Es gibt Rechtsanwälte, die kostenlos sozial Schwache beraten. Informieren kann man sich bei der Rechtsanwaltskammer.

Kostenlose Rechtsberatung, kostenlose Rechtsanwaltsberatung

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Kostenlose Rechtsberatung & kostenlose Rechtsanwaltsberatung: 

Einfach mal googeln:

  • rechtsanwalt kostenlos beratung
  • "Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe
  • Antrag auf Beratungshilfe

Die Beratungshilfe kann bei dem zuständigen Amtsgericht beantragt werden. Den Antrag auf Beratungshilfe kann auch der mandatierte Rechtsanwalt stellen. Hierbei besteht das Risiko, dass der Anwalt bei einer Ablehnung der Beratungshilfe sein eigenes außergerichtliches
Tätigwerden für die Einreichung des Antrages bei dem Mandanten abrechnet. Bei der Beantragung von Beratungshilfe sind Unterlagen vorzulegen, aus denen sich eine konkrete Rechtsstreitigkeit ergibt, sowie laufende Einkommens- und Ausgabennachweise zu erbringen."

Antwort von z. B. "www.gruene-hilfe.de/haeufige-fragen-an-die-gruene-hilfe/beratungshilfe-und-prozesskostenhilfe/"

Der Ausschnitt oben ist nur ein Teil des Artikels.

Es gibt auch Rechtsanwälte, die kostenlos sozial Schwache beraten. Einfach mal deine zuständige Rechtsanwaltskammer anrufen. Die findest du im Internet. Z. B. unter "rechtsanwaltskammer niedersachsen lüneburg" (rechts oben ins Kästchen eingeben und auf den Pfeil klicken). Gib deinen Bezirk ein.

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9 Kommentare


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#1
20.1.17, 10:02
Und diese kostenlose Rechtsberatung gibt's für alle oder nur unter bestimmten Voraussetzungen? Ich nehme doch an, letzteres. Dann fände ich es informativer, wenn die Voraussetzungen auch da stünden. So, wie es jetzt ist, kommts mir eher wie Werbung für FM vor, besonders mit dieser Überschrift. 
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#2
20.1.17, 12:03
Beratungs- oder Prozesskostenhilfe gibt es nur, wenn der Prozess nicht mutwillig ist und der Ratsuchende oder Prozessbeteiligte finanziell nicht in der Lage ist, die Beratungs- oder Prozesskosten zu tragen.

Entweder der Staat über nimmt die Kosten ganz oder streckt sie gegen Ratenzahlung vor. Wenn sich die Vermögensverhältnisse nachträglich bessern, kann die BKH/PKH auch wiederrufen werden.
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#3
20.1.17, 17:42
@Cambria: .... und wenn Aussicht auf Erfolg besteht. Die Anstrengung völlig aussichtsloser Prozesse auf Kosten der Allgemeinheit wird so verhindert.
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#4
20.1.17, 18:02
@HörAufDeinHerz:

Deswegen hatte ich auch den Link eingefügt. Einfach mal kopieren und oben einfügen. Ich wollte nicht den ganzen Artikel kopieren.
Oder selbst einmal mit den "Keywords" bzw. "Schlüsselwörtern" googeln.

Natürlich nur für "... besonders einkommensschwache Personen....". Das hätte ich in der Überschrift schon sagen sollen, aber ich ging davon aus, dass Leser, die einen Rechtsanwalt bezahlen können, nicht davon ausgehen, dass sie eine Rechtsberatung  kostenlos haben können.
Ich bin leider keine Expertin und wollte nur mögliche Ansprechpartner nennen und keine Beratung vornehmen. Vllt. können und wollen ja manche von euch etwas Weiterführendes zu meinem Text oben sagen.
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#5
20.1.17, 18:30
@whirlwind mutwillig ist was anderes als Aussicht auf Erfolg haben. Man kriegt auch PKH, wenn man am Ende verliert. Die Klage darf eben nir nicht "völlig Banane" sein. Zum Beispiel wenn ich jemanden auf Zahlung von Entgelt in Anspruch nehme, mit dem ich aber nie auch nur irgendeinen Arbeitsvertrag hatte oder wenn die Klage schikanös wäre. Aber dazu wird ein seriöser Anwalt beraten können :)
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#6
20.1.17, 19:24
@Cambria: Ich wollte Dein "mutwillig" nicht in Frage stellen, sondern Deinen Kommentar ergänzen.
Natürlich ist der Ausgang eines Prozesses oft nicht absehbar, wenn aber doch, dann entscheiden die Rechtspfleger, die über die PKH-Gewährung zu entscheiden haben, im absehbar negativen Ausgang des Prozesses gegen eine PKH. Dies gilt für den Fall, dass jemand, der PKH beantragt, eine Klage einreichen will, nicht für den Fall, dass derjenige beklagt wird.
Mir ist aber nicht bekannt, ob das in anderen Bundesländern anders gehandhabt wird, bei uns in NRW ist das jedenfalls so (wie mir mein Ex-Mann, Rechtsanwalt , erklärt hat).
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#7
24.1.17, 08:37
Bei einem durchschnittlichen Einkommen glaube ich nicht, dass man so etwas bewilligt bekommt.
#8
24.6.17, 00:23
Prozesskostenhilfe ist eine super Sache z.B. für ALG-Empfänger.

Aus eigener Erfahrung kann ich von "kostenloser Erstberatung" nur abraten. So locken Anwälte gern Klienten an - jedoch zeigt die Praxis, dass hier Anwälte gern versprechen, dass man jeden Prozess gewinnt - was sich nach Beauftragung und Rechnung als Fehler herausstellt. Hier ist es meist besser, vorher nach einem Stundenlohn zu fragen/vereinbaren. Nur dann gibt es meist eine EHRLICHE Einschätzung des vorliegenden Falls! (Es mag Ausnahmen geben, jedoch konnte ich eine solche bisher nicht selbst erleben.)
#9
24.6.17, 13:09
@Saschalia: Hier geht es nurum BERATUNG, mehr nicht. Du musst den Berater nicht zu deinem Anwalt machen.
Ich fand das Angebot als Studentin vor vielen Jahren super! Der Anwalt beriet mich in Bezug Ärger mit dem Vermieter. Ich musste keinen Prozess führen.

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