicht süß, aber die ganze Wohnung riecht nicht wie Kinderwindeln. Probierts mal aus !
18.9.10, 11:28 Uhr
Dabei seit 7.7.09
13
Supi Tipp ! Danke !

@ Gerdalein, ja dieser Geruch .... Danke für den Tipp!

Ein schönes WO-ende!
18.9.10, 11:34 Uhr
Sollana
14
Backsoda, oder auch Natron genannt, wirkt prima gegen Blähungen. Ich mach da gestrichenen Teelöffel von rein. Nicht noch zusätzlich salzen oder vorsichtig.

Die Idee mit dem Zucker ist gut, ich mache das sowieso bei Erbsen und Sauerkraut mit rein, ich dachte aber immer, das sei für den Geschmack nötig lach. Da habe ich ganz klar mal wieder nur halb hingehört, als meine Mutter mir was erzählt hat..... lach

Zu dem Backsoda nochmal - ich nehm das auch zum Schmuckputzen und als Zahnweissersatz und natürlich auch zum Backen.... ich hab da regen Gebrauch
http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat
da stehen noch mehr Gründe, warum man das im Haus haben sollte....
18.9.10, 14:04 Uhr
Dabei seit 28.8.10
15
Ich denke:
Ein Fürzchen in Ehren
kann keiner verwehren!
18.9.10, 14:19 Uhr
Dabei seit 30.5.10
16
Unter Holste.de mal Kaiser Natron anklicken, dort dann das Kaiser-Natron ABC auswaehlen. Viele Infos zur Verwendung (Laugenbrezeln werden damit natuerlich nicht wie die vom Baecker!). Natron gibt es in Supermaerkten und Drogerien. Discounter haben das normalerweise nicht im Sortiment.
18.9.10, 15:25 Uhr
Dabei seit 21.3.10
17
@Ana-Alm
Meine Mutter hat früher immer einen kleinen Teel. genommen.
Hilft sehr gut :)
Lg.Rea
18.9.10, 20:56 Uhr
Dabei seit 21.3.10
18
Ich dachte immer man gibt den Zucker zu Kohl, um den etwas bitteren
Geschmack abzumildern ?
Das Natron nehme ich auch, 1 kleiner Teel. reicht gegen die Blähungen.
18.9.10, 20:59 Uhr
pennianne
19
Der Tipp mit dem Aufkochen des Kohls hatte noch einen anderen Zweck, nämlich den strengen Geschmack der früheren Kohlsorten zu mildern, also schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe. Genauso wie bei den Gurken die Bitterstoffe nur noch ganz gering vorhanden sind, wenn überhaupt. Alles weggezüchtet.
Der Kohl wird ja nur kurz aufgekocht, da werden die Vitamine nicht alle verloren gehen. Wer einmal die Gelegenheit hat, eine frühere Kohlsorte zu probieren wird feststellen, das mitunter nur noch das Aussehen der Kohlköppe übereinstimmt.
Wir wohnen in der Nähe eines Saatzuchtberiebes und blicken gerne mal über den Zaun. Auch was heute als "mehlige" Kartoffeln angeboten wird, war früher eine eher feste Sorte, da priesen im Mecklenburgischen die Händler ihre Ware an mit "alles ein Puder, ein Mehl" Der Geschmack war unvergleichlich, vor allem, weil alle Gerichte viel Soße erforderten und somit zum reinsten Hüftgold wurden.
Grüße aus der Provinz von pennianne und ihrer Crew.
1.12.10, 15:41 Uhr
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